×

STV-News-Channel

… bleiben Sie auf dem Laufenden und lesen Sie unseren wöchentlich aktualisierten STV-News-Channel mit den aktuellsten und informativsten Branchenmeldungen!

Anmeldung zum STV-News-Channel

Sie möchten den STV-News-Channel jeden Donnerstag mit brandaktuellen Meldungen zugeschickt bekommen?

Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Die 75. Deutschen Meisterschaften im Bauhandwerk stehen an

Über 70 Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker aus allen 16 Bundesländern nehmen daran vom 8. bis 9. November 2026 in Sigmaringen (Foto) teil. In insgesamt sieben Wettbewerben treten die Jungprofis gegeneinander an. Die Meisterschaft in der Bildungsakademie der Bauwirtschaft Baden-Württemberg ist öffentlich zugänglich. Die Veranstalter rechnen mit 3000 Besuchern.

Vor Ort ist auch das Nationalteam Baugewerbe mit den aktuellen Medaillengewinnern der Weltmeisterschaften der Berufe: Jakob Distler und Tim Arnold, Weltmeister-Team 2026 Beton- und Stahlbetonbau aus Bayern plus Trainerin Jule Janson aus Baden-Württemberg (Vize-Weltmeisterin 2022) sowie Florian Dorer, Vize-Weltmeister der Zimmerer 2026 aus Baden-Württemberg.

Acht Gewerke treten im fairen Kampf um den Meistertitel an: Beton- und Stahlbetonbauer, Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateur, Zimmerer sowie Wärme-, Kälte-, Schallschutzisolierer.

Auch wenn die Ausbildungszahlen auf dem Bau entgegen dem allgemeinen Trend steigen (+ 5 %), suchen viele Betriebe weiter engagierten Nachwuchs. Wer heute ein Bauausbildung beginnt, beginnt einen zukunftssicheren Job mit guten Verdienstmöglichkeiten und allen Aufstiegschancen bis zur Meisterin mit eigenem Betrieb.

Die Deutschen Meisterschaften zeigen, was in einer Bauausbildung steckt. Gäste erfahren aus erster Hand, wie aus jungen Talenten die Leistungsträger werden, die Deutschlands Zukunft bauen.


Quelle: ZDB; Bildquelle: Achim Mende

Plus 4,9 %: Ausbildungszahlen am Bau legen kräftig zu

Das Bauhauptgewerbe gewinnt weiter Nachwuchs. Ende September absolvierten 37.694 junge Menschen eine Ausbildung in der Branche. Das sind 4,9 % mehr als vor einem Jahr.

Das zeichnet sich auch bei den Branchenneulingen ab: 12.209 junge Frauen und Männer starteten in diesem Jahr ihre Bau-Ausbildung, knapp 5 % mehr als im Vorjahr. Am häufigsten entscheiden sich die Neueinsteiger für die Berufe Tiefbaufacharbeiter, Zimmerer und Maurer. Im Ländervergleich bildet Bayern die meisten jungen Menschen am Bau aus.
Damit setzt sich der positive Trend aus dem Vorjahr fort – obwohl der Ausbildungsmarkt in Deutschland unter Druck steht. „Junge Menschen sehen am Bau wieder echte Perspektiven. Der Weg führt von der Gesellenprüfung über den Meisterbrief bis an die Spitze eines eigenen Betriebs. Wer bei uns anfängt, sichert sich einen Beruf, der auch in unruhigen Zeiten Bestand hat“, sagt Heribert Jöris, Geschäftsführer Sozial- und Tarifpolitik des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). „Während andere Branchen Stellen abbauen, bilden unsere Betriebe aus und investieren in ihre Zukunft. Der Mittelstand weiß, ohne Nachwuchs wird Deutschland seine Bauaufgaben nicht lösen können. Umso wichtiger ist eine mittelstandsfreundliche Investitionspolitik.“

Gründe für den Zuwachs sieht der Verband in mehreren Faktoren. Das Bauhauptgewerbe zahlt Spitzenvergütungen in der dualen Ausbildung, seit April 2026 gelten die Sätze bundesweit einheitlich in Ost und West. Das tarifliche Berufsbildungsverfahren, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, sichert eine hochwertige überbetriebliche Ausbildung und entlastet gerade kleine und mittlere Betriebe bei den Ausbildungskosten.
Jöris: „Der Zuwachs ist ein starkes Signal. Damit der Nachwuchs den demografischen Wandel etwas ausgleichen kann, brauchen wir eine bessere Berufsorientierung an allen Schulen, auch an Gymnasien. Zudem muss die Baupolitik langfristige Perspektiven bieten, damit die Betriebe auch weiterhin Ausbildungsplätze sichern können.“


Quelle: ZDB; Bildquelle: pixabay



Mineralische Rohstoffe

Last Call: schon zur Fachtagung Genehmigungsverfahren angemeldet?

