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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Bau-Arbeitgeber zu den Forderungen der IG BAU

Zu den bekannt gewordenen Forderungen der IG BAU für die bevorstehende Tarifrunde erklärte Uwe Nostitz, Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe und zugleich Verhandlungsführer der Arbeitgeber, von Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Die Forderung der IG BAU war in dieser Höhe zu erwarten. Dennoch steht sie in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Lage vieler Bauunternehmen.

...Denn die vermeintlich hohen Umsatzzuwächse werden durch gestiegene Kosten weitgehend aufgefressen. Umsätze sind eben noch keine Gewinne. Die Bäume werden auch in der Bauwirtschaft nicht in den Himmel wachsen. Darauf weisen die Frühindikatoren hin, und darauf sollten wir mit einer maßvollen Tarifpolitik reagieren. Es gibt ferner keinen Anlass, über eine weitere zusätzliche Vergütung der Wegezeiten zu verhandeln, da hierzu bereits tarifliche Regelungen existieren.
Die Unternehmen brauchen in ihrer Kalkulation Planungssicherheit. Daher haben wir ein hohes Interesse an einer zügigen Tarifrunde, die sich nicht bis in den Sommer hinein hinziehen darf. Wir können den Flächentarifvertrag in der Bauwirtschaft nur dann erhalten, wenn wir realistische und nachvollziehbare Ergebnisse erzielen, die die Unternehmen auch tatsächlich akzeptieren und umsetzen können. “

Quelle: ZDB

Prägendes Bild der familieninternen Übergabe wackelt

Mittelständler in Deutschland setzen bei der Unternehmensnachfolge inzwischen lieber auf eine externe Lösung als auf die eigene Familie. Das geht aus einer Sonderauswertung des Mittelstandspanels der staatlichen Förderbank KfW hervor. Nur noch 44 Prozent der Altinhaber wünschen sich demnach, das Unternehmen in die Hände eines Familienangehörigen zu legen. Jeder zweite kann sich dagegen einen Käufer von außen als Nachfolger vorstellen.

...Auch die Übergabe an Führungskräfte oder an Beschäftigte des Unternehmens erfreut sich wachsender Beliebtheit. Den Angaben zufolge halten 34 Prozent der Befragten diese Variante für denkbar. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als 2018. Mehrfachnennungen waren möglich. „Das prägende Bild der familieninternen Übergabe an den Sohn oder die Tochter gerät ins Wanken“, sagte KfW-Mittelstandsfachmann Michael Schwartz.

Aktuell planen den Angaben zufolge 152.000 Inhaber kleiner und mittlerer Firmen, das Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre in die Hände eines Nachfolgers zu legen. Das entspricht 4 Prozent der mittelständischen Firmen. In den beiden Vorjahren waren es jeweils 6 Prozent. Die KfW zählt Unternehmen, die nicht mehr als 500 Millionen Euro jährlich umsetzen, zum Mittelstand. Mehr als 10.000 Firmen nahmen an der Umfrage teil.
„Die Zahl der offenen Nachfolgewünsche im deutschen Mittelstand geht aktuell zwar etwas zurück“, sagte Schwartz. Das bedeutet aber keine allgemeine Entwarnung. „Die Demografie wird die Nachfolgesuche künftig mehr denn je erschweren.“

Schon jetzt seien mehr als 1,5 Millionen Inhaber 55 Jahre und älter (44 Prozent). Der Anteil von Firmeneigentümern im Alter von jünger als 40 Jahren habe sich seit 2002 dagegen von damals 28 auf aktuell 14 Prozent halbiert.
Die von den Inhabern angepeilten Kaufpreise ziehen den Angaben zufolge weiter an. Derzeit müsste ein Käufer im Schnitt 372.000 Euro für den Erwerb eines mittelständischen Unternehmens bis Ende 2024 einplanen. Das seien 6 Prozent mehr als 2018. Allerdings plant nicht jeder Inhaber die Fortführung seiner Firma. Aktuell ist für 12 (Vorjahr: 16) Prozent der Befragten eine Stilllegung der einzig denkbare Weg.


