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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Wohnungsbauprogramme an die Zeitenwende anpassen

Angesichts rückläufiger Baugenehmigungszahlen, historischer Baukosten und unklarer Förderstarts im kommenden Jahr plädiert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, für ein stärkeres politisches Signal an die Hausbauer in Deutschland: „Auch am Bau ist die Lage mittlerweile brenzlig geworden. Um mehr als neun Prozent brach im September die Zahl der Genehmigungen für den Wohnungsneubau ein. Von Januar bis September genehmigten die Behörden den Bau von insgesamt 272.054 Wohnungen, was einem Rückgang von 3,7 Prozent entspricht. Bei Einfamilienhäusern gingen die Baugenehmigungen gar um 15,4 Prozent zurück.

... Aktuell belasten Energiekrise und Inflation private Haushalte sowie die Baubranche schwer. Während die Wohnungsbauaufträge im August um fast 24 Prozent gegenüber 2021 zurückgegangen sind, stiegen die Wohnungsbaukosten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um mehr als zwölf Prozent. Aufgrund der daraus folgenden Stornierungen im Wohnungsbau sind die Erwartungen der Unternehmen für das kommende halbe Jahr extrem schlecht, berichtet das ifo Institut. Mit minus 53,8 Punkte erreichten sie den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung 1991.

Dass das neue Förderprogramm der Bundesregierung jetzt wohl erst im März 2023 kommen soll, und aller Voraussicht nach mit noch schärferen Förderbedingungen, ist die nächste Hiobsbotschaft. Bis 2021 waren die Programme ein Vertrauensanker. Für ihre Neubauvorhaben standen deutschen Bauherren im vergangenen Jahr zehn Milliarden Euro für Kredite und Tilgungszuschüsse zur Verfügung. Für das kommende Jahr plant das Bauministerium nur noch rund eine Milliarde Euro ein, was angesichts von Inflation, Zinsanstieg und Baukosten viel zu wenig ist.

„Wer baut, braucht klare Planungssicherheit und Zuversicht auf morgen. Wir plädieren deshalb für einen Ausbau der Förderungen, damit wir beim dringend notwendigen Wohnungsneubau nicht noch mehr verlieren. Und ganz wichtig ist, Bauherren und Auftraggebern Rückendeckung durch Eigenkapital stärkende Maßnahmen zu geben, beispielsweise durch eine Verlängerung des Baukindergelds“, sagt ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa.

Quelle: ZDB; Bildquelle: pixabay

Ingenieurskräftemangel: „Beste Karriereperspektiven“

Der Maschinen- und Anlagenbau ist Deutschlands wichtigster Arbeitgeber für Ingenieurinnen und Ingenieure – aber es könnten noch viel mehr sein. Denn die Zahl der offenen Stellen für Ingenieurinnen und Ingenieure hat einen neuen Höchststand erreicht und der Bedarf wird sogar noch wachsen. Derzeit haben zwei von drei Unternehmen offene Stellen für Ingenieure zu besetzen – deutlich mehr als in der Vergangenheit. Das zeigt die neue VDMA-Ingenieurerhebung, die alle drei Jahre durchgeführt wird.

... „Trotz vieler konjunktureller Unsicherheiten etwa im Zusammenhang mit den Energiepreisen ist der Bedarf an Ingenieurinnen immens. Als größter industrieller Arbeitgeber ist und bleibt der Maschinen- und Anlagenbau eine sichere Zukunftsbranche für den Techniknachwuchs und er braucht das Know-how dieser Talente“, kommentiert VDMA-Vizepräsident Hendik Schunk die Ergebnisse.
Laut Studie geht die Mehrheit der Unternehmen davon aus, dass innerhalb der kommenden fünf Jahre die Anzahl der beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure in den Unternehmen noch weiter steigen wird – trotz der aktuellen konjunkturellen Eintrübung. So rechnen fast 60 Prozent der befragten Unternehmen bis 2027 mit einer weiter zunehmenden Beschäftigung.  

