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Das STV-News-Channel-Archiv
In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:
Gestern ist die steinexpo 2026 feierlich eröffnet worden. Die zwölfte Ausgabe von Europas größter Demonstrationsmesse für die Roh- und Baustoffindustrie bietet bis einschließlich Samstag die einmalige Gelegenheit, innovative Maschinen, Produkte und Dienstleistungen genau dort live zu erleben, wo sie wirklich benötigt werden. Der MHI-Basaltsteinbruch im nordhessischen Nieder-Ofleiden bildet dafür den passenden Schauplatz.
Zwischen Allgemein-Demo, Maschinenvorführungen sowie dem Innovationsbereich „Quarry Vision 2.6“ an verschiedenen Ständen gibt es für alle einiges zu entdecken. Die 12. steinexpo zählt satte 10 % mehr Aussteller als die steinexpo 2023: Insgesamt sind knapp 330 Ausstellende mit über 400 Marken in Europas größtem Basaltsteinbruch vertreten. Das stößt international auf reges Interesse, wie 28.000 vorab verkaufte Online-Tickets beweisen.
Die offizielle steinexpo-Eröffnungsfeier begeisterte über 250 geladene Gäste. Ganz im Sinne einer actionreichen Demomesse begann das Event mit einem spektakulären Drohnenflug, der die Gäste visuell mit in und durch den Steinbruch nahm. Moderator Raoul Helmer, der auch die steinexpo-Allgemein-Demo auf Messesohle A präsentiert, begrüßte die Protagonisten auf der Bühne: Messechef Dominik Rese, Steinbruchbetreiber und MHI-Geschäftsführer Christoph Hagemeier, Dr. Christoph Ullrich, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Gießen, sowie Prof. Dr.-Ing. Tobias Vraetz von der RWTH Aachen University. Vraetz blickte in seiner Keynote „KI in der Roh- und Baustoffindustrie – Zukünftige Anwendungsszenarien“ fern voran.
Am finalen Messesamstag, den 5. September 2026, bildet das abschließende „Abwinken“ inklusive „Goodbye“- Hupkonzert um 16.45 Uhr das emotionale Messe-Finale. Dann strecken die stählernen Akteure ihrem Publikum letztmalig die Arme entgegen. Messegänger können sich bis dahin auf sieben Allgemein-Demoshows pro Tag freuen. Zwei 20 x 3 m große Tribünen laden zum Verweilen ein. Dank der 9,2 x 5,2 m großen LED-Wall geht kein noch so kleines Detail verloren. Die 35-min-Shows beginnen jeweils zur halben Stunde von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Quelle: Geoplan GmbH/tne
Mit dem Launch des neuen Raupenbagger R 952 im strategisch wichtigen Segment der 50-t-Raupenbagger will Liebherr den hohen Anforderungen im Erdbau und Steinbruchbetrieb gerecht werden. Gleich zwei der neuen Maschinen sind auf der steinexpo zu sehen – eine davon sogar in Aktion, wie es sich für die Teilnahme an einer Demomesse gehört.
Besuchende können sich auf dem 1000 m2 großen Geländestand in A27 auf die Weltneuheit eines Liebherr-Raupenbagger der Generation 8 freuen. Weitere Highlights aus dem Produktsegment Erdbewegung sind der knickgelenkte Muldenkipper TA 230, zwei Xpower-Radlader L 580, die beiden Planierraupen-Modelle PR 726 und PR 756 der Generation 8 und aus dem Produktsegment Mining der elektrische Bagger R 9150 E. Der Teleskoplader T 60-9s übernimmt auf der Messe gleich zwei Aufgaben: Vor dem offiziellen Start unterstützt die Maschine den logistischen Aufbau des Liebherr-Messestandes. Nach Abschluss der Aufbauarbeiten wechselt das Gerät auf die Ausstellungsfläche und steht dort als Exponat zur Besichtigung bereit.
Mit der Markteinführung der neuen Modelle R 948, R 952 und R 958 der Generation 8 schlägt Liebherr ein neues Kapitel im strategisch wichtigen Segment der 50-t-Raupenbagger auf. Entwickelt und produziert im französischen Colmar vereinen die drei Maschinen Robustheit, Leistung, Komfort sowie modernste Technologien, um den hohen Anforderungen im schweren Erdbau und im Steinbruchbetrieb gerecht zu werden.
Auf der steinexpo ist der Raupenbagger R 952 der Genration 8 ausgestellt. Er verfügen über viel Liebherr-Know-how und ist ausgestattet mit der neuen emCAB-Kabine. In Verbindung mit der INTUSI-Bedienumgebung bieten der Bagger ein völlig neues Fahrerlebnis und setzen gleichzeitig neue Maßstäbe in Sachen Produktivität, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Auf dem statischen Messestand wird der R 952 mit einem neuen Liebherr-Zahnsystem ZG3 vorgestellt. Ein zweiter R 952 ist im Demobereich in Aktion zu sehen.
