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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Prognose: Baumaschinenindustrie erwartet ein Jahr der Rückgänge

Diese Botschaft ging aus der VDMA-Jahrespressekonferenz des Fachverbands Baumaschinen und Baustoffanlagen hervor, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Mitte Februar online durchgeführt hatte. Der Verband ist Interessenvertreter und Stimme der Maschinenbau-Industrie mit mehr als 3600 Mitgliedsunternehmen. Seit dem Jahr 2022 gehen die Auftragseingänge massiv zurück. Hauptrisiken für das Jahr 2024 sind die schwache Konjunktur im Hochbau, der Wettbewerb aus China und die sehr heterogene Situation in den Teilbranchen und Marktregionen. Sebastian Popp, Stellvertretender Geschäftsführer, schätzte die Baumaschinenkonjunktur zwischen Immobilienkrisen und geopolitischen Flächenbränden ein. „Nach 2023 als Jahr des Übergangs blickt die Mehrheit unserer Unternehmen nun eher verhalten bis pessimistisch in die Zukunft. Die Frage ist nicht, ob Rückgänge zu erwarten sind, sondern wie hoch sie ausfallen“, sagte Popp.

...Ein nominales Umsatzplus von elf Prozent – real vier Prozent – bescherte den Herstellern am Produktionsstandort Deutschland ein Rekordjahr 2023. Dieses Wachstum beruht ausschließlich auf dem Abarbeiten von Auftragsüberhängen aus den Vorjahren. Die Hersteller erwarten für das Jahr 2024 einen zweistelligen Umsatzrückgang. Das Segment Hochbaumaschinen hat es mit minus 40 Prozent im Auftragseingang im Zeitraum Januar bis Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am heftigsten getroffen. Gründe hierfür sind die Lage im Wohnhochbau mit hohen Zinsen und Baupreisen. Bei Erdbewegungs- und Straßenbaumaschinen wird der Umsatzrückgang deutlich moderater ausfallen. Projekte, zum Beispiel im Breitbandausbau, in der Energie- und Transportinfrastruktur laufen weiter.

Ebenso wie die Teilbranchen sind auch die Marktregionen sehr heterogen. Der weltweite Baumaschinenabsatz ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % zurück. China ist aufgrund seiner Immobilien- und Wirtschaftskrise erneut Schlusslicht mit einem Minus von 38  %. Der mittlerweile mit Abstand größte Markt Nordamerika legte hingegen um 21 % zu. Indien erlebte 2023 mit plus 16 % ein deutliches Absatzwachstum. Europa konnte mit einer flachen Absatzentwicklung im Jahr 2023 das hohe Vorjahresniveau bestätigen.

„Die stärksten Impulse erwarten wir in diesem Jahr von Nordamerika, Europa und Indien. Sollte uns der nordamerikanische Markt aufgrund politischer Umwälzungen nach der Wahl wegbrechen, dann müssen wir uns allerdings auf Schwierigkeiten einstellen“, sagte Franz-Josef Paus, Vorsitzender des VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen bereits anlässlich des Jahrestreffens, das Anfang Februar in Frankfurt stattfand.

Joachim Schmid, Geschäftsführer VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen, lenkte unter der Fragestellung „Was tun gegen unfairen Wettbewerb in Europa?“ den Blick auf die Wettbewerbsbedingungen in Europa. Eine VDMA-Kernforderung lautet „Level Playing Field“ und meint einen regel-basierten Welthandel nach WTO-Kriterien. Es gehe laut Schmid um Richtlinienkonformität und die Mammutaufgabe der Marktüberwachung. Aber auch die Kundenbranche ist gefragt – wer ausschließlich nach dem Preis geht, unterstützt mitunter kaum mehr legale Praktiken. Denn während China als Absatzmarkt für in Europa hergestellte Baumaschinen so gut wie nicht mehr existiert, drängen chinesische Hersteller zunehmend in den europäischen Markt. Es besteht der Verdacht des unfairen Wettbewerbs beispielsweise durch Preis-Dumping oder Missachtung der europäischen Sicherheitsanforderungen. Hier ist neben den Marktaufsichtsbehörden auch jeder Maschinenbetreiber gefordert, in der Beschaffung verantwortungsvoll zu agieren.

