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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

steinexpo 2026: Der Aufbau beginnt

Am kommenden Montag beginnt der offizielle Messeaufbau zur steinexpo 2026. Ab dann verwandelt sich Europas größter Basaltsteinbruch im nordhessischen Nieder-Ofleiden in einen XXL-Messebruch.

Anderthalb Wochen vor Messebeginn (steinexpo 2026: 2.-5. September) beginnt damit die heiße Phase vor der einzigartigen Demomesse. Die passende Kulisse („Praxisnah. Leistungsstark. Ungeschminkt.“) ist bereits hergerichtet. Die Vorbereitungen sind bereits seit Monaten in vollem Gange, damit alles reibungslos über die Bühne laufen kann.


Quelle: STV

Das Geschäftsklima im Wohnungsbau hat sich leicht verbessert

Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im Juli laut ifo Institut etwas verbessert. Das Geschäftsklima stieg von minus 30,6 auf minus 29,3 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage besser. Die Erwartungen trübten sich dagegen geringfügig ein und bleiben pessimistisch.

„Die gestiegenen Baugenehmigungen kommen offenbar langsam in der Branche an“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Bis daraus eine breite Erholung entsteht, ist es aber noch ein weiter Weg.“
Auch bei der Auftragslage zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenig Aufträge berichten, sank von 43,7 auf 41,2 %. Gleichzeitig nahmen jedoch die Stornierungen deutlich zu. 13,1 % der Unternehmen berichteten von abgesagten Projekten, nach 11,4 % im Vormonat. Bei der Materialversorgung hat sich die Situation etwas entspannt: Der Anteil der Unternehmen mit Engpässen bei wichtigen Vorprodukten sank von 9,7 auf 8,5 %. „Die Auftragslage entwickelt sich langsam in die richtige Richtung, gleichzeitig werden wieder mehr Projekte storniert“, sagt Wohlrabe. „Das zeigt, wie fragil die Erholung im Wohnungsbau weiterhin ist.“

 

Quelle: ifo Institut; Bildquelle: pixabay



Mineralische Rohstoffe

steinexpo 2026: das Heft zur Messe

Es ist immer eine gute Idee, sich mit der GP GesteinsPerspektiven, dem offiziellen Organ vom Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), zu informieren. Das gilt auch für die Ausgabe 5/2026, die am morgigen Freitag (21. August) erscheint – die steinexpo-Messeausgabe.

Die 116-seitige Ausgabe thematisiert die XXL-Demoschau in Europas größtem Basaltsteinbruch in Nieder-Ofleiden. Neben praktischen Messe-Tipps gibt es ein Aussteller-ABC sowie die Demo-Flächenpläne für den schnellen Überblick. Informationen zu dem, was alles zu sehen und zu erleben ist, runden den Rundum-sorglos-Service ab. Auch der genaue Zeitplan zur Allgemein-Demo auf dem Areal A fehlt nicht.

Mit dem morgigen Erscheinungstag können Sie die Ausgabe auch digital durchblättern: im Webkiosk des Stein-Verlags.

 

Quelle: STV

 

Einladung zum Tag der Bauwirtschaft

Dieser findet im Rahmen der Nordbau-Messe Neumünster am 11. September von 9.30 bis 12.30 Uhr statt, organisiert und ausgeführt von und mit vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie. Um Anmeldung wird gebeten.

Der bereits 50. Tag der Baustoffwirtschaft findet traditionell im Rahmen der Nordbau statt. Im Raum Foyer Nord F1 steht alles unter dem Leitthema „Rohstoffe. Recht. Resilienz. Perspektiven für Versorgung, Regulierung und Krisenvorsorge.“

Gastgeber sind vero-Landesgruppensprecher Volker Wandhoff und vero-Geschäftsführer Thorsten Glomb. Gastrednerin Tanja Lenz (BBS) spricht über die „RWI-Studie 2045: Was das Sondervermögen für den Rohstoffbedarf bedeutet“. Barbara Grunewand (vero) referiert zur „EBV-Novelle: Vom Regelungsdschungel zur Praxistauglichkeit?“, bevor Prof. Axel Priebs von der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft die „Resilienz in Krisenzeiten“ fokussiert.