Quelle: Liebherr
Die FMS Force Measuring Systems AG entwickelt und produziert seit 1993 Förderbandwaagen für anspruchsvollste Einsatzbedingungen in Bau, Recycling, Steinbruch und Schüttgutaufbereitung. Die Systeme liefern präzise Ergebnisse bei minimalem Wartungsaufwand. Eine neue, nachrüstbare App vereint vielfältige Vorteile.
Das Herzstück des Systems ist die robuste FMS-Messrolle. Ohne Umlenkungen, Hebel, oder zusätzliche Abstützungen erfolgt die Kraftmessung direkt am Gurt. Das Ergebnis sind zuverlässige Messwerte und eine kompakte und gekapselte Bauweise mit außergewöhnlich langer Lebensdauer.
Mit der neuen FMS-Beltscale-App haben Anlagenbetreiber ihre Förderbandwaage jederzeit im Blick. Tarierung und Kalibrierung erfolgen einfach und schnell über das Smartphone. Zu den weiteren Vorteilen zählen präzise Messergebnisse durch direkte Kraftmessung sowie das einfache Nachrüsten in bestehende Förderanlagen. Laut Hersteller ist die App zuverlässig und langlebig.
Zu erleben ist die Lösung am Stand P164 auf der steinexpo.
Quelle: FMS
Nach wie vor basieren Volumen- und Bestandsmessungen in vielen Anlagen auf manuellen Erhebungen, Erfahrungswerten oder vereinfachten Berechnungen. Mit dem OWL-Eye-System bietet Sachtleben Technology eine vollwertige digitale Lösung, die Schüttgut berührungslos und in Echtzeit misst. Die gesammelten Daten werden anschließend automatisch analysiert und in einem benutzerfreundlichen Dashboard visualisiert.
Im Kern des Systems steht eine kontinuierliche, sensorbasierte (LiDAR) 3D-Erfassung von Halden, Silos oder Bunkern in Echtzeit. Anhand hochauflösender Messdaten wird ein digitaler Zwilling des Haldenbestands erstellt, aus dem Volumen, Masse und Geometrie präzise berechnet werden. Der Messvorgang erfolgt vollständig berührungslos – unabhängig von Materialart, Wetterbedingungen oder Staubbelastung. Das Ergebnis ist eine objektive Bestandsbewertung ohne manuelles Eingreifen. Mitarbeiter müssen keine Gefahrenbereiche mehr betreten, auf Halden klettern oder riskante Messungen durchführen. Die Arbeitssicherheit wird deutlich verbessert, während gleichzeitig die Messgenauigkeit erhöht wird.
Das OWL-Eye-Dashboard visualisiert erfasste Bestände als digital generiertes 3D-Haldemodell. Eine intelligente Farbcodierung – basierend auf Füllstand, Materialalter oder Qualitätsparametern – macht Bestandsveränderungen sofort sichtbar und vollständig transparent. Zeitverläufe, Volumenänderungen sowie Zu- und Abgänge werden automatisch dokumentiert, sodass Materialbewegungen und Umschlagraten klar analysiert werden können. Dank der integrierten Altersverfolgung wird jede eingehende Materialcharge mit einem Zeitstempel versehen und digital erfasst. So lässt sich das Materialalter in verschiedenen Bereichen eines Lagerhaufens präzise bestimmen. In Kombination mit gespeicherten Qualitätsdaten ermöglicht dies eine gezielte, datengestützte Steuerung von Entnahmeprozessen – beispielsweise nach Fifo-Prinzipien oder qualitätsbasierten Kriterien –, insbesondere in anspruchsvollen Anwendungen wie Kupferschmelzen, Zuckerfabriken, Salzlagern, Holzhäckselhöfen und Industriemineralbetrieben.
OWL Eye wird erfolgreich in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt. Darunter Kupferschmelzen, Zuckerfabriken, Holz- und Biomasselager, Salzanlagen sowie Stein- und Industriemineralbetriebe. Die robuste Bauweise des Systems gewährleistet zuverlässige Messergebnisse auch unter rauen Umgebungsbedingungen.
Zu erleben ist die Innovation am Stand P240 auf der steinexpo.
Quelle: Sachtleben
Seit Ende Oktober 2025 war nahe der sächsischen Kleinstadt Grimma ein Überführungsbauwerk über die A14 aufgrund zunehmender Rissbildungen präventiv gesperrt. Am vergangenen Wochenende erfolgte der Rückbau unter Vollsperrung, um den Weg für den Ersatzneubau freizumachen.