Quelle: faz/ Bildquelle: Pixabay

 


Mineralische Rohstoffe

Startschuss für solid UNIT

„Das Bauen der Zukunft wird ein anderes Bauen sein als heute“, eröffnete Markus Böll, Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg am 20.2.20 den Zukunftstag Bauwirtschaft im Rahmen der BetonTage. „Eine der zentralen Fragestellungen ist dabei: Wie können wir möglichst schonend mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen? Und wie können Baustoffe und Bauabläufe weiter optimiert werden, um CO2 Emissionen zu reduzieren?“, so der Präsident. Lösungsansätze gibt es laut Markus Böll viele: „Die Bauwirtschaft ist traditionell ein Wirtschaftszweig mit großer Innovationskraft.“ Passend dazu erteilte er in seiner Rede vor ca. 700 Messeteilnehmern den offiziellen Startschuss für solid UNIT, dem neuen Netzwerk für den innovativen Massivbau Baden-Württemberg.

...Über solid UNIT

solid UNIT ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Bauwirtschaft und der Baustoffindustrie sowie von Hochschulen, Forschungsinstituten und Kammern.
Das Ziel von solid UNIT ist, durch eine engere Vernetzung der Partner Innovationen in Forschung und Entwicklung weiter voranzutreiben und verstärkt auch auf den Baustellen zum Einsatz zu bringen. Im Zentrum des Netzwerkes stehen dabei so genannte Netzwerk-Teams, die jeweils in speziellen Themenbereichen, wie zum Beispiel CO2 Einsparung, Ressourcenmanagement oder Digitalisierung auf der Baustelle, zusammenarbeiten.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßte in ihrer Eröffnungsrede des Zukunftstages Bauwirtschaft die Gründung des Netzwerkes solid UNIT: „Umweltschonende Produkte und Produktionsmethoden können die Wettbewerbsfähigkeit unserer Bauwirtschaft in Baden-Württemberg maßgeblich erhöhen. Effizienteres Bauen leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Dabei können Kooperationen und Netzwerke wie ‘solid UNIT BW‘ einen großen Mehrwert schaffen.“

Der Zukunftstag Bauwirtschaft wurde 2020 erstmals als Kooperationsveranstaltung der FBF Betondienst GmbH und der Bauwirtschaft Baden-Württemberg im Rahmen der BetonTage Neu-Ulm veranstaltet. Die BetonTage sind Europas größter Fachkongress der Betonfertigteilindustrie.

Gründungsmitglieder von solid UNIT sind die Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V., der Bundesverband Leichtbeton e.V., die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V., der Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg, der Fachverband Ziegelindustrie Südwest e.V., der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V., das Informationszentrum Beton GmbH, der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. und die Bildungsakademie der Bauwirtschaft Baden-Württemberg gGmbH.

Mitglieder des solid UNIT Fachbeirates sind unter anderem die Allianz Faserbasierter Werkstoffe BW e.V., die Architektenkammer Baden-Württemberg, die Hochschule Biberach und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) MPA Karlsruhe.

Weitere Informationen zu solid UNIT gibt es unter www.solid-unit.de.

Quelle: iste / Bildquelle: solid-unit.de

EU-Kommission lädt zum Natura-2000-Tag ein

Die EU-Kommission lädt für den 21. Mai 2020 zum Natura-2000-Tag ein. Im Fokus stehen dabei junge Menschen und ihr Verhältnis zur Natur. Damit soll das lokale Bewusstsein für den Reichtum, den speziell Natura-2000-Gebiete bündeln, geschärft werden. Gesteinsunternehmen bietet sich hier eine doppelte Gelegenheit zur Aufklärung.

... Warum? Viele ehemalige Gewinnungsstätten sind aufgrund ihrer Anziehungskraft für seltene Arten durch eine hohe Biodiversität gekennzeichnet und deshalb häufig auch Teil von Natura-2000-Gebieten geworden. Jetzt noch wirtschaftlich genutzte Rohstoffflächen könnten in Zukunft ebenfalls erweiterte Natura-2000-Areale bereichern. Warum also sollten die Betriebe ihre beispielhafte Nachhaltigkeit nicht zeigen? Gerade unter dem Eindruck solcher Ergebnisse stellt sich zwingend die Frage, warum Natura-2000-Gebiete in Deutschland Tabuzonen für die Gewinnung von Rohstoffen sein sollen, während das die EU-Kommission selbst gar nicht so vorsieht?

