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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Entwicklung der Baugenehmigungen

Das Statistische Bundesamt hat die Daten zu den Baugenehmigungen von Januar bis Februar 2021 bekannt gegeben. Die Hochbaugenehmigungen (m³ umbauter Raum) nahmen insgesamt von Januar bis Februar 2021 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,4% zu.

...Der Wohnungsbau erhöhte sich um 14,6%. Der Nichtwohnbaureduzierte sich um 7,2%.

Alle weiteren Infos finden Sie unter folgendem Link: https://newsletter.vero-baustoffe.de/fileadmin/user_upload/NL-April-2021/Baugenehmigungen.pdf

Quelle: vero - Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V./ Bildquelle: Pixabay

Konkreter EU-Zero-Pollution-Plan soll bereits im zweiten Quartal 2021 vorgelegt werden

Das Wachstumsprogramm der EU „European Green Deal (EGD)“ wird von vielen als überdimensionales Gebilde angesehen, es hat aber etwas in Gang gesetzt. Generaldirektionen der Europäischen Kommission, die bisher stur nebeneinander her gearbeitet haben, bündeln ihr Wissen und ihre Kompetenzen, um wichtige Umweltbereiche neu zu betrachten. Das zeigt sich beispielsweise an einer Initiative für einen Aktionsplan „Auf dem Weg zu einem Null-Schadstoff-Ziel der EU für Luft, Wasser und Boden (Towards a Zero Pollution Ambition for air, water and soil)“. Hier wird vernetzt gegen eine fortschreitende Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden in der EU vorgegangen.

...Verschmutzung der Umwelt ist für zahlreiche physische und psychische Krankheiten verantwortlich und wird als mächtiger Treiber hinter dem Biodiversitätsverlust und der Artenausrottung gesehen. Die volkswirtschaftlichen Kosten von Luft- oder Bodenverschmutzung sind im Bereich der gesundheitsrelevanten Kosten (wie Krankenstände, verringerte Produktivität), bei der Degradation von Böden und den damit verbundenen Verlusten der landwirtschaftlichen Erträge sowie auch bei der Verringerung der Ökosystemleistungen zu finden. Bestes Beispiel ist der Verlust der Bienenvölker als Bestäuber von Obstplantagen durch den Einsatz von Pestiziden in der konventionellen Landwirtschaft. Die menschliche Gesundheit und die Umwelt sind durch gefährliche oder toxische chemische Stoffe, durch pharmazeutische Reststoffe, Mikroplastik oder Pestizide bedroht.

Die vorliegende Aktion, die Mitte November 2020 durch eine öffentliche Konsultation unterstützt wurde, soll in einem konkreten Zero Pollution Action Plan münden, der bereits im zweiten Quartal 2021 vorgelegt werden soll.

Gleichzeitig interessant wie beunruhigend ist die Breite, die mit dieser Initiative abgedeckt werden soll. Es geht tatsächlich nicht nur um Verschmutzung der Umwelt und Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch chemische Stoffe, wie der Titel durchaus suggerieren würde. Gemeint sind auch Verschmutzung durch den Verkehrssektor und die Industrie sowie Abfall, Abwässer und Lärm. Damit wird dieser Aktionsplan in Regelungen des Chemikalienrechts, des Abfallregimes und der Industrieemissionen eingreifen. Das Thema Biodiversität wird damit ebenso angesprochen wie die Reduktion von Abfällen und die Kreislaufwirtschaft oder das Produktdesign, ohne konkreter darauf einzugehen.

Die Konsultation versuchte die Stimmung der europäischen Bevölkerung als auch der Experten einzufangen. Folgende Grundsatzfragen sollten unter anderem beantwortet werden, von denen einige für die Industrie brisant werden können:

  • Wie wirkt sich die Verschmutzung auf die Menschen sowie die Umwelt aus?
  • Wie wirksam wird die Umweltverschmutzung durch bestehende politische Maßnahmen bekämpft?
  • Welche Maßnahmen gegen die Umweltverschmutzung sollten in der Zukunft ergriffen werden?
  • Wie sollte die Überwachung der Umweltverschmutzung in der Zukunft aussehen?
  • Welches Potenzial besitzen digitale Lösungen für die Bekämpfung der Umweltverschmutzung?

Wir alle wünschen uns eine schadstofffreie Lebensumwelt. Allerdings lassen sich die Altlasten der modernen Industriegesellschaft nicht von heute auf morgen durch einen Aktionsplan beseitigen und genehmigte Emissionen aus der Industrie nicht auf eine Black List schreiben. Ist eine Zero-Pollution Gesellschaft überhaupt möglich? Fangen wir doch bitte mal mit dieser Diskussion an!