Im Rahmen einer Sonderprüfung wurden an der Unterseite der Brücke mit dem technischen Namen „21Ü2“ neue Risse sowie Vergrößerungen bereits vorhandener Rissbreiten festgestellt. Diese Schäden deuten auf eine kritische Beeinträchtigung des Bauwerks hin und könnten bei weiterer Nutzung die Standsicherheit gefährden. Um jegliche Gefährdung auszuschließen, musste das Bauwerk daher Ende Oktober 2025 voll gesperrt werden. Nach Abwägung aller Handlungsoptionen wurde ein Abbruch mit anschließendem Ersatzneubau als die wirtschaftlichste und langfristig nachhaltigste Lösung bewertet.
Die Hauptabbrucharbeiten fanden im August 2026 unter Vollsperrung der A14 zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Grimma statt und konnten sogar früher als geplant beendet werden. Nach umfangreichen Vorbereitungen wurden der Brückenüberbau, die Pfeiler und weitere Bauwerksteile zurückgebaut. Die hierfür erforderliche Vollsperrung wurde bewusst in die Sommerferien gelegt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen in einer verkehrsärmeren Zeit so gering wie möglich zu halten. Die vorzeitige Verkehrsfreigabe ist ein starkes Ergebnis der gemeinsamen Leistung und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Bis Ende September 2026 finden kleinere Restarbeiten ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen statt, wie beispielsweise die Entfernung noch vorhandener Leitungen abseits der Strecke. Parallel dazu werden die Planungen für das neue Bauwerk weiter vorangetrieben.
Quelle: Autobahn GmbH
Was passiert mit unserer gebrauchten Kleidung – und wie steht es um die Zukunft des Textilrecyclings? Zum Aktionstag der gebrauchten Kleidung hat der bvse seine neue Textilstudie 2026 „Bedarf, Konsum, Wiederverwendung, Recycling und Verwertung von Bekleidung und Textilien in Deutschland“ im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt.
Die Studie zeigt: Die Alttextilbranche steht an einem Wendepunkt. Steigende Sammelmengen treffen auf sinkende Qualitäten und veränderte Verwertungswege. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Herausforderungen für das Textilrecycling bereits beim Produktdesign beginnen.
Über die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen für die Branche informierten Marwin Gedenk, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Textilrecycling, Martina Forbrig, Mitglied im Fachverbandsvorstand und an der Erstellung der Studie beteiligt, sowie bvse-Fachreferent Thomas Fischer.
Die Studie verbindet aktuelle Mengen- und Marktdaten mit einer praktischen Sortier- und Materialanalyse und betrachtet die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Zukunft des Textilrecyclings.
Quelle: bvse
Neun motivierte Nachwuchskräfte haben ihre Ausbildung bei Benninghoven begonnen. Ab sofort erhalten die Azubis eine hohe Ausbildungsqualität, moderne Lehr- und Lernmethoden sowie persönliche Betreuung.
Vom Klassenzimmer ins Berufsleben: Drei Konstruktionsmechaniker, drei Industriemechaniker und zwei Elektroniker starten gemeinsam mit einer Jahrespraktikantin zur Industriekauffrau in ihr erstes Lehrjahr. Seit Anfang August lernen sie das Unternehmen kennen. Während der dreitägigen Einführung auf dem Unternehmensgelände erhielten die Auszubildenden Schulungen zu den Themen Sicherheit, Qualitätsmanagement und Compliance, konnten Produktionsprozesse kennenlernen und unterschiedliche Arbeitsplätze besichtigen. Besonders spannend wurde es bei einer Rallye durch das Stammwerk. Höhepunkt des Ausbildungsstarts war der Besuch einer Asphaltmischanlage im benachbarten Straßburg.
Zu Beginn erhalten alle Azubis ein iPad und Zugriff auf eine E-Learning-Plattform. Dort können sie Lerneinheiten flexibel bearbeiten, sich in Lerngruppen vernetzen und komplexe Inhalte anhand von Animationen und Videos nachvollziehen. Die Auszubildenden werden von drei Ausbildern begleitet und engmaschig betreut. Ein Highlight der Ausbildung bilden die jährlichen Azubi Tech Days, wo Nachwuchskräfte aller Wirtgen Group Stammwerke gemeinsam ein echtes Straßenbauprojekt umsetzen. Zusammen mit den neuen Azubis bildet Benninghoven derzeit rund 35 junge Menschen aus.
Jugendliche, die Interesse an einem Ausbildungsplatz oder einem Dualen Studium ab August 2027 haben, können sich schon jetzt bei Benninghoven online bewerben.
Quelle: Wirtgen Group
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