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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Sondervermögen zweckentfremdet

Zur Mitteilung des ifo Instituts über die Zweckentfremdung des Sondervermögens hat sich u. a. der Bauindustrie-Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller zu Wort gemeldet.

„Es bestätigt die Wissenschaft, was die Bauindustrie seit knapp einem Jahr wiederholt: Die Mittel des Sondervermögens fließen zwar de facto in die Infrastruktur – wenn aber im gleichen Maße reguläre Haushaltsmittel abgezogen werden, muss man benennen, was wir hier sehen: einen Verschiebebahnhof. Das Sondervermögen erfüllt somit die Erwartungen nicht: die Mittel sind nicht zusätzlich, wie es die Bürgerinnen und Bürger verstanden haben. Es sorgt dadurch weder für den erwünschten, langfristigen Wachstumsimpuls, noch stellt es eine ausreichende Instandsetzung und Modernisierung unserer Infrastruktur sicher. Beide Argumente waren jedoch Grundvoraussetzung für die Aufnahme dieser Sonder-Schulden.

Eine gute und verlässliche Infrastruktur ist Standortfaktor und Grundlage unseres Wohlstands. Ihre Bereitstellung ist eine hoheitliche Aufgabe unseres Staates. Dieser Verantwortung muss sich die Politik vollumfänglich bewusst werden und die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen.
Klar geworden ist: Wir brauchen eine verlässliche, überjährige und von den Haushaltszwängen unabhängige Infrastrukturfinanzierung. Deswegen müssen die im Koalitionsvertrag versprochenen Instrumente, insbesondere der Finanzierungskreislauf Straße und ein langfristiger Schienenfonds, mit Nachdruck vorangetrieben werden. Auch die Frage nach der Nutzung von privatem Kapital muss diskutiert werden.“


Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie; Bildquelle: pixabay

 

Steute Technologies akquiriert Kiepe Industry

Als „weiteren Meilenstein in der Umsetzung der Wachstumsstrategie von steute“ bezeichnet Steute-CEO Martin Kunz die Akquisition des Spezialisten für industrielle Schalttechnik aus Deutschland.

Als Portfoliounternehmen von Battery Ventures treibt Steute seine Expansionsstrategie nach eigener Aussage mit Klarheit, Disziplin und langfristiger Ausrichtung voran.
Seit Ende der 1960er Jahre ist Kiepe ein bekannter Name in der Entwicklung und Herstellung elektromechanischer und elektronischer Schaltgeräte für die Schüttgutindustrie und bedient Branchen wie z. B. den Bergbau und die Landwirtschaft. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung langlebiger, wartungsarmer und zuverlässiger Überwachungs- und Seilzugschalter-Lösungen spezialisiert, die über ein großes Netzwerk internationaler Vertriebspartner angeboten werden.  

Kiepe Industry bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Produktentwicklung sowie fundiertes Anwendungswissen mit und ergänzt damit das Produktprogramm von Steute ideal. „Gemeinsam erweitern wir unser Portfolio für industrielle Anwendungen unter besonders anspruchsvollen Einsatzbedingungen – einschließlich explosionsgeschützter Schaltgeräte und Sensoren. Auf diese Weise beschleunigen wir unser internationales Wachstum, insbesondere im Bereich der Fördertechnik und der Schüttgutindustrie“, sagt Kunz.

Bestehenden Ansprechpartner, Prozesse und laufenden Projekte bleiben unverändert und werden wie bisher fortgeführt.


Quelle: Steute; Bildquelle: tne

 



Mineralische Rohstoffe

MIRO fordert: Rohstoffgewinnung im Infrastruktur-Zukunftsgesetz ins „überragende öffentliche Interesse“ setzen

Im Vorfeld der öffentlichen Anhörung im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz fordert der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), Gewinnungsflächen zu sichern und die Genehmigungsverfahren für die Gewinnung heimischer Baurohstoffe deutlich zu beschleunigen. Ohne eine verlässliche Rohstoffversorgung drohen zentrale Infrastruktur- und Bauvorhaben ins Stocken zu geraten.