Quelle: Forum mineralische Rohstoffe



Mineralische Rohstoffe

Ressourcennutzung in Österreich 2020

Das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus haben kürzlich den Bericht „Ressourcennutzung in Österreich 2020“ veröffentlicht. Der Bericht widmet sich der nachhaltigen Ressourcennutzung als Querschnittsfeld zwischen Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Rohstoffen für Zukunftstechnologien.

...Natürliche Ressourcen stellen eine wichtige Grundlage für unser Leben dar. Wir benötigen Land, um darauf Nahrungsmittel anzubauen; Rohstoffe, um Häuser, Straßen und Produkte unseres täglichen Lebens herzustellen; Energieträger, um Transportmittel und Maschinen zu betreiben und Wasser, um Felder zu bewässern und Industrieanlagen zu kühlen. Der sparsame und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen gilt als eine der Schlüsselstrategien für eine nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

In den letzten knapp 60 Jahren ist der Ressourcenverbrauch in Österreich deutlich gestiegen. 1960 hat Österreich rund 100 Mio. Tonnen Material pro Jahr (Mt/a) verbraucht. Bis 2018 stieg der Materialverbrauch auf 165 Mt/a. Die nicht-metallischen Mineralstoffe stellen mit 95 Mt/a die größte Kategorie dar, die im Jahr 2018 57% des Materialverbrauchs ausmachten. Die zweitgrößte Gruppe ist mit 38 Mt/a jene der Biomasse, auf die 2018 23% des Materialverbrauchs entfielen. Die fossilen Energieträger (24 Mt/a, 15%) und die Metalle (8 Mt/a, 5%) sind vergleichsweise kleine Kategorien, obwohl sie aus wirtschaftspolitischer Sicht von großer Bedeutung sind. Die Ressourcen werden innerhalb Österreichs in Produktion und Konsum verbraucht oder in Gebäuden, Infrastruktur oder langlebigen Gütern gebunden.

Zu den nicht-metallischen Mineralstoffen werden alle Baurohstoffe und Industrieminerale gezählt. Die Gruppe ist gekennzeichnet durch große Materialflüsse, v.a. von Sand, Kies, Schotter, Kalkstein und Ton, die insgesamt 97% des Materialverbrauchs an nicht-metallischen Mineralstoffen ausmachen.

In Österreich wurden 2018 über 40% der gesamten Materialien, die in der Produktion oder im Konsum gebraucht werden, aus dem Ausland importiert. Im Jahr 2000 lag die Importabhängigkeit noch bei 33%. Insbesondere fossile Energieträger (Importabhängigkeit 95%) und Güter aus metallischen Rohstoffen (85%) werden zum Großteil eingeführt.

Im europäischen Vergleich ist Österreich durch einen hohen Ressourcenverbrauch gekennzeichnet. Mit ca. 19 Tonnen pro Kopf (t/cap/a) im Jahr 2018 liegt der Ressourcenverbrauch Österreichs um 5 t/cap/a oder um 36% über dem EU-28-Durchschnitt (14 t/cap/a). Der höchste Verbrauch ist in Finnland (35 t/cap/a) zu beobachten, während in Italien am wenigsten Ressourcen verbraucht werden (8 t/cap/a). Österreich liegt unter den 28-EU-Ländern an elfter Stelle.

Der Bericht ist abrufbar unter: https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/nachhaltigkeit/ressourceneffizienz/publikationen/bericht2020.html

Quelle: Forum mineralische Rohstoffe/ Bildquelle: Pixabay


Recycling

Beitrag zum Klimaschutz durch die Recycling- und Entsorgungsbranche nötig

 

Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden. Das neue EU-Klimagesetz, auf das sich das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten vergangene Woche geeinigt haben, soll aus diesem politischen Versprechen eine bindende Verpflichtung machen. Das neue EU-Klimagesetz erhöht das EU-Emissionsreduktionsziel bis 2030 von 40 % auf mindestens 55 % gegenüber den Werten von 1990. Das wird nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland zu rechtlichen Veränderungen führen müssen, ist der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. überzeugt.

...Ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieses Zieles ist die Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen.

Hier kann die Recycling- und Entsorgungsbranche einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb tritt der bvse nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock dafür ein, deutlich schneller und umfassender als bisher geplant die Deponierung von Haushaltsabfällen in der Europäischen Union zu verbieten. Durch das Ende der Deponierung in Deutschland konnten erhebliche Mengen an CO2 eingespart werden. Um die jetzt deutlich erhöhten Ziele zu erreichen, komme man nach Ansicht des bvse um ein klares Verbot der Deponierung von unbehandelten Abfällen in Europa nicht mehr herum.