Die Fachtagung Genehmigungsverfahren in Rohstoffbetrieben ist seit über 30 Jahren eine feste Institution für verfahrensrechtliche Aspekte und Fragen in der Baustoffe-, Steine- und Erden-Industrie. Durch unsere enge Zusammenarbeit vom Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), den Genehmigungsbehörden und veranstaltenden Geoplan GmbH aus Iffezheim etablierte sich die Fachtagung bundesweit zu dem Treffpunkt zwischen Angehörigen der Rohstoff gewinnenden Industrie und Vertretern der Genehmigungsbehörden. Für die 2026er-Ausgabe ist eine Anmeldung weiterhin möglich.

Die Veranstaltung findet am 10. und 11. November 2026 im Sauerland Stern Hotel in Willingen statt. Klicken Sie hier zur Online-Anmeldung. Das Programm finden Sie hier.


Quelle: Geoplan GmbH

Erstkommunionkinder erkunden Steinbruch

Einen Samstagskurs der besonderen Art erlebten 42 Erstkommunionkinder aus dem Pastoralen Raum Warstein: Für sie ging es auf das Betriebsgelände der Westkalk GmbH & Co. KG in Kallenhardt. Gemeinsam mit ihren Eltern bekamen die Kinder dort einen unmittelbaren „Einblick in die Schöpfung“. Vier Gruppen durchliefen das Programm nacheinander, die beiden Kursteile liefen dabei jeweils parallel: Während der eine Teil ganz im Zeichen der Geologie stand, gestaltete Renate Bracht den kreativen Teil des Programms.

Auf der geologischen Zeitreise erfuhren die Kinder, wann und wie der Kalkstein vor Millionen Jahren entstanden ist – und wofür dieser besondere Stein im Alltag überhaupt gebraucht wird, vom Straßenbau bis hin zur Landwirtschaft. Besonders faszinierend war das Erkunden der versteinerten Meeresbewohner und Mineralien: Mit Lupe und Mikroskop sowie mit großen Fossilien und Mineralien für die Hände konnten die kleinen Wunder bestaunt, angefasst und hautnah erlebt werden.
Danach ging es auf einen Rundgang über das Betriebsgelände. Miteinander auf Felsen stehen, Arm in Arm Gemeinschaft spüren, Halt geben und voller Gottvertrauen und Lebensfreude ins Abenteuer springen – dieser Tag hat gezeigt, wie bunt, stark und voller Freude der gemeinsame Weg zur Kommunion ist.

Mit nach Hause nahmen die Kinder nicht nur Eindrücke: Sie gingen mit Mineralien in den Händen – einem weißen Spaltcalcit und einem „Suttroper Diamanten“. Geleitet wurde die Führung von Westkalk-Betreuerin Birgit Dute, die regelmäßig Besuchergruppen durch die Steinbrüche in Warstein und Kallenhardt begleitet.
„Die Kinder kommen mit vielen Fragen und gehen mit einem Fossil in der Hand und vielen Antworten wieder nach Hause – besser kann man Geologie nicht vermitteln“, sagt Birgit Dute. „Dass es diesmal um die Schöpfung ging, hat dem Tag eine besondere Note gegeben. Der Stein, auf dem wir hier stehen, war einmal ein tropisches Meer.“

„Einen solchen Ort kann man im Pfarrheim nicht nachbauen“, sagt Renate Bracht, Diplom-Religionspädagogin und Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Warstein.


Quelle: Westkalk


Recycling

Branchenforum fokussiert KI, Rohstoffsicherheit und Batteriebrände

Wie verändert künstliche Intelligenz das Recyclinggeschäft? Welche Herausforderungen stellen sich bei der Rohstoffversorgung und der europäischen Elektroaltgerätegesetzgebung? Beim 20. Forum Schrott und dem 24. Elektro(nik)-Altgerätetag diskutieren Branchenexperten am 10. und 11. November in Mainz aktuelle Marktentwicklungen, regulatorische Herausforderungen und technische Innovationen.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Vorstellung einer neuen Studie zu Brandereignissen in der Entsorgungswirtschaft, die der bvse gemeinsam mit vier weiteren Verbänden initiiert hat.

Das bvse-Branchenforum beginnt am 10. November um 19 Uhr mit einem Begrüßungsabend im Hilton Hotel Mainz. Am 11. November starten um 9 Uhr das 20. Forum Schrott und der parallel stattfindende 24. Elektro(nik)-Altgerätetag. Ab 14 Uhr werden beide Veranstaltungen in einem gemeinsamen Forum zusammengeführt. Das Fachprogramm endet gegen 15.30 Uhr. Ein begleitendes Ausstellerforum ergänzt die Vorträge und Diskussionen und bietet Gelegenheit zum Austausch mit Technologieanbietern und Branchenexperten.

Weitere Informationen, das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.


