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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Workshop zum klimaneutralen massiven Bauen

Aktuelle Anforderungen und die praktische Umsetzung stehen im Fokus eines kostenfreien Präsenz-Workshops am 10. Juli in Stuttgart. „Was sind die Treiber für klimaneutrales Bauen?“ – Dieser Frage widmet sich die Veranstaltung des Schulungsangebots „Klimaneutral Massiv Bauen@skills.BW“. Sie findet vom 14 bis 18 Uhr im Bildungszentrum Hospitalhof statt.

...Unter dem Titel „Klimaneutral massiv bauen: aktuelle Anforderungen und praktische Umsetzung“ beleuchtet der Workshop, was die aktuellen Anforderungen wie QNG oder EU-Taxonomie für die am Bau beteiligten Akteure in der Praxis konkret bedeuten. Im Fokus stehen dabei unterschiedliche Perspektiven – von der Projektentwicklung über das Architekturbüro bis zum ausführenden Unternehmen – ebenso wie verschiedene Projektgrößen – von privaten Bauvorhaben bis zu umfassenden Großprojekten.

Neben einem spannenden Programm erwartet die Teilnehmer ausreichend Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Referierenden Ralf Pimiskern (Abteilungsleiter DGNB Zertifizierung bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), Anja Köhler (Head of Sustainability bei Edge), Oliver Braun (Architekt bei Ackermann+Raff) und Prof. Dr.-Ing. Eric Brehm (Professor für Massivbau an der Hochschule Karlsruhe).

Der praxisnahe Workshop richtet sich insbesondere an Architektinnen und Architekten, Planende sowie Personen in ausführenden Unternehmen. Eine Anerkennung von Fortbildungspunkten ist beantragt. Hier geht es zur Anmeldung.

Quelle: solid Unit

VDMA kommentiert Ergebnisse der Europawahl

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann (Foto) hat sich zum Resultat der EU-Wahl vom vergangenen Sonntag geäußert. Er sagt: „Wir dürfen keine Zeit verlieren und müssen uns in Europa stark und schnell aufstellen. Das bedeutet: Die europäischen Parteien sollten sich zeitnah einigen, eine Koalition der Mitte bilden und ihren Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten festlegen, damit die nächste Europäische Kommission sich zusammenfinden und mit der Arbeit beginnen kann.“

...Brodtmann weiter: „Auch die Mitgliedstaaten sind aufgerufen, die Handlungsfähigkeit der EU nationalen Interessen unterzuordnen. Insbesondere die Entwicklungen in Frankreich dürfen nicht zu einer Blockade führen.
Klar ist, dass die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie ganz oben auf der strategischen Agenda der EU für die nächsten fünf Jahre stehen muss. Weniger und gleichzeitig bessere Regulierung und mehr Vertrauen in das Unternehmertun sollten dabei die Leitlinie sein.
„Der Zulauf an Stimmen für die rechtsextremen Parteien in Europa besorgt. Die Stärkung von politischen Gruppierungen, die Freiheit, Wohlstand und Frieden in Europa eher gefährden als fördern, ist ein alarmierendes Zeichen. Diese Entwicklung ist weder im Interesse der Wirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger noch der Politik. Mehr Überzeugungsarbeit ist gefragt – auch von uns –, um europäische Werte in der Öffentlichkeit zu verankern.“

Quelle: VDMA



Mineralische Rohstoffe

6,5-MWp-Photovoltaikanlage in Frechen eingeweiht

Zur Einweihung der Photovoltaikanlage am Standort Frechen der Quarzwerke Gruppe gab es – obwohl der Wetterbericht es nicht vorgesehen hatte – Sonne satt. Die PV-Anlage verfügt über eine installierte Nennleistung von 6,5 MW-Peak und wird einen jährlichen Ertrag von 6,59 GWh liefern. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 2500 Referenzhaushalten.