Am stärksten gefragt sind weiterhin Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem Maschinenbau-Studium. Aber auch der Bedarf nach Ingenieuren mit einem Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder Informatik ist stark gewachsen. „Junge Menschen haben im Maschinen- und Anlagenbau derzeit beste Karriereperspektiven“, betont Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer (Foto). „Unsere Branche ist der wichtigste Ingenieurarbeitgeber. Sie bietet jungen Menschen ein attraktives Arbeitsumfeld, in dem sie Zukunftstechnologien mit entwickeln und gestalten können. Hier arbeiten sie zum Beispiel an technischen Lösungen für den Klima- und Umweltschutz, die Medizintechnik oder zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung.“

Der Anteil der im Maschinen- und Anlagenbau beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure steigt schon seit Jahren. Zwar sorgte die Corona-Krise im Jahr 2020 kurzzeitig dafür, dass die Ingenieur-Beschäftigung im Maschinenbau rückläufig war. Mittlerweile hat sie allerdings wieder annähernd das Rekordniveau aus dem Jahr 2019 erreicht. Aktuell sind mehr als 180.000 Ingenieurinnen und Ingenieure im deutschen Maschinenbau beschäftigt, also knapp 16 Prozent der Beschäftigten (in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern).

Begrenzt wird der Beschäftigungsaufbau bei den Ingenieurinnen und Ingenieure derzeit durch den Arbeitskräftemangel. Die Mehrheit der Unternehmen kann ihre Stellen nicht mehr zeitnah besetzen. Zudem gibt jedes vierte Unternehmen an, nicht die Menschen mit den benötigten Qualifikationen finden zu können.

Auch für die kommenden Jahre erwartet eine Mehrheit der befragten Unternehmen einen Mangel an Ingenieurskräften. Dies gilt für alle zentralen Unternehmensbereiche, insbesondere für die Forschung und Entwicklung (FuE) und die Konstruktion. In beiden Bereichen arbeiten zusammen mittlerweile über die Hälfte der Ingenieurinnen und Ingenieure. Dies ist typisch für den Maschinen- und Anlagenbau mit seiner hohen Innovationskraft.

In beiden Unternehmensbereichen ist auch der Einstellungsbedarf für die kommenden drei Jahre am größten. 76 Prozent der Unternehmen wollen in diesem Zeitraum Ingenieurinnen und Ingenieure in der Konstruktion einstellen. 71 Prozent sagen dies für den Bereich Forschung und Entwicklung. Hier erwarten nur 16 Prozent der Unternehmen keinen Mangel an Ingenieurskräften. Der Fachkräftemangel in diesen Innovationsbereichen droht damit zur Innovations- und Wachstumsbremse zu werden.
Neben den offenen Stellen für Ingenieurinnen und Ingenieure haben aktuell fast 90 Prozent der Unternehmen offene Stellen für Fachkräfte und fast 60 Prozent für TechnikerInnen und/oder MeisterInnen – beides deutlich mehr als bei der letzten Ingenieurerhebung 2019.

„Als größter Arbeitgeber für MINT-Berufe ist unsere Industrie genau die richtige Adresse für Menschen, die innovativ und kreativ arbeiten wollen. Die Karrierechancen waren nie besser für Master, Meister, Fachmänner und Fachfrauen. Zudem sind zwei Drittel der CEOs im Maschinenbau Ingenieurinnen und Ingenieure“, erläutert VDMA-Vizepräsident Schunk.
Quelle: VDMA



Mineralische Rohstoffe

Heimische Rohstoffe im Spannungsfeld der Interessen

Über Hürden, die Politik, Verwaltungen, Behörden und skeptische Gegnergruppen den Unternehmen der Gesteinsindustrie immer wieder neu setzen, kann unentwegt geschimpft, oder aber sachlich gestritten und diskutiert werden, wie es bei der 20. Fachtagung „Genehmigungsverfahren in Rohstoffbetrieben“ der Fall war. Fachlich vorbereitet durch den Bundesverband Mineralische Rohstoffe, MIRO, und organisiert durch die Geoplan GmbH wurde beim Termin im Oktober das Spannungsfeld verschiedener Interessenlagen deutlich.

