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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Bauvolumen wächst trotz Corona-Krise kräftig – Preise schießen 2022 weiter in die Höhe

Die deutsche Bauwirtschaft erweist sich gegenüber den wirtschaftlichen Ausschlägen der Corona-Pandemie als weitgehend resistent und bleibt auf Wachstumskurs. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum bleibt ungebrochen, obwohl die Preise für Bauleistungen nach oben schießen. Der Preisanstieg trug maßgeblich dazu bei, dass das nominale Bauvolumen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im abgelaufenen Jahr um rund zehn Prozent auf einen historischen Höchstwert von 488 Milliarden Euro kletterte, was einem Anteil von knapp 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. In diesem Jahr wird die Bauleistung voraussichtlich um weitere fast 13 Prozent und im kommenden Jahr um gut sechs Prozent zulegen. Preisbereinigt bleibt für 2022 und 2023 immer noch ein Zuwachs von jeweils rund drei Prozent.

...„Die Bauindustrie ist und bleibt ein Stützpfeiler der coronageplagten deutschen Wirtschaft“, sagt Martin Gornig, Studienautor und Forschungsdirektor Industriepolitik am DIW Berlin. „Die besonderen Kapazitätsengpässe und der hohe Nachfragedruck machen die Bauwirtschaft aber auch zu einem Treiber der Inflation.“

Wohnungsbau zeigt sich weitgehend immun gegen Corona

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bleibt trotz steigender Produzentenpreise ungebrochen: Dank geringer Zinsen für Baufinanzierungen und der in der konsumarmen Corona-Zeit gestiegenen Ersparnisse dürften viele Haushalte ins Eigenheim investieren. In diesem Jahr wird wohl wieder mehr gebaut und verstärkt die Modernisierung bestehender Immobilien in Angriff genommen. „Dabei liefert insbesondere der im vergangenen Jahr eingeführte CO2-Preis einen Anreiz für energetische Sanierungen“, so Studienautorin Laura Pagenhardt, Mitarbeiterin der Abteilung Konjunkturpolitik. „Die nach Jahren äußerst günstiger Brennstoffe zuletzt wieder gestiegenen Energiepreise werden die Haushalte wohl ebenfalls veranlassen, in die Energieeffizienz ihrer Häuser zu investieren.“ Auch die von der neuen Bundesregierung geplante Anhebung der Abschreibungsraten dürfte derartige Bestandsinvestitionen attraktiver machen.

Der Wohnungsneubau dürfte mit Blick auf die Umsätze auch im laufenden und im kommenden Jahr florieren. Nach einem Plus von gut zehn Prozent im abgelaufenen Jahr wird sich der nominale Zuwachs in diesem Jahr voraussichtlich auf dieselbe Größenordnung belaufen. Da allerdings die Preissteigerungen in ähnlicher Größenordnung liegen, dürfte die reale Neubauleistung kaum steigen. Erst im Jahr 2023 wird das Neubauvolumen wohl stärker steigen als die Baupreise - also auch der Umfang neu erstellten Wohnraums wieder zulegen. Entsprechend sollten schon heute Strategien entwickeln werden, wie die ambitionierten Ziele zur Schaffung von neuem Wohnraum in der gegenwärtigen Legislatur noch zu erreichen sind.

Im Wirtschaftsbau ist nach zwei schwachen Corona-Jahren mit Nachholinvestitionen zu rechnen. Bauprojekte wurden pandemiebedingt auf Eis gelegt, werden aber voraussichtlich mit der gesamtwirtschaftlichen Erholung wieder angeschoben. Im Laufe des Jahres dürften sich auch die Lieferketten stabilisieren und Materialknappheiten reduziert werden.

