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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Frühzeitig schützen: Warum UV-Schutz im Frühjahr beginnt

Die Belastung durch die ultraviolette Strahlung der Sonne (UV-Strahlung) beginnt oft früher als viele denken: Bereits im Frühjahr kann sie gesundheitliche Risiken bergen. Neue Schulungsmaterialien, ein Workshop UV-Schutz und die Sonnenschutzpakete der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) unterstützen Unternehmen dabei, ihre Beschäftigten im Freien wirksam zu schützen.

Bereits im März steigt mit zunehmendem Sonnenstand die Belastung durch ultraviolette Strahlung. Deshalb sollten Sonnenschutzmaßnahmen bereits im Frühjahr beginnen – und nicht erst dann, wenn die Sonne im Sommer besonders intensiv scheint. Schutzmaßnahmen sollten sich am UV-Index orientieren. Er gibt an, wie stark die UV-Strahlung im Laufe des Tages ist und ab wann Schutz erforderlich wird. Die aktuellen Werte finden sich im Wetterbericht und in jeder gängigen Wetter-App auf dem Smartphone.

Bereits ab einem UV-Index von 3 müssen Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Das legt nun die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 „Arbeitsplätze in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und Arbeitsplätzen im Freien“ seit August 2025 fest. Die neue technische Regel bietet eine wichtige Orientierung: Wer sie einhält, kann davon ausgehen, die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung zu erfüllen.

UV-Strahlung gilt als Hauptursache für verschiedene Hautschäden. Besonders relevant ist dabei der sogenannte Weiße Hautkrebs, der durch langfristige Einwirkung von UV-Strahlung verursacht werden kann. „Gerade Beschäftigte, die viel im Freien arbeiten, sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Präventive Maßnahmen und regelmäßige Unterweisungen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes“, erklärt Hans-Jürgen Wellnhofer, kommissarischer Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG Bau.

Auf deren Internetpräsenz gibt es ab sofort neue Schulungsmaterialien sowie einen umfangreichen Workshop zum Thema UV-Schutz online zur Verfügung.

Quelle: BG Bau; Bildquelle: / Jan-Peter Schulz - BG Bau

Magna Tyres feiert 20 Jahre

Magna Tyres hat sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert und blickt damit auf zwei Jahrzehnte Wachstum und internationale Expansion in der Off-the-Road- (OTR) und Industriereifenbranche zurück. Heute liefert Magna Tyres Reifensysteme an Kunden in mehr als 130 Ländern und wird dabei von einem globalen Netzwerk aus Niederlassungen, Partnern und Händlern unterstützt.

Was als unternehmerische Vision begann, um die wachsende Nachfrage nach zuverlässigen OTR-Reifen zu decken, hat sich zu einer starken internationalen Marke entwickelt. Durch technisches Know-how, Kundenorientierung und strategische Expansion ist Magna Tyres zu einem vertrauenswürdigen Partner für Branchen wie Bergbau oder Recycling geworden.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Waalwijk baut auf jahrelanger Expertise in den Bereichen Gummimischungen und Reifentechnik auf und liefert hochwertige Reifenlösungen für anspruchsvolle Anwendungen. Als Familienunternehmen verbindet Magna Tyres unternehmerisches Denken mit einem starken Fokus auf langfristige Beziehungen zu Kunden, Händlern und Partnern weltweit. In den letzten zwanzig Jahren hat das Unternehmen seine internationale Präsenz durch neue Niederlassungen, erweiterte Produktionskapazitäten und strategische Akquisitionen weiter gestärkt.

Quelle: Magna Tyres



Mineralische Rohstoffe

Einladung zur Infoveranstaltung der klimafreundlichen H2-Mobilität

Noch bis morgen können sich interessierte MIRO-Mitgliedsunternehmen zu einer Informationsveranstaltung anmelden, die am kommenden Mittwoch (15. April) im Evonik Chemiepark Marl stattfindet. An diesem Tag dreht sich dort alles um das Thema Wasserstoff im Schwerlastverkehr.

Bereits im März erwiesen sich die MIRO-Webinare zu alternativen Antriebs­techniken bei Baumaschinen sowie grüner Logistik als voller Erfolg, auf den nun aufgebaut werden soll. Die kommende Veranstaltung von H2 Green Power & Logistics zu­sammen mit Evonik, Air Liquide und diversen OEMs findet am 15. April 2026 ab 10 Uhr in Marl statt, wo es Vorträge und Fahrzeugpräsentationen gibt.

