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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Geoplan und MHI fixieren die nächsten beiden Ausgaben der Steinbruchdemonstrationsmesse steinexpo

Nachdem das Messegeschehen aufgrund der Corona-Situation monatelang im Stillstand verharren musste, wurde nun ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft absolviert: Die Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG (MHI) stellt der steinexpo 2023 und 2026 erneut geeignete Flächen in Europas größtem Basaltsteinbruch in Homberg/Nieder-Ofleiden zur Verfügung. Dafür wurde am 21. Juli 2021 der Vertrag zwischen dem Veranstalter Geoplan und dem Steinbruchbetreiber MHI unterzeichnet. Parallel sind die Veranstalter von Europas größter Steinbruchdemonstrationsmesse in die konkreten Vorbereitungsarbeiten für die 11. steinexpo vom 23. bis 26. August 2023 eingestiegen.

...Motiviert durch die erfolgreichen Vorgängerveranstaltungen hat sich das Organisations- und Planungsteam der Geoplan GmbH für die Neuauflage hohe Ziele gesteckt, um die Fachwelt mit der elften Auflage der steinexpo im Sommer 2023 erneut zu begeistern. Messechef Dr. Friedhelm Rese zeigt sich erleichtert, dass es „nach dieser langen Wartezeit endlich deutliche Signale in die richtige Richtung gibt. Wir freuen uns riesig darüber, 2023 und auch 2026 den inzwischen durch die steinexpo international bekannten Steinbruch wieder für die einzigartige Demonstrationsmesse nutzen zu können.“

Die Erleichterung über die getroffene Vereinbarung ist dabei keineswegs auf die Messeveranstalter beschränkt. Dr. Rese benennt die breite gemeinsame Basis: „Nur dank der Mithilfe und der Unterstützung aller Aussteller und Dienstleister, die ebenso wie wir der nächsten Durchführung entgegenfiebern, ist es möglich, diese gleichermaßen aufwendige wie einzigartige Messe erneut durchzuführen. Gemeinsam arbeiten wir als Veranstalter mit den Partnern der Messe und den Ausstellern nun daran, die steinexpo 2023 wieder zum zentralen Treffpunkt der Fachwelt rund um die europäische Roh- und Baustoffindustrie zu machen.“

MHI-Vorstandssprecher Christoph Hagemeier ergänzt aus Sicht des Steinbruchbetreibers: „Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Corona-Jahren begrüßen wir es sehr, dass die Verantwortlichen der Geoplan sich durch diese schwere Zeit nicht haben entmutigen lassen und wir unsere gemeinsame Tradition am Standort Nieder-Ofleiden fortsetzen werden. Wir freuen uns auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Veranstalter-Team – und natürlich ganz besonders auf die nächste erfolgreiche steinexpo.“

www.steinexpo.de

www.mhigruppe.de

Quelle: GEOPLAN GmbH

Unternehmensgruppe ALBA wird neu aufgestellt

Die Eigentümer der ALBA Group, Dr. Axel Schweitzer und Dr. Eric Schweitzer, ordnen die Unternehmensgruppe neu, um agile Einheiten zu schaffen, die auch ihre jeweilige operative Verantwortung in den Eigentumsverhältnissen abbilden. Diese werden – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts – den Marktanforderungen und den individuellen Schwerpunkten für Regionen und Geschäftsmodelle entsprechen.