Auch die Einbeziehung von Müllverbrennungsanlagen am CO2-Emmissionshandel ist nach Ansicht des Recyclingverbandes erforderlich. Um hinsichtlich der Ziele der Abfall-Verwertungshierarchie eine Lenkungswirkung zu entfalten, bedarf es nach Ansicht des bvse der Nutzung der Abfallstoffe entlang einer Kaskade. Letztendlich sollte es in einer modernen Rohstoffwirtschaft darum gehen, das gesamte Spektrum der Abfallbehandlung möglichst sinnvoll miteinander zu verbinden. Dazu gehört die weitgehende Getrennthaltung der Abfallstoffe bereits an der Erfassungsstelle sowie ein Vorbehandlungsgebot, um den Recyclinganteil möglichst hochzuhalten.

Und genau an dieser Stelle steht die Kreislaufwirtschaft mit dem Emissionshandel in direkter Verbindung. Denn mit einer Besteuerung der Verbrennung steigen  zwangsläufig die Kosten für diesen Prozess. Höhere Verbrennungspreise verstärken dabei die Bemühungen, mehr Stoffe für das Recycling getrennt zu halten oder aus einem Gemisch auszusortieren. „Ist der Verbrennungspreis hoch, wird weniger Material unsortiert verbrannt. Ein umweltpolitisch gewollter Effekt“, erklärt Rehbock.

Als weiteren Baustein sieht der Recyclingverband die Substitution von Neuware durch Recyclate. Bei der Herstellung von Kunststoffprodukten können bis zu 50 % der bei der Herstellung von Neuware emittierten CO2äq-Emissionen eingespart werden, führt hierzu bvse-Vizepräsident Herbert Snell aus.

Durch die Verknappung im Bereich der Neuware in diesem Jahr und dem daraus resultierenden verstärkten Einsatz von Recyclaten wird durch die Kunststoffverarbeitende Industrie demonstriert, dass die in den letzten Jahren geäußerten Vorbehalte nicht stimmig sind. Würde es all die aufgezeigten Hindernisse wirklich geben, wäre die derzeitig hohe Recyclateinsatzquote nicht erklärbar.

Es beweist auch, dass der Recyclateinsatz heutzutage nur ökonomisch getrieben ist und noch nicht im ausreichenden Maß vor dem Hintergrund von CO2-Einsparungen und damit Klimazielen erfolgt. Snell: „Hier geht noch viel mehr!"

Das vieldiskutierte chemische Recycling, welches noch nicht im industriellen Maßstab existiert, kann nach heutigen Erkenntnissen keine vergleichbare CO2-Einsparung wie das werkstoffliche Recycling vorweisen. Es ist also auch aus Klimaschutzgründen keine Alternative zum werkstofflichen Recycling.

„Vor diesem Hintergrund müssen alle Anstrengungen unternommen werden, das werkstoffliche Recycling von Kunststoffen zu fördern. Hierzu gehört eine Recyclateinsatzquote, da die vergangenen Jahre aufgezeigt haben, dass freiwillige Lösungen nicht greifen. Es muss das Ziel sein, die Preise für Recyclate von der Preisentwicklung bei Neuware zu entkoppeln. Fixe Kosten für die Erfassung, Sortierung und das Recycling können nicht den Schwankungen des Weltmarkts für Neuware unterworfen werden. Damit gibt es keine Planungssicherheit für die Recyclingindustrie. Nur mit einer solchen Recyclateinsatzquote gibt es für die werkstofflichen Recycler Investitionssicherheit in die Zukunft“, führt bvse-Vizepräsident Herbert Snell abschließend aus.

Quelle: bvse/ Bildquelle: Karl Bachl GmbH & Co.KG, Thorben Wengert / pixelio.de

CLASSEN Gruppe und Hündgen Gruppe gründen HC Plastics GmbH

Die beiden Familienunternehmen W. Classen GmbH & Co. KG, einer der weltweit führenden Hersteller von Bodenbelägen in den Bereichen Laminat- und Polymerboden und Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG, Betreiber von Wertstoffsortieranlagen, haben gemeinsam die HC Plastics GmbH gegründet.

...Ziel ist es, das jeweilige Know-how aus Recyclingbranche und industrieller Fertigung von kunststoffbasierten Fußbodenbelägen zu bündeln und es gegebenenfalls zukünftig in den Bereichen Rohstoffsammlung und Produktentwicklung zu nutzen. Gemeinsames Motto ist hierbei „Recycling meets Industry, Industry meets Recycling“. Das Bundeskartellamt muss die Unternehmensgründung noch freigeben.

