… bleiben Sie auf dem Laufenden und lesen Sie unseren wöchentlich aktualisierten STV-News-Channel mit den aktuellsten und informativsten Branchenmeldungen!
Anmeldung zum STV-News-Channel
Sie möchten den STV-News-Channel jeden Donnerstag mit brandaktuellen Meldungen zugeschickt bekommen?
Das STV-News-Channel-Archiv
In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:
„Die Rattenfänger von Berlin und der Wohnungsnotstand“ titelt der kürzlich veröffentlichte „Aktuelle Kommentar“ der Ludwig Erhard Stiftung (LES). Zu wenig Bauland, langwierige Genehmigungsverfahren und umfangreiche Bauvorschriften erschwerten demnach den Neubau.
Hohe Mieten seien dabei nicht allein Ausdruck von Marktmacht, sondern vor allem ein Signal für die bestehende Knappheit: Wo Wohnungen fehlen, steigen die Preise – wo mehr gebaut wird, entsteht Wettbewerb um Mieter.
Mietpreisregulierungen und die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen beurteilt der Autor daher kritisch. Zwar könnten Eingriffe wie der Mietendeckel kurzfristig preisdämpfend wirken, zugleich bestehe jedoch die Gefahr, dass Investitionen und das Wohnungsangebot langfristig zurückgehen. Als Alternative plädiert der Beitrag für mehr Bauland, schnellere Genehmigungen, weniger Bauauflagen und verlässliche Bedingungen für Investoren. Die zentrale These lautet damit: Eine dauerhafte Entspannung des Berliner Wohnungsmarktes lasse sich vor allem durch mehr Wohnungsbau und nicht durch die Regulierung des bestehenden knappen Bestands erreichen.
Quelle: LES; Bildquelle: pixabay
Unweit des bisherigen Firmensitzes in Salzbergen setzt die Tuchel Maschinenbau GmbH ein klares Zeichen für weiteres Wachstum und Zukunftssicherheit. Rund 14 Mio. Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort investiert, um seine Produktions- und Verwaltungskapazitäten zu erweitern.
Auf dem 26.000-m2-Grundstück entstanden mehr als 11.700 m2 Hallen- und Lagerflächen sowie rund 1370 m2 Büro- und Sozialräume. Seit Juni ist der neue Komplex voll in Betrieb. Die Entscheidung für den Neubau war das Ergebnis einer kontinuierlichen und erfolgreichen Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre. Am bisherigen Standort waren die räumlichen Kapazitäten zunehmend ausgeschöpft; Produktion, Maschinenpark und Arbeitsbereiche ließen sich nicht mehr optimal strukturieren.
Gleichzeitig profitieren die Beschäftigten am Standort von modernen Arbeitsplätzen, mehr Platz und verbesserten Ergonomie- und Umweltbedingungen. Kürzere Wege und optimierte Prozesse sorgen künftig für eine wirtschaftlichere Fertigung.
Quelle: Tuchel Maschinenbau GmbH
Derzeit wird in Berlin das Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur und zur Fortentwicklung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung (NatInfG) vorbereitet. Das Gesetz soll den Naturschutz stärken und gleichzeitig wichtige Infrastrukturvorhaben erleichtern.
Was in Berlin als Stärkung des Naturschutzes und Erleichterung wichtiger Infrastrukturvorhaben angekündigt wird, droht in der Praxis das Gegenteil zu bewirken: zusätzliche Flächenrestriktionen, höhere Kosten und komplexere Genehmigungsverfahren. Die Folgen für die heimische Rohstoffgewinnung und damit auch für die Infrastrukturentwicklung, Energiewende und Wohnungsbau in unserem Land wären gravierend.
Nach GIS-Analysen des Industrieverbandes Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) wären in Baden- Württemberg mehr als zwei Drittel der Rohstoffgewinnungsstätten von der neuen Flächenkulisse betroffen. Damit würde die Flächenkonkurrenz in einem Land, das bereits heute unter erheblichem Flächendruck steht, nochmals deutlich verschärft.
Besonders kritisch ist, dass Eingriffe innerhalb der neuen Kulisse künftig mit einem pauschal um 20 % erhöhten Kompensationsbedarf verbunden sein sollen. Rekultivierung und Renaturierung in der Gewinnungsstätte wären nicht mehr ausreichend. Die neue Flächenkulisse ist zwar formal nicht als Ausschlussgebiet vorgesehen. Der Kompensationsaufschlag würde Vorhaben dort aber verteuern, die Suche nach geeigneten Ausgleichsflächen erschweren und Genehmigungsverfahren zusätzlich belasten.
Hinzu kommt die geplante Einstufung bestimmter Naturschutzbelange als „überragendes öffentliches Interesse“. Damit werden künftige Abwägungsentscheidungen bereits politisch vorgeprägt – zulasten anderer wichtiger öffentlicher Belange wie Rohstoffversorgung, Wohnungsbau und Infrastruktur.
Der ISTE hat gegenüber der Bundespolitik deutlich gemacht: Einzelne Korrekturen reichen nicht aus. Die großräumige Flächenkulisse, der pauschale Kompensationsaufschlag und die Verschiebung der Abwägungsmaßstäbe führen in ihrer Gesamtheit zu erheblichen Belastungen. Der ISTE bezieht Position: Das NatInfG darf in der vorliegenden Form nicht weiterverfolgt werden.