...Folgende Neuerungen werden umgesetzt:

  • Künftig hält Dr. Axel Schweitzer das alleinige Eigentum an den wesentlichen asiatischen Aktivitäten, dazu zählt insbesondere die ALBA Group Asia. Ebenso gehen die gemeinsamen Beteiligungen an der ALBA Services Holding (ASH) sowie insbesondere die Kunststoffaktivitäten der ALBA International Recycling (AIR) in die Sphäre von Dr. Axel Schweitzer über, so dass bei ihm das gesamte Kunststoffrecycling aller Verarbeitungsstufen – von der Hightech-Sortierung bis zur Rückführung in den Rohstoffkreislauf – konzentriert ist. Hier sind damit jene Aktivitäten gebündelt, die die weltweite Unternehmensvision einer „Welt ohne Abfall“ und das asiatische Wachstum verfolgen.
  • Eric Schweitzer hält künftig alle Anteile an der ALBA Europe Holding, die vor allem das Entsorgungs- und wichtige Teile des Recyclinggeschäfts mit innovativen Anlagen zur Verlängerung der Wertschöpfungskette und einem wachsenden Kommunalgeschäft sowie das Stahl- und Metallrecycling betreibt. Im angestammten Geschäft seit der Unternehmensgründung vor über 50 Jahren ist hier der größere Teil des Umsatzes und der Mitarbeiter angesiedelt. Hinzu kommen einige wenige Aktivitäten aus dem Bereich der bisherigen ASH und AIR.

Die Geschäftsbereiche werden im Rahmen eines familiären Verbundes weiter eng zusammenarbeiten. Miteigentümer Dr. Eric Schweitzer: „Die jetzt vorgenommene Neuordnung entspricht unseren inhaltlichen Schwerpunkten. Ich bin fest in Berlin, Deutschland und Europa verwurzelt, Axel ist in den letzten Dekaden zum anerkannten Asien-Experten geworden und zum Pionier einer Welt ohne Abfall.“ Miteigentümer Dr. Axel Schweitzer ergänzt: „Jeder von uns kann sich auf das konzentrieren, was ihm am meisten liegt. Eric hat das tiefere Verständnis für das Entsorgungsgeschäft in unseren Heimatmärkten. Als wahrhaft ‚verbrüderte‘ Unternehmen werden wir weiter Synergieeffekte nutzen.“

Hintergrund der Neuordnung sind die in den vergangenen Jahren gewachsenen Herausforderungen auf den Märkten, in denen die Unternehmen unter den Marken ALBA und Interseroh tätig sind. Im Entsorgungs- und Recyclinggeschäft sowie im Stahl- und Metallrecycling ist der Wettbewerb noch intensiver geworden. Der Markt der Verpackungslizenzierung befindet sich in einem strategischen Umbruch. Im Wachstumssektor Asien sind erhebliche Engagements erforderlich, um das große Potential zu realisieren.

Um den Herausforderungen in den verschiedenen Geschäftsfeldern auch persönlich zu begegnen, hat Dr. Axel Schweitzer als Aufsichtsratsvorsitzender der ASH unter anderem den Start des neuen dualen Systems „Interseroh+“ initiiert, um gemeinsam mit Handel und Industrie Stoffkreisläufe zu schließen. Mit der ALBA Group Asia, die bereits seit dem letzten Jahr als selbstständige Einheit neben der ALBA Group steht, hat er die Expansion in Asien deutlich vorangetrieben, unter anderem mit neuen Projekten in China, zwei Aufträgen in Singapur und dem Bau einer neuen Kunststoff-Anlage in Hongkong. Dr. Eric Schweitzer treibt als CEO der ALBA Europe Holding die erfolgreiche Strategie voran. Dies umfasst beispielsweise zahlreiche neue Kommunalpartnerschaften und die Verlängerung der Wertschöpfungskette durch innovative Recyclinganlagen.

Quelle: ALBA Group/Amin Akhtar

 

BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im Mai 2021

„Die Umsatzentwicklung im Bauhauptgewerbe wird aktuell vor allem durch Knappheiten und steigende Preise bei Vorprodukten gebremst. Dagegen ist die Nachfrage nach Bauleistung weiter intakt.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach läge der Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im Mai 2021 zwar mit plus 0,4 % noch leicht über dem Vorjahresniveau (Jan.-Mai: - 4,4 %), preisbereinigt sei aber ein deutlicher Umsatz- und somit Produktions-Rückgang von 5,2 % zu verzeichnen (Jan.-Mai: - 7,7 %). „Fehlende Baumaterialien führen zu Verzögerungen bei Bauprojekten, die dann natürlich auch (noch) nicht abgerechnet werden können“, erläuterte Müller die aktuelle Situation.