Hier kann Aufklärung über die nachhaltigen Abläufe in den Unternehmen in Kombination mit Informationen zu den Vorteilen der Rohstoffgewinnung für die biologische Vielfalt nur nützen!

Unternehmensverantwortliche, die sich eventuell mit Aktionen wie einem “Tag der offenen Tür” oder eine andere Art von Event am Natura-2000-Tag beteiligen wollen, können ihr Angebot hier auf einer eigens von der Kommission eingerichteten Webpage veröffentlichen: European Natura 2000 day webpage. Auf diese Weise sollen die Projekte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und das aktive Interesse daran geweckt werden.

Unterstützung  für die Anmeldeprozedur gibt es bei den Kollegen der UEPG ebenso wie bei MIRO unter berlin@bv-miro.org, Stichwort: Natura-2000-Tag. Alle deutschen an MIRO gemeldeten Projekte und Aktionen zum Natura-2000-Tag werden unter dem Menüpunkt “Termine und Aktionen” der MIRO-Homepage veröffentlicht.

Als kleine Handreichung und Beleg dafür, dass jeder Tag in Unternehmen der Gesteinsindustrie eine Art Natura-2000-Tag – zumindest aber ein nachhaltiger Tag ist, empfehlen wir die Nutzung des Fachbeitrages zur Biodiversitäts-Datenbank der Branche (erschienen in GP7/2019, Heft hier online abrufbar), die sich unter der Regie des bbs im systematischen Aufbau befindet.

Ohne Umweg hier zusätzlich der Beitrag als PDF:

Artikel Biodiversitätsdatenbank aus GP7/2019

 

Quelle: bv-miro.org / Bildquelle: bmu.de

Recycling

FACHTAGUNG ABBRUCH 2020

Am 28. Februar 2020 veranstaltet der Deutsche Abbruchverband e.V. (DA) die FACHTAGUNG ABBRUCH 2020 erneut in der STATION-Berlin, Luckenwalder Straße in Berlin. Dieses Industriedenkmal, ein alter Postbahnhof, passt mit seinem rustikalen Charme ganz besonders gut zur Abbruchbranche. In diesem Jahr waren über 1.000 Teilnehmer aus 13 Ländern und 116 Aussteller zu dem Jahrestreff der europäischen Akteure für Abbruch und Rückbau gekommen, so dass die Erwartungen und die Freude auf die Veranstaltung für 2020 hoch sind.

...Vortragsprogramm

Ranga Yogeshwar, der bekannte Wissenschaftsjournalist und Physiker, hält die Keynote zum Thema – Mensch & Maschine – wer programmiert wen?
Er wird darin seine These beleuchten, dass „wir in den nächsten zehn Jahren sehr stark mit dem Aufkommen von künstlicher Intelligenz konfrontiert werden. Sie wird viele Bereiche unseres Lebens fundamental verändern. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit wir diesen neuen intelligenten Systemen vertrauen können. Wieviel Verantwortung geben wir ab?“. Ein sicherlich spannender, thematisch bewusst branchenfremder Gedankenausblick in die Zukunft, der uns aber alle angeht.

Anschließend stehen 15 weitere Fachvorträge auf dem Programm über aktuelle und interessante Themen rund um den Abbruch. Die ausgewiesenen Experten werden in ihren Vorträgen viele praxisorientierte Informationen zu interessanten Baustellenberichten geben sowie zum Umgang mit Schadstoffen, Recyclingbaustoffen und rechtlichen Vorgaben.