„Wer Infrastruktur bauen und sanieren will, muss auch die Gewinnung der dafür notwendigen Baurohstoffe ermöglichen. Ohne Sand, Kies und Naturstein lassen sich weder Straßen noch Brücken, Schienenwege oder Wohnungen realisieren“, erklärt Susanne Funk aus der MIRO-Geschäftsführung. „Wenn Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur beschleunigt werden sollen, muss das auch für die Gewinnung der Baurohstoffe gelten.“

Die Bundesregierung hat im Dezember 2025 den Entwurf des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes beschlossen. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und für zentrale Infrastrukturprojekte in den Bereichen Schiene, Straße, Brücken und Wasserstraßen das überragende öffentliche Interesse festzuschreiben. Nach Auffassung von MIRO bleibt dabei jedoch ein zentraler Baustein unberücksichtigt: die Sicherung der dafür benötigten mineralischen Rohstoffe.

Die Versorgung mit Baurohstoffen ist in vielen Regionen bereits heute gefährdet. Darauf weist die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) schon länger hin. Besonders betroffen sind demnach unter anderem die Regionen Dresden, der Großraum Berlin, die Region Köln sowie das mittlere Donautal. Auch am Ober- und am Niederrhein, im Maingebiet sowie in der Mittel-Elbe-Region nimmt die Zahl der Gewinnungsbetriebe ab, weil Anschlussgenehmigungen ausbleiben.

 

Auch ein Gutachten von Ernst & Young (EY) aus dem April 2023 kommt zu dem Ergebnis, dass die Versorgungslage bei Sand und Kies bereits seit 2016 regional angespannt ist und die Versorgungsperspektiven für die kommenden Jahrzehnte deutlich gefährdet sein könnten.

„Bezahlbarer Wohnraum, die Sanierung unserer Infrastruktur, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Versorgung von Industrie und Landwirtschaft mit Gesteinskörnungen stehen auf dem Spiel, wenn die politischen Rahmenbedingungen für die Rohstoffgewinnung nicht verbessert werden“, so Funk.

In der Raumordnung stand die Rohstoffgewinnung bislang gleichrangig neben anderen Belangen. Inzwischen hat sich die Ausgangslage jedoch verändert: Für mehrere Bereiche wurde in den vergangenen Jahren ein überragendes öffentliches Interesse gesetzlich festgeschrieben, etwa für Windkraftanlagen, Telekommunikationsnetze, Geothermie, Wasserstoffinfrastruktur und nun auch für Verkehrswege im Infrastruktur-Zukunftsgesetz.

Aus Sicht von MIRO gerät damit die Sicherung heimischer Baurohstoffe in den Planungsverfahren zunehmend ins Hintertreffen. Der Verband fordert deshalb, auch die Sicherung und Gewinnung von Gesteinsrohstoffen als überragendes öffentliches Interesse im Infrastruktur-Zukunftsgesetz zu verankern.


Quelle: MIRO; Bildquelle: pixabay

 

UVMB: Workshop „Social Media für Unternehmen 2.0“

Canva – ein Werkzeug (nicht nur) für den professionellen Social-Media-Auftritt, steht am 13. April 2026 in der UVMB-Geschäftsstelle Leipzig am Wiesenring 11 im Fokus. Von 9 bis 15 Uhr dreht sich alles um das Tool für alle, die schnell und ohne Vorkenntnisse ansprechende Designs erstellen möchten.

Referentin Martina Kuhlmann (Let‘s Rock KI & Social Media) erklärt, wie man für Social-Media-Beiträge, Präsentationen, Flyer oder individuelle Projekte das Programm Canva verwendet. Ein riesiger Vorteil: Viele Funktionen, Vorlagen und Grafiken sind komplett kostenfrei nutzbar. Mit diesem Seminar möchte der UVMB seine Mitglieder dabei unterstützen, ihren Social-Media-Auftritt zu optimieren und sicherzustellen, dass auch diejenigen, die „nebenbei mal schnell“ einen Flyer gestalten sollen, mit Canva ein hilfreiches und leicht bedienbares Werkzeug zur Hand haben.

Zur Kursanmeldung geht es hier.


Quelle: UVMB; Bildquelle: Canva 


Recycling

Fachtagung Abbruch 2026 im Zeichen der Vielfalt

Europas größter Branchentreff im Bereich Abbruch und Rückbau hat über 1300 Fachbesucher, 125 Aussteller und zahlreiche Experten in Berlin versammelt. Am 13. März 2026 wurde die Station-Berlin erneut zum Treffpunkt der Abbruchbranche. Dort gab es u. a. zwölf spannende Vorträge, vielfältig wie die Branche selbst.