...Dies könnte sich im Folgemonat noch verschlimmern, schließlich hätte sich die Zahl der von Materialmangel betroffenen Bauunternehmen erhöht: Im Mai hätten im Rahmen des ifo Konjunkturtests 39 % der Befragten über eine Behinderung ihrer Bautätigkeit aufgrund von fehlendem Material geklagt, im Juni wären es 46 % gewesen. Müller: „Die verzögerten Projekte werden zwar irgendwann fertiggestellt und dann natürlich auch abgerechnet. Die stark gestiegenen Preise bei Vorprodukten gehen aber - bei laufenden Verträgen - zu Lasten der Ertragslage der Bauunternehmen.“ So sei der Erzeugerpreis für Nadelschnittholz innerhalb eines Monats um 23 % gestiegen. Das wirke sich natürlich auch auf Bauholz aus: Der Preis hätte im Juni um 15 % über dem von Mai gelegen. „Mittlerweile müssen die Bauunternehmen fast 60 % mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.“ Von den starken Preissteigerungen seien auch Stahl, Kupfer, Bitumen und Bauchemie betroffen.

Die Nachfrage nach Bauleistung sei aber nach wie vor intakt: Der Auftragseingang* hätte im Mai laut Berechnungen** des Statistischen Bundesamtes nur leicht unter dem Vormonat gelegen (- 1,3 %). „Im Vorjahresvergleich haben die Bauunternehmen sogar ein Plus von 14,6 % gemeldet, preisbereinigt ist dies auch noch ein deutlicher Zuwachs von 8,4 %. Für die ersten fünf Monate ergibt sich damit ein Plus von 5,8 %, real von 2,4 %. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass das Mai-Ergebnis durch einen statistischen Effekt geprägt ist – die Bauunternehmen hatten im Mai 2020 Corona-bedingt 10,6 % weniger Aufträge in ihren Büchern“, erläuterte Müller die Daten-Lage.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des ifo Instituts.
*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten   **) preis-, saison- und kalenderbereinigt

Quelle: HDB



Mineralische Rohstoffe

ISTE fördert Kunst von Weltrang

In so manchen Städten werden Mauern eingerissen - in Ostfildern wurden sie neu gebaut und saniert. Allerdings sind diese Mauern nicht irgendwelche, und sie haben eine mindestens ebenso große symbolische Bedeutung wie jene, die man abreißt. Denn die Stadt hat nach einem guten Vierteljahrhundert das aus vier Teilen bestehende Kunstwerk „Four Part Piece“ des weltbekannten Bildhauers Sol LeWitt wieder in seinen Ausgangszustand versetzt. Bei dieser nicht ganz billigen Aktion halfen zahlreiche Förderer und Sponsoren finanziell und praktisch mit, darunter auch der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE), der in Ostfildern ansässig ist.

...Wie so manche trennenden Mauern haben auch die des New Yorker Minimal-Art-Künstlers LeWitt für emotionale Reaktionen in der Bevölkerung gesorgt. Nach wie vor gibt es Gegner und Befürworter der Kunstinstallation. In Form von quadratischen, jeweils 5 mal 5 Meter messenden Wandscheiben, welche als Einzelstück, im Winkel, in U-Form oder als geschlossener Kubus komponiert wurden, wollte der Künstler die vier Dörfer repräsentiert sehen, die sich 1975 zur neuen Stadt Ostfildern zusammengeschlossen haben. Seine Mauern haben also etwas Verbindendes - nichts Trennendes.

