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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

BAU 2027 mit vier Leitthemen

Von 11. bis 15. Januar 2027 präsentiert die Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme zukunftsfähige Lösungen und Produkte aus dem Bauwesen. Zu den zentralen Themen der Veranstaltung zählt unter anderem die Schaffung von Wohnraum bei effizientem Einsatz von Ressourcen und klimagerechter Architektur. Tickets für die BAU 2027 sind voraussichtlich ab Mitte August 2026 online verfügbar.

Die BAU als Weltleitmesse dient in der aktuellen Umbruchsphase als Plattform zur Orientierung. Dies zeigt sich bereits ein gutes halbes Jahr vor Messebeginn. Zu den bereits angemeldeten Ausstellern zählen führende Unternehmen wie Agrob Buchtal, Assa Abloy, Bechmann, dormakaba, Fritz Egger, Erlus, Geze, Gretsch-Unitas, Hörmann, Kleusberg, Renson, Schüco, Sika und Tarkett. Insgesamt befindet sich der Anmeldestand auf dem Niveau des vergleichbaren Zeitraums zur Vorveranstaltung.

Projektleiterin Cornelia Lutz bewertet die positive Resonanz auf Ausstellerseite als deutliches Zeichen für Optimismus innerhalb der Branche: „Die starke Nachfrage führender Aussteller zeigt, dass die Unternehmen nach vorne blicken und aktiv gestalten wollen. Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld wird deutlich: Die Branche setzt auf Austausch und Innovationen für die Zukunft des Bauens.“

Die vier Leitthemen lauten Lebensraum im Wandel, Material und Ressource, Digitalisierung und Produktivität sowie Klimaschutz und Klimaanpassung.

Alle Infos zur Messe gibt es hier.


Quelle: Messe München GmbH

Im Einsatz für internationale Hilfsprojekte

Radlader auf dem Weg in ihren Einsatz – so weit, so normal. Doch erbringen diese Exemplare ihre zuverlässige Leistung unter härtesten Bedingungen in Krisengebieten: Es handelt sich um Maschinen für den internationalen Einsatz bei Projekten der United Nations (UN).

Hilfsorganisationen, das Militär, THW oder die Feuerwehr eint der Gebrauch von Baumaschinen für ihre Einsätze. Die für solche Einsätze modifizierten Radlader von Weycor Typ AR660 werden zukünftig insbesondere bei Infrastrukturmaßnahmen sowie Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten in Krisengebieten der UN eingesetzt. Dafür sorgten u. a. eine stabile Rahmenkonstruktion, ein massiv ausgeführtes Knickgelenk sowie hochwertige Komponenten namhafter Hersteller wie Deutz, Dana und Bosch Rexroth. Einsatzsicherheit unter wechselnden und herausfordernden Rahmenbedingungen garantiert ein Motor, der auch mit verunreinigten Kraftstoffen zuverlässig betrieben werden kann. Hohe Standsicherheit, kraftvolle Hydraulik und sehr gute Rundumsicht aus der Kabine ermöglichen effizientes Arbeiten auch bei begrenztem Platz und unter hohem Zeitdruck.

Der robuste AR660 ist konsequent auf unterschiedliche Einsatzszenarien ausgelegt und kann je nach Anforderung individuell angepasst und ausgestattet werden: durch spezielle Schutzausrüstung oder Überdruckkabinen. Seine Konstruktion zielt darauf ab, auch bei kontinuierlicher Belastung über lange Einsatzzeiten hinweg zuverlässig Leistung zu bringen.


Quelle: Atlas Weyhausen GmbH



Mineralische Rohstoffe

MIRO-Fotowettbewerb: Jetzt noch teilnehmen!

Noch bis zum 21. Juli ist es Unternehmen der Gesteinsindustrie möglich, sich am diesjährigen Fotowettbewerb des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe (MIRO) zu beteiligen. Gesucht werden Motive, die das Motto „Typisch Rohstoffgewinnung? – Menschen, die anpacken“ widerspiegelt.

Der Branche ein Gesicht geben – darum geht es beim MIRO-Fotowettbewerb, der immer im steinexpo-Jahr stattfindet. Ausschreibungsunterlagen und weitere Infos gibt es hier. Die Gewinner werden am ersten steinexpo-Tag (2. September) auf der XXL-Demomesse in Nieder-Ofleiden prämiert und gewürdigt.


Quelle: MIRO

Holemans: Klarstellung zur Berichterstattung infolge des OVG-Urteils zum Regionalplan

Die Firma Holemans hat in ihrer Klage gegen den Regionalplan nicht – wie es fälschlicherweise in der Berichterstattung zum OVG-Urteil dargestellt wird – für mehr Flächen geklagt, sondern für eine bedarfsorientierte Verteilung der geplanten Flächen und die Einbeziehung von bereits nach altem Plan genehmigten, aber z.B. beklagten Genehmigungen, die sich im neuen Plan nicht wiederfinden und somit für eine im Zuge des Klageverfahrens möglicherweise notwendig gewordene Neugenehmigung für die Versorgung mit mineralischen Rohstoffen verloren wären.

In einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt es: „Wir haben mit unserer Klage gegen den Regionalplan also folgende zwei Punkte kritisiert: Erstens beanstanden wir im Wesentlichen eine intransparente Flächenauswahl, die zum einen keinen ausreichenden Bestandsschutz für bereits laufende Genehmigungsverfahren leistet. Und zum anderen: Mit der deutlichen Konzentration der neuen Such- und Abbauflächen (BSAB) auf die linksrheinische Region ist die Versorgung der im nördlichen Ruhrgebiet und angrenzenden Regionen stark vertretenen betonverarbeitenden Industrie nicht ausreichend berücksichtigt. Standortinteressen, hier: Lieferanten-Kunden-Beziehungen wurden nicht berücksichtigt und auch nicht abgefragt.

