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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

HD Construction Equipment und Manitou Group sind Vertriebspartner

HD Construction Equipment, die Muttergesellschaft der Maschinenhersteller Hyundai und Develon, hat mit der Manitou-Gruppe eine Vereinbarung über den gegenseitigen Vertrieb von Kompaktmaschinen unterzeichnet, die darauf abzielt, die Produktportfolios beider Unternehmen zu stärken.

Im Rahmen der Vereinbarung wird HD Construction Equipment Produktlinien für Kompaktmaschinen von der Manitou Group beziehen, um diese weltweit zu vertreiben. Manitou wird Kompaktmaschinenlösungen von HD Construction Equipment in sein eigenes Sortiment integrieren. HD Construction Equipment strebt eine Beschleunigung seiner Marktexpansion durch die Erweiterung seines Angebots an Kompaktmaschinen an und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 einen Umsatz von 825 Mio. Euro im Bereich Kompaktmaschinen zu erzielen.

HD Construction Equipment produziert eine breite Palette an Raupen- und Radbaggern, Radladern, knickgelenkten Muldenkippern und Planierraupen sowie Kompaktmaschinen wie Minibagger, Kompaktlader und Kompakt-Raupenlader. Die Manitou-Gruppe stellt über ihre Marken Manitou und Gehl ein vielfältiges Sortiment an Teleskopladern für den Bau- und Agrarbereich, Gabelstaplern, Kompaktladern und Hubarbeitsbühnen her.


Quelle: HD Construction Equipment

Konjunkturprognose: überraschendes Wachstum, breite Erholung bleibt aus

Die deutsche Wirtschaft dürfte 2026 um 1,2 % wachsen und damit die bisherige Prognose von 0,4 % deutlich übertreffen. Dies zeigt die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Der Aufschwung ist jedoch maßgeblich auf temporäre Vorzieheffekte im ersten Halbjahr zurückzuführen, da Unternehmen aus Sorge vor kriegsbedingten Lieferengpässen ihre Lagerbe­stände erhöhten. Entsprechend wird für das zweite Halbjahr eine nachlassende Wachstumsdynamik erwartet. Während Exporte und staatliche Investitionen die Konjunktur stützen, bleibt die private Investitionstätigkeit aufgrund hoher Kosten und geopolitischer Unsicherheiten verhalten. Insbesondere die Bauinvestitionen dürften trotz staatlicher Impulse um 1 % zurückgehen. Auch der private Konsum entwickelt sich mit einem realen Wachstum von lediglich 0,3 % schwach. Insge­samt deutet die Prognose damit auf eine konjunkturelle Stabilisierung hin, ohne dass bereits von einer breit getragenen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erho­lung gesprochen werden kann.


Quelle: IW; Bildquelle: pixabay



Mineralische Rohstoffe

Lokal emissionsfrei im Steinbruch

Atlas Copco hat seinen Messestand auf der steinexpo 2026 rein batteriegestützt betrieben. Das mobile Energiespeichersystem ZBP 120-120 übernahm die vollständige Stromversorgung für elektrische Baumaschinen und Standinfrastruktur.

Der Anbieter präsentierte ein umfassendes Portfolio an Energie-, Druckluft- und Entwässerungslösungen für die Rohstoff-, Recycling- und Bauindustrie. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand das mobile Energiespeichersystem ZBP 120-120, das die komplette Energieversorgung des Atlas-Copco-Messestandes lokal emissionsfrei sicherstellte.

„Auf der Steinexpo wollten wir die Transformation hin zu emissionsärmeren Baustellen nicht nur theoretisch thematisieren, sondern direkt vor Ort beweisen“, betont Anja Wiehoff, Regional Communication Manager West Europe bei Atlas Copco.


Quelle: Atlas Copco Power Technique GmbH

Broschüre zum Rhyolith

Ab kann die neue Broschüre zum Gestein des Jahres, dem Rhyolith, bestellt werden. Ein Exemplar kostet 2,50 Euro. Zudem ist sie als kostenloser Download erhältlich.

Das Gestein des Jahres wird seit 2007 jährlich von einem Expertengremium gekürt, um die geologische Entstehung und wirtschaftliche Bedeutung der Gesteine in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Der UVMB gibt dazu eine Schriftenreihe aus übersichtlichen und leicht verständlichen Flyern sowie umfangreichen Broschüren mit hochkarätigen Fachbeiträgen heraus, die laufend erweitert wird.


Quelle: UVMB; Bildquelle: Oliver Fox


Recycling

Recyclingverbände warnen vor Stillstand bei grenzüberschreitenden Abfallverbringungen

Die Verbände bvse, BDSV und VDM sehen erhebliche Probleme bei der Einführung des europäischen Digital Waste Shipment System. Sie fordern eine Verlängerung der Übergangsfrist für die Verbringung grüngelisteter Abfälle und wollen die Papierform vorerst auch bei notifizierungspflichtigen Abfallverbringungen ermöglichen.