Quelle: ISTE; Bildquelle: pixabay
Der Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) macht auf ein Führungskräfteseminar aufmerksam, das am 25. November 2026 in Halle/Saale stattfindet. Trainerin und Coachin Ulrike Lange leitet das Seminar, das mit „Von der Haltung zum Verhalten“ überschrieben ist.
UVMB-Rechtsreferent Frank Brezing erklärt u. a., wie Arbeitsverträge passgenau und rechtssicher formuliert werden, wie man Gestaltungsspielräume bei der Vergütung erhält oder welche Regelungen zum gesetzlichen und vertraglichen Urlaub empfehlenswert sind. Weiteres Thema sind die neuen tariflichen Entgeltmodelle in den Bereichen Betonfertigteile und SKMT.
Quelle: UVMB; Bildquelle: pixabay
180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, knapp 30 digitale Lösungen und ein gemeinsames Thema: Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die Recycling- und Entsorgungswirtschaft in der Praxis voranbringen können. Das war der erste Digital Waste Day im Coreum in Stockstadt.
Die digitale Transformation der Branche ist längst keine Zukunftsvision mehr. Sie findet bereits im betrieblichen Alltag statt. Die Idee zum Digital Waste Day entstand bei Moritz Gomm, Gründer des Entsorger Circle, während der vergangenen IFAT. Sein Ziel: An einem einzigen Tag möglichst viele innovative Digital- und KI-Lösungen für die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft zusammenzubringen und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, unterschiedliche Ansätze unmittelbar kennenzulernen und miteinander zu vergleichen.
Gemeinsam mit dem bvse-Recycling Germany wurde die Idee nun umgesetzt. Der bvse war Veranstaltungspartner, moderiert wurde das Format gemeinsam mit Achim Birr, Arbeitskreis Datenmanagement in Umwelt und Abfallwirtschaft (ak dmaw). Die Veranstaltung fand hybrid statt und richtete sich an Geschäftsführer, Digitalverantwortliche sowie Fach- und Führungskräfte der Entsorgungs-, Recycling- und Kreislaufwirtschaft.
Die Resonanz spricht für das Konzept. Nach Angaben der Veranstalter wollten 94 % der Teilnehmer im kommenden Jahr wieder dabei sein. Der nächste Digital Waste Day ist für den 12. Oktober 2027 im Coreum angekündigt.
Quelle: bvse
Die Mitglieder des Deutschen Abbruchverbandes (DA) haben im Rahmen des DA-Jahreskongresses in Magdeburg den Vorstand für die kommenden vier Jahre gewählt. Dem fünfköpfigen Gremium gehören künftig Ralf Brune, Mario Prümer, Philipp Bunde, Mathias Heermann und Johannes Schlenter an. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Vorstandes wurde Johannes Schlenter erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Mit Ralf Brune und Mario Prümer ziehen zwei neue Mitglieder in den Vorstand ein. Philipp Bunde, Mathias Heermann und Johannes Schlenter wurden von der Mitgliederversammlung für eine weitere Amtszeit bestätigt.
Gleichzeitig verabschiedet sich der DA von Thomas Lück und Kai Wist aus dem Vorstand. Beide haben nach zwölf Jahren Vorstandsarbeit die maximal mögliche Amtszeit erreicht.
Die Wahl markiert eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Verbandsarbeit. Die Abbruch- und Recyclingbranche steht vor tiefgreifenden technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen. Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung und Qualifizierung sowie eine stetig komplexer werdende Gesetzgebung werden die Arbeit der Unternehmen in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.
Quelle: DA
Unter dem Messemotto „Roads to future” stellt die Wirtgen Group vom 7. bis 10. Oktober 2026 in Bologna Lösungen für den Straßen- und Erdbau sowie die Aufbereitung von Naturstein und Recyclingmaterialien vor. Mit dabei sind drei Marktpremieren.
Zu den Neuheiten zählen der Kleinfertiger Super 800-5 P, der Walzenzug HC 200i C VA und der Prallbrecher MR 100i Neo E. Erstgenannter ist Vögeles Mini-Class-Fertiger der neuen Generation: kompakt, mit neuer Materialbehälter-Geometrie, erhöhtem Bedienstand, ergonomischen Bedienkonzept und optimiertem Lichtkonzept.
Schwerpunktthema ist das Recycling. Digitale Lösungen für transparente Bauprozesse spielen ebenso eine Rolle wie auch ein vollständig mit grünem Wasserstoff betreibbarer Asphaltmischanlagenbrenner.
Quelle: Wirtgen Group
Ihr „STV-News-Channel“
Im Rahmen der „STV-Online-Offensive“ des Stein-Verlages erhalten Sie wöchentlich für die Branche wichtige Ad-hoc-Meldungen und Nachrichten. Der „STV-News-Channel“ informiert Sie im Stile eines Nachrichtenkanals kurz und knapp, schnell und kompetent über Aktuelles aus der mineralischen Baustoff-, Asphalt- und Recycling-Industrie.
Außerdem werden Sie mit unseren etablierten Fachzeitschriften Gesteins-Perspektiven, recycling aktiv und asphalt – wie gewohnt – kompetent und umfassend informiert. Diese sind auch in unserem Zeitschriften-Web-Kiosk als E-Paper verfügbar.