Zukünftig werden mit dieser ‚Produzenten-fernen‘ Ausweisung deutlich längere Lkw-Transportwege, damit mehr Lkw-Verkehr und ein erhöhter CO2-Ausstoß einhergehen.

Konkretisierung zu 1: Eine für Holemans bereits nach altem Plan genehmigte Fläche wird derzeit von einem Umweltverband beklagt. Sollte dieser Klage stattgegeben werden, könnte diese Fläche nicht durch einen angepassten neuen Genehmigungsantrag in Anspruch genommen werden, da sie im neuen (nun für ungültig erklärten) Regionalplan nicht ausgewiesen ist/war.

Konkretisierung zu 2: Allein für unsere Kunden, die im nördlichen Ruhrgebiet und West-Münsterland stark vertretene betonverarbeitende Industrie würde eine Belieferung aus den linksrheinischen Gebieten zu zusätzlichen 2,4 Mio. Lkw-km/a führen.


Quelle: Holemans; Bildquelle: pixabay

 


Recycling

Green-Steel-Label darf kein Greenwashing durch die Hintertür ermöglichen

Die Verbände CMA Circular Metal Association (ehemals BDSV & VDM) und bvse sprechen sich gegenüber der EU-Kommission für ein glaubwürdiges europäisches Green-Steel-Label aus, das tatsächliche Klimavorteile sichtbar macht, Kreislaufwirtschaft stärkt und verlässliche Orientierung für Kunden, Investoren und öffentliche Beschaffung bietet. Zugleich warnen die zwei Verbände eindringlich vor der Einführung einer sogenannten Sliding Scale als Grundlage für die Definition von grünem Stahl.

Nach Auffassung der Verbände muss ein Green-Steel-Label einem einfachen Grundsatz folgen: Grüner Stahl muss Stahl mit niedrigen, nachvollziehbaren und überprüfbaren Emissionen sein. Maßgeblich sollte der tatsächliche Product Carbon Footprint sein – nicht die Frage, aus welcher Produktionsroute ein Stahlprodukt stammt oder wie schwierig die Transformation einzelner Anlagen ist.
Die Sliding Scale verfehle diesen Anspruch, so die Verbände. „Sie passt Emissionsgrenzwerte an den Anteil des eingesetzten Stahlschrotts an. Je höher der Recyclinganteil, desto strenger wird der Grenzwert. Umgekehrt erhalten Produktionsrouten mit geringerem Einsatz recycelter Rohstoffe großzügigere Schwellenwerte. Dadurch kann Stahl mit höheren tatsächlichen Emissionen eine günstige „grüne“ Klassifizierung erhalten, während recyclingbasierte und bereits heute deutlich emissionsärmere Produktionswege strengeren Anforderungen unterliegen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mehr zum Thema enthält dieses Positionspapier.


Quelle: bvse; Bildquelle: pixabay

Treffpunkt Ingolstadt: Baustoffrecycling-Zukunft zwischen EBV und Asbest

EBV-Evaluierung, neue Asbestregelungen und höhere Qualitätsanforderungen setzen die Baustoffrecyclingbranche unter Veränderungsdruck. Welche Weichen jetzt gestellt werden müssen, diskutiert die Branche auf dem Baustoff Recycling Forum + 12. bvse-Mineraliktag 2026 am 14. und 15. Juli 2026 in Ingolstadt.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung stehen die Umsetzung und die bevorstehende Evaluierung der Ersatzbaustoffverordnung sowie deren Auswirkungen auf die Kreislaufwirtschaft am Bau. Aufschlussreich dazu: ein Praxisbericht des Recyclingunternehmens Schutt Karl aus Burgsalach-Pfraunfeld.

Weitere Schwerpunkte, Themen und die Möglichkeit, sich das Programm anzusehen und für die Veranstaltung anzumelden gibt es hier.


Quelle: bvse


Asphalt

Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2026: jetzt anmelden

Vom 14. bis 16. Oktober 2026 lädt die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) zum zentralen Branchentreff nach Wiesbaden ein: Der Deutsche Straßen- und Verkehrskongress 2026 bringt Fachwelt, Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Lehre zusammen – für Austausch, Vernetzung und Impulse rund um die Herausforderungen und Chancen im Straßen- und Verkehrswesen. Flankiert wird die Veranstaltung von der Fachausstellung „Straßen und Verkehr 2026“.

Wie entwickeln wir Infrastruktur, Mobilität und Regelwerk unter veränderten Rahmenbedingungen weiter? – Der DSVK 2026 gibt Raum für fachliche Einordnung, konkrete Praxisbeispiele und den Austausch über Lösungen, die das Straßen- und Verkehrswesen heute und morgen prägen. Im Fokus stehen Themen wie Klimaresilienz, Ressourcenschonung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, kommunale Straßenerhaltung und neue Regelwerksentwicklungen. Damit wird der Kongress zum Treffpunkt für alle, die Infrastruktur planen, bauen, erhalten, betreiben oder fachlich weiterentwickeln.

Begleitend findet die Fachausstellung „Straßen und Verkehr 2026“ im Rhein Main Congress Center Wiesbaden statt. Sie ist zwischen den Kongresssälen in den Hallen Nord und Süd platziert was kurze Wege zwischen Fachprogramm, Ausstellung und persönlichem Austausch ermöglicht. Anmeldeschluss für Ausstellende ist der 15. Juli 2026.

Um in das Tagungsverzeichnis aufgenommen zu werden, ist eine Anmeldung zum DSVK 2026 bis zum 15. September 2026 erforderlich.


Quelle: FSGV; Bildquelle: Thomas Ott/www.o2t.de


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