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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Steinexpo 2026: Schau mal, wer da schafft

Die steinexpo 2026 füllt den ihr vorauseilenden Ruf als XXL-Demomesse mit purem Leben: Allein in der Allgemein-Demo sind über 20 Maschinen von zehn Herstellern live in Aktion zu sehen. Das Publikum verfolgt das Spektakel von Tribünen aus nächster Nähe. Eine LED-Wall gibt den Blick frei auf Details der zahlreichen Lade- und Transportvorgänge sowie weiterer „bewegter“ Bilder.

Wenn sich vom 2. bis 5. September 2026 die Player der Roh- und Baustoffbranche auf der steinexpo 2026 in Nieder-Ofleiden treffen, wartet das Branchen-Highlight mit einer erneut enormen Bandbreite an Maschinendemonstrationen auf. Als Kulisse dient Europas größter Bastaltsteinbruch. Vier Tage lang wird die Gewinnungsstätte zum eindrucksvollen „Messe-Bruch“. In der Besuchergunst ganz weit oben steht dabei die Allgemein-Demo. Der praxisnahe Einsatz von Maschinen und Anlagen findet auf der untersten Demofläche A vor einzigartiger Kulisse statt.

„Die 35-minütigen Demo-Shows geben je sieben leistungsstarken Maschinen eine Bühne“, sagt Messechef Dominik Rese von der veranstaltenden Geoplan GmbH aus Iffezheim. Insgesamt zählt die Allgemein-Demo 21 Maschinen von zehn Herstellern. Sieben Shows gibt es pro Tag, am Eröffnungstag sind es sechs – bedingt durchs Rahmenprogramm. Zwei 20 x 3 m große Tribünen laden zum Verweilen ein. Dank der 9,2 x 5,2 m großen LED-Wall geht kein noch so kleines Detail verloren. Weitere Details lesen Sie an dieser Stelle in den kommenden Wochen.

Alle Infos rund um die Messe gibt es hier.


Quelle: Geoplan GmbH

Schlüters „Können 2026“ fokussiert die Ausbildung

Am 10. Juli 2026, stand bei der Schlüter Baumaschinen GmbH in Erwitte wieder alles im Zeichen der Ausbildung: Rund 140 technische und kaufmännische Auszubildende aus ganz Deutschland kamen zum jährlichen Ausbildungs-Event „Können 2026“ zusammen. Neben der Prämierung des betriebsinternen Wettbewerbs erwartete die Nachwuchskräfte ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Praxiseinblicken und der Begrüßung der neuen Auszubildenden.

Dieses Jahr wurde im Rahmen einer Prüfungssimulation eine Spannvorrichtung hergestellt. Ziel des jährlich stattfindenden Projekts ist es, die technischen Auszubildenden praxisnah auf ihre Abschlussprüfung vorzubereiten und gleichzeitig handwerkliches Geschick, Präzision und Eigenverantwortung zu fördern. Zur Veranstaltung reisten die Auszubildenden gemeinsam mit ihren Ausbildern aus allen Schlüter-Standorten nach Erwitte. Erstmals nahmen auch die 39 neuen Nachwuchskräfte teil, die ihre Ausbildung zum 1. August 2026 in den Berufen Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in, Fachinformatiker/-in für Systemintegration, Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement sowie Kaufmann/-frau für Büromanagement beginnen.

Während die Ausbilder und Kundendienstleiter an einem Workshop zur Weiterentwicklung der Ausbildung der Generation Z teilnahmen, besuchten die Auszubildenden den Steinbruch der Wittekind Hugo Miebach Söhne GmbH & Co. KG in Erwitte. Anschließend stellte sich die Schlüter-Tochtergesellschaft dxbau solutions vor. Bereichsleiter Thomas Schlüter präsentierte moderne Vermessungstechnologien und demonstrierte unter anderem den Einsatz des neuen Handscanners CR-S2 zur digitalen Erfassung des Steinbruchs. Weiteres Highlight war eine spektakuläre Sprengung im Steinbruch, die Steinbruchleiter Michael Müller eigens für die Gruppe organisiert hatte.