...Auf einer Gesamtfläche von ca. 30.000 Quadratmetern wurden 11.352 Module errichtet. Es ist die zweite PV-Anlage der Quarzwerke in Deutschland. Weitere sind in Planung. Geschäftsführer Dr. Páez-Maletz betonte in seiner Rede: „Auch an anderen Standorten beabsichtigen wir, einen erheblichen Teil der benötigten Energie selbstständig zu erzeugen. Durch die Nutzung von selbst produziertem Ökostrom können wir unseren CO2-Fußabdruck weiter deutlich reduzieren und leisten einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit.“
Landtagsabgeordneter Thomas Okos lobte dieses Engagement: „Grandios, was hier geleistet wird!“

„Wir als Familienunternehmen sind uns der Verantwortung für die nächsten Generationen bewusst. Die signifikante Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks ist für uns daher keine abstrakte Vision, sondern ein konkretes Unternehmensziel. Daher setzen wir seit Jahren konsequent auf erneuerbare Energien und mit der Errichtung dieser Anlage haben wir den nächsten Schritt in eine nachhaltigere Zukunft gemacht“, sagt Dr. Páez-Maletz.
Diese PV-Anlage ist auch ein Zeichen für das Engagement und für die Verantwortung gegenüber zukünftiger Generationen. Sie ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität und zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Quelle: Quarzwerke Gruppe

Politiker besuchen Kronimus-Betonsteinwerke

In der vergangenen Woche besichtigte Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, zusammen mit Thomas Hentschel MdL und Birgit Gerhard-Hentschel das Transportbetonwerk der Kronimus Betonsteinwerke in Iffezheim.

...Bei dem Treffen sprach sich der Staatssekretär insbesondere dafür aus, dass Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden – die heimische Baustoffindustrie müsse wettbewerbsfähig bleiben.
Dazu gehört auch, die Zulassung von schwimmenden PV-Anlagen auf Baggerseen zu vereinfachen – ein wichtiger Schritt Richtung günstige, erneuerbare Energie ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen.

Quelle: ISTE


Recycling

Enttäuscht: bvse bemängelt vorgeschlagene Maßnahmenpaket im Referentenentwurf zur Novelle des ElektroG

Der Recyclingverband vermisst darin insbesondere, die Produktverantwortlichen nach dem Verursacherprinzip in die Pflicht zu nehmen, wenn es um die Vermeidung von Bränden durch Lithium-Ionen-Akkus, der Kostenteilung für entstandene Schäden und der Steigerung von Sammelmengen der durch sie hergestellten Produkte geht.

...„Anlagen, die einmal abgebrannt sind, werden in der Regel auch nicht mehr aufgebaut, und mit jeder Anlage, die aus dem Behandlungsnetz verschwindet, geht ein Stück Entsorgungssicherheit verloren“, macht bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbands Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling, Bernhard Jehle, deutlich. „Wir fordern, dass die Herstellerverantwortung für Elektrogeräte mit Akkus und Batterien erweitert wird. Von der generellen Kennzeichnung von Akkus, die außerdem entnehmbar sein müssen, bis zu einer Beteiligung der Hersteller an den Kosten für Schäden, die durch die unsachgemäße Entsorgung ihrer Produkte entstehen“, so Jehle.

Sofortiges Handeln fordert die Entsorgungswirtschaft hinsichtlich der sogenannten E-Vapes, die in einer Größenordnung von 60 bis 80 Mio. Stück pro Jahr in Deutschland verkauft werden und nach Gebrauch in nahezu allen Entsorgungssystemen zu finden sind. Diese Produkte enthalten einen Lithium-Akku, der bei der Entsorgung oftmals noch genügend Restspannung enthält, um im Falle einer Beschädigung einen Brand auszulösen. „Die Produkte sind mülltonnengängig und gerade aus diesem Grund ist nicht anzunehmen, dass die Verbraucher sie gesammelt beim stationären Handel abgeben werden. Des Weiteren hilft die Übergangsfrist bis Juni 2026 auch nicht, das dringende Problem einer besseren Brandprävention sofort anzugehen“, kritisiert Jehle und fordert sofortige Unterstützung für die Branche in Form eines Verbotes von Einweg-E-Zigaretten oder zumindest eine Pfandpflicht für dieses Produkt, um überhaupt einen Anreiz zur Abgabe zu bewirken.

„Mit dem vorgelegten Entwurf verpasst die Bundesregierung erneut die Chance, in dieser Legislaturperiode entscheidende Änderungen voranzubringen. Im Gegenteil, mit dem ordnungspolitischen Zögern, die produktverantwortlichen Hersteller gemäß des Verursacherprinzips mit in die Pflicht zu nehmen, überträgt die Bundesregierung Probleme, insbesondere Brandrisiken durch falsch entsorgte Elektrogeräte, weiterhin alleine auf die Abfallbehandlungsanlagen“, warnt der bvse-Fachverbandsvorsitzende.