Inzwischen hatten Wind und Wetter den zu Beginn der 90er Jahre erbauten Wänden zugesetzt. Sie mussten jetzt zum Teil neu gebaut, zum Teil saniert werden. Und das mit Kalksandsteinen des ISTE-Mitgliedsunternehmens E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG aus Esslingen. Kein Problem – bei einem Werk der Konzeptkunst geht es schließlich nicht um den Ausführenden, sondern um die dahinterstehenden Gedanken und Ideen. Es bleibt also ein echter „LeWitt“.

Bürger retten ihren LeWitt

Bei einer kleinen Veranstaltung an den beiden Mauern zwischen Ruit und Scharnhausen sagte der frühere Ostfilderner Oberbürgermeister Herbert Rösch: „Ich freue mich, dass es endlich so weit ist.“ Er hatte unermüdlich für den Erhalt und die Restauration des aus vier Teilen bestehenden Kunstwerks geworben. Insbesondere hatte sich die Bürgerstiftung Ostfildern administrativ und praktisch in die Rettungsaktion eingebracht, ohne eigene Mittel einsetzen zu müssen. Ostfilderns heutiger Oberbürgermeister Christof Bolay brachte dafür seinen großen Respekt zum Ausdruck; es sei gelungen, die Finanzierung ohne öffentliche Mittel der Bürgerstiftung und ohne Steuergelder umzusetzen.

Der frühere stellvertretende Hauptgeschäftsführer des ISTE, Heinz Sprenger, vertrat den Industrieverband bei der Feier. Er würdigte den Einsatz des ehemaligen OB Rösch und bezeichnete diesen ironisch-respektvoll als “Bettelmönch“. Sprenger: „Rettet die Objektkunst Sol LeWitt‘s, im Jahr 1992 konzipiert und errichtet, folgte komplett den damaligen Vorgaben des Künstlers. Formen und Maße wurden exakt umgesetzt. Die Steine konnten nach den ursprünglichen Formen durch die E. Bayer Baustoffwerke aus Esslingen neu produziert und geliefert werden. Die ortsansässigen Bauunternehmen Michael Strobel und Aichele Bau haben den Aufbau mit qualifizierten Maurermeistern übernommen. Prof. Lenz und Architekt Rapp haben die Stiftung und alle Beteiligten ständig mit qualifiziertem Rat bei der Koordination unterstützt. Der Bildhauer Uli Gsell verantwortete die künstlerische Gestaltung der Monumentalbauwerke. Das alte Grau wurde abgerissen und in neuem, strahlendem Weiss wiedererrichtet. Übrigens ein zu 100 % recycelbarer Kalksandstein aus Sand, Kalk und Wasser, geboren unter enormen Druck und Wasserdampf bei 200 Grad innerhalb von 8 Stunden in sogenannten Autoklaven, quasi Druckkochtöpfen in riesigen Formaten. Aus altem Stein wurde neuer Stein.“

Kunstwerk mit neuem Leben

Nun steht das vierteilige Kunstwerk – verteilt zwischen Scharnhausen und Kemnat, Ruit und Scharnhausen, Heumaden und Ruit sowie Ruit und Nellingen – wieder wie neu da. Es soll das Wahrzeichen einer offenen und kulturinteressierten Stadt sein. „Ohne die Kunst wäre Ostfildern ärmer“, hatte Herbert Rösch zu Beginn der Arbeiten gesagt. Für ihn gehört dieses Kunstwerk untrennbar zu seiner Stadt.

ISTE-Repräsentant Heinz Sprenger: „Die Objekte strahlen in ihrer monumentalen Formensprache und Größe in den öffentlichen Raum und sie sprechen zu den Bürgerinnen und Bürgern sowie zu den Betrachtern dieser Kunstwerke. Ihre Botschaft? Für jeden eine andere. „Four Part Piece“ lässt Spielraum für Interpretationen und bietet Raum, diese ganz individuell zu ergründen. Vielleicht ist in Ostfildern ja zusammengewachsen, was zusammengehört - und doch werden die eigenen Charaktere der Stadteile gewahrt. Weltkunst in Ostfildern! Einen Sol LeWitt hat nicht jeder vor seiner Haustür. Wir in Ostfildern schon. Nehmen wir die Kunstobjekte in ihrem neuen Glanz und der künstlerischen Konzeption an. Die Objekte und Sol Lewitt haben es verdient.“

Quelle: Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V.

