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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Arbeitgeber stimmen Schiedsspruch mehrheitlich zu

Nach der Gremienabstimmung in den Landesverbänden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes fand der Schiedsspruch zu den Bau-Mindestlöhnen auch auf Arbeitgeberseite die erforderliche Mehrheit. Die IG BAU erklärte bereits am 07.01.2020 die Annahme.

...Der Mindestlohn 1 und 2 bleibt in den ersten drei Monaten des Jahres auf dem bisherigen Niveau. Der Lohn der Lohngruppe 1 steigt erst zum 01.04.2020 um 2,9 % auf 12,55 Euro. Für die Lohngruppe 2, deren Mindestlohn-Charakter mangels Zoll-Kontrolldrucks der große Streitpunkt in den Mindestlohnverhandlungen und der Schlichtung blieb, gibt es auch erst zum gleichen Zeitpunkt lediglich einen ungefähren Inflationsausgleich von 1,3 % (West: 15,40 Euro, Berlin: 15,25 Euro). Diese Struktur wird mit dem Schiedsspruch nur bis zum 31.12.2020 fortgeschrieben. Möglicherweise wird sich die Diskussion um die „richtige“ Bau-Mindestlohnstruktur somit bereits in der 2. Jahreshälfte fortsetzen.

Die Arbeitgeber-Tarifgemeinschaft zeigte sich zudem irritiert von der unüblich massiven Pressekampagne der IG BAU während der laufenden Erklärungsfrist. Hier sei auch nach bisherigen Spielregeln der Sozialpartnerschaft mehr Zurückhaltung geboten.

Nun werden die Sozialpartner umgehend die Erstreckung der Regelungen auf alle im Bauhauptgewerbe in Deutschland tätigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales beantragen.


Quelle: HDB, ZDB; Bildquelle: ffh.de

Grundsteinlegung der neuen VDBUM-Zentrale in Stuhr

Im Beisein von Cord Bockhop, dem Landrat des Landkreises Diepholz, Sigrid Rother, der stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Stuhr, Lothar Wimmelmeier, dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde Stuhr, des kompletten VDBUM-Vorstands sowie zahlreichen Gästen, ist am Freitag, dem 17. Januar 2020 der Grundstein für die neue VDBUM-Zentrale gelegt worden.

...In den letzten Monaten mussten die Mitarbeiter des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) am Standort Stuhr ziemlich zusammenrücken, denn im August waren Bagger angerollt und hatten einen Teil des Gebäudes abgerissen.

In den zur Verfügung stehenden 430 m2 des 1985 bezogenen Verwaltungsgebäudes an der Stadtgrenze zu Bremen war es viel zu eng geworden. Der Verband, der inzwischen die Interessen von 11.000 Mitgliedern vertritt, benötigte eine zeitgemäße und zukunftsfähige Verbandszentrale. Seit Oktober entsteht ein Ersatzneubau, der mit rund 800 m2 fast doppelt so viel Platz für die 13 fest angestellten Mitarbeiter und vier Aushilfen bereithält und auch Platz für zukünftiges Wachstum bietet. „Der neue Komplex wird nach seiner Fertigstellung eine hochfunktionale Einheit für Ideenfindung, Wissensvermittlung, Kommunikation und kreative Arbeit sein“, sagte VDBUM-Präsident Peter Guttenberger anlässlich der Grundsteinlegung.

Kommunikationsmittelpunkt des VDBUM

Die neue Zentrale, in der beispielsweise die jährlich rund 300 Veranstaltungen des VDBUM organisiert werden, „soll die Homebase für die 18 Stützpunkte im Bundesgebiet sein und den Kommunikationsmittelpunkt des Verbandes darstellen“, so Guttenberger weiter. Ein Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit werde die Digitalisierung mit den Themen Building Information Modeling, Assistenzsysteme, Autonome Fahrzeuge und Maschinen oder Automatisierung sein. „Wir lenken und beeinflussen die Themen. In unseren Arbeitskreisen entstehen neue Akademieangebote und Arbeitshilfen für unsere Mitglieder, damit sie die Herausforderungen der Baubranche meistern können“, erörterte der Verbandspräsident.