...Immerhin deuten leichte Richtungsänderungen bei Raumordnung und Regionalplanung eine gewisse Flexibilisierung an. Das ist ein guter Punkt! Zu häufig sind dennoch die Fälle, in denen Genehmigungsverfahren gefühlte Ewigkeiten dauern, weil eifriges Bedenkenträgertum für Minidetails auf Zusatzgutachten besteht o.ä. Schon Jahre geht das so. Die Frage ist nun: Wann, wenn nicht jetzt in der maximal zugespitzten Situation, soll sich das ändern?

Hier lohnt ein weiterer Blick auf den BDI-Rohstoffkongress, der ebenfalls im Oktober stattfand und auf dem MIRO natürlich die Interessen der Gesteinsindustrie vertrat. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Foto), als Keynote-Sprecher und Talk-Gast geladen, erklärte dort, für mehr Zustimmung zu heimischer Rohstoffgewinnung müsse sich wohl zuerst das „gesellschaftliche Mindset“ ändern. Bleibt zu hoffen, dass die Bundespolitik mit gutem Beispiel vorangeht und ein Mindset vorlebt, das dem Fünf-Punkte-Plan für eine strategische Rohstoffpolitik des BDI entspricht. Vorgestellt wurde dieser Plan ebenfalls während dieses Kongresses in Berlin. Er sollte – ebenso wie die bereits im Sommer veröffentlichten „13 BDI-Handlungsempfehlungen für eine starke heimische Rohstoffindustrie“ nicht nur den relevanten Abteilungen der Ministerien, sondern auch allen Parlamentariern als Pflichtlektüre helfen, die Bedeutung heimischer mineralischer Rohstoffe zu verstehen.

Quelle: gsz; Bildquelle: BMWK / Dominik Butzmann

Auf ins Saarland: vero vor Ort

Kürzlich war der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. vero zu Gast beim Arbeitskreis Bauen, Wohnen und Inneres der saarländischen Landtagsfraktion der SPD. Innerhalb des Arbeitskreises wurden der Landesentwicklungsplan zur Sicherung der Flächen für die Rohstoffgewinnung, Genehmigungsverfahren innerhalb der Rohstoffindustrie, die regionale Rohstoffgewinnung im Sinne des Klimaschutzes sowie der Einsatz von Recyclingbaustoffen diskutiert. …

...Für den Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. war ein Trio vor Ort: Anja Schmeer, die Geschäftsführerin der Schmeer Sand und Kies GmbH aus Püttlingen sowie von vero-Seite Kim Walter, Leiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und Alexander Groß, Geschäftsführer Rohstoffe und Umwelt. Von der SPD-Fraktion waren drei Mitglieder des saarländischen Landtages anwesend: Sandra Quinten, David Maass und Pascal Arweiler.

Ähnliche Themen wurden am 20. Oktober 2022 bei der saarländischen Landtagsfraktion der CDU platziert. Innerhalb des Gespräches stand die rohstoffgewinnende Industrie mit ihren Themen im Vordergrund. Dabei trafen Anja Schmeer (Schmeer Sand und Kies GmbH) und Alexander Groß (vero) auf MdL Stephan Toscani, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Quelle: vero; Bildquelle: LinkedIn/vero


Recycling

Gerfer Recycling feiert besonderes Jubiläum

Seit 25 Jahren ist das Unternehmen Gerfer Recycling GmbH Entsorgungsfachbetrieb. Die Firma wurde 1956 als familiengeführtes Speditionsunternehmen in Odenthal gegründet. Mittlerweile ist Gerfer ein in der Region weit bekannter Entsorgungsfachbetrieb und auf die Entsorgung, den Umschlag sowie auf die Behandlung diverser Abfälle spezialisiert. Bei seinem Besuch anlässlich der Übergabe der Ehrenurkunde der bvse-Entsorgergemeinschaft machte Geschäftsführer Jörg Lacher deutlich, dass sich die Branche nur weiterentwickeln könne, wenn die Unternehmen ständig in innovative Prozesse und in ihre Mitarbeiter investieren.

...Das Ensorgungsfachbetriebezertifikat dokumentiert diesen Qualitätsanspruch und wird nur verliehen, wenn ein behördlich anerkannter Sachverständiger sich davon überzeugt hat. "Wir haben daher allen Grund, dem Team der Gerfer Recycling GmbH zu gratulieren", erklärte Lacher.