Zum Thema des weiteren H2-Markthochlaufes freuen sich die Einladenden, dass nunmehr in der nächsten Entwicklungsstufe des Schwerlastverkehrs H2-Sattelzug­maschinen und Spezialfahrzeuge sowie hochleistungsfähige Tankstellenstandorte in den Markt kommen. Dazu hat der Bund passend ein neue Förderrichtlinie aufge­legt. Die Anmeldung geht per Mail an office@h2greenpowerlog.de.

Quelle: MIRO; Bildquelle: Evonik

ISTE-Azubi-Tag: jetzt anmelden

Der diesjährige Azubi-Tag steht unter dem Motto „Vom Kies zum Beton für Energiegewinnung und Verkehrswege“ und wird vom Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) veranstaltet. Er richtet sich an Auszubildende und Ausbilder/innen von ISTE-Mitgliedsunternehmen und findet am 19. Mai 2026 in Iffezheim statt.

Auf dem Programm stehen eine Kieswerk-Insight-Tour beim IKE Iffezheimer Kies- und Edelsplittwerk Max Kern, die Besichtigung des Laufwasserkraftwerks der EnBW sowie des Schleusenbauwerks Staustufe Iffezheim mit Klappschuten-Fahrt sowie eine Sommerparty im Strandbad Sandweier. Auch ein Animationsprogramm plus Teamchallenge fehlen nicht.

Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt’s hier.

Quelle: ISTE


Recycling

Wie aus Kühltürmen ein Baustoff für die Energiewende wird

Am 16. August 2024 wurden die beiden Kühltürme am KKG Grafenrheinfeld gesprengt. Doch während das Bauwerk verschwand, eröffnete sich zugleich eine neue Perspektive – eine, die tief in die Logik der Kreislaufwirtschaft hineinreicht. Für die Unternehmensgruppe Glöckle, die langjährige Erfahrung in der Aufbereitung von Baustoffen und erst vor kurzem ein Kompetenzzentrum für Recyclingbaustoffe eröffnet hat, war früh klar: Wo Tausende Tonnen Beton frei werden, entsteht nicht nur Abbruch, sondern wertvoller Rohstoff.

Die Idee: Die Trümmer der beiden Kühltürme sollten in einem regionalen Schlüsselprojekt erneut genutzt werden. „Insgesamt rund 55.000 t Bauschutt wurden nach der Sprengung direkt vor Ort gebrochen, gesiebt und nach umfangreichen Messungen als frei von radiologischer Belastung eingestuft. Rund 17.000 t davon gingen an die Baustoffwerke der Unternehmensgruppe Glöckle“, erläutert Matthias Aron von Preußen Elektra. Das Material findet nun seinen Weg in ein hochmodernes Infrastrukturprojekt: die neue Konverterstation für das Projekt Suedlink DC4 in Bergrheinfeld. Denn unweit des früheren Standorts der Kühltürme entsteht seit Mitte 2025 ein zentrales Element der Stromtrasse Suedlink DC4.

Quelle: Bauunternehmung Glöckle Baustoffwerke GmbH; Bildquelle: PreussenElektra GmbH

Bauabfall bei Allensbach: bvse sieht bundesweites Vollzugsproblem

Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung kritisiert den Umgang mit belastetem Bauabfall beim Ausbau der B33 bei Allensbach (Kreis Konstanz) und sieht darin ein strukturelles Vollzugsproblem mit bundesweiter Relevanz. Anlass ist die aktuelle Berichterstattung des SWR.

Ausgangspunkt ist ein Konflikt zwischen öffentlichem Auftraggeber und beauftragtem Entsorgungsunternehmen über die korrekte Einstufung des Materials. Nach Angaben des Auftragnehmers bestanden frühzeitig Zweifel an der Abfalldeklaration sowie Bedenken zu möglichen Risiken im Umgang mit dem Material – etwa, dass Schadstoffe durch Niederschläge in den Boden gelangen und in Richtung Bodensee verlagert werden könnten. Eine vom Unternehmen angeregte Nachbeprobung zur Klärung dieser Fragen erfolgte nach Kenntnisstand des bvse nicht.

bvse-Geschäftsführer Stefan Schmidmeyer bewertet den Vorgang deutlich: „Aus meiner Sicht ein ganz klarer Fall von ‚Vollzugsdefizit‘ und ‚wer es rechtskonform machen will, ist der Dumme‘.“