Joachim Schmid war es auch, der fragte, ob die Zukunft der Baumaschinen wirklich elektrisch sei. Seine Antwort: „Auch!“ Denn auf dem Weg des erklärten Ziels der Dekarbonisierung seien laut Schmid batterieelektrische Antriebe lediglich eine von vielen Möglichkeiten. Auch wenn der „Faktor E“ von der Politik goutiert wird, darf die Frage nach anderen großen Hebeln und Potenzialen nicht fehlen. Zur komplexen Betrachtung des Themas gehört es für Schmid auch, sich mit dem Leistungsbedarf der Maschinen und der gebotenen Infrastruktur auf Baustellen auseinanderzusetzen. Fazit: Einfache Rezepte helfen hier nicht weiter.

Der weltweite Baumaschinenabsatz ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % zurück.

Quelle: VDMA

Matthias Benz folgt auf Peter Gerstmann

Matthias Benz (2.v.r.), aktuell Geschäftsführer der Raufoss Technology, ein Unternehmen der CAG-Holding, wird zum 1. Juli 2024 Mitglied der Geschäftsführung des Zeppelin-Konzerns. Am 1. Oktober 2024 tritt er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Nachfolge von Peter Gerstmann (2.v.l.) an. Das entschied der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH in seiner letzten Sitzung im Dezember 2023. Erfreut darüber zeigte sich auch Heribert Hierholzer (l.), stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Zeppelin GmbH.

...„Wir freuen uns sehr, dass wir Matthias Benz als Nachfolger von Peter Gerstmann gewinnen konnten“, betont Andreas Brand (r.), Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen und Vertreter der Gesellschafterin Zeppelin-Stiftung. „Matthias Benz bringt langjährige nationale und internationale Führungserfahrung mit und stellt sich unternehmerischen Herausforderungen strategisch, fokussiert und entschieden – und schafft es dabei stets, seine Mannschaft mitzunehmen.“

„Peter Gerstmann übergibt mir ein hervorragend aufgestelltes, engagiertes und motiviertes Team“, sagt Matthias Benz. „Auf meine neue Aufgabe freue ich mich sehr und bedanke mich für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat entgegenbringt. Und ich freue mich, wieder für ein Unternehmen der Zeppelin-Stiftung Verantwortung übernehmen zu dürfen.“

Im ZF-Konzern übernahm Matthias Benz früh Führungsverantwortung in unterschiedlichen Managementpositionen an nationalen und internationalen Standorten. Unter anderem war er verantwortlicher Finanzvorstand bei ZF North American Operations, Geschäftsführer von ZF Services in Schweinfurt, Vorstand von ZF Marine in Padova und schließlich bei ZF in Friedrichshafen als Executive Vice President Sales & Customer Development Mitglied der ersten Führungsebene unterhalb des ZF-Vorstands. Seit 2020 ist Benz Geschäftsführer von Neuman Aluminium / Raufoss Technology und Mitglied der obersten Führungsebene der CAG-Holding, einem inhabergeführten Unternehmen. Neuman Aluminium / Raufoss ist international einer der führenden Hersteller von Aluminiumbauteilen für Automobil- und Industrieanwendungen.

Peter Gerstmann (62) ist seit 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns, für den er seit 24 Jahren tätig ist. Frühzeitig hat er den Aufsichtsrat informiert, dass er nicht für eine weitere Bestellung zur Verfügung steht und nach 15 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns die Verantwortung übergeben möchte.