Die Mitglieder haben dem Verband das Mandat für diese Baumaßnahme erteilt und dafür 1,5 Mio. Euro bewilligt. „Gemeinsam mit dem Bremer Architekten Frank Scherer haben wir die Anforderungen abgefragt und von innen nach außen ein Gebäude kreiert“, beschrieb Geschäftsstellenleiter Wolfgang Lübberding. Dabei wurde auch die nachhaltige Entscheidung getroffen, die vorhandenen Schulungs- und Wirtschaftsräume zu erhalten und den Neubau daran anzuschließen. Lübberding gehörte dem Bauausschuss ebenso an wie die Vorstandsmitglieder Dirk Bennje, Roland Caillé, Dieter Schnittjer und Ehrenvorstand Udo Kiesewalter.

Gebäude mit hoher Strahlkraft

Mitte Juli sollen die Mitarbeiter den Neubau mit seinen freundlichen, funktionalen und lichtdurchfluteten Räumen beziehen. Darüber hinaus wird das vergrößerte Platzangebot auch den Fördernden Mitgliedern des Verbandes - Hochschulen, Behörden, Instituten - zur Verfügung stehen. Architekt Scherer ist guter Dinge, das Gebäude zum geplanten Termin zu übergeben, vielleicht sogar etwas davor, „denn das Wetter spielt uns derzeit natürlich in die Hände“. Der Architekt berichtete, dass 80 t Stahl in, 200 m3 Kalksandstein und 400 t Beton in dem Neubau stecken. Dieser sei eine für die Gemeinde Stuhr prägende Immobilie mit hoher Ausstrahlungskraft, sagte Bürgermeisterin Sigrid Rother.

Wie Landrat Bockhop freute sie sich über das Bekenntnis des VDBUM zum Standort Stuhr. „Hier liegen die Wurzeln unseres Verbandes“, erklärte Guttenberger.
1971 wurde der VDBUM von Bauunternehmen im Großraum Bremen zunächst als der Verband der Baumaschinen-Ingenieure und Meister gegründet. „Darüber hinaus haben wir hier hoch motivierte, kompetente und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns teils seit vielen Jahren die Treue halten und das hoffentlich noch lange tun werden. Nicht zuletzt sind wir in Stuhr geblieben, weil uns die zuständigen Behörden wohlgesonnen sind und unsere Arbeit und unser Bauvorhaben unterstützen“, so Guttenberger weiter.

Spezielle Variante der Grundsteinlegung

Der Verband hat sich für eine spezielle Variante der Grundsteinlegung entscheiden, die einen bereits großen Baufortschritt erforderte. Der Grundstein wurde nicht im Fundament verlegt, sondern in die Konstruktion integriert und wird durch eine Glasscheibe im Eingangsbereich dauerhaft sichtbar sein. Die Rede von Peter Guttenberger und der von allen Vorständen und Beiräten unterschriebe Bauplan wurden in der Zeitkapsel versiegelt und zusammen mit der Ausgabe einer Zeitung vom Tag der Grundsteinlegung, einer Flasche Wein, die Landrat Bockhop übergeben hatte sowie der ersten und der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift VDBUM Info eingemauert.

Die mehr als 80 Gäste, unter ihnen Ehrenvorsitzender Manfred Wichert und Ehrenvorstand Udo Kiesewalter, nutzten im Anschluss die Gelegenheit, den zweigeschossigen Rohbau zu besichtigen. VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten. Ein besonderes Kompliment machte er den Mitarbeitern des VDBUM-Teams dafür, dass die Arbeit im engen Provisorium sehr gut funktioniert hat.


Quelle: VDBUM



Mineralische Rohstoffe

Wechsel in MIRO-Geschäftsführung

Zeitgleich zum Jahreswechsel 2019/2020 gab es auch einen Wechsel in der Geschäftsführung des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe e. V. (MIRO).

Für den Geschäftsbereich des ausgeschiedenen Christian Haeser wurde Frau Dr. jur. Ipek Ölcüm neu in die Geschäftsführung berufen. Frau Dr. Ölcüm wird künftig die Interessen der Gesteinsindustrie rund um die Themen Rohstoffsicherung, Umweltschutz, Folgenutzung und Recht vertreten.