Eine vom Auftragnehmer veranlasste Probenahme bestätigte nach dessen Angaben die geäußerten Zweifel und deutet darauf hin, dass zumindest ein Teil des Abbruchmaterials als gefährlicher Abfall einzustufen sein könnte. Nachdem sich das Unternehmen weigerte, das Material auf dieser Grundlage als unproblematisch zu behandeln und abzutransportieren, wurde das Vertragsverhältnis im weiteren Verlauf beendet.
Aus Sicht des bvse legt der Fall ein gravierendes Vollzugsdefizit offen. Zwar bestehen klare und verbindliche Regelwerke für die Untersuchung und Einstufung von Bauabfällen, deren konsequente Anwendung und Kontrolle ist in der Praxis jedoch nicht durchgängig gewährleistet.

Nach Einschätzung des Verbandes sprechen die vorliegenden Hinweise dafür, dass die erforderliche Vorerkundung – insbesondere im Hinblick auf Asbest und andere gefährliche Stoffe – nicht durchgängig rechtskonform erfolgt ist und dies zu einer fehlerhaften Abfalldeklaration beigetragen haben könnte.

Der bvse kritisiert insbesondere, dass mögliche Mängel bei der Probenahme zwar erkannt, jedoch nicht konsequent mit entsprechenden Maßnahmen adressiert werden. „Es kann nicht sein, dass Fehler bei der Probenahme folgenlos bleiben. Das benachteiligt regelkonform arbeitende Unternehmen und gefährdet zugleich Umwelt- und Gesundheitsschutz“, so Schmidmeyer. Der Fall Allensbach wird daher auch rechtlich geprüft.

Der bvse fordert vor diesem Hintergrund eine konsequentere und bundesweit einheitliche Anwendung der bestehenden Regelwerke sowie eine stärkere behördliche Kontrolle – insbesondere bei Vorerkundung, Probenahme, Analytik und Deklaration von Bauabfällen. Nur so könne sichergestellt werden, dass Umweltstandards eingehalten und faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet werden.

Quelle: bvse


Asphalt

Maschinenübergabe im Zeichen der Echtzeit-Dichtemessung

Im Rahmen einer feierlichen Maschinenübernahme übergab die Hamm AG in ihrem Werk 13 neue Hamm-Walzen an Firma Georg Huber. Das Maschinenpaket enthält auch mehrere Maschinen, die mit Smart Compact Pro ausgestattet sind und damit die automatisierte Verdichtung auf Basis von Echtzeit-Dichtemessungen ermöglichen.

„Wir waren schon früh in die Entwicklung dieses Systems involviert und haben die Prototypen von Hamm in unseren laufenden Einbaubetrieb eingesetzt und die erzielten Ergebnisse zusammen mit dem Entwicklungsteam von Hamm ausgewertet“, berichtet Georg Rappl. „Dabei hat sich schon früh abgezeichnet, dass ein sehr gutes System bei Hamm entwickelt wird, das zu einer deutlichen Verbesserung des Verdichtungs-ergebnisses führt. Und vor allem war es sehr einfach zu bedienen, wie die Männer auf den Maschinen berichtet haben.“

Nach der Serienfreigabe stellte das Bauunternehmen den gesamten Maschinenbestand auf Maschinen mit Smart Compact Pro um. Auch die kleineren Geräte der Compactline sowie die Gummiradwalzen wurden gegen neue Modelle ausgetauscht. „Wir sind äußerst zufrieden, wie gut das System bei den Fahrern ankommt und diese die Vorteile erkennen konnten. Erstmalig kann im laufenden Verdichtungsprozess die Dichte bestimmt werden, und die Fahrer können aktiv das Ergebnis verbessern. Die erreichten Messergebnisse sprechen für sich und verhindern zuverlässig Fehlstellen aufgrund zu geringer Verdichtung im Bauobjekt“, betont Rappl.

Zusätzlich zu Smart Compact Pro sind die neuen Maschinen auch mit einer Wetterstation ausgestattet. Dr. Axel Mühlhausen, Senior Product Manager Digital Solutions bei Hamm: „Das ist ausgesprochen wichtig, um das korrekte Abkühlverhalten des Asphaltes bei schwierigen Außenbedingungen oder auch generell bei temperaturabgesenkten Asphalten richtig zu interpretieren und die Verdichtung zu optimieren.“

Quelle: Wirtgen Group


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