„Der positivste und damit nachhaltigste Aspekt im Gesetzesentwurf ist die fachgerechte Annahme der Altgeräte durch das geschulte Personal am kommunalen Wertstoffhof“, erklärt bvse-Fachreferent Andreas Habel. Mit dieser Vorgabe können Fehlwürfe, insbesondere im Hinblick auf batteriehaltige Altgeräte und einzelne Akkus, erheblich verringert werden. Allerdings müssten hier noch Sanktionen für den Fall ergänzt werden, dass der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger dieser so wichtigen Verpflichtung nicht nachkommt, betont Habel. Darüber hinaus fehle im Entwurf die Regelung, Flachbildschirme und CRT-Röhrenfernseher kleinteilig getrennt und damit zerstörungsfrei voneinander zu erfassen, um Umwelt- und Gesundheitsschäden, beispielsweise durch austretendes Quecksilber aus alten LCD-Fernsehern, zu verhindern, so der bvse-Referent.

Als verbraucherfreundlich bewertet der Verband die Erweiterung der Rückgabe auf Altgeräte mit einem Kantenmaß von 50 cm. „In der Praxis liegen viele Kleingeräte und kleine IT-/TK-Geräte zwischen 25 und 50 cm. Die Erweiterung der Rücknahmepflicht vereinfacht die Rückgabe für den Verbraucher und trägt zu mehr Praktikabilität bei“, erläutert Habel.

Der bvse begrüßt, dass ein einheitliches Symbol zur Kennzeichnung von Sammel- und Rücknahmestellen für Elektro(nik)-Altgeräte eingeführt wird. Allerdings sollte das Format hierfür mindestens DIN A3 betragen, um die Aufmerksamkeit des Verbrauchers zu gewährleisten.

Quelle: bvse; Bildquelle: Adobe/ Petr Bonek

BDE-Präsidentin Anja Siegesmund: Trend zu immer weniger Abfall zeigt in die richtige Richtung

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft sieht im Rückgang des Abfallaufkommens in Deutschland einen positiven Impuls für eine qualitativ hochwertige Kreislaufwirtschaft. Laut vorläufigen Zahlen ist das Gesamtvolumen erstmals seit 2013 auf weniger als 400 Mio. t gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag das Abfallaufkommen im Jahr 2022 bei 399,1 Mio. t Abfällen. Dies sind 3,0 Prozent oder 12,4 Mio. t Abfälle weniger als im Jahr 2021. Der Rückgang betrifft sämtliche Abfallarten, die anteilig größte Abnahme gab es beim Siedlungsabfall mit 6,2 %. Bei Bau- und Abbruchabfällen lag der Wert um 2,6 % oder 5,8 Mio. t niedriger.

...BDE-Präsidentin Anja Siegesmund sagt dazu: „Der Trend zu immer weniger Abfall in Deutschland zeigt in die richtige Richtung, auch deshalb, weil der Wirtschaft die Abfallverminderung und die Sicherung von Ressourcen durch die Kreislaufwirtschaft immer besser gelingt. Das ist eine gute Nachricht - auch wenn zuletzt Effekte wie hohe Energiepreise und Konsumzurückhaltung durch den Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine eine Rolle gespielt haben dürften. Dennoch: Die private Entsorgungsbranche bringt hier ökologische Ziele und innovative Kraft zusammen. Bis zu einer konsequenten Circular Economy als nachhaltigem Wirtschaftsmodell in ganz Europa gibt es aber noch viel zu tun."

Quelle: BDE; Bildquelle: Cavan for Adobe


Asphalt

„Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2024“: informieren und anmelden

Die Veranstaltung der FGSV findet vom 23. bis 25. Oktober 2024 im World Conference Center Bonn statt. Dazu gehört die begleitende Fachausstellung „Straßen und Verkehr 2024“ sowie eine Sonderausstellung anlässlich 100 Jahre FGSV. Ab sofort gibt es Tickets – also, worauf noch warten?

...Die Zukunft der Mobilität ist ein faszinierendes und sich fortwährend weiterentwickelndes Thema, das unser tägliches Leben und die Gestaltung unserer Infrastruktur maßgeblich beeinflusst. Als führende Gesellschaft auf dem Gebiet des Straßen- und Verkehrswesens setzt sich die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) seit bereits 100 Jahren für Innovation und die Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen ein.

Das Kongressprogramm ist hier einsehbar.

Zum Ticketshop geht es hier.

Weiterführende Infos zur begleitenden Fachausstellung „Straßen und Verkehr 2024“ gibt es hier.

Quelle: FGSV; Bildquelle: pixabay


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