...Glatte zehn Jahre war Christian Haeser für MIRO tätig, bevor er den Bundesverband zum Jahresende 2019 verließ, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Bei seiner Verabschiedung im Rahmen der MIRO-Mitgliederversammlung Ende November 2019 würdigte MIRO-Präsident Dr. Gerd Hagenguth im Namen des Präsidiums, des Beirats und der Geschäftsführung die geleistete Arbeit Christian Haesers ausdrücklich. Er habe es exzellent verstanden, die gemeinsamen Interessen der Deutschen Gesteinsindustrie gegenüber Gesetzgebern, Behörden, Wirtschaftsverbänden, wissenschaftlichen Institutionen und sonstigen Stellen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Brüssel zu vertreten.

Diesen Weg weiter zu verfolgen obliegt nun seit Jahresbeginn Dr. jur. Ipek Ölcüm. Sie leitet als MIRO-Geschäftsführerin die Bereiche Rohstoffsicherung, Umweltschutz, Folgenutzung und Recht. Dafür bringt die Fachfrau hervorragendes Rüstzeug mit. Dr. Ölcüm hat zum Deutschen und Europäischen Vergaberecht unter Förderung des Begabtenförderungswerks der Heinrich-Böll-Stiftung promoviert. Bis Jahresende 2019 leitete sie die gemeinsame Marktüberwachungsbehörde der Länder für harmonisierte Bauprodukte am Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt). Zuvor bearbeitete sie am DIBt als Justiziarin Fragen der Technischen Normung sowie des europäischen und deutschen Bauproduktenrechts. Aus dieser Tätigkeit ist ihr die Arbeitsweise der Bauministerkonferenz (BMK) und verschiedener relevanter Gremien gut bekannt. Gleichzeitig ist sie zu den verschiedenen Gremien der BMK sowie dem DIBt weiterhin gut vernetzt. Vor ihrer Tätigkeit am DIBt hat sie mehrere Jahre als Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht und als Wirtschaftsmediatorin (IHK) in einer Berliner Kanzlei gearbeitet und sowohl Bauunternehmen als auch Architekten und Ingenieure in Rechtsfragen begleitet und beraten.

Im Doppel mit Susanne Funk, die als MIRO-Geschäftsführerin die Bereiche „Politik und Kommunikation“ seit 2018 erfolgreich leitet, wird Dr. Ölcüm nun in Berlin die Belange der Branche mit Nachdruck gegenüber politischen Entscheidungsträgern kommunizieren. Es gilt die nachhaltige Versorgung der anstehenden Bau- und Sanierungsprojekte mit heimischen Kies-, Sand- und Natursteinprodukten über kurze Transportwege zu sichern. Dafür muss die Politik weiter sensibilisiert werden und geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.


Quelle: BV MIRO

Digitalstratege und IT-Experte Jan Hildburg kommt als CTO zu Schüttflix

Die Schüttflix GmbH baut ihre Digitalexpertise aus: Jan Hildburg übernimmt als Chief Technology Officer (CTO) die Verantwortung für die technologische Weiterentwicklung von Deutschlands erster Logistikdrehscheibe für Schüttgüter. Neben großer Lust auf Innovation und Entwicklung bringt er mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Implementierung agiler Organisationen und Prozesse sowie der Entwicklung von digitalen Produkten und Services mit.

...Hildburg war zuvor zwölf Jahre für Arvato tätig. Hier baute er die „Consumer Products Digital Commerce“-Unit auf und etablierte eine agile, globale E-Commerce IT-Organisation mit Entwicklungsstandorten in Deutschland, USA, Ost-Europa und Indien. Als Senior Strategy & Consulting Director der Bielefelder Digitalagentur u+i war der 38-Jährige im vergangenen Jahr bereits maßgeblich an der Produktentwicklung und Programmierung der Schüttflix-App beteiligt.

Vollständig digitalisierter Prozess rund um die Schüttflix App

Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker brennt für ganzheitliche – optimale – IT-Lösungen und agile Produktentwicklung. Die Schüttflix-App ist dafür der beste Beweis. Binnen von nur sieben Monaten entwickelt und programmiert, läuft die nutzerzentrierte App stabil seit Stunde null. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Kunden aus dem Tief- und Gartenlandschaftsbau, Baustoffproduzenten und Spediteuren. Die App ist intuitiv und einfach für den Kunden zu bedienen, alle Backend-Prozesse sind automatisiert. Der Algorithmus berechnet für jede Anfrage automatisch die günstigste Kombination aus Material- und Lieferkosten – beste Konditionen sind somit garantiert.

Von dem Produkt ist Hildburg so überzeugt, dass er von der Rolle des Product Owners bei u+i zum Start-up selbst wechselt. Als Technischer Leiter wird er künftig die Weiterentwicklung der digitalen Plattform verantworten. „Schüttflix revolutioniert den Schüttgutmarkt. Und das konsequent digital entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so Hildburg. „Das Unternehmen birgt ein immenses Marktpotenzial. Um das zu erschließen, denken wir von Beginn an die technologische Skalierbarkeit mit und setzen auf User Experience. Die Bedürfnisse unserer Nutzer sind der Antrieb für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Schüttflix.“

Schüttflix-Initiator Christian Hülsewig, selbst mit über zehn Jahren internationaler Erfahrung in führenden Positionen im Logistikmanagement, freut sich über den Neuzugang: „Wir kennen uns schon lange und schätzen uns sehr. Fachlich wie menschlich ist Jan Hildburg ein großer Gewinn für Schüttflix“, so CEO Hülsewig. „Exzellente IT ist der wesentliche Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Mit Jans großer Erfahrung wollen wir wachsen, Innovationen ausbauen und unsere digitalen Prozesse stärken.”

Großes Marktpotenzial für Digitalplattform

Die Zahlen des ersten Geschäftsjahres sprechen für sich: Bereits knapp zwei Millionen Euro Gesamtumsatz, mehr als 50.000 Tonnen Sand- und Kiesbestellungen koordiniert und abgerechnet sowie eine durchschnittliche monatliche Wachstumsrate von über 50 Prozent. Knapp ein Jahr nach dem Start zieht das Digital-Startup eine extrem positive Bilanz der bisherigen Unternehmensentwicklung. Mit einem Lieferantennetzwerk von rund 600 Partnern mit über 1.000 Fahrzeugen hat Schüttflix schon jetzt die größte Marktabdeckung in Deutschland.


Quelle: schüttflix

BHS-Sonthofen übernimmt Steuerungsanbieter Thoma

Zum Jahreswechsel hat BHS-Sonthofen das eigene Portfolio in Sachen Steuerungstechnik deutlich ausgebaut: Mit Wirkung zum 1.1.2020 übernahm die neugegründete Tochter BHS Control Systems GmbH  & Co. KG. im Rahmen eines Asset Deals die Thoma Elektrosteuerungsanlagen GmbH aus Babenhausen bei Memmingen. BHS-Sonthofen erweitert dadurch die eigene Expertise im Bereich Steuerungstechnik beträchtlich. BHS Control Systems übernimmt neben den bestehenden Geschäftsfeldern von Thoma die Aufgabe, Anlagensteuerungen für die Projekte von BHS-Sonthofen und der 2018 übernommenen AVA GmbH & Co. KG zu planen und auszuführen.

...Die Thoma Elektrosteuerungsanlagen GmbH mit derzeit 15 Mitarbeitern wurde 1988 von Ferdinand Thoma in Babenhausen gegründet. Ihr Portfolio umfasst kundenindividuelle Steuerungs- und Automatisierungstechnik mit Hard- und Software für Getreide- und Müllereibetriebe, Mischfutteranlagen sowie zum Teil auch Recyclinganlagen.

„Mit diesem Zukauf wachsen sowohl unser Know-how als auch unser Produktprogramm“, so Dennis Kemmann, Geschäftsführer bei BHS-Sonthofen. „Momentan arbeiten wir bei der Entwicklung von Steuerungsanlagen teilweise mit externen Lieferanten zusammen. Das soll sich Schritt für Schritt ändern.“

Die bestehende BHS-eigene Abteilung Steuerungstechnik ist mit dem Bau von Steuerungen für Zerkleinerungs- und Filtrationsanlagen bereits gut ausgelastet. Über die BHS Control Systems GmbH & Co. KG bietet BHS künftig eigene Steuerungstechnik für das gesamte Portfolio von BHS und AVA in den Bereichen Mischen, Zerkleinern, Recyceln, Filtrieren, Trocknen und Reagieren. Bisher von Thoma belieferte Kunden werden weiterhin betreut.

Dr. Steffen Kämmerer, Chief Technology Officer (CTO) von BHS-Sonthofen und Geschäftsführer der neuen BHS Control Systems GmbH & Co. KG „Mit der Unterstützung durch die neuen Kollegen können wir nun auch komplette Anlagensteuerungen, insbesondere im Bereich Recyclingtechnik, selbst planen und bauen“, unterstreicht Dr. Steffen Kämmerer, Chief Technology Officer (CTO) von BHS-Sonthofen und Geschäftsführer der neu gegründeten BHS Control Systems GmbH & Co. KG.. „Die Portfolioerweiterung im Bereich der Steuerungstechnik ermöglicht BHS-Sonthofen, auch bei Großprojekten wie mehrstufigen Recyclinganlagen alles aus einer Hand anbieten zu können. Die bewährte hohe Qualität von BHS kann so bei noch mehr Komponenten garantiert werden.“

Dank der auf Siemens-Systemen basierenden Schnittstellenarchitektur von Thoma sind BHS und ihre Kunden für die Zukunft gerüstet – die Steuerungen lassen sich so einfach in Industrie 4.0 Infrastrukturen integrieren.


Quelle: BHS-Sonthofen

Recycling

Stahlrecyclingbranche zu Gast bei Heiko Maas

Am vergangenen Freitag ist es der BDSV gelungen, das signifikante Potenzial der Stahlrecyclingbranche zur Erreichung der Klimaschutzziele in einem Gesprächskreis des Bundesaußenministers Heiko Maas mit Unternehmen und Verbänden der Stahlindustrie zum Thema Rohstoffversorgung der deutschen (europäischen) Industrie hervorzuheben und dabei eine wirtschaftliche Alternative für die Erzeugung von Green Steel aufzuzeigen.

...BDSV Hauptgeschäftsführer Thomas Junker machte dabei deutlich, dass neben den kostenintensiven Technologiesprüngen der Stahlbranche zur Dekarbonisierung vor allem der verstärkte Einsatz des zum Sekundärrohstoff aufbereiteten Stahlschrotts eine technisch ausgereifte und mit vergleichsweise geringen Investitionen umsetzbare Maßnahme darstellt. Damit konnte das wichtige Anliegen der BDSV direkt bei einem Mitglied der Bundesregierung platziert werden.

Der Beitrag der Stahlrecyclingbranche zu Klimaschutz und CO2-Einsparungen wurde im Rahmen der vorgesehenen Maßnahme zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung bisher nur unzureichend bzw. sehr oberflächlich berücksichtigt. Dies war nicht sachgerecht, denn die aktuelle Studie „Schrott-Bonus“ des Instituts Fraunhofer IMWS belegt erneut, dass der Einsatz von aufbereitetem Stahlschrott bei der Stahlherstellung Umwelt- und Klimakosten in Milliardenhöhe einspart. Nun hat die Bundesregierung das Thema Stahl und Ressourceneinsatz offensichtlich ganz oben auf die Agenda gesetzt. Flankiert wird diese Initiative durch die am 15. Januar 2020 von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellte Rohstoffstrategie der Bundesregierung.

Teilnehmer des Gesprächskreis waren die Stahlunternehmen thyssenkrupp AG, ArcelorMittal Deutschland und Dillinger Hütte AG. Als Wirtschaftsverbände waren die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), die Wirtschaftsvereinigung Stahl und der WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung vertreten.

Quelle: BDSV

B+T Plastics an Steinbeis Holding verkauft

Nach einer Meldung von Kollegen des EUWID hat die Alsfelder Unternehmensgruppe Bohn ihre Anteile an der B+T Plastics GmbH an die Steinbeis Holding verkauft. Mit dem Erwerb der PET-Recyclinganlage in Glückstadt, zu der auch ein Zählzentrum für Pfandgebinde gehört, will die Steinbeis-Gruppe seine Aktivitäten im Kunststoffrecycling vorantreiben.

Erst im letzten Jahr hatte die Holding den österreichischen Kunststoffrecycler Kruschitz übernommen. Das neu erworbene Unternehmen firmiert ab 1. Januar unter dem Namen Kruschitz Deutschland GmbH. Der bisherige Geschäftsführer Sebastian Meister wird durch den weiteren neu bestellten Geschäftsführer, Phillip Niehues, unterstützt, heißt es in der Meldung.

...Mit der Übernahme will Steinbeis den „dynamischen Wachstumskurs“ des im letzten Frühjahr erworbenen österreichischen Kunststoffrecyclers Kruschitz vorantreiben. Kruschitz zählt zu den größten Kunststoffrecyclingbetrieben in Europa mit Standorten in Kühnsdorf und Völkermarkt in Österreich sowie Weißenhorn in Deutschland und verfügt bisher über eine Gesamtkapazität von schätzungsweise rund 100.000 Tonnen im Jahr.

Durch den Erwerb des Kunststoffrecyclers erweitere man das Portfolio „an ökologisch orientierten, nachhaltigen Unternehmen“, heißt es weiter. Die Steinbeis Holding GmbH managt das unternehmerische Vermögen der Familie Steinbeis. Sie fungiert als Beteiligungsgesellschaft, die seit einiger Zeit auch im Bereich Kreislaufwirtschaft aktiv ist.

Quelle: EUWID Recycling

Neuer technischer Geschäftsführer bei Steinert

Die Steinert GmbH bestellt Dr. Markus Reinhold zum neuen technischen Geschäftsführer (CTO). Der siebenundvierzigjährige Reinhold löst damit den amtierenden CTO Dr. Uwe Habich ab, der künftig im Bereich strategische Geschäftsfeldentwicklung weiter für Steinert tätig sein wird. Den Beschluss fasste die Beiratssitzung am 12. Dezember 2019, Reinhold übernahm seine neue Position zum Januar 2020.

...„Wir freuen uns, dass wir Markus Reinhold für die planmäßige Nachfolge in der Geschäftsführung gewinnen konnten“, sagt Peter Funke, CEO der Steinert Gruppe. „Außerdem danken wir unserem langjährigen CTO, Uwe Habich, die Verantwortung für unsere technischen Entwicklungen und Innovationen mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreich getragen zu haben“, so Steinert-CEO Funke, weiter.

Den neuen CTO Reinhold zeichnen 20 Jahre Berufserfahrung im internationalen Umfeld des Maschinen- und Anlagenbaus aus. Darin nahm er unterschiedliche Führungsfunktionen im In- und Ausland wahr. Der strategische Fokus des promovierten Ingenieurs liegt auf dem Technologiemanagement, in der Produktentwicklung und im Aufbau moderner IoT-Kundenservices.


Quelle: Steinert GmbH


Asphalt

Gummiradwalzen überzeugen

Gummiradwalzen erzielen eine besondere Qualität der statischen Verdichtung durch den Knet- und Walkeffekt der Räder. Hierdurch wird eine homogene Verteilung des Mischguts mit gutem Porenschluss an der Oberfläche erreicht. Schwerpunkte der Anwendung liegen hauptsächlich im Vorprofilieren, Bearbeiten von leicht verdichtbarem Mischgut und im Oberflächenschluss von Asphaltdeck- und -tragschichten bzw. Tragdeckschichten. Wir berichten in unserer Marktreportage über Neuheiten und Bewährtes…

Weiterlesen unter: https://webkiosk.stein-verlaggmbh.de/as-08-19/62982619/54

Quelle: asphalt 8-2019


Neuer Anlagentyp: Pumptrack

Die Gemeinde Reichshof im Oberbergischen Kreis besitzt durch die einzigartige Topografie und ortsansässige Firmen einen starken Bezug zum Rad- und vor allem Mountainbike-Sport. Seit ca. sieben Jahren hat sich aber auch ein neuer Anlagentyp etabliert: der Pumptrack. Wir berichten über die bautechnischen Besonderheiten.

Weiterlesen unter: https://webkiosk.stein-verlaggmbh.de/as-08-19/62982619/46

Quelle: asphalt 8-2019

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