VDBUM veranstaltet Azubi-Cup

Der VDBUM sucht Azubis, die richtig gut am Baumaschinen-Simulator sind. Bei regionalen Vorentscheiden qualifizieren sich die besten Teilnehmenden für die Deutschen Meisterschaften 2021/2022. Die Finalrunde wird während des VDBUM-Seminars 2022 in Willingen ausgetragen. Dort wird der Deutsche Meister bzw. die Deutsche Meisterin gekürt.

...Auf Laien mögen Baumaschinen-Simulatoren wie Computer-Spiele wirken, das allerdings sind sie nicht. Im Gegenteil. Sie können bei der Ausbildung zu verschiedenen Berufen der Baubranche wertvolle Dienste leisten. Zunehmend werden Baumaschinen-Simulatoren etwa in überbetrieblichen Ausbildungszentren eingesetzt. Spielerisch können sich die Azubis der komplexen Technik annähern, Ängste verlieren, das eigene Urteilsvermögen verbessern und Schritt für Schritt effizientes Arbeiten und respektvollen Umgang mit Baggern, Radladern oder weiteren Baumaschinen erlernen.

Im Gegensatz zum Üben auf der reellen Baumaschine haben Ausbilder beim virtuellen Training die Möglichkeit, direkt einzugreifen, auf Fehler hinzuweisen und Tipps zu deren Vermeidung zu geben. Erhältlich sind inzwischen Simulatoren, die über einen pädagogischen Lehrpfad verfügen und anhand von GPS-Daten wird eine Software entwickelt, dank derer
konkrete Bauprojekte durchgespielt werden können. „Baumaschinensimulatoren sind ein effektives Trainings-Tool und ein wichtiger Baustein in der zielgerichteten Ausbildung von Baumaschinisten“, sagt Thorsten Schneider, Leiter der VDBUMAkademie.

Vier Regionalmeisterschaften
Im Herbst 2021 finden vier Regionalmeisterschaften statt, bei denen sich die Finalisten nach erfolgreichem Durchlaufen der theoretischen und praktischen Prüfung qualifizieren können. Erster Austragungsort ist die NordBau in Neumünster vom 08. bis 12. September 2021. Hier werden die Finalisten aus Norddeutschland gesucht. Die Besten aus den Regionen Ost, West und Süd werden im November bei Regionalmeisterschaften in Ausbildungszentren der Bauindustrie in Walldorf/Thüringen, Essen und Rheinstätten/Stuttgart ermittelt. Die Daten dieser drei Veranstaltungen werden in Kürze bekanntgegeben. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Auszubildenden aus der Bauwirtschaft, dem GaLa und Maschinenbau. Bei allen Wettbewerben befinden sich zwei Simulatoren vor Ort.

Einer bildet das Arbeiten mit einem Hydraulikbagger ab, der andere den Einsatz in einem Teleskoplader. Die Teilnehmenden müssen auf beiden Simulatoren den Testparcours innerhalb von jeweils zwei Minuten fehlerfrei durchlaufen. Zudem gilt es, aus einem Fragenkatalog von 50 Fragen 20 Fragen richtig zu beantworten. Diese werden vorher online gestellt, was den Teilnehmern ermöglicht, sich auf die Prüfung vorzubereiten. „Wir danken unserem Partner BIK & Vtechsaar GmbH, der Simulatoren des Herstellers Acreos für die vier Vorausscheide und das Finale zur Verfügung stellt“, sagt Thorsten Schneider.