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Zeppelin Systems GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Heribert Hierholzer, versteht die einstimmige Wahl von Matthias Benz als ein Zeichen von Kontinuität: „Ein erfolgreiches Miteinander von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zeichnet den Zeppelin Konzern seit vielen Jahren und Jahrzehnten aus, das macht uns so erfolgreich am Markt.“ Nun gelte es, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

Quelle: Zeppelin



Mineralische Rohstoffe

Voller Erfolg für das Betriebsleiter-Seminar

Heute ist das 46. Betriebsleiter-Seminar des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe, MIRO, erfolgreich zu Ende gegangen. Es fand in Heilbronn statt und zählte 172 Teilnehmer. Unter der Leitung von Walter Nelles, Stellv. MIRO-Hauptgeschäftsführer und Sprecher der MIRO-Geschäftsführung, gab es ein abwechslungsreiches und vor allem informatives Programm, das die Teilnehmer auf den neuesten Stand brachte.

...Im Parkhotel Heilbronn fanden sich die Teilnehmer bereits am Montag zu einem gemeinsamen Abendessen ein und erhielten ihre Tagungsunterlagen. Es folgten zweieinhalb Tag voller Information und Unterhaltung. Unter anderem gab es Technik-Tipps zu Imagebildung und mehr, es ging um Nachhaltigkeit und die Vor- und Nachteile der neuen BBodSchV. Cybersicherheit wurde ebenso thematisiert, wie auch die Chancen und Möglichkeiten von autonomen Bergbaumaschinen oder der effizient(er)e Fahrzeugverkehr entlang der Transportkette mineralischer Rohstoffe.

Einen ausführlichen Bericht zum 46. Betriebsleiter-Seminar lesen Sie in der GP-Ausgabe 3/2024. Diese erscheint am 13. Mai 2024. In der aktuellen Ausgabe der GesteinsPerspektiven blättern Sie hier.

Quelle: tne

Auf zum Kiwi-Forum

„Die Gamechanger: Generation Z vs. Babyboomer – Wie gestalten wir den Wandel in der Arbeitswelt?“ lautet das Motto des diesjährigen Kiwi-Forums, zu dem Kiwi – Kieswirtschaft im Dialog am Oberrhein am 9. April 2024 nach Karlsruhe einlädt.

...Zu Gast sein werden Prof. Dr. Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaften in Freiburg, und Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Zudem wird der Landrat des Ortenaukreises, Frank Scherer, über die Personalgewinnung in der Verwaltung sprechen. Einen Blick in die Praxis wird Alfred Keller eröffnen, Geschäftsführer der Alfred Keller GmbH, der in seinem Betrieb bereits eine Vier-Tage-Woche eingeführt hat.

Die Initiative Kiwi besteht aus baustoffproduzierenden Unternehmen aus den Branchen Sand und Kies, Asphalt, Recycling, Transportbeton sowie Betonfertigteile am Oberrhein. Sie suchen aktiv das Gespräch mit Bürgern, Behörden und Politik. Ihr Anliegen: Informationen vermitteln und Verständnis wecken für ihre Sparte der Rohstoffindustrie – in der breiten Öffentlichkeit, aber auch bei Verwaltung und Politik. Das Kiwi-Forum findet von 12 bis 17 Uhr im Tollhaus Karlsruhe statt. Weitere Infos gibt es hier.

Quelle: ISTE


Recycling

Green Scrap für klimafreundliche Stahlproduktion

Die von der EU-Kommission verabschiedeten Maßnahmenpakete namens „Green Deal“ fassen besonders emissionsstarke Industrien wie die Stahlindustrie ins Auge. Diese Branche besitzt den größten Anteil an Treibhausgasemissionen mit rund 30 % der industriellen Emission und rund 6 % der Gesamtemission in Deutschland. Klar ist, dass Stahl auch in der Zukunft ein zentraler Grundstoff bleibt, sei es für Windkraftanlagen, in der Automobilindustrie oder in der Bauwirtschaft.

