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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

ifo Institut: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau

Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im März wieder verschlechtert. Das Geschäftsklima sank von minus 17,7 auf minus 19,5 Punkte. Dies war auf merklich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas besser beurteilt. „Die Sorge vor wieder steigenden Zinsen belastet die Erwartungen im Wohnungsbau“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Höhere Finanzierungskosten würden die Ambitionen vieler Haushalte beim Hausbau wieder dämpfen.“

Im operativen Geschäft zeigen sich hingegen erste Lichtblicke: Die Auftragslage entspannt sich langsam. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenig Aufträge berichten, ging deutlich zurück – auf 43,4 %. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2023. Grund dafür ist ein Anstieg der Baugenehmigungen in jüngster Zeit. Auch die Stornierungen nahmen ab und lagen zuletzt bei 10,8 %. „Die Auftragslage verbessert sich langsam, aber die Unsicherheit bleibt hoch“, so Wohlrabe.  


Quelle: ifo Institut; Bildquelle: pixabay

Baugenehmigungen steigen – trotz Marktunsicherheit

Für den Februar 2026 meldete das Statistische Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Genehmigungsplus bei Wohn- und Nichtwohngebäuden (Neu- und Umbau) von 24,1 % bzw. 22.200 Wohnungen. Auch der Aufwärtstrend bei den Genehmigungen für den Neubau von Mehrfamilienhäusern setzte sich mit rund 11.400 genehmigten Wohnungen bzw. + 18,0 % gegenüber Februar 2025 fort. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden 41.700 Wohnungen in neuen und bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Damit ergibt sich ein Plus von 16,2 %.

„Zum Jahresstart waren wir für den Wohnungsbau optimistisch gestimmt. Wir hoffen, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt, allerdings wirkt sich der Irankrieg bereits jetzt schon teilweise negativ aus. Und zwar nicht nur preissteigernd auf Benzin, Diesel und Bitumen, sondern er führt auch dazu, dass sich die Produktion besonders energieintensiver Baumaterialien verteuert. Im Wohnungsbau entfallen immerhin 22 % des Bruttoproduktionswertes auf den Materialverbrauch. Auch in den Bauzinsen, die sich an den zehnjährigen Bundesanleihen orientieren, wird die aktuell hohe Marktunsicherheit eingepreist.“ Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen für den Februar 2026.

 

„Auch wenn die Baugenehmigungen zaghaft steigen, ist dies kein Automatismus dafür, dass mehr gebaut wird. Viele Bauherren nutzen zwar die Möglichkeit, endlich eine Genehmigung zu erlangen. Nach wie vor hohe Kosten, Auflagen und Bürokratie stehen einem tatsächlichen Baubeginn aber nach wie vor entgegen. Die Bundesregierung ist deshalb weiterhin aufgefordert zu handeln. Hierfür sollte schnell ein Bau-Turbo II aufgelegt werden, der sich insbesondere um die Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten am Bau konzentriert. Bestandteile sollten sowohl eine Sonderabschreibung für EH55-Gebäude als auch eigenkapitalunterstützende Darlehen sein. Dann wäre ein Schub noch in dieser Legislaturperiode möglich”, so Müller abschließend.

 

Quelle: Die Bauindustrie; Bildquelle: pixabay



Mineralische Rohstoffe

UVMB-Frühjahrsseminar: heute noch anmelden

Noch bis heute ist es möglich, sich für das UVMB-Frühjahrsseminar „Aufhebungsverträge, Krankmacher, Freistellung und Weiterbeschäftigung“ mit Frank Brenzing anzumelden.

Behandelt werden drei Themenbereiche: die einvernehmliche Beendigung von Arbeitsverhältnissen, arbeitsrechtliche Möglichkeiten bei Verdacht vorgeschobener Erkrankung sowie Freistellung und Weiterbeschäftigung. Eine Anmeldung ist hierüber möglich.


