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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Wichtige Änderungen für die Bauwirtschaft

Zum Jahresbeginn sowie im Verlauf des Jahres 2026 sind mehrere gesetzliche Neuerungen in Kraft getreten oder werde es noch, die Auswirkungen auf die Bauwirtschaft haben. Dazu zählen geänderte Melde- und Nachweispflichten rund um Asbest, höhere Verdienstgrenzen bei Minijobs, digitale Kostenvoranschläge in der Hilfsmittelversorgung und angepasste Sozialversicherungsgrößen. Die BG Bau informiert über die wichtigsten Regelungen und Vorgaben.

Im Zuge der Umsetzung der EU-Asbest-Richtlinie werden voraussichtlich Anfang 2026 umfassende Änderungen in Kraft treten. Künftig müssen Betriebe in der unternehmensbezogenen Anzeige auch die Namen der Beschäftigten sowie Nachweise zur Fachkunde und zur arbeitsmedizinischen Vorsorge angeben. Zudem wird für Abbrucharbeiten im Bereich des niedrigen oder mittleren Risikos eine Genehmigungspflicht eingeführt. Damit werden die bestehenden Vorgaben weiter konkretisiert.

Parallel dazu wurden im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) mehrere Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) überarbeitet oder neu gefasst, darunter die Vorgaben zu Blei, alter Mineralwolle, kontaminierten Bereichen und krebserzeugenden Metallen. Die Neufassung der TRGS 519 „Asbest“ wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Zum 1. Januar stieg der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 Euro pro Stunde. Damit erhöht sich auch die Verdienstgrenze für Minijobs von 556 Euro auf 603 Euro pro Monat. Beschäftigte im Minijob können somit weiterhin denselben Stundenumfang leisten, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden. Der maximale Jahresverdienst liegt künftig bei 7236 Euro. Ab Januar 2026 steigt zudem die Mindestausbildungsvergütung auf 724 Euro brutto pro Monat für Auszubildende im ersten Lehrjahr. Zusätzlich erhöhen sich in mehreren Handwerksbranchen die Branchenmindestlöhne. So steigen die Lohnuntergrenzen im Dachdecker-, Maler- und Lackierer-, Gebäudereiniger-, Elektro- und Gerüstbauerhandwerk jeweils auf Grundlage der gültigen Tarifverträge.

Ab August 2026 treten in der Bauwirtschaft neue Ausbildungsordnungen für 19 Berufe in Kraft. Es handelt sich um die dritte umfassende Neuordnung seit Bestehen der heutigen Berufsbilder. Die Reform umfasst Anpassungen bei Ausbildungsinhalten und -strukturen sowie bei den Prüfungsformaten, insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Für die 16 Berufe mit einer dreijährigen Ausbildungszeit wird zudem die gestreckte Gesellen- bzw. Abschlussprüfung eingeführt. Dabei entfällt die klassische Zwischenprüfung: Stattdessen absolvieren die Auszubildenden nach zwei Jahren einen ersten Prüfungsteil, der zu 40 % in die Gesamtnote der Abschlussprüfung eingeht

Ab dem 1. Juli 2026 werden die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung an die Lohnentwicklung angepasst. Nach vorläufigen Berechnungen ist mit einem Rentenplus von 3,73 % zu rechnen. Die endgültigen Zahlen werden im Frühjahr 2026 bekanntgegeben. Auch die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, die vom Jahresverdienst abhängen, steigen entsprechend. Dazu zählen insbesondere Geldleistungen für Unfälle und Berufskrankheiten (ausgenommen Verletzten- und Übergangsgeld) sowie das Pflegegeld. Dies gilt für Unfälle oder Berufskrankheiten, die im Vorjahr oder früher eingetreten sind.

Quelle: BG Bau; Bildquelle: pixabay

Industrieunternehmen werden immer mehr zu Dienstleistern

Deutsche Industrieunternehmen machen immer mehr Umsatz mit Dienstleistungen. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts. „Im Jahr 2024 haben Industrieunternehmen schätzungsweise 166 Mrd. Euro mit produktbegleitenden Dienstleistungen umgesetzt, wie Beratung, Montage oder Wartung. Damit übertrafen sie zum Beispiel den Umsatz des gesamten Gastgewerbes in Deutschland, der bei rund 138 Mrd. Euro lag“, sagt ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser.