...„Ein wichtiger Schritt um die Transformation bei der Stahlherstellung voranzutreiben, ist die Verlagerung weg von dem Einsatz der Primärrohstoffe hin zu den Sekundärrohstoffen“, erklärt Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung. Wird die Hochofenroute wegen erhöhter CO2-Emissionen stillgelegt, erfolgt die Produktion von Stahl hauptsächlich im Elektrolichtbogenofen. Zum Einsatz kommen vermehrt auf Wasserstoffbasis erzeugter Eisenschwamm und vor allem Schrotte als klimaneutrale Rohstoffe. „Die Erhöhung des Schrottanteils bei der Herstellung von Stahl ist zwingend notwendig, da nur so schnell und kostengünstig eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft möglich ist“, weiß bvse-Schrottexperte Johannes Hanke.

Aus jährlich über 21 Mio. t in der Stahlproduktion eingesetzten Schrotten werden in einem funktionierenden Kreislauf wieder neue Stahlprodukte hergestellt. Die Nachfrage nach grünem Stahl stellt die Schrottwirtschaft vor besondere Herausforderungen, so der bvse.

Zukünftig erhöhte Nachfragemengen gehen einher mit höheren Anforderungen an die Qualitäten. Kupfer lässt bspw. Stahl beim Walzen rissig werden. Im Schmelzprozess lassen sich Kupfer und andere Metallbegleiter schwer bis gar nicht entfernen und werden im Stahl zu unerwünschten Begleitelementen. „Bereits bei der Produktentwicklung muss daher das Design for Recycling berücksichtigt werden“, erklärt Johannes Hanke und führt weiter aus: „Der weitgehende Verzicht auf Verbundwerkstoffe sorgt für eine bessere Sortierfähigkeit und Aufbereitung und führt zu besseren Schrottqualitäten. Die Schrottwirtschaft wird sich entsprechend aufstellen und ihre Aufbereitungsprozesse optimieren. Die Digitalisierung der Aufbereitungsprozesse und der Logistik sowie energiesparende Aggregate werden zukünftig an Bedeutung gewinnen.“

Mit dem Ziel, die bisherigen und die zukünftigen erfolgreichen Beiträge zum Umweltschutz für die Schrottwirtschaft hervorzuheben, hat der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung ein „Green Scrap“-Symbol eingeführt. Es zeigt einen mit Schrott beladenen Greifarm, eingebunden in einen geschlossenen, grünen, emissionsarmen Kreislauf.

„Das Symbol steht für den unverzichtbaren Beitrag der Schrottwirtschaft, eine klimaneutrale Stahl- und Gussproduktion zu realisieren. Nur mit grünem Schrott wird grüner Stahl ermöglicht. Schrotteinsatz steht für Ressourcenschonung durch die Substitution von Primärrohstoffen, eingesparte Energie, Unversehrtheit der Natur durch weniger Erzabbau sowie CO2-Reduktion“, erklärt Rehbock die Initiative seines Verbandes.

Der bvse strebt eine breite Verwendung des Symbols an, um den Beitrag des Grünen Schrotts zur Erreichung einer zirkulären, klimaneutralen Wirtschaft deutlich zu machen. Eins steht nach Auffassung von bvse-Experte Johannes Hanke fest: „Der Grundgedanke des Schrottrecyclings ist an sich schon grün und umweltfreundlich!“

Das Label „Green Scrap“ ist ab sofort für alle Branchenteilnehmer als Dateiformat erhältlich. Auf Briefbögen, in E-Mails oder auf Containern können die Unternehmen jetzt ihr Bekenntnis zum grünen Schrott abgeben (Label für bvse-Mitglieder kostenlos, ansonsten jährliche Nutzungsgebühr von 50 Euro). Ebenfalls sind Merchandise-Artikel mit dem Label „Green Scrap“ for Green Steel ab sofort bei uns erhältlich.

Wer für grünen Schrott steht kann dies jetzt auch durch seine Kleidung in Form eines Hoodies oder eines Capies zum Ausdruck bringen.

Hier geht es zur  Übersicht der Merchandise-Artikel.