Das mittelständische Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 50 Mitarbeiter an den Standorten Odenthal sowie Köln-Poll. Alexander Kämling und Daniel Winkelhausen bilden die Geschäftsleitung von Gerfer Recycling. Nicht ohne Stolz berichteten sie davon, dass das Unternehmen sich mittlerweile durch den hohen Grad an Digitalisierung in den Arbeitsprozessen auszeichnet. „Das versetzt uns in die Lage, nicht nur sehr effiziente Arbeitsabläufe umsetzen zu können, sondern ermöglicht uns eine hohe Flexibilität bei der Umsetzung kundenspezifischer Aufgabenstellungen“, erläutern Kämling und Winkelhausen die Philosophie von Gerfer Recycling.

Quelle: bvse

Recycling trifft auf Rammstein

Im Rahmen des dritten Zero-Waste-Future-Festivals der Berliner Stadtreinigung (BSR) gab es eine Weltpremiere: Uraufgeführt wird eine Video-Produktion des Rammstein-Keyboarders Christian „Flake“ Lorenz und seiner Tochter Mimi. In dem Video setzen sich beide für das Thema Mehrwegbecher und die Initiative „Better World Cup“ ein. Ein Engagement, das auf die enorme Ressourcenverschwendung durch die Nutzung von Einwegbechern hinweist und dieser entgegenwirken soll.

...Das Video von und mit Flake und Mimi beleuchtet das Thema mit einer düsteren Zukunftsvision: In einem Bunker – zehn Meter unter der Erde – diskutieren Vater und Tochter über ihre Misere, ausgelöst durch die ökologische Apokalypse. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage: „Wie konnte es nur so weit kommen?“ Das Video ist online auf dem Youtube-Kanal der BSR: www.youtube.com/user/BSRBerlin.

Bei dem Zero-Waste-Future-Festival, das zwischen 16 und 20 Uhr im BSR-Gebrauchtwarenkaufhaus „NochMall“ stattfindet, dreht sich alles um die Themen „Null Verschwendung“ und „Nachhaltiger Konsum“. Mit dabei sind zahlreiche Akteure:innen der Zero-Waste-Stadt Berlin, die Kreislaufwirtschaft für alle Interessierten konkret erlebbar machen. Das Zero-Waste-Future-Festival findet regelmäßig am so genannten „Abfallfreitag“ statt – dem Auftakt der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“.

„Ich bin schon als Kind nur mit meinem Einkaufsnetz zum Bäcker gegangen“, sagt Rammstein-Keyborder Christian „Flake“ Lorenz. „Niemand wäre auf die bekloppte Idee gekommen, sich die Schrippen nochmal in einer Tüte verpacken zu lassen. Warum?“

„Mit Mehrweg statt Einweg lässt sich jeden Tag ganz einfach die Umwelt schützen“, sagt Mimi. „Um darauf aufmerksam zu machen, haben wir unser Mehrwegbecher-Video produziert. Angesichts der aktuellen Krisen in der Welt rutscht das Thema Ressourcenschutz gerade leider immer mehr aus dem Fokus. Dagegen möchten wir etwas tun.“

„Unser Zero-Waste-Future-Festival setzt seit Jahren ein deutliches Zeichen für nachhaltigen Konsum und ‚Null Verschwendung“, so BSR-Vorstandsvorsitzende Stephanie Otto. „Umso mehr freue ich mich, dass uns Flake und Mimi Lorenz dieses Jahr mit ihrem Video tatkräftig unterstützen. Nur gemeinsames Engagement und gemeinsames Handeln führen zu einem nachhaltigeren Umgang mit den wertvollen Ressourcen unseres Planeten. Damit auch kommende Generationen in einer sauberen und lebenswerten Stadt leben können.“

Quelle: BSR


Asphalt

Ausgezeichnete Zielgruppenspezifität

Das Health Management der Strabag-Gruppe Deutschland hat beim Corporate Health Award 2022 den Sonderpreis für Zielgruppenspezifität gewonnen. Johannes Burchard, Teamleiter des Strabag Health Managements und Niklas Magerl, Koordinator im Strabag Health Management Deutschland, nahmen die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Königswinter entgegen.