In seiner Eröffnungsrede hieß DA-Geschäftsführer Andreas Pocha die Teilnehmer willkommen und betonte die besondere Stärke der Branche: Rückbau ist nie „Standard“, sondern immer eine maßgeschneiderte Lösung – technisch, organisatorisch und rechtlich. „Dabei bleibt eines konstant: die Werte der Branche“, so Pocha.

Hochwertige Vorträge thematisierten Zukunftsbilder für die Arbeitswelt, anspruchsvollste Rückbauprojekte, Sprengtechnik aus der Praxis und KI-gestützten Ansätzen für Analyse, Klassifizierung und Entscheidungsprozesse. Kristina zur Mühlen, TV-Moderatorin und Physikerin, führte durch das gesamte Vortragsprogramm. Nach einem intensiven Tag bot der anschließende Dialogabend den Tagungsteilnehmern in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, Eindrücke zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und Gespräche aus der Fachausstellung fortzusetzen.

Interessierte können sich bereits jetzt den Termin für die Fachtagung Abbruch 2027 vormerken, die am 5. März 2027 an selber Stelle stattfindet.


Quelle: Deutscher Abbruchverband (DA)

 

bvse verabschiedet langjährige Vizepräsidenten

Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) hat auf seiner jüngsten Präsidiumssitzung zwei langjährige Führungspersönlichkeiten verabschiedet: die Vizepräsidenten Bernd Franken (linkes Bild) und Martin Dinier (r.). Beide prägten über viele Jahre hinweg die Fachverbandsarbeit und setzten wichtige Impulse für die Entwicklung ihrer Branchen.

Bernd Franken baute den bvse-Fachverband Recycling von Reifen und Gummi maßgeblich mit auf. Ihm gelang es, zahlreiche Unternehmen dieser Recyclingbranche für den Verband zu gewinnen und so die Themen Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung in diesem Segment nachhaltig zu stärken.

Martin Dinier leitete als Vorsitzender den Fachverband Akten- und Datenträgervernichtung. Unter seiner Führung wurde das bvse-Qualitätssiegel etabliert, das auf die DIN 66399 und mittlerweile auf die ISO 21964 Bezug nimmt. Dieses Siegel gilt heute als wichtiger Standard für Sicherheit und Qualität in der Datenvernichtung.

bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock würdigte das Engagement der beiden scheidenden Vizepräsidenten: „Bernd Franken und Martin Dinier haben mit ihrem Fachwissen, ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft Wesentliches für die Reputation und die Weiterentwicklung des Verbandes geleistet“, betonte er. Beide hätten den bvse über viele Jahre hinweg geprägt und entscheidend zur Professionalisierung ihrer Fachbereiche beigetragen.


Quelle: bvse

 


Asphalt

Portfolio erweitert

Bomag erweitert sein Asphaltwalzen-Portfolio erstmals um eine Gummiradwalze der 18-t-Klasse. Die neue Gummiradwalze BW 18 RH lässt sich auf die speziellen Anforderungen unterschiedlichster Baustellen anpassen und bis zu einem Einsatzgewicht von 18 t flexibel ballastieren. Antrieb ist ein 55-kW-Motor, der ohne SCR-Katalysator auskommt.

Die Ballastierung der Walze kann mittels Beton- oder Stahlplatten sowie durch das Befüllen des Ballastraums mit Sand, Wasser oder auch Stahlgranulat erfolgen. Die wechselbaren Beton- oder Stahlplatten verringern das Volumen des 3-m3-Ballastraums jedoch nicht. Um in unterschiedlichen Baustellensituation immer die optimale Verdichtungswirkung erzielen zu können, ist der Reifendruck – abhängig von der Radlast – anpassbar.

Durch den Knet- und Roll-Effekt der Räder lässt sich mit einer Gummiradwalze eine hohe Verdichtungsqualität und eine besonders ebene und geschlossene Oberfläche erreichen. Die Maschine sorgt für eine homogene Verteilung des Mischguts und einen sehr guten Porenschluss an der Oberfläche. Einstellungsbereich des Reifendrucks liegt zwischen 2,0 und 8,0 bar. Optional sind für die BW 18 RH zusätzliche thermische Schürzen erhältlich. Die Wärmeschutzschilde heizen die Reifen schneller auf und sorgen für eine ausreichend hohe und gleichmäßige Reifentemperatur.


Quelle: Bomag

 


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