Unter den Industrieunternehmen macht der Maschinenbau mit einem Anteil von 13,2 % überdurchschnittlich viel Umsatz mit produktbegleitenden Dienstleistungen, gefolgt vom Fahrzeugbau (7,3 %) und der Elektroindustrie (6,8 %). Insgesamt hat der Umsatzanteil der produktbegleitenden Dienstleistungen in den vergangenen zehn Jahren in allen Industriezweigen zugenommen.
Zudem haben Industrieunternehmen mit Innnovationstätigkeit einen höheren Dienstleistungsanteil am Umsatz. Unternehmen mit Forschung und Entwicklung (F&E) kamen auf durchschnittlich 7,8 %. Setzen sie Künstliche Intelligenz (KI) ein, lag der Anteil bei 8,6 %. „Es gibt einen positiven Zusammenhang zwischen der Innovationstätigkeit eines Unternehmens und seinem Umsatz mit produktbegleitenden Dienstleistungen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer.

Die Studie beruht auf einer Sonderfrage vom Juli 2025 in den ifo Konjunkturumfragen. Insgesamt nahmen 1680 Unternehmen an der Umfrage teil, die repräsentativ für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland sind. Gefragt wurde nach der prozentualen Aufteilung der Umsätze für das Jahr 2024 nach Umsatz mit der Herstellung von Waren bzw. ihrem Verkauf, Umsatz mit produktbegleitenden Dienstleistungen sowie Umsatz mit sonstigen Tätigkeiten. Die amtliche Statistik erfasst produktbegleitende Dienstleistungen im Verarbeitenden Gewerbe nicht explizit.

Quelle: ifo Institut; Bildquelle: pixabay



Mineralische Rohstoffe

Preisanpassung bei Pixi-Büchern ab Februar 2026

Der Carlsen Verlag hat den Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) darüber informiert, dass er zum 1. Februar 2026 den empfohlenen Verkaufspreis für Pixi-Bücher von derzeit 0,99 Euro auf 1,25 Euro erhöht. Diese Entscheidung erfolgt nach 13 Jahren stabiler Preise und sei notwendig, um den deutlich gestiegenen Kosten für Papier, Energie und Produktion Rechnung zu tragen. Wir erklären, was das für das Branchen-Pixi-Buch „Ben und Lea entdecken, was Steine können“ bedeutet.

Pixi-Bücher fallen vollumfänglich unter die deutsche Buchpreisbindung. Das bedeutet, dass ab dem 1. Februar 2026 der neue Ladenpreis gilt. Wer also Pixi-Bücher eigenständig verkauft, muss die Preise ab diesem Datum anpassen. Es gilt die Regel: Bücher müssen bundesweit aufgrund der Buchpreisbindung – unabhängig vom Verkaufskanal – einen einheitlichen Preis haben.

MIRO wird den Preis des Pixi-Buchs im MIRO-Shop auf der Internetseite  zum 1. Februar 2026 entsprechend anpassen. MIRO bittet seine Landesverbände, die Preise für die Pixi-Bücher dementsprechend anzupassen.

Übrigens: Ein Blick in den MIRO-Onlineshop lohnt sich immer.

Quelle: MIRO; Screenshot: tne

WITA thematisiert Überbürokratie

Die diesjährige Winterarbeitstagung (WITA) im Tiroler Ort und Liebherr-Standort Telfs widmete sich dem Thema Überbürokratie und wie man diese effizient und schnell abbaut. Die 72. Tagung ihrer Art begeisterte in dieser Woche rund 200 Gäste, die der Einladung des Industrieverbands Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) gefolgt waren. Gemeinsam mit Kooperationspartnern -– insbesondere der Bayerische Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden (BIV), der Liebherr-Gruppe sowie erstmalig der Bauwirtschaft Baden-Württemberg – überzeugte das hochwertige Programm auf ganzer Linie.

„Überbürokratie abbauen – zukunftsfähig werden!“ lautete das Fokusthema der Veranstaltung. Mehr als 20 Referierende aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Unternehmerschaft präsentierten wichtige Fakten, erläuterten unterschiedliche Sichtwiesen und stellten sich der Diskussion. Darunter waren große Namen wie Dr. Thomas de Maizière Bundesminister a.D. und Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin Bundesverband der Deutschen Industrie. Wie immer trafen inspirierende Vorträge und ein lebendiger Austausch mit Geschäftspartnern und Freunden und neuen Netzwerk-Partnern auf die wunderschöne Kulisse in den Tiroler Bergen.

Einen ausführlichen Nachbericht veröffentlicht GP demnächst.