Das Anmeldeformular befindet sich auf der Website des VDBUM. Die Anmeldung erfolgt über die Ausbildungsfirmen, die für jeden Teilnehmenden eine Schutzgebühr in Höhe von 25,-- Euro zu entrichten haben. Die Regionalsieger werden zur
Endausscheidung nach Willingen eingeladen. Dort finden das Finale und die Siegerehrung im Rahmen des 50. VDBUM-Großseminars vom 25.01. bis 28.01.2022 im Sauerland Stern-Hotel statt.

Quelle: VDBUM


Recycling

Eröffnung der Coreum Expo „Abbruch und mineralisches Recycling“

Wie lassen sich im selektiven Rückbau wertvolle Rohstoffe vor Ort ressourcenschonender trennen und wirtschaftlicher aufbereiten? Im Coreum in Stockstadt bei Frankfurt vermittelt dazu die 6. Expo mit Fokusthema „Abbruch und mineralisches Recycling“ aktuelles Branchen-Know-how in Live-Demos und Fachvorträgen.

...Am 1. September startet die diesjährige Expo „Abbruch und mineralisches Recycling“ im Coreum. Bis 30. September haben Fachbesucher die Möglichkeit, Maschinen, Anbaugeräte und Recyclingtechnik auf Demobaustellen im Einsatz zu sehen, selbst zu testen und in Fachvorträgen ihr Fachwissen zu vertiefen.

Der Eintritt zur Expo „Abbruch und mineralisches Recycling“, sowie der Eintritt zu allen Vorträgen und Seminaren ist kostenlos. Es ist lediglich eine Anmeldung der Fachbesucher notwendig: www.coreum.de/expo.

Über 100 Baumaschinen und 300 Anbaugeräte

Im Fokus der Expo stehen innovitive Systemlösungen, mit denen Bagger, Radlader und Lademaschinen aller Klassen ihre Aufgaben in Abbruch und Recycling effizienter und wirtschaftlicher bewältigen. Schnellwechselsysteme nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. „Wie sich Arbeitsprozesse beschleunigen lassen, erkennt der Besucher zum Beispiel am schnellen Wechsel zwischen Abbruchzange, Sortiergeifer und Pulverisierer bis hin zu Siebtrommel oder Backenbrecherlöffel“, erläutert Branchenspezialist Andreas Gruber.

Insgesamt rund 110 Baumaschinen, von 2 bis 50 Tonnen Betriebsgewicht, und 300 Anbaugeräte von über 40 Coreum-Partnern werden auf dem Gelände des Coreum in Stockstadt zu sehen sein.

Live-Shows und Testmöglichkeiten auf mehreren Demo-Baustellen

Auf dem 80.000 qm großen Bauma-Park in Stockstadt am Rhein erwarten die Fachbesucher viele Live-Vorführungen. Auf einer Abbruchbaustelle werden Abbruchmaterialien mit Hilfe von Abbruchzangen, Brecherlöffel, Hydraulikmagnet und verschiedene Sieblinien in ihre Fragmente getrennt und sortiert. Auf einer anderen wird das Beherrschen physikalischer Grenzen bei der Arbeit mit einem Longfront-Bagger präsentiert. Anwendungsberater des Coreum unterstützen die Besucher beim Testen der dafür eingesetzten Maschinen und Anbautechnik.

Digitalisierung und Sonderausstellung mit Beratung

Die Fachbesucher erhalten außerdem einen guten Marktüberblick über die inzwischen unerlässlichen digitalen Helfer: von Greifer- und Kontrollwaagen für die Rückverladung, bis hin zu Tools zur Bodendruck-, Kippkanten- und Standsicherheitsüberwachung und zur Überlastungssicherung der Hydraulik.

In der Expo-Halle lädt das Coreum darüber hinaus zu einer Sonderausstellung, die bis über die Expo hinaus bis zum 10. Oktober im Rahmen der Coreum Praxistage geöffnet hat, Anwendungsberater beantworten hier Fragen direkt an den dort ausgestellten Produkten wie Abbruchzangen, Pulverisierