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Das STV-News-Channel-Archiv
In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:
Zum vom Bundestag beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat sich VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann zu Wort gemeldet.
Er sagt: „Mit dem Gesetz kann es gelingen, den Beitragssatz im kommenden Jahr zu stabilisieren. Für viele Beschäftigte und Unternehmen steigen die Belastungen dennoch weiter, weil die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird. Dadurch entstehen Zusatzkosten in Milliardenhöhe.
Notwendig gewesen wäre eine spürbare Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Die Lohnzusatzkosten in Deutschland sind bereits zu hoch und belasten Beschäftigung, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem jetzt beschlossenen Gesetz wird dieses Problem leider nicht gelöst. Zudem werden versicherungsfremde Leistungen nicht vollständig aus Steuermitteln finanziert. Bei den Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger fehlen der gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin rund 10 Mrd. Euro pro Jahr. Diese Last tragen damit unverändert die Beitragszahler.“
Quelle: VDMA; Bildquelle: pixabay
Die 71. Nordbau vom 9.-13. September 2026 auf dem Gelände der Holstenhallen Neumünster präsentiert Neuheiten, Netzwerke, Wissen – alles, was die Bauwirtschaft bewegt. Nun gibt es weitere Details zum Programm.
Ab 2026 entsteht eine neue, zentrale Plattform für den modernen Holzbau – konzipiert und organisiert gemeinsam mit dem Holzbauzentrum Nord – ein Treffpunkt für Innovation, Praxis und Dialog.
Am Gemeinschaftsstand von Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und Haus & Grund Schleswig-Holstein in Halle 7 erhalten Besucherinnen und Besucher Infos rund um ihre Energieberatung, tägliche Kurzvorträge sowie einen Überblick zu Gesetzen und Förderungen.
Ohne Nachwuchs in Handwerksbetrieben und Bauunternehmen können viele Modernisierungen nicht umgesetzt werden. Umso wichtiger ist es, Bauhandwerks- und Bauindustrieberufe sichtbar und nahbar zu machen. Dies geschieht bspw. am Infopoint für innovative Ausbildung im Bauwesen – dem Gemeinschaftsstand des Baugewerbeverbands Schleswig-Holstein sowie den Handwerkskammern Lübeck und Flensburg in Halle 1.
Möglichkeiten für Austausch und Weiterbildung bieten die zahlreichen Angebote des Kongressprogramms, darunter die Kanalsanierungstage, das Praxisforum Kommunal- und Umwelttechnik oder das Forum Zukunft Bauen des Informationszentrums Beton.
Ganz konkret und über zwei Tage beschäftigen sich Expertinnen und Experten aus Forschung, Praxis und Politik mit dem Wohnungsbau in der Transformation. Anhand aktueller Entwicklungen und Fallbeispielen werden im Rahmen der 3. Conbau Nord die Umsetzung der Wärmewende unter Berücksichtigung von Demografie und Standards erörtert und vorangetrieben.
Quelle: Holstenhallen Neumünster GmbH
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) war im Kieswerk Ellerdonk der Firma Holemans zu Besuch. Dort wurde ein Beitrag gedreht, der das OVG-Urteil zum Regionalplan-Aus zum Thema hat. Zu Wort kommen Holemans-Pressesprecher Dr. Jürgen Fröhlich sowie MIRO-Pressesprecher Sascha Kruchen in seiner Funktion als Geschäftsführer der Initiative Zukunft Niederrhein.
Zum Hintergrund: Kies-Unternehmen am Niederrhein fürchten um ihre Zukunft. Hintergrund ist das Urteil des OVG Münster, das den neuen Regionalplan Ruhr für ungültig erklärt hatte. Der regelte bisher den Abbau von Kies. Ohne einen gültigen Plan fürchtet die Industrie um den zukünftigen Abbau von Kies und weiß deshalb nicht, wie sie planen kann.
Schauen Sie sich den WDR-Beitrag an.
Quelle: Holemans; Screenshot: tne
Der Industriemeisterkurs Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik IHK gehört zum attraktiven Programm der Eckert Schulen. Wer sich darüber und über die Schulen informieren möchte, hat dazu demnächst die Gelegenheit: Zwei Info-Tage stehen an.
Der Fachkräftemangel hat Deutschland fest im Griff – auch die mineralische Roh- und Baustoffindustrie klagt über fehlenden Fach- und Führungskräfte-Nachwuchs. Mit zahlreichen Fachverbänden der Steine-und-Erden-Industrie setzt eine gesamte Branche auf das bewährte Eckert-Know-how. Eine neue Weiterbildungsrichtung entsteht: Die bundesweit einmalige Aufstiegsfortbildung zum Industriemeister IHK in der Fachrichtung Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik.
Der erste Info-Tag der Eckert-Schulen findet am Samstag, 18. Juli 2026, ab 10 Uhr in Regensburg, Puricellistraße 11, statt. Wer etwas mehr Vorlauf benötigt, kommt am 28. November 2026 auf seine Kosten – gleiche Uhrzeit, gleiche Infoquelle: Tel. 0941/205 260 oder per Mail (regensburg@eckert-schulen.de).
Quelle: Eckert Schulen
Der bvse-Recycling Germany warnt vor einer Schwächung der Fusionskontrolle durch die geplante 12. GWB-Novelle. Zwar begrüßt der Verband die Modernisierung des Wettbewerbsrechts. Die geplante Anhebung der Umsatzschwellen und die Einschränkung der Anmeldepflicht würden jedoch weitere Marktkonzentrationen begünstigen und sollten daher gestrichen werden.
