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Das STV-News-Channel-Archiv
In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:
Die Synqony GmbH, spezialisiert auf Digitalisierungslösungen in der Kreislaufwirtschaft, setzt ihren Wachstumskurs fort. Die Katherl Software GmbH aus Frankenburg in Österreich wird Teil der Synqony Gruppe. In der Branche ist vor allem die Software Erdprofi bekannt, die führende ERP-Lösung im Bereich Erdbau, Abbruch, Entsorgung, Kies, Transporte und Beton in Österreich und Süddeutschland.
Wie auf dem Foto zu sehen ist, freuten sich nach der Vertragsunterzeichnung (v. l.) Qendrim Fanaj, Ferdinand Gerhart, Robert Schmitz, Helmut Katherl, Christian Niedermayer und Manuel Künzig über die Übernahme.
„Unsere Strategie zielt darauf ab, die gesamte Wertschöpfungskette der Kreislaufwirtschaft zu digitalisieren, von den Erzeugern bis zu den Behörden", erklärt Robert Schmitz, CEO der Synqony Group. „Diese Lücke schließen wir jetzt mit Erdprofi, denn bei Aushub und Bauabfällen entstehen die größten Mengen. Gleichzeitig greifen wir damit auch das wichtige Zukunftsthema zirkuläres Bauen auf."
Erdprofi ist seit Jahrzehnten die Antwort auf die Anforderungen von Erdbau, Abbruch, Entsorgung, Kies, Transporten und Beton und heute Marktführer in Österreich und Süddeutschland, dem Kernmarkt für mineralische Abfälle. Als Teil von Synqony wird Erdprofi seine Präsenz in Deutschland deutlich ausbauen. Für die Kunden zählt vor allem eines: vertraute Produkte und erfahrene Ansprechpartner bleiben. Verstärkt wird das durch den Rückhalt einer größeren Gruppe, mehr Marktreichweite, mehr Innovationskraft und mehr Tempo bei neuen Technologien.
Die Geschäftsführung der Katherl Software GmbH liegt bei Ferdinand Gerhart und Qendrim Fanaj, beide seit 2008 im Unternehmen und seit 2023 in der Geschäftsleitung. Gründer Helmut Katherl zieht sich über die kommenden Jahre schrittweise aus der operativen Führung zurück und bleibt dem Unternehmen im Hintergrund als Berater verbunden, ein starkes Signal für Kontinuität.
Quelle: Synqony
Die am 15. Oktober 2026 vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlichten Zahlen zum Auftragseingang im Wohnungsbau scheinen auf den ersten Blick eine erfreuliche Entwicklung zu signalisieren: Gegenüber dem Vorjahresmonat wurde ein Anstieg um 62,1 % ausgewiesen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass dieser außergewöhnliche Zuwachs maßgeblich auf einen Sondereffekt zurückzuführen ist.
Hinter dem statistischen Plus steht im Wesentlichen ein Großauftrag der Bundeswehr für den Bau von Unterkunftsgebäuden, die auch außerhalb Bayerns entstehen sollen. Den Auftrag erhielt ein bayerisches Bauunternehmen. Damit schlägt sich ein einzelner Großauftrag deutlich in der bayerischen Statistik nieder, ohne dass daraus auf eine entsprechende Belebung des regulären Wohnungsbaus geschlossen werden kann.
„Rechnet man diesen Sondereffekt heraus, beträgt der Zuwachs nominal lediglich 1,6 %. Preisbereinigt bedeutet das sogar einen Rückgang“, erklärt Andreas Demharter, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Baugewerbeverbände (Foto). Demharter warnt davor, die Zahlen als Zeichen einer Trendwende zu interpretieren: „Der erste Blick auf die Statistik könnte den Eindruck erwecken, der Wohnungsbau habe die Talsohle durchschritten. Das ist mitnichten der Fall. Der ausgewiesene Zuwachs darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine nachhaltige Belebung des Wohnungsbaus weiterhin aussteht.“
Aus Sicht der Bayerischen Baugewerbeverbände braucht es deshalb weiterhin verlässliche politische Rahmenbedingungen und wirksame, langfristig angelegte Förderprogramme, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und die Bautätigkeit dauerhaft anzukurbeln. „Wir brauchen mehr echten Wohnungsbau und dringend geeignete, dauerhafte Förderprogramme. Von einer Trendwende sind wir derzeit leider weit entfernt“, betont Demharter.