Quelle: UVMB; Bildquelle: pixabay

Ausflugstipp: Saurier-Ausstellung im Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen

Unternehmen aus der Kieswirtschaft unterstützen Saurier-Ausstellung in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. „Saurier – Faszination Urzeit“ heißt die Sonderausstellung, die die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen noch bis zum 2. August 2026 zeigen. Der Industrieverband Steine Baden-Württemberg (ISTE) mit seiner Initiative Kiwi-Kieswirtschaft im Dialog am Oberrhein unterstützt die Schau, die anhand zahlreicher versteinerter Lebensreste, Skelette und lebensechter Rekonstruktionen und Präparate spannende Einblicke in die Welt von T-Rex & Co gibt.

Mit einer Spende in Höhe eines vierstelligen Betrages ermöglicht es unsere Branche, die Ausstellung durch einen Inklusionsrundgang zu bereichern: acht Stationen mit Fossilien und Abgüsse zum Anfassen. „Damit wollen wir die versteinerte Welt der Saurier für alle Menschen sichtbar machen: Kommen, sehen/fühlen, verstehen und erleben“, sagt ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger.


Quelle: ISTE


Recycling

Neuer Bundesverband stärkt die mineralische Kreislaufwirtschaft

Im Bereich der mineralischen Kreislaufwirtschaft ordnet sich das Verbändewesen neu: Mit dem Bundesverband Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung (BMKE) wurde am 11. Februar 2026 ein neuer Branchenverband im Vereinsregister Berlin eingetragen, der die Akteure der mineralischen Kreislaufwirtschaft bundesweit zusammenführt. Die gemeinsame Verbandsarbeit startet mit der Mitgliederversammlung am 20. Mai 2026 in Berlin.

Der Verband bringt Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Baustoff-Recycling,  HMV-Schlackenaufbereitung und Untertägige Verwertung und Beseitigung zusammen und schafft eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung praxistauglicher Rahmenbedingungen.

Der Bundesverband geht aus der bisherigen Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe (BRB) hervor. Mit der Neufassung der Satzung werden zudem die Kräfte mit der Interessengemeinschaft der Aufbereiter und Verwerter von Müllverbrennungsschlacken (IGAM) vereint. So entsteht ein starker Verband, der das Praxiswissen von der Aufbereitung und Wiederverwendung mineralischer Recyclingmaterialien bis hin zur sicheren Entsorgung unvermeidbarer Reststoffe bündelt.

Die BMKE-Geschäftsführung übernimmt Maximilian Meyer, der vormals auch die Geschäfte der BRB und der IGAM geleitet hat. Mit seiner Geschäftsstelle in Berlin-Mitte ist der BMKE zentrale Anlauf- und Informationsstelle für seine Mitgliedsunternehmen. Der Verband bringt sich aktiv in Gesetzgebungsprozesse auf Bundes- und Landesebene ein und arbeitet eng mit Dach- und Fachverbänden sowie Forschungseinrichtungen zusammen. Auch auf europäischer Ebene findet der BMKE Gehör über seinen Dachverband – Fédération Internationale du Recyclage (FIR) – sowie enge fachliche Abstimmung mit Euromines und der FEAD. Auf der ersten Mitgliederversammlung im Mai werden auch der Vorstand sowie der Vorsitz des BMKE gewählt und damit die organisatorischen Grundlagen für die weitere Verbandsarbeit gelegt.


Quelle: BMKE

Strategische Kooperation für Digitalisierung in der Recyclingbranche

Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung beteiligt sich als Gründungsmitglied am Netzwerk Entsorger Circle. Ziel der strategischen Kooperation ist es, den Austausch zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Prozessinnovationen in der Entsorgungs- und Recyclingbranche zu stärken.

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind das Rückgrat der Kreislaufwirtschaft. Mit dem Entsorger Circle geben wir ihnen Zugang zu einer Plattform, auf der digitale Lösungen und KI-Strategien praxisnah diskutiert und umgesetzt werden können“, erklärt Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse. Zudem profitieren Mitglieder des bvse von exklusiven Konditionen.