Schlüter-Aubildungsleiter Ulrich Morth zeigte sich mit dem Wettbewerb sehr zufrieden. Neben der Ehrung der Wettbewerbssieger wurden außerdem die insgesamt 39 neuen technischen und kaufmännischen Auszubildenden offiziell in der Schlüter-Familie begrüßt. Sie erhielten ein persönliches Willkommenspaket und konnten bereits erste Kontakte zu ihren zukünftigen Kolleginnen und Kollegen knüpfen. Ab August 2026 absolvieren insgesamt 142 Auszubildende aus allen drei Lehrjahren ihre Ausbildung bei Schlüter. Das entspricht einer Ausbildungsquote von 12 %.

Quelle: Schlüter Baumaschinen GmbH



Mineralische Rohstoffe

Moerschen wird Vertriebspartner von Eggersmann

Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH und die Eggersmann Impaktor GmbH haben eine Kooperation angekündigt. So wird Moerschen der exklusive Vertriebspartner für die Mineraliklösungen von Eggersmann in Westdeutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Moerschen als Händler für unsere Backen- und Prallbrecher gewinnen konnten,“ erklärt Pascal Petermann als Geschäftsleiter bei Eggersmann. „Moerschen verfügt über langjährige Erfahrung und eine hohe Kompetenz in der Mineralikaufbereitung. Die Mitarbeiter werden für ihre Expertise im Markt als Berater geschätzt. Dazu kommen ein dichtes Vertriebsnetzwerk, ein ausgeprägtes Mietgeschäft sowie ein exzellenter Service.“ Die Moerschen Mobile Aufbereitung bietet neben mobilen Brechern und Siebmaschinen auch spezielle Werkzeuge für Abbruchbagger sowie Haldenbänder und einen Schwimm-/Sinkabscheider – die beiden letzteren Maschinen kommen sogar aus eigener Entwicklung und Fertigung. Damit ist Moerschen ein Vollsortimenter für die mobile Mineralikaufbereitung.

Moerschen Geschäftsführer Sven Brookshaw zeigte sich überzeugt von der Qualität der Eggersmann Maschinen: „Die Marke Eggersmann steht im Markt schon lange für professionelle Recyclinglösungen. Die im Laufe des letzten Jahres neu vorgestellten Backen- und Prallbrecher Roktec JC 900 sowie Roktec IC 1000 werden dabei den besonders hohen Ansprüchen an die Mineralikaufbereitung mehr als gerecht. Mit der umfangreichen Grundausstattung, den vielen Anpassungsmöglichkeiten und den leistungsstarken Antrieben werden sie einen echten Mehrwert für unsere Kunden bieten.“ Außerdem hebt Brookshaw hervor, dass die Maschinen die aktuellen Anforderungsentwicklungen widerspiegelten und folglich besonders zukunftsfähig seien: „der Markt befindet sich im Wandel und die Nachfrage nach elektrischen und Hybridlösungen steigt stetig, wir sind froh mit Eggersmann einen deutschen Lieferanten als Partner gewonnen zu haben. Insbesondere die Fördermöglichkeiten der elektrisch betriebenen Anlagen sind in der heutigen Zeit ein wesentlicher Aspekt bei der Lieferantenwahl.“


Quelle: Moerschen

Praxisbeispiele zu „Goldplating“ in Genehmigungsverfahren

Die Landesregierung NRW hat das Thema Bürokratieabbau und Verfahrensbeschleunigung zu einem Schwerpunkt ihrer Modernisierungsagenda gemacht. Im Rahmen eines gemeinsamen Austauschs zwischen Wirtschaftsverbänden und der Staatskanzlei NRW werden daher aktuell konkrete Praxisbeispiele gesucht, die auf unnötige zusätzliche Belastungen in Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren hinweisen.

Hintergrund ist ein laufender Dialog zwischen der Staatskanzlei NRW und den Wirtschaftsverbänden, bei dem bereits erste Ansatzpunkte aus der Rohstoffbranche auf Interesse gestoßen sind. Im Fokus steht das sogenannte „Goldplating“, also Fälle, in denen europäische Vorgaben im Bundes- oder Landesrecht sowie in nachgelagerten Ausführungsbestimmungen über die eigentlichen EU-Anforderungen hinaus verschärft werden. Von besonderem Interesse ist dabei das sog. „schleichende Goldplating“ in Genehmigungsverfahren. Gemeint ist damit das schrittweise Ausweiten oder informelle Verschärfen von Anforderungen, die über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen.