Ausweitung der Investitionsbudgets der öffentlichen Hand reicht nicht aus

Im öffentlichen Bau stehen die Zeichen auf Wachstum: Wo sich zuletzt knappe Kassen und Investitionsstau bemerkbar machten, dürfte eine neue Dynamik entstehen. Die Nachfrage der öffentlichen Hand dürfte steigen, wenn die im Koalitionsvertrag vereinbar­ten Schritte zu langfristigen Investitionen in Aufbau und Erhaltung der Infrastruktur umgesetzt werden und Mittel aus dem Zukunftspaket ver­mehrt abfließen. Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr prognostizieren die StudienautorInnen, zu denen auch Claus Michelsen, früherer DIW-Konjunkturchef und jetziger Geschäftsführer Wirtschaftspolitik beim Verband der forschenden Arzneimittelhersteller gehört, im Jahr 2022 ein reales Plus von 1,3 Prozent, nominal sind es rund zehn Prozent.

Die ÖkonomInnen geben aber zu bedenken, dass die Ausweitung von Investitionsbudgets der öffentlichen Hand angesichts der hohen Baupreise nicht vollends die gewünschte Wirkung entfaltet, so dass die reale Bautätigkeit wohl geringer ausfällt als ursprünglich geplant. „So könnten ambitionierte politische Ziele zur Wohnungsversorgung und zum Infrastrukturausbau verfehlt werden“, erklärt Gornig.

Klar kommunizierte Ausbauziele statt vager Pläne

Nun sei es wichtig, dass die Ampel-Koalition ihre Pläne wie etwa den Neubau von 400.000 Wohnungen jährlich und Investitionen in Infrastruktur und energetische Sanierung rasch angehe, befinden die StudienautorInnen. Dazu bedürfte es aber mehr als nur vage Ausbauziele und kurzfristige verfügbare Mittel. Vielmehr sind mittel- und langfristige öffentliche Investitionen in haushaltsübergreifende Fonds wie etwa den geplanten Energie- und Klimafonds essenziell. Auch die bereits vereinbarten Ausgabensteigerungen für den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur und für die Bahn sowie die geplanten eigenen Investitionen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) im Wohnungsbau dürften einen wichtigen Beitrag leisten.

Von öffentlicher Seite klar kommunizierte Ausbauziele würden Bauunternehmen eine Perspektive geben, Kapazitäten auszubauen, Mitarbeiter zu schulen und in die Digitalisierung von Prozessen zu investieren. Das gleiche gilt für die durch personelle Engpässe strapazierte öffentliche Verwaltung. Hier könnte etwa eine kommunenübergreifende Bereitstellung von Planungskapazitäten Entlastung schaffen wie sie bereits jetzt durch die Gesellschaft Partnerschaft Deutschland geschieht. Keinen unmittelbaren Einfluss hat die Politik indes auf die Entwicklung der Material- und Energiepreise.

Quelle: DIW

Fachtagung ABBRUCH 2022 des Deutschen Abbruchverbandes am 11. März abgesagt

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemieentwicklung mit den deutlich steigenden Infektionszahlen muss der Deutsche Abbruchverband e.V. (DA) seine FACHTAGUNG ABBRUCH 2022 leider schweren Herzens absagen. „Wir bedauern diesen Schritt sehr, aber er ist leider notwendig, zumal auch eine kommende behördliche Absage mehr als möglich erscheint! Dies zu einem noch späteren Zeitpunkt als jetzt würde uns alle vor noch größere Herausforderungen stellen,“ gibt der DA in einer Pressemitteilung bekannt.

...„Wir hätten uns eine andere Pandemieentwicklung zum Jahresbeginn 2022 gewünscht und waren noch bis zum Jahresausklang in Vorfreude auf unsere Veranstaltung. Jetzt ist es leider anders gekommen, was für Sie wie für uns sehr bedauerlich ist. Wir hoffen auf Ihr Verständnis,“ so der DA weiter.

Die hohen Anmeldezahlen, sowohl durch Teilnehmerregistrierungen wie auch durch qm-Buchungen der Ausstelle,r haben erfreulicherweise gezeigt, wie sehr sich die Abbruchbranche auf die Veranstaltung gefreut hat und welchen Stellenwert sie hat, so dass bereits jetzt die Erwartungen für 2023 wieder hoch sind.

So wirbt der DA um Verständnis und gibt den nächsten Termin der FACHTAGUNG ABBRUCH 2023 am 03. März 2023 in Berlin bekannt.

Quelle: Deutscher Abbruchverband e.V.