...„Nicht immer ist es leicht, gesundheitsfördernde Maßnahmen der richtigen Zielgruppe in geeigneter Weise zu vermitteln. Daher freuen wir uns umso mehr, dass unser Engagement der letzten Jahre bei den Mitarbeiter:innen der Strabag-Gruppe ankommt und das Strabag Health Management nun sogar mit dem Sonderpreis für Zielgruppenspezifität honoriert wird“, freut sich Johannes Burchard über die erneute Auszeichnung.

Christian Hattendorf, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Strabag AG, Köln, betont: „Die letzten beiden Jahre der Pandemie haben einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig die betriebliche Gesundheitsförderung ist. Mit dem hervorragenden und zielgruppengerechten Angebot unseres Health Managements werden wir dieser Verantwortung gerecht.“

Das Health Management der STRABAG bietet rd. 2.300 Gesundheitsaktionen, darunter Präventionskurse, Screenings, Workshops, Online-Veranstaltungen, Sensibilisierungskampagnen für Führungskräfte, Kurse für gewerbliche Mitarbeiter:innen, Bewegte Pausen an den Bürostandorten sowie externe Beratungsangebote bei sensiblen Themen. 2021 wurden konzernweit rund 42.000 Teilnahmen erreicht. Erfolgreich ist auch das Gesundheitsmobil für gewerbliche Mitarbeiter:innen, das allein 2021 an 350 Standorten Screenings durchgeführt hat.

Quelle: Strabag

„Tankeschön“ für klimafreundliche LKW

Bundesminister Dr. Volker Wissing hat den „Fortschrittsbericht zum Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ vorgestellt. Daten der Fahrzeughersteller zeigen erstmalig, dass die prognostizierten Absatzzahlen schwerer Nutzfahrzeuge mit Batterie- und Brennstoffzelle in den kommenden Jahren sehr stark ansteigen werden. 2030 sollen demnach bereits drei Viertel der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge der Gewichtsklasse ab zwölf Tonnen emissionsfrei sein. Vor diesem Hintergrund soll ein initiales Lade- und Wasserstofftankstellennetz für die Null-Emissions-Logistik aufgebaut werden, sagte Wissing auf der „Fachkonferenz Klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ des BMDV.

...Der Masterplan Ladeinfrastruktur II sieht vor, ein öffentliches Ladenetz für E-Lkw an Autobahnen aufzubauen. Die Ladeinfrastruktur soll bedarfsgerecht verfügbar sein und sich in die bestehenden Logistikprozesse einfügen. Für den Aufbau und Betrieb von Ladestationen müssen private Investitionen mobilisiert werden. Dafür braucht es langfristig tragfähige Geschäftsmodelle. Bereits in 2023 wird das BMDV eine erste Ausschreibung zur Errichtung eines initialen Ladenetzes veröffentlichen, von dem ausgehend das weitere Netz aufgebaut wird. Darüber hinaus soll mit dem Aufbau eines Grundnetzes an Tankstellen für Wasserstofffahrzeuge begonnen werden, damit die Infrastruktur vorbereitet ist, wenn entsprechend der Prognosen der Hersteller in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre Brennstoffzellen-Lkw auf den Markt kommen.
Mit der „Fachkonferenz Klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ brachte das BMDV erstmals Politik, Hersteller, Anwender und Infrastrukturbetreiber zusammen. Rund 800 Personen, davon etwa 200 vor Ort in Berlin, diskutierten Perspektiven, Rahmenbedingungen und Maßnahmen für emissionsfreie Nutzfahrzeuge in Deutschland und Europa.

Nach den Zielen der Bundesregierung soll bis 2030 ein Drittel der Fahrleistung im schweren Straßengüterverkehr elektrisch erbracht werden. Dafür hat das BMDV bereits im Jahr 2020 das „Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge – Mit alternativen Antrieben auf dem Weg zur Nullemissionslogistik auf der Straße“ vorgelegt. Im Gesamtkonzept sind Maßnahmen dargestellt, wie die Ziele der Bundesregierung erreicht werden können. Diese umfassen die Fahrzeugförderung, die Steuerung des Infrastrukturaufbaus und die Schaffung eines zielgerichteten regulatorischen Rahmens.

Quelle: BMDV; Bildquelle: Dan Boman/Scania


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