Quelle: ISTE


Recycling

Jetzt zum Digital KI Summit anmelden

Der Digital KI Summit findet am 4. März 2026 im bvse-Tagungszentrum in Bonn statt. Im Mittelpunkt der hybriden Tagung stehen KI-Anwendungsfelder für die Recycling- Sekundärrohstoff- und Entsorgungsbranche.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob KI das Zeug hat, die Recycling- und Entsorgungsbranche zu revolutionieren oder ob derzeit einfach nur viel heiße Luft um das Thema herum produziert wird. Eine Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Infos gibt es hier.

Quelle: bvse; Screenshot: tne

Herwart Wilms übernimmt FEAD-Präsidentschaft

Der Geschäftsführer der Remondis Services International GmbH und ehemaliger Vizepräsident des BDE hat turnusgemäß zum 1. Januar 2026 das Amt des Präsidenten der European Waste Management Association (FEAD) übernommen. Er folgt auf die bisherige Präsidentin, die Italienerin Claudia Mensi.

Die geschäftsführende Präsidentin des BDE, Anja Siegesmund, gratulierte Wilms zum Amtsantritt und betonte die Bedeutung der neuen Präsidentschaft für die europäische Kreislaufwirtschaft: „Der Amtsantritt von Herwart Wilms als FEAD-Präsident ist ein starkes Signal für die private Kreislaufwirtschaft in Europa. Ich gratuliere ihm herzlich zu dieser Aufgabe und bin überzeugt, dass er die Interessen der Branche auf europäischer Ebene mit großer Sachkenntnis und Klarheit vertreten wird.“
Die FEAD ist der europäische Dachverband der privaten Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft. Sie vereint 20 nationale Verbände mit rund 3000 Unternehmen und vertritt deren Interessen gegenüber den europäischen Institutionen.

Als FEAD-Präsident will Wilms die Rolle der Kreislaufwirtschaft im europäischen Transformationsprozess weiter stärken. Dabei steht für ihn außer Frage, dass zentrale Rahmenbedingungen für die Branche zunehmend auf EU-Ebene festgelegt werden.

Im Mittelpunkt seiner Präsidentschaft stehen offene Märkte, faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Investitionsbedingungen für Recycling- und Ressourcenschutz. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Potenziale der Kreislaufwirtschaft besser zu erschließen und zugleich einen wirksamen Beitrag zu Klima- und Ressourcenschutz zu leisten. Dabei gilt es insbesondere, unfairem Wettbewerb zwischen privaten und öffentlichen Entsorgungsbetrieben und der zunehmenden Ausweitung von interkommunalen Kooperationen und sogenannten In-House-Geschäften der öffentlichen Entsorgungsträger durch wettbewerbsorientierte, markwirtschaftliche Lösungen Alternativen zu bieten.

Zudem will Wilms die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit der nationalen Verbände der Entsorgungswirtschaft innerhalb der FEAD stärken.

Quelle: BDE; Bildquelle: FEAD


Asphalt

Die 23. Deutschen Asphalttage 2026 werfen ihre Schatten voraus

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr erwartet Teilnehmende erneut ein hochkarätiges Programm voller Fachwissen, Innovationen und spannender Diskussionen. Zu den Rednern gehört Staatsminister Christian Bernreiter, der persönlich an der Paneldiskussion am Eröffnungstag teilnehmen wird.

Das detaillierte Programm der gesamten Veranstaltung befindet sich derzeit in der finalen Phase – ein Vorgeschmack auf die Höhepunkte folgt in Kürze. Auch die Liste der Unternehmen der begleitenden Fachausstellung, die vor Ort sein werden, liest sich wie das Who’s who der Asphaltindustrie und ihrer verbundenen Branchen. Für die Aussteller bietet sich damit eine hervorragende Gelegenheit, Neuheiten zu präsentieren und Netzwerke zu knüpfen.

Dies gilt nicht nur für den traditionellen Eröffnungsabend am 25. Februar 2026, an dem die Branche in ungezwungener Atmosphäre zusammenkommt. Auch an allen weiteren Kongresstagen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch.

Auch in 2026 wird es begleitend zu den Deutschen Asphalttagen eine Veranstaltungs-App geben. Hier werden Teilnehmende erneut alle Informationen rund um den Treffpunkt ihrer Branche finden, können mit Kollegen und weiteren Teilnehmern in Kontakt treten und erhalten unter anderem als Teilnehmende Push-Nachrichten vor Ort und vieles weitere.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Quelle: Geoplan GmbH; Bildquelle: DAV

 


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