Mineralische Rohstoffe

MIRO-Betriebsleiter-Seminar 2022: Inmitten der Schwierigkeiten liegt immer auch eine Möglichkeit

Am 15. und 16. Februar 2022 haben Betriebsleiter und technische Fachleute aus Unternehmen der Gesteinsindustrie – entgegen der Vorausplanungen aufgrund der momentanen Situation erneut online – die Möglichkeit, vom MIRO-Betriebsleiter-Seminar, kurz: BLS, zu profitieren. Für viele technische Verantwortliche in Gesteinsbetrieben ist die traditionelle Gelegenheit zur Weiterbildung und zum Austausch am Jahresbeginn längst eine Herzensangelegenheit geworden. Deshalb sorgt MIRO mit den gebotenen Mitteln auch in den anhaltenden Zeiten erhöhter Vorsicht für eine gelungene Umsetzung und Vermittlung des Angebots.

...Das „BLS“ ist als Traditionsangebot für die als „Rückgrat der Betriebe“ bezeichneten technischen Fachleute aus den Weiterbildungsplanungen der Gesteinsunternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Kombination aus Praxisnähe im Kontext des bekannten Arbeitsumfeldes und interessanten Aspekten jenseits des alltäglichen Tellerrandes, hat sich als zeitloses Erfolgskonzept etabliert.

Was im Start-Jahr 1979 an der TU Clausthal mit 56 Betriebsleitern begann, hat sich längst zu einer einzigartig fokussierten Informationsveranstaltung für die gesamte Gesteinsindustrie entwickelt. Dabei war das Betriebsleiter-Seminar vor seiner Premiere eigentlich als einmalige Veranstaltung geplant. Unmittelbar nach der ersten Durchführung stellte sich jedoch heraus, dass eine regelmäßige Wissensauffrischung für das Umfeld, in dem sich Betriebsleiter und anderweitig technisch Verantwortliche bewegen, gewünscht ist. So wurde aus dem Anspruch der Wissensvermittlung ein Dauerläufer. Und auch wenn sich die Themenstellungen geändert haben, ist eines gleichgeblieben: Erfahrungsaustausch und aktuelle Informationen sind heute mindestens genauso gefragt, wie damals.

Die Alternative, das Betriebsleiter-Seminar aufgrund bestehender Präsenzbeschränkungen digital als Web-Variante anzubieten, wurde bei der Erstdurchführung im vorigen Jahr gut angenommen. Mehr als 100 Wissensdurstige schalteten sich zu. Selbst ein gutes Stück des familiären Seminar-Charakters blieb der digitalen Variante durch auflockernde Elemente wie Quiz und Klick-Umfragen zu Einzelthemen erhalten.

In den nun 44 Jahren des Seminarbestehens haben bereits Tausende Fachleute die Chance zu Austausch, Auffrischung und Aneignung neuen Wissens genutzt. Die meisten nicht nur einmal, sondern regelmäßig. In bewährter Weise bietet auch das diesjährige Seminar, neben der Möglichkeit zur Vernetzung, wertvolle Beiträge: Technik, Nachhaltigkeit, Forschungsaktivitäten, Interessantes zum Thema Recht und ein Sonderpunkt Flockungsmittel sieht das Programm vor.

Allen über die Landes- und Regionalverbände organisierten MIRO-Mitgliedsunternehmen ist in der zweiten Januarwoche die BLS-Seminareinladung bereits per Post zugegangen. Gleichzeitig stehen Programm und Anmeldung unter dem Menüpunkt: “Termine und Aktionen” zur Verfügung.

Gerne können Sie auch folgende Links nutzen:

Quelle: BV MIRO

ISTE mit neuem Image-Film

Heißt es der ISTE, oder die ISTE? Was macht dieser Verband eigentlich? Was macht ihn so besonders und wer ist überhaupt meine Ansprechpartner:in?

Die Antwort auf diese Fragen und noch viel mehr bietet der neue Imagefilm „Der ISTE – Ihr Steine- und Erdenverband“.