Quelle: vero; Bildquelle: pixabay




Recycling

steinexpo: moderne Anbaugerätetechnik

Die Predatore Machines GmbH präsentiert auf der steinexpo moderne Anbaugerätetechnik für Bau, Gewinnung, Wiederverwertung und Aufbereitung. An allen Messetagen wird in Live-Demos gezeigt, wie sich Baustellenabläufe mit der passenden Technik gezielt optimieren lassen.

Im Fokus stehen Lösungen, die Maschinen vielseitiger einsetzbar machen, Arbeitsschritte reduzieren und vorhandenes Material direkt auf der Baustelle nutzbar machen. Zur ausgestellten Produktpalette gehören in diesem Jahr Anbauverdichter, Schaufelseparatoren, Crusher, Driller, Tiltrotatoren sowie Hebezeuge. Damit deckt Predatore ein breites Spektrum moderner Baustellenanforderungen ab: von Verdichtung und Materialaufbereitung über Recycling und Bohrarbeiten bis hin zum sicheren Handling schwerer Bauteile.

Steigende Material-, Entsorgungs-, Transport- und Personalkosten stellen viele Unternehmen vor immer größeren Herausforderungen. Genau da setzen die Predatore Anbaugeräte an: Sie unterstützen dabei, Prozesse schlanker zu gestalten, Transportwege zu verkürzen und vorhandene Maschinen wirtschaftlicher einzusetzen.

 

Quelle: Predatore

Rekord-Niedrigwasser: Recyclingwirtschaft warnt

Der Pegel Kaub am Mittelrhein ist unter den historischen Tiefstand von 2018 gefallen. Auf besonders betroffenen Streckenabschnitten dürfen Binnenschiffe deshalb nur noch mit einem Drittel der üblichen Ladung fahren. Die Schiffskapazitäten lassen sich kurzfristig jedoch nicht durch Bahn oder Lkw ersetzen, betonen BDSV, bvse und VDM.

Für die deutsche Industrie ist das mehr als eine Randnotiz der Binnenschifffahrt: Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV), der Verband Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM) und der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) warnen vor einer Kettenreaktion. Fällt einer der wichtigsten Transportwege für industrielle Massengüter aus, gerät das gesamte Verkehrssystem unter Druck – und mit ihm weite Teile der Wirtschaft.

Diese Einschränkung auf ein Drittel der Ladung wirkt sich unmittelbar aus: Für dieselbe Menge sind etwa dreimal so viele Fahrten nötig – das treibt die Kosten/t nach oben und bindet zugleich zusätzlichen Frachtraum, was die Kapazitätslücke weiter verschärft.

Für die Recyclingwirtschaft ist ein kontinuierlicher Materialabfluss entscheidend. Stahl- und Metallschrotte werden gesammelt, sortiert, aufbereitet und der industriellen Produktion wieder zugeführt. Stockt der Abtransport, steigen die Lagerbestände, zusätzliche Umlagerungen kosten Geld und Fläche – und Recyclingbetriebe stoßen an ihre Annahmegrenzen, während Stahlwerke gleichzeitig auf ihre Rohstoffversorgung angewiesen bleiben. Auch steigende Pegel lösen den Rückstau nicht sofort auf: Sobald mehr Frachtraum verfügbar ist, konkurrieren aufgestaute Mengen verschiedener Branchen um Schiffe, Bahnkapazitäten und Lkw – Unternehmen mit margensensitiven Massengütern drohen dabei zurückzufallen.

 

Quelle: bvse


Asphalt

Der Asphalt und die Hitze

Anhaltende Hitze wirkt sich immer wieder negativ auf Verkehrsadern aus, wie dieses Beispiel aus Duisburg zeigt. Dort hatte sich kürzlich der Asphalt der A3 verformt. Bauarbeiter konnten die Schäden beheben.

Es traf einen der meistbefahrenen Autobahn-Abschnitte der Region: Abschnitte der A3 zwischen den Kreuzen Breitscheid und Kaiserberg (Foto: Archiv) hatten hitzebedingte Spurrillen bekommen. Diese wurden nachts schnell behoben. Der Verkehr wurde umgeleitet.

 

Quellen: WDR/Autobahn GmbH; Bildquelle: Autobahn GmbH

 


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