Quelle: Landesverband Bayerischer Bauinnungen
Vor exakt 51 Tagen begann die steinexpo 2026 – welche Erinnerungen verknüpfen Sie mit der Mega-Demomesse? Vier Tage voller Neuheiten, Vorführungen und Emotionen haben Spuren hinterlassen. Eine kleine Auswahl an Fotomomenten gibt es nun online zum Durchblättern und Zeitreisen.
Vor zwei Tagen ist die GP GesteinsPerspektiven-Ausgabe 6/2026 erschienen – inklusive großem steinexpo-Messerückblick. Im Webkiosk des Stein-Verlags Baden-Baden ist es möglich, dieses und weitere bereits erschienene Hefte kostenlos zu durchblättern – digital statt nur dabei.
Eine Bildergalerie zur steinexpo gibt es außerdem auf der Homepage der Messe. Das Team der veranstaltenden Geoplan GmbH aus Iffezheim wünscht viel Spaß bei der Fotosafari!
Quelle: Geoplan/tne
die Arbeitsanleitung für Baustoffprüfer (ehemals Arbeitsanleitung für Kiesprüfer) liegt ab sofort in der sechsten, vollständig überarbeiteten Auflage vor. Die bisherige „Arbeitsanleitung für Kiesprüfer“ wurde grundlegend überarbeitet und neben Prüfverfahren für Sand und Kies umfasst die neue Auflage nun auch Prüfverfahren für gebrochenen Naturstein.
Im Mittelpunkt stehen die Prüfverfahren, die im Rahmen der werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) regelmäßig durch Baustoffprüfer durchgeführt werden. Sie enthält systematische Beschreibungen der Prüfverfahren, deckt aber nicht die gesamte WPK des Herstellers ab, sondern gezielt nur den Bereich des Baustoffprüfers. Grundlage sind die zum Zeitpunkt der Erstellung im April 2026 gültigen europäischen Prüfnormen, insbesondere EN 12620, EN 13139, EN 13043 und EN 13242.
Nicht enthalten sind Prüfverfahren, die aufgrund des erforderlichen Geräteaufwands oder ihrer geringen Prüfhäufigkeit üblicherweise an externe Prüfinstitute vergeben werden. Ebenfalls nicht berücksichtigt werden spezielle Prüfverfahren für Wasserbausteine, Gleisschotter und leichte Gesteinskörnungen.
Die sechste Auflage steht ab sofort online im internen Bereich der MIRO-Website als PDF zum Download zur Verfügung.
Quelle: MIRO; Bildquelle: pixabay
In Deutschland brennt es nahezu täglich in Sammelfahrzeugen, Wertstoffhöfen, Sortier- und Behandlungsanlagen. Wo sich die Ursache eindeutig feststellen lässt, sind Lithium-Ionen-Batterien mit Abstand der häufigste Auslöser. Das zeigt die Studie „Brandereignisse in der Entsorgungswirtschaft”. Sie basiert auf einer bundesweite Verbändeumfrage unter 181 Anlagen für die Jahre 2021 bis 2025, ergänzt um den aktuellen Forschungsstand und internationale Studien.
Innerhalb von fünf Jahren haben sich die Brandereignisse in den untersuchten Anlagen nahezu verdreifacht. Mehr als jede zweite Anlage war zuletzt von Bränden oder gefährlichen Hotspot-Ereignissen betroffen. Besonders betroffen sind Anlagen für Leichtverpackungen sowie Rest- und Gewerbeabfälle.
Der Grund liegt im Abfallstrom. Allein zwischen 2020 und 2023 wurden mehr als 130.000 t Batterien nicht über die vorgesehenen Sammelsysteme erfasst. Vor allem Kleingeräte, kurzlebige Konsumprodukte und fest verbaute Batterien landen häufig unbemerkt im Restmüll, in Verpackungsabfällen oder anderen Stoffströmen. Oft liegt das daran, dass Verbraucher sie gar nicht als Elektroaltgeräte erkennen.