Der Entsorger Circle versteht sich als Experten- und Erfahrungsnetzwerk für private Entsorger und Recycler. In regelmäßigen Online- und Präsenzformaten tauschen sich Entsorger, Recycler, Abfallerzeuger und Lösungsanbieter über digitale Technologien, KI-Anwendungen und innovative Prozesslösungen aus. Nach Angaben der Initiatoren beteiligen sich bereits Vertreter von mehr als 80 Unternehmen an dem Netzwerk.

Der bvse übernimmt im Rahmen der Kooperation einen Sitz im Beirat des Netzwerks, der von Maxime Rehbock vertreten wird. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Entsorger Circle. Durch unsere Mitwirkung im Beirat können wir Themen und Fragestellungen aus der bvse-Mitgliedschaft direkt in das Netzwerk einbringen und so dazu beitragen, praxisnahe Lösungen für Digitalisierung und KI in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft voranzutreiben“, erklärt Maxime Rehbock.

Neben dem Erfahrungsaustausch soll auch der Kontakt zu spezialisierten Technologie- und IT-Anbietern erleichtert werden, um digitale Lösungen schneller in die Praxis zu bringen. „Steigende regulatorische Anforderungen, wachsender Kostendruck und die rasante Entwicklung digitaler Technologien erhöhen den Innovationsdruck in der Branche. KI ist keine Spielwiese, sondern ein echter Innovationstreiber und Türöffner für neue Unternehmensprozesse. Wir müssen einen Digitalisierungspfad aufzeigen, bei dem Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen“, stellte Johannes Hanke, Referent des bvse-Ausschuss Technik, Logistik und Digitalisierung dazu auf dem kürzlich stattgefundenen bvse Digital KI Summit fest.

Weitere Informationen zum Netzwerk gibt es hier.


Quelle: bvse


Asphalt

Storz erwirbt Asphaltmischwerk AWZ in Zimmern ob Rottweil

Die Unternehmensgruppe Storz, Tuttlingen, hat die Mischanlage AWZ Asphaltmischwerk Zimmern GmbH & Co. KG am Standort Zimmern ob Rottweil von der Gebr. Stumpp GmbH & Co. KG Straßenbau- und Tiefbau, Balingen, erworben. Sie wird ab dem 1. Mai 2026 dem Geschäftsbereich J. Friedrich Storz Baustoffe GmbH & Co. KG zugeordnet sein. Die Unternehmensgruppe stärkt damit ihre Aktivitäten im Verkehrswegebau in der Raumschaft sowie entlang der A81.

„Der Erwerb des AWZ-Asphaltmischwerks ist ein bedeutender Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung der Storz-Gruppe”, sagt dazu Georg Graf Kesselstatt, Geschäftsführender Gesellschafter der Tuttlinger Unternehmensgruppe. „Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten investieren wir in regionale Wertschöpfung und zukunftsfähige Anlagen. Mit dem zusätzlichen Standort in Zimmern ob Rottweil sichern und erweitern wir unsere leistungsfähige, regionale Asphaltversorgung und schaffen zugleich eine starke Basis für zukünftige Infrastrukturprojekte in der Region.“ Storz betreibt bereits Mischanlagen in Tuttlingen, Engen-Welschingen und Ostrach.

Die Anlage in Zimmern ob Rottweil wurde durch Stumpp im Jahre 2005 im dortigen Steinbruch in Betrieb genommen. Sie verfügt über eine Paralleltrommel und kann so eine hohe Menge an Ausbauasphalt dem neuen Mischgut zugeben. Kesselstatt: „Das Asphaltmischwerk AWZ ist eine moderne und leistungsfähige Anlage, welche durch Asphaltrecycling zur Schonung natürlicher Ressourcen beiträgt. Damit passt sie hervorragend in die Nachhaltigkeitsstrategie unserer Unternehmensgruppe.“

Die Aufnahme des Mischbetriebes und die Integration des Mischwerks in den Storz-Geschäftsbereich Baustoffe, welcher auch die Vertriebsaktivitäten übernimmt, erfolgt zum 1. Mai 2026. Die Geschäftsführung von Storz Baustoffe liegt in den Händen von Christian Rebmann und Markus Elsen.


Quelle: Storz


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