Quelle: bvse

PDR feiert 20 Jahre Recycling von Druckerpatronen

Kaum hat das Recyclingunternehmen PDR sein 30-jähriges Bestehen gefeiert, steht schon das nächste Jubiläum an. Im Dezember 2023 jährte sich zum 20. Mal die feierliche Inbetriebnahme der weltweit ersten Recyclinganlage für Tintenstrahldruckerpatronen des Weltkonzerns Hewlett Packard. Der Einweihung war eine zweijährige intensive Vorbereitungsphase vorausgegangen, in der die Partner HP Inc., PDR und das bifa Umweltinstitut, Augsburg, die Recyclingtechnologie gemeinsam entwickelten und die weltweit erste Recyclinganlage für Druckerpatronen auf dem Betriebsgelände von PDR bauten.

...Oberstes Ziel war dabei, eine möglichst hohe stoffliche Verwertungsquote zu erzielen. Eine große Herausforderung bestand darin, die Tinte von den Feststoffen sauber abzutrennen. Heute werden die zurückgegebenen Tintenpatronen zu über 95 Prozent verwertet, davon mehr als 70 Prozent stofflich. Die innovative Anlage ermöglicht es, in einem mehrstufigen Recyclingverfahren Edelmetalle, hochwertige Kunststoffe und Stahl zurückzugewinnen, die wieder dem Produktionskreislauf zugeführt werden. In der Anlage in Thurnau werden die Original-HP-Patronen aus Europa, Afrika und dem mittleren Osten recycelt, die HP Inc. über ein eigenes Rücknahmesystem im Rahmen des Planet Partners Programmes von seinen Kunden zurückholt. Inzwischen wurden über eine Milliarde Tintenstrahldruckerpatronen stofflich verwertet. Das entspricht laut HP Inc. einem Volumen von 450 Schwimmbädern im Olympia-Format.

„HP setzt alles daran, die Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen. Seit 20 Jahren stehen HP und PDR an der Spitze, Druckerpatronen in Europa zu recyceln. Wir freuen uns, diesen Meilenstein und unsere Partnerschaft zu feiern. Das HP Planet Partners Programm und PDR bieten Kunden europaweit die Möglichkeit, ihre leeren Druckerpatronen zum Recycling zu bringen. Ein umfassender Recyclingprozess sorgt dafür, dass die Kunststoffe alter Patronen wiederverwendet werden und ein zweites Leben in Form von neuen Produkten bekommen. Durch die Zusammenarbeit mit PDR wurden bereits über eine Milliarde Patronen recycelt. Wir können es kaum erwarten, zu sehen, was die nächsten 20 Jahre bringen“, bilanziert Joe Pacula, SVP and Division President, HP Print Supplies.

„Das Beispiel zeigt, dass sich die Idee der Kreislaufwirtschaft ökologisch sinnvoll und ökonomisch zumutbar verwirklichen lässt“, freut sich PDR-Geschäftsführer Thomas Hillebrand. Und ergänzt: „Wir stehen bereit, auch für andere Unternehmen und Branchen hochwertige stoffliche Recyclinglösungen zu entwickeln und umzusetzen.“

Quelle: PDR


Asphalt

EU-Asphaltproduktion ist gesunken

Im Jahr 2022 betrug die Gesamtproduktion von Heiß- und Warmasphalt (HMA und WMA) 212,5 Mio. t für die EU-27-Länder und 279,4 Mio. t unter Berücksichtigung weiterer Länder in Europa wie Norwegen, Schweiz, Großbritannien und der Türkei. Im Vergleich zum Vorjahr bedeuten diese Zahlen einen Rückgang von 3,7 % bzw. 3,9 % und sind damit auf Werte zurückgefallen, die leicht über denen des durch die Covid-19-Krise gekennzeichneten Jahres 2020 liegen.

...Das geht aus den europäischen Produktionszahlen für 2022 hervor, wie sie die European Asphalt Pavement Association (EAPA) in „Asphalt in figures“ veröffentlicht hat. Die Abbildung zeigt die Gesamtproduktion von Heiß- und Warmasphalt in der EU-27 und EU-27 sowie Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und der Türkei von 2008 bis 2022.

Quelle: EAPA


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