Quelle: bvse

 

Beschränkung von Metallschrottexporten in der EU-Staatenliste wäre rechtswidrig

Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten der Kanzlei okl & partner im Auftrag der Circular Metal Association (CMA) und des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung. Danach verstößt der Entwurf der sogenannten Staatenliste gegen die Systematik der Abfallverbringungsverordnung (VO 2024/1157) und gegen Grundsätze des EU-Rechts.

Mit der Staatenliste legt die Kommission fest, welche nicht gefährlichen Abfälle ab dem 21. Mai 2027 noch zur Verwertung in Länder außerhalb der EU und der OECD exportiert werden dürfen. Für Eisen- und NE-Metallschrott sieht der Entwurf vor, die Ausfuhr in die meisten antragstellenden Staaten nicht zuzulassen. Die Kommission begründet dies mit möglichen Schwermetallgehalten und Umweltrisiken bei der Verarbeitung.

„Das Gutachten zeigt, dass die Kommission mit der Beschränkung von Schrottexporten die Grenzen der Abfallverbringungsverordnung überschreitet“, erklären CMA-Geschäftsführer Guido Lipinski und bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. „Ein Rechtsakt mit so vielen Schwachstellen darf in dieser Form nicht erlassen werden.“

CMA und bvse fordern die Kommission auf, den Entwurf zu überarbeiten und Staaten, die die Voraussetzungen der Verordnung erfüllen, auch für metallische Abfälle in die Liste aufzunehmen. Beide Verbände setzen auf eine Korrektur im laufenden Verfahren. Sollte die Liste in dieser Form erlassen werden, wollen sie rechtliche Schritte prüfen.

Quelle: bvse


Asphalt

A45: Arbeitsstart für den Ersatzneubau der Talbrücke Blasbach

Die Autobahn Westfalen treibt die Vorbereitungen für den Neubau der A45-Talbrücke Blasbach weiter voran. Nachdem in den vergangenen Monaten bereits Rodungs- und Fahrbahnertüchtigungsarbeiten im Umfeld der Brücke durchgeführt wurden, beginnen nun die Arbeiten direkt am Bauwerk.

Nun wird der gesamte Verkehr in beide Fahrtrichtungen über das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Frankfurt geführt. Pro Richtung stehen je zwei Fahrspuren zur Verfügung. Um auch nach der geplanten Sprengung des Teilbauwerks in Fahrtrichtung Dortmund im Wetzlarer Kreuz die Abfahrt von der A45 nach Blasbach und Aßlar sicherzustellen, entsteht als nächster Schritt eine provisorische Verbindungsrampe zwischen den Talbrücken Blasbach und Engelsbach. Diese soll bis Ende des Jahres fertiggestellt und anschließend für den Verkehr freigegeben werden.

Zu Beginn des Jahres 2027 starten dann die konkreten Vorbereitungen für die Sprengung des Teilbauwerks in Fahrtrichtung Dortmund. Dazu werden unter anderem Geländer und Schutzplanken zurückgebaut sowie die Fahrbahndecke entfernt. Die Sprengung selbst ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Im Anschluss daran beginnen die Arbeiten für den Neubau der Brücke.

Bereits jetzt werden innerhalb der Baustellenverkehrsführung weitere Anpassungen vorbereitet. So soll die Beschleunigungsspur aus Richtung Aßlar auf die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt verlängert und ein zusätzliches Provisorium eingerichtet werden. Für diese Arbeiten muss die Verbindung von Blasbach auf die A45 in Richtung Frankfurt gesperrt werden. Wann die Maßnahme beginnt, steht derzeit noch nicht fest.

Während der gesamten Bauzeit der Talbrücke Blasbach bleibt die A45 in beiden Fahrtrichtungen zweispurig befahrbar. Zunächst wird die Brückenhälfte in Richtung Dortmund erneuert, während der Verkehr über die Brücke in Fahrtrichtung Frankfurt geführt wird. Anschließend folgt der Abbruch und Neubau der zweiten Brückenhälfte. Die Baustelle wird über die Autobahn angedient. Dazu wird ein eigenes Baustraßennetz entwickelt, das Ab- und Auffahrten auf die Autobahn möglich macht. Auf diese Weise soll der Baustellenverkehr aus dem untergeordneten Straßennetz herausgehalten werden.


Quelle: Autobahn GmbH


In eigener Sache

Ihr „STV-News-Channel“

Im Rahmen der „STV-Online-Offensive“ des Stein-Verlages erhalten Sie wöchentlich für die Branche wichtige Ad-hoc-Meldungen und Nachrichten. Der „STV-News-Channel“ informiert Sie im Stile eines Nachrichtenkanals kurz und knapp, schnell und kompetent über Aktuelles aus der mineralischen Baustoff-, Asphalt- und Recycling-Industrie.
Außerdem werden Sie mit unseren etablierten Fachzeitschriften Gesteins-Perspektiven, recycling aktiv und asphalt – wie gewohnt – kompetent und umfassend informiert. Diese sind auch in unserem Zeitschriften-Web-Kiosk als E-Paper verfügbar.