„Der Gesetzentwurf enthält sinnvolle Modernisierungsansätze. Umso unverständlicher ist es, dass ausgerechnet die Fusionskontrolle geschwächt werden soll. Wer die Fusionskontrolle lockert, öffnet weiteren Übernahmen mittelständischer Recyclingunternehmen durch marktbeherrschende Konzerne Tür und Tor. Die Bundesregierung darf der zunehmenden Marktkonzentration nicht auch noch den roten Teppich ausrollen“, erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.
Besonders kritisch bewertet der bvse die geplante Anhebung der Umsatzschwellen. Zahlreiche Unternehmenszusammenschlüsse würden künftig keiner fusionskontrollrechtlichen Prüfung mehr unterliegen, obwohl sie gerade auf regionalen und spezialisierten Märkten erhebliche wettbewerbliche Auswirkungen haben können.
Der Verband verweist in seiner Stellungnahme auch auf den Beschluss des Bundeskartellamts vom 21. November 2025, in dem die Wettbewerbsbehörde im Entsorgungssektor Handlungsbedarf zur Begrenzung weiterer Marktkonzentrationen auf wenige marktbeherrschende Unternehmen gesehen und von seiner Befugnis nach § 39a GWB Gebrauch gemacht hat.
„Gerade im Entsorgungssektor stehen mittelständische Unternehmen im Wettbewerb mit marktbeherrschenden Anbietern vor besonderen Herausforderungen. Die Entscheidung des Bundeskartellamts zeigt, dass bereits heute ein besonderes Augenmerk auf wettbewerblich relevante Zusammenschlüsse erforderlich ist. Eine Anhebung der Umsatzschwellen würde die Möglichkeiten einer wirksamen präventiven Fusionskontrolle weiter einschränken“, so Rehbock.
Auch die geplante Einschränkung der Anmeldepflicht für Unternehmenszusammenschlüsse mit einem Transaktionswert von mehr als 400 Millionen Euro bewertet der bvse kritisch. Die vorgesehene Zwei-Wochen-Frist sei zu kurz, um die wettbewerbliche Relevanz komplexer Zusammenschlüsse sachgerecht zu bewerten.
„Die Fusionskontrolle dient der Sicherung wirksamen Wettbewerbs und der Verhinderung übermäßiger Marktkonzentration. Eine Entlastung der Verwaltung darf nicht zulasten dieses zentralen Ziels gehen. Gerade die mittelständisch geprägte Recyclingwirtschaft ist auf faire Wettbewerbsbedingungen angewiesen“, betont Rehbock.
Der bvse fordert deshalb, auf die geplante Anhebung der Umsatzschwellen und die Einschränkung der Anmeldepflicht zu verzichten. Eine moderne Wettbewerbspolitik müsse Innovation fördern, ohne den wirksamen Schutz vor marktbeherrschenden Strukturen aufzugeben.
Quelle: bvse
Die Veranstaltung findet am 18.-19. November 2026 in Berlin statt. Veranstaltungsort ist das Hotel Andels Vienna House by Wyndham Andel's Berlin im Bezirk Lichtenberg.
Die Anmeldung zum CMA Summit wird voraussichtlich im August starten. Die Einladung sowie weitere Informationen hierzu erhalten BDSV-Mitglieder und andere dort Angemeldete über die üblichen Kanäle.
Quelle: BDSV; Screenshot: www.guestreservations.com/tne
Damit arbeitet das Bundesbauministerium nach eigener Aussage am Comeback der Infrastruktur. Das Motto für diese Legislatur heißt: Endlich Baustelle.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagt zum Kabinettsbeschluss:
„Deutschland steht vor großen haushaltspolitischen Herausforderungen, auch bei den Verkehrsinvestitionen. Deshalb haben wir einen klaren Auftrag aus dem Koalitionsvertrag: Wir müssen den Sanierungsstau beheben, gezielt in Neu- und Ausbau investieren und das schneller und effizienter als je zuvor. Mit dem beschlossenen Bundeshaushalt ist es uns gelungen, trotz des Konsolidierungsdrucks weiterhin auf einem hohen Niveau in unsere Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Mit dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) haben wir bereits im vergangenen Jahr eine zentrale Grundlage für gezielte Investitionen in den Erhalt und die Digitalisierung unserer Infrastruktur geschaffen. Das setzen wir konsequent fort und finanzieren ab dem Jahr 2027 auch den Erhalt der Wasserstraßen aus dem SVIK.“
Insgesamt stehen in dieser Legislaturperiode (2025-29) rund 170 Mrd. Euro für Verkehrsinvestitionen bereit. „Damit halten wir die dringend notwendigen Investitionen bis 2030 mit rund 33 Mrd. Euro auf hohem Niveau. Im Jahr 2027 investieren wir rund 33,7 Mrd. Euro in die Verkehrsinfrastruktur. Damit stehen fast 640 Mio. Euro mehr für Verkehrsinvestitionen zur Verfügung als in der vorausgegangenen Finanzplanung vorgesehen. Für die Schiene stehen im Jahr 2027 rund 20,8 Mrd. Euro zur Verfügung, für die Bundesfernstraßen rund 11,2 Mrd. Euro und für die Wasserstraßen rund 1,7 Mrd. Euro“, so Schnieder weiter.
Quelle: Bundesministerium für Verkehr; Bildquelle: pixabay
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