Nun fordern die Verbände, Produktverantwortung konsequent anzuwenden, also die Hersteller an den Folgekosten batteriebedingter Brände beteiligen. Die Einführung eines Präventions- und Ausgleichsfonds könnte Aufklärung, Sammlung, Brandschutz und Schadensausgleich herstellerfinanziert absichern. Auch Fehlwürfe müssen reduziert reduzieren, was gestärkte Verbraucherinformation und Rückgabesysteme leisten könnten. Brandschutz unterstützen bedeutet, Investitionen der Branche in Sicherheit und Prävention anzuerkennen und zu fördern. Verbesserte Rahmenbedingungen sollten eine einheitliche Brandstatistik, bessere Datenlage sowie die Weiterentwicklung der Herstellerverantwortung inkludieren. Auf nationaler und europäischer Ebene stehen dazu wichtige Entscheidungen an, etwa zu einem möglichen Pfandsystem für Lithium-Ionen-Batterien und zur Weiterentwicklung der Herstellerverantwortung.
Quelle: Circular Metal Association
Dieses digitale Tool reduziert Komplexität spürbar und schafft sofort Klarheit: Mit dem neuen digitalen Konfigurator „Build!“ vereinfacht Doppstadt die Maschinenauswahl. Das System führt Anwender intuitiv durch das gesamte Produktportfolio und ermöglicht es Vertriebspartnern, bereits im ersten Beratungsgespräch fertige, passgenaue Angebote zu erstellen.
Für den Kunden verwandelt das Tool die oft langwierige Maschinenauswahl in ein klares, intuitives Erlebnis: Alle technischen Zusammenhänge und Kombinationsmöglichkeiten werden im Hintergrund automatisch geprüft, sodass der Anwender maßgeschneiderte Ergebnisse auf Knopfdruck erhält.
In der Praxis löst das digitale Tool zeitintensive Abläufe ab: Wo früher Abstimmungen über Excel-Preislisten, Rückfragen zu einzelnen Ausstattungsdetails oder Schleifen über den Vertriebsinnendienst nötig waren, greift heute ein durchgängiger, digitaler Workflow. Anwender wählen entweder direkt aus dem vollständigen Produktportfolio ihr Wunschequipment aus oder nutzen den integrierten Produktfinder. Dieser führt Nutzer anhand von wenigen Fragen zu ihren spezifischen Materialanforderungen und Stoffströmen – etwa bei Altholz oder Grünschnitt – zielgerichtet zur passenden Lösung. Anschauliches Bildmaterial, komprimierte Infotexte und klar verständliche Funktionsbeschreibungen erleichtern dabei die Orientierung für jede Ausstattungsoption.
Hier kann das Tool getestet werden.
Quelle: Doppstadt; Foto mit KI generiert
Die neuen Bomag-Highway-Fertiger BF 700 C-5, BF 700 P-5 und BF 800 C-5 wurden gezielt für die Anforderungen und Bedürfnisse der Einbauteams von heute entwickelt und können mit einem modernen Bedienkonzept punkten.
Die maximale Einbauleistung der Maschinen liegt bei 700 bzw. 800 t/h. Zum Produktstart ist der BF 800 als Kettenfertiger und der BF 700-5 als Ketten- und Radfertiger erhältlich. Zudem bietet Bomag, zusammen mit der neuen Fertiger-Generation, neue Einbaubohlen an: Die weiterentwickelten Modelle S 500-5 TV und S 600-5 TV überzeugen mit 20 % mehr Steifigkeit bei 15 % weniger Gewicht und identischem Flächendruck. Einbaubreiten von neun bzw. zehn Metern sind darstellbar.
Mit dem Bedienkonzept My Cockpit entspricht der Hersteller dem Wunsch vieler Einbauteams: Mit wenigen Klicks können sie die Anzeigen am Hauptbedienstand und am Bohlen-Bedienpanel gezielt für sich und jede Arbeitssituation anpassen. Auf zwei Displays (10“ am Fahrerstand, 7“ an der Bohle) – sind alle entscheidenden Einbau-Parameter direkt ablesbar. Ferner lassen sich fünf Tasten am Seitenbedienstand sowie zwei Tasten des Fahrer-Joysticks individuell belegen.
Quelle: Bomag
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