In einem gemeinsamen Schreiben an das Bundesumweltministerium, das auch an die EU-Kommission übermittelt worden ist, fordern der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) und der Verband Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM) daher, kurzfristig weitere Übergangsregelungen für die verpflichtende Nutzung des Digital Waste Shipment System (DIWASS). Andernfalls drohten den Unternehmen wirtschaftliche Schäden und bewährte Recyclingwege könnten unterbrochen werden.

Hintergrund ist die novellierte EU-Abfallverbringungsverordnung (EU) 2024/1157. Sie sieht seit dem 21. Mai 2026 den verpflichtenden elektronischen Austausch von Dokumenten über DIWASS vor. In der praktischen Umsetzung gebe es derzeit jedoch erhebliche technische und administrative Probleme.

Die Übergangsfrist für die Papierform sowohl bei Anhang-VII-Verbringungen als auch bei notifizierungspflichtigen Abfällen sollte laut der Verbände mindestens bis zum 30. Juni 2027 verlängert werden. Eine ausschließlich digitale Abwicklung über DIWASS sollte ihrer Auffassung nach erst dann verpflichtend werden, wenn zuvor eine mindestens zweimonatige Testphase erfolgreich durchgeführt worden ist.

Als weitere Entlastung schlagen bvse, BDSV und VDM vor, behördliche Zustimmungen für Bestandsnotifizierungen, die 2026 auslaufen, pauschal um ein Jahr zu verlängern. Damit könne der derzeitige Druck sowohl auf die Unternehmen als auch auf die zuständigen Behörden reduziert werden. Ziel müsse ein geordneter Übergang zur digitalen Abwicklung sein, ohne dabei die Entsorgungs- und Verwertungssicherheit zu gefährden.


Quelle: bvse

Waschtechnologie macht aus kontaminierten Böden wertvolle Ressourcen

Im norwegischen Bergen hat die Firma Fana Stein & Gjenvinning (FSG) in eine Bodenaufbereitungsanlage von CDE investiert. Mit ihr werden Materialien, die früher auf Deponien landeten, nun zu hochwertigen, wiederverwendbaren Bauprodukten verarbeitet.

Die ursprünglich für die Aufbereitung von mit Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen kontaminierten Böden konzipierte Anlage hat sich weiterentwickelt, um eine der drängendsten Herausforderungen der Branche zu bewältigen: Als PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) im Ausgangsmaterial entdeckt wurden, war dies ein Schlüsselmoment. Inzwischen gilt sie als Vorbild dafür, wie sich Infrastruktur weiterentwickeln lässt, um neuen Umweltbedrohungen zu begegnen, ohne dabei die ökologische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.

Dank einer Genehmigung zur Entsorgung von kontaminiertem Material in 18 Bergwerksstollen im Stendafjellet kann das 1954 gegründete Unternehmen jährlich schätzungsweise 200.000 bis 250.000 t kontaminierte Bau-, Abbruch- und Aushubabfälle sicher entsorgen.

Die Anlage verhindert, dass weiterhin zu viel wertvolles Material auf der Deponie landet. Gleichzeitig führten strengere Vorschriften und die Marktnachfrage zu veränderten Erwartungen. Eine überarbeitete Deponiegenehmigung machte die neue Richtung deutlich: Wenn Materialien recycelt werden können, dann müssen sie auch recycelt werden.


Quelle: CDE


Asphalt

Neue Struktur für Marktfokus und Kundenerlebnis

Die Ammann Gruppe hat die Division Machines gegründet, um ihre Geschäftsbereiche Light Equipment, Heavy Compaction und Pavers unter einer globalen Führungsstruktur zusammenzuführen, die Kundennähe zu stärken und das gesamte Maschinenportfolio für beschleunigtes Wachstum auszurichten.

Ingolf Cedra leitet die neue Division, die das weltweite Messegeschäft fokussierter und agiler organisieren soll. Die Zusammenführung von Light Equipment, Heavy Compaction und Pavers ermöglicht laut Ammann klarere Prioritäten, schnellere Umsetzung und eine stärkere Koordination in Entwicklung, Vertrieb, Service und Marktsupport.

Die Division ist darauf ausgelegt, Ammanns Wettbewerbsposition zu stärken, indem sie näher am Kunden ist, schneller Entscheidungen trifft und konsequenter in der Umsetzung ist. Sie wird Partner und Kunden über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützen – bei Beratung und Verkauf, Anwendungssupport, Service und After-Sales – und gleichzeitig die Basis für nachhaltiges Wachstum stärken.


Quelle: Ammann


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