Kurz, knackig, unterhaltsam! Ist auch kein Wunder, schließlich führte der ISTE Moderator und Wirtschaftsfilmpreisgewinner Søren Eiko Mielke Regie. Er gewann den Preis 2019 für den Film „1 Kilo Steine pro Stunde!“

...Søren Eiko Mielke begleitete die Mitarbeiter:innen des ISTE bei Ihrer Arbeit, bei vielen Veranstaltungen und Mitgliedsbesuchen. Daraus ergibt sich eine lange Drehortliste:

  • Kiesgrube Valet und Ott, Mengen-Rulfingen
  • HeidelbergCement, Schelklingen
  • Knobel Baugruppe, Hartheim
  • Kalksteinwerk E. Bayer Baustoffwerke, Kernen-Stetten
  • Kieswerk Ossola, Achern-Maiwald
  • IKE Iffezheimer Kies- und Edelsplittwerk Max Kern, Iffezheim
  • Eduard Merkle, Blaubeuren
  • GeoMobil-Präsentation am Landtag, Stuttgart
  • GeoMobil-Präsentation auf der Landesgartenschau, Überlingen
  • Stallwächterparty 2018 Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin
  • Jahreshauptversammlung des ISTE 2019, Filderstadt
  • Winterarbeitstagung 2020, Telfs
  • Jubiläumsfeier 75 Jahre ISTE, Stuttgart
  • Bahnprojekt Stuttgart-Ulm
  • Haus der Baustoffindustrie, Ostfildern
  • Staatsministerium Baden-Württemberg, Stuttgart
  • Potsdamer Platz/Kanzleramt/Landtag/Baustelle in Berlin

Es lohnt sich, den neuen Imagefilm anzuschauen; hier der Link: www.youtube.com/watch?v=OPfMCv7kd20&t=1s

Quelle: ISTE

NRW: Landtagsanhörung Zirkuläre Wirtschaft

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 12.01.2022 eine Sachverständigenanhörung durchgeführt. Eingeladen hatten der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sowie der Wissenschaftsausschuss. Grundlage war der Antrag der SPD-Landtagsfraktion zum Thema „Zirkuläre Wirtschaft schafft Nachhaltigkeit, sichert Rohstoffsicherheit und fördert Gute Arbeit in Nordrhein-Westfalen“.

Thema der Anhörung war, wie dem derzeitigen Rohstoffmangel begegnet werden kann, insbesondere auch bei den Baustoffen und den Industriemineralen. Hierzu soll zukünftig u.a. dem Recycling eine verstärkte Rolle zukommen. vero hatte im Vorfeld eine umfassende Stellungnahme abgegeben.

...Im Rahmen der Anhörung hat vero die grundlegende Rolle der Rohstoffwirtschaft als erstes Glied der Wertschöpfungsketten dargelegt, sowohl in der Bauwirtschaft als auch darüber hinaus. Thematisiert wurde daneben auch die zunehmend wichtige Rolle des Recyclings, gerade auch im Rohstoffbereich, wobei gleichermaßen darauf hingewiesen wurde, dass die hier derzeit bestehenden und sich voraussichtlich weiter entwickelnden Bedarfe aktuell und absehbar nicht durch Recycling allein abgedeckt werden können. Viel mehr werden auch weiterhin sowohl Primär- wie Sekundärrohstoffe erforderlich sein.

Erläutert wurden daneben die technologischen sowie materialphysischen Grenzen bei der Verwertung von Recycling-Baustoffen und die daraus folgenden Konsequenzen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Hierbei wurde u.a. verdeutlicht, dass stets die unterschiedlichen bautechnischen und umweltrelevanten Anforderungen der Verwendungsbereiche mitgedacht werden müssten, sodass RC-Baustoff nicht gleich RC-Baustoff sei.

Zuletzt wurde auch darüber diskutiert, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um das Recycling generell und den Absatz von Recyclingprodukten im Besonderen weiter zu fördern. Hier hat vero entschieden für eine Änderung bei den vergaberechtlichen und abfallrechtlichen Vorschriften geworben. Neben technologieoffenen und neutralen Ausschreibungen wäre hier auch insbesondere die Schaffung einklagbarer Rechte für die Unternehmen hilfreich. Zu diesem Themenbereich wurden auch konkrete Regelungsvorschläge für den Landesgesetzgeber vorgelegt. Um den Einsatz von RC-Baustoffen weiter voranzutreiben, hat vero sich daneben für eine Güteüberwachung der betreffenden Produkte und eine Einzelfallprüfung, je nach geplantem Einsatzort und -zweck, eingesetzt.