So wird in diesem Jahr u.a. über „Herausforderung innerstädtischer Rückbau – Justizzentrum Bochum weicht schillerndem Neubau“ informiert, genauso wie über „Bewertung von Mineralwolle auf ihre Kanzerogenität … ein deutscher Holzweg?“ aufgeklärt. Weitere interessante Vorträge wie „Selektiver Teilrückbau in einem Chemiepark im laufenden Betrieb – Komplexe Risikoplanung“ oder „Sprengung der Morandi Brücke in Genua, Italien“ tragen zum bewährten Themenmix ebenso bei wie diverse andere Fachvorträge, wie z.B. „Baustellenkommunikation in erschütterungsreichen Zeiten – Frühzeitiges Einbinden der Anlieger“ und viele mehr.

Da die Anzahl der internationalen Besucher auch stetig wächst, werden wieder Simultanübersetzungen ins Englische, Italienische und Französische angeboten werden.

Quelle: Deutscher Abbruchverband

Scholz und Chiho mit einem gemeinsamen neuen Chef

Die Scholz Gruppe, einer der größten europäischen Metallrecycler, und der chinesische Mutterkonzern Chiho Environmental Group (CEG) werden ab dem 1. März 2020 von einem neuen, gemeinsamen Geschäftsführer geleitet. Rafael Suchan soll als Chief Executive Officer (CEO) das internationale Geschäft übergreifend steuern und damit die globalen Gesellschaften noch enger zusammenführen.

...Ab dem 1. März wird Rafael Suchan Chief Executive Officer (CEO) beim Mutterkonzern CEG und übernimmt gleichzeitig den vakanten CEO-Posten beim Essinger Recycler Scholz.

„Mit Herrn Suchan haben wir einen neuen starken CEO, der auf straffere Entscheidungswege zurückgreifen und damit auch die Gruppe effektiver verknüpfen kann“, sagt der bisherige Chiho-Chef Henry Qin. Qin wird als Chairman von CEG seine wertvolle Erfahrung weiterhin in die Gruppe einbringen.

Damit werden nicht nur die Aktivitäten von Chiho in China und Asien, sondern gleichzeitig auch die gesamte Unternehmensgruppe Scholz, mit den Töchtern in Europa und Nordamerika, aus einer Hand geleitet. Mit Herrn Suchan übernimmt ein international erfahrener Manager vom Chemiekonzern Lanxess die operative und strategische Leitung.

Der Industrie- und Digitalexperte Suchan ist in der Nähe der einstigen Gründungsstätte der Firma Scholz in Schlesien, Polen geboren. Er ist in Deutschland aufgewachsen, lebt seit knapp fünfzehn Jahren mit seiner Familie in China und arbeitet stets global. „Gerade deshalb bin ich überzeugt“, so Henry Qin, „ist Herr Suchan auch kulturell die optimale Besetzung, um unsere Gruppe enger miteinander zu verzahnen.“

„Für mich ist es wichtig, dass wir als globale Gruppe mit Aktivitäten in Asien, Europa und Nordamerika stärker und enger zusammenarbeiten. Nur so können wir optimale und umfassende Lösungen für unsere Kunden erarbeiten und anbieten“, gibt der designierte CEO an. „Es ist eine Stärke von Scholz, sowohl den lokalen Kunden als auch große globale Industrieunternehmen umfassend und schnell beim Recycling und damit bei der Ressourcenschonung zu betreuen. Diese Erfahrungen müssen wir teilen, davon lernen und das Wissen ausbauen. Scholz ist gemeinsam mit der Unternehmensmutter Chiho einer der global am besten aufgestellten Konzerne auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.“

 

Quelle: Scholz Recycling GmbH

Asphalt

Asphaltstraßenerneuerung in Schleswig-Holstein

Ein gut ausgebautes, leistungsfähiges und verkehrssicheres Straßennetz ist Grundlage für die Mobilität von Menschen und Grundvoraussetzung für wettbewerbsfähige Standortbedingungen für Industrie und Handel. Insbesondere der hohe Grad an Arbeitsteilung und die damit verbundenen erforderlichen Austauschbeziehungen erfordern ein leistungsfähiges Straßennetz. Dieses gilt insbesondere für ein Flächenland wie Schleswig-Holstein.

Weiterlesen unter: https://webkiosk.stein-verlaggmbh.de/as-01-20/63040752/64

 

Quelle: asphalt 1/2020 / Bildquelle: Pixabay

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