Die CLASSEN Gruppe wurde 1949 gegründet und ist einer der weltweit führenden Hersteller von Bodenbelägen in den Bereichen Laminat- und Polymerboden. Als Inhaber zahlreicher Patente und Gebrauchsmuster gehört die CLASSEN Gruppe zu den Innovationsführern der Branche. Das familiengeführte Unternehmen trägt die Verantwortung für fast 2.000 Mitarbeiter. Zur Philosophie gehört es, Produkte zu entwickeln, die weder Mensch noch Umwelt belasten. So war die CLASSEN Gruppe weltweit der erste Produzent, der Vinylböden PVC-frei und ohne Weichmacher herstellte. Grundlage hierfür ist der selbst entwickelte Werkstoff CERAMIN. Sämtliche Produkte der CLASSEN Gruppe wurden mit dem renommierten Umweltsiegel „Der Blaue Engel“ ausgezeichnet. Die Standorte in Deutschland haben eine Produktionskapazität von fast 100 Mio. qm und beliefern so den internationalen Handel mit hochwertigem Fußboden.

Die Hündgen Gruppe entwickelte sich nach ihrer Gründung 1949 von einem Transport- und Logistikunternehmen im Ver- und Entsorgungsbereich zu einem Technologieführer im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen hat sich dabei auf das Sortieren von Verpackungsabfällen aus Haushaltungen spezialisiert und profitiert dabei von seiner fast 30-jährigen Erfahrung. Die Gruppe verfügt über mehr als 400.000 Tonnen Behandlungskapazität, deutschlandweit. Die aussortierten Wertstoffe werden schwerpunktmäßig in den betriebseigenen Recyclinganlagen verwertet und zu industriellen Vorprodukten aufbereitet.  Dabei ist Hündgen besonders innovativ und technologisch fortschrittlich unterwegs und setzt als Ideengeber ständig neue Maßstäbe in der Recyclingbranche.

Quelle: CLASSEN Gruppe/ Bildquelle: Pixabay


Asphalt

DAI-Forschungsvorhaben wird im Mai 2021 beginnen

Das Forschungsvorhaben des Deutschen Asphaltinstitutes (DAI) „Verfahrenstechnische, bautechnische und energetische Eignung der Schaumbitumentechnologie zur Herstellung von Warmasphalt unter Mitverwendung von Asphaltgranulat“ konnte sich im Auswahlverfahren der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) gegen eine Vielzahl konkurrierender Vorhaben durchsetzen und wird im Mai 2021 beginnen.

...Aufgrund des beschlossenen Arbeitsplatzgrenzwertes für Dämpfe und Aerosole aus Bitumen, haben sich neue Perspektiven für Technologien zur Temperaturabsenkung und damit auch für den Einsatz der Schaumbitumentechnologie ergeben. Mit dem genannten Forschungsprojekt soll der Nachweis erbracht werden, dass eine hierzu hinreichende Temperaturabsenkung durch den Einsatz von Schaumbitumen, auch bei Zugabe von höheren Asphaltgranulatanteilen, wirksam ist. Der Nachweis soll anhand von unterschiedlichen Asphaltmischgutzusammensetzungen im Labor und insbesondere großtechnisch an zwei Asphaltmischanlagen, sowie auf einer Erprobungsstrecke erbracht werden. Mit asphalttechnologischen und performanceorientierten Untersuchungen in allen Bearbeitungsschritten soll der Nachweis der Gleichwertigkeit zu einem konventionellen Asphaltmischgut erbracht werden. Aufgrund des geringeren Energieverbrauchs durch die Herabsetzung der Verarbeitungstemperaturen reduzieren sich die benötigten Brennstoffmengen, die wiederum eine Verringerung der Emissionen zur Folge haben, womit ein Beitrag zur Minderung des CO2-Ausstoßes geleistet wird. Die wissenschaftliche Quantifizierung dieser Minderungspotentiale soll anhand einer Energie- und Emissionsbilanzierung erfolgen.

Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Ausführende Forschungseinrichtung ist der Lehrstuhl für Verkehrswegebau der Ruhr-Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Martin Radenberg. Der Zuwendungsbetrag beläuft sich auf rund 220.000 Euro. Damit laufen nun bei dem DAI über die Industrielle Gemeinschaftsforschung finanzierte Forschungsvorhaben mit einer summierten Zuwendung von über eine Million Euro.

Quelle: Deutscher Asphaltverband (DAV) e.V.


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