Hierzu zählen bspw. zusätzliche Gutachten oder Nachweise zur Absicherung, weitere Prüfschritte auf Grundlage interner Leitfäden oder Erlasse, besonders strenge Auslegungen unbestimmter Rechtsbegriffe sowie erweiterte Berichts- und Dokumentationspflichten und sonstiger bürokratischer Mehraufwand.

Besonders relevant sind dabei Beispiele mit einem klaren NRW-Bezug. Relevant sind nicht nur gesetzliche Vorgaben selbst, sondern gerade auch zusätzliche Anforderungen, die sich aus Durchführungsbestimmungen, Verwaltungsvorschriften, Erlassen, Leitfäden oder der behördlichen Vollzugspraxis ergeben und in der Praxis zu einem höheren Aufwand für Unternehmen führen.

Gesucht werden insbesondere Praxiserfahrungen, wie Beispiele für Goldplating bei der Umsetzung von EU- oder Bundesrecht, die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Unternehmen sowie Erfahrungen mit abweichenden oder weniger belastenden Umsetzungen in anderen Bundesländern / etwaige Positivbeispiele.

Hinweise und Praxisbeispiele werden gerne entgegengenommen.


Quelle: vero; Bildquelle: pixabay


Recycling

Baustoff Recycling Bayern stellt Spitze neu auf

Baustoff Recycling Bayern hat seine Verbandsspitze neu aufgestellt: Auf der Mitgliederversammlung im Vorfeld des Festabends zum 20-jährigen Bestehen des Verbandes am 14. Juli in Ingolstadt wurde Markus Brutscher (im Bild rechts) zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Gründungspräsident Matthias Moosleitner (l.), der für seine herausragenden Verdienste um das Baustoffrecycling in Bayern zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde.

Der Jubiläumsabend stand zugleich im Zeichen einer hohen politischen Wertschätzung für die Branche. Mit dem Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, und dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, nahmen gleich zwei Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung an der Veranstaltung teil. Beide Minister würdigten den Beitrag des Baustoffrecyclings für Ressourcenschonung, nachhaltiges Bauen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen des Festabends überreichte Umweltminister Thorsten Glauber dem Baustoff Recycling Bayern zudem die Urkunde zum Umwelt- und Klimapakt Bayern.


Quelle: bvse

Jetzt zur bvse-Jahrestagung 2026 anmelden

Die bvse-Jahrestagung 2026 findet am 29. und 30. September 2026 im Maritim Hotel Köln statt. Nun ist es möglich, sich dazu anzumelden.

Zur Anmeldung geht es hier.

 


Quelle: bvse; Bildquelle: pixabay


Asphalt

Auf den zweiten Knall

Es brauchte zwei Versuche, ehe das 235 m lange Teilbauwerk in Fahrtrichtung Frankfurt rund 30 m in die Tiefe stürzte. Im ersten Anlauf am frühen Sonntagmorgen war noch ein Teil der Brücke stehen geblieben, Sprengmeister Stefan Gräßle musste weitere Bohrlöcher setzen und mit Sprengstoff füllen.

Schon vor dem eigentlichen Sprengtermin bezogen rund 40 Absperrposten ihre Positionen, um sicherzustellen, dass niemand den Sicherheitsbereich betritt. Um 6 Uhr wurde die A45 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. In den jetzt folgenden Stunden prüften Bauwerksprüfer und Statiker das noch stehende Teilbauwerk in Fahrtrichtung Dortmund. Sie stellten sicher, dass es durch die Sprengung keinen Schaden genommen hat. Mithilfe hochauflösender Drohnen werden die verbliebenen zwölf Pfeiler detailliert begutachtet.

Samuel Freund, Leiter der Außenstelle Netphen der Autobahn Westfalen und verantwortlich für den Neubau, zeigte sich erleichtert: „Wir freuen uns sehr, dass die Sprengung im zweiten Anlauf geklappt hat. Jetzt richten wir den Blick nach vorne und beginnen mit den nächsten Schritten in Richtung Neubau.“ Seit Montag laufen die Aufräumarbeiten. Rund 5000 t Abbruchmaterial werden in den kommenden Wochen vor Ort aufbereitet, getrennt und anschließend wiederverwertet. Die Arbeiten im Bereich unterhalb der Brücke werden voraussichtlich rund sechs bis acht Wochen dauern.

Die Highlights der Sprengung gibt es als Film.


Quelle: Autobahn GmbH


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