Unter den Anwesenden bestand Einigkeit, dass im Bereich des Recyclings noch großer Forschungsbedarf besteht. Um diesen Forschungsbedarf zu bedienen, weitere Potenziale zu heben und die Akteure untereinander noch besser zu vernetzen, hat man sich daher gemeinsam mit den anderen Sachverständigen für die Schaffung eines übergreifenden „Think-Tanks“ ausgesprochen.

Quelle: vero; Bildquelle: Landtag NRW


Recycling

Recycling von Reifen & Gummi: Arbeit geht jetzt als Fachverband weiter

Das Thema Recycling von Reifen & Gummi nimmt seit der bvse-Jahrestagung im September 2021 einen noch höheren Stellenwert ein.

Wie der bvse mitteilt, wurde auf der bvse-Jahrestagung beschlossen, aus dem bvse-Ausschuss den bvse-Fachverband Recycling von Reifen & Gummi zu bilden. Damit ist der Fachverband nun auch im bvse-Präsidium mit Sitz und Stimme vertreten. Als Vizepräsident und Fachverbandsvorsitzender wird sich dort Bernd Franken für die Interessen der Branche engagieren.

...Interessenten können sich über den bvse-Fachverband und die Branchenthemen auf der neuen Internetseite informieren: bvse.de/fachverband-reifen-und-gummi

Im neugewählten Fachverbandsvorstand sind folgende Persönlichkeiten vertreten:

Vorsitzender und bvse-Vizepräsident: Bernd Franken, Ecocalor GmbH

Stellvertretender Vorsitzender: Josef Hösl, Estkom GmbH

Beisitzer:

  • Martin Klinger, Gummiwerk Kraiburg Elastik GmbH
  • Susanne Madelung, PVP Triptis GmbH
  • Hanna Schöberl, Kurz Karkassenhandel GmbH
  • Reinhard Danninger jun., Danninger Spezialtransporte + Recycling   
  • Stefan Dietl, LOGEX System GmbH & Co. KG
  • Matthias Einsele, ELM Recycling GmbH & Co. KG
  • Daniel Hofsäß, ROTH International GmbH
  • Thomas Maashöfer, PreZero Service Westfalen GmbH & Co. KG
  • Markus Müller, KrW Kreislaufwirtschafts- und Abfallverwertungs GmbH
  • Thomas Staudt, SRE GmbH

Quelle: bvse


Asphalt

Jahresbilanz der Autobahn GmbH: Infrastruktur-Reform umgesetzt

Der 1. Januar 2021 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte der deutschen Autobahnen. An diesem Tag hat der Bund Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Verwaltung und Finanzierung der Autobahninfrastruktur übernommen. Nun zieht die Autobahn GmbH des Bundes die erste Jahresbilanz.

Seit Jahresbeginn 2021 liegt die Verantwortung für die rund 13.000 Autobahnkilometer in Deutschland in der Hand des Bundes. Damit wurde nach über 70 Jahren Auftragsverwaltung der Bundesfernstraßen durch die Länder eine neue Epoche in der deutschen Autobahngeschichte eingeleitet. Dem voraus ging ein komplexer und in sehr kurzer Zeit umgesetzter Transformationsprozess.

...Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, zeigt sich rückblickend zufrieden: „Entgegen aller Kritik und Schwarzmalerei gelang die Initialzündung der Autobahn GmbH zum geplanten Stichtag. Wir haben in kürzester Zeit enorme Herausforderungen gemeistert. Möglich wurde dieser Kraftakt durch den unermüdlichen Einsatz der Beschäftigten der Autobahn GmbH. Mit Herzblut und Sachverstand schafften die Autobahnerinnen und Autobahner ein unglaubliches Pensum. Diese Teamleistung hat sich gelohnt und lässt uns optimistisch ins nächste Jahr gehen.“

Auch Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest, zieht eine positive Bilanz: „Dank unserer engagierten Kolleginnen und Kollegen können wir als Niederlassung Nordwest auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2021 zurückblicken! Für die kommenden Jahre gilt es nun, als bundesweit und ländergrenzenunabhängig arbeitendes Unternehmen neue Synergien zu entwickeln und die Verfügbarkeit der Autobahnen für die Nutzerinnen und Nutzer nachhaltig zu verbessern.“

Der Rückblick auf das Jahr eins der Autobahn GmbH zeigt nüchtern auf, wo das junge Unternehmen heute steht:

Die beispiellose Transformation von 16 Bundesländern auf eine Bundes-GmbH ist in allen entscheidenden Bereichen nachweisbar geglückt. Klar ist aber auch, dass an einigen Stellen noch die Ärmel hochgekrempelt und Kärrnerarbeit erledigt werden muss. Insbesondere gilt es, an Stellschrauben zu drehen, um maximale Effizienzen zu erzeugen und die Chancen der großen Reform voll auszunutzen.

Startphase unter extremen Bedingungen

Die Corona-Pandemie, die daraus resultierende Lieferketten-Probleme und der allgemeine Fachkräftemangel begleiteten bereits die heiße Aufbauphase der GmbH. Diese extremen Rahmenbedingungen wirkten seit dem Start fortwährend auf sämtliche Aktivitäten des Unternehmens ein.

Es wurden die zentralen Ziele erreicht:

  • Rund 5.000 Planungs- und Bauprojekte wurden in diesem Jahr bei Tag und bei Nacht ausgeführt.
  • Das komplexe IT-System der Autobahn GmbH wurde stufenweise hochgefahren. Sämtliche Computer und die Autobahnmeistereien der Autobahngesellschaft sind im IT-System angemeldet und arbeiten darin.
  • Es wurden rund 275.000 Rechnungen gebucht, davon rund 15.000 Rechnungen, die von den Ländern an die Autobahngesellschaft übergeben wurden. Zudem wurden rund 1,5 Mio. Dokumente im System gespeichert.
  • Der Personalaufbau erfolgt planmäßig. So wurde der Personalübergang aus den Bundesländern zur Autobahn GmbH pünktlich und erfolgreich abgeschlossen. Damit wurde die personelle Grundlage für die volle Einsatzfähigkeit der 192 Autobahnmeistereien und Stützpunkte bundesweit geschaffen.
  • Der diesjährige Winterdienst zählte zu den ersten Bewährungsproben der Meistereien. Mit Einsätzen, die teilweise rund um die Uhr gefahren wurden, konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei widrigen Wetterbedingungen für bestmögliche Verkehrsverhältnisse auf den Autobahnen sorgen. Dabei funktionierte nicht nur das Ausbringen von Streustoffen, sondern auch Räumarbeiten zur Befreiung der Fahrwege nach Plan.
  • Ein vorausschauendes und effizientes Verkehrsmanagement ist eines der primären Ziele der Autobahngesellschaft. Es ist der Schlüssel für die nachhaltige Verringerung von Staus. Wichtig sind dabei die Verkehrszentralen sowie die Verkehrszentrale Deutschland. Sie alle konnten von Tag 1 an in einen voll funktionsfähigen operativen Betrieb starten.
  • Es wurden rund 1.000.000 Großraum- und / oder Schwertransport (GST)-Anträge bearbeitet.

Neben der Aufnahme von Bau, Betrieb, Verwaltung, Erhaltung und Finanzierung des bundesdeutschen Autobahnnetzes hat die Autobahn GmbH bereits im ersten Jahr signifikante Zukunftsprojekte für mehr Sicherheit, Service und Baubeschleunigung gestartet. Dazu gehören insbesondere ein neues System zur Vernetzung von Infrastruktur und Fahrzeugen (C-ITS), die Eröffnung einer Pilotanlage für moderne Rastplätze (P-WC Pilotanlage Ostseeblick) und der Start einer neuen App mit Informationen rund um die Autobahnaus einer Hand.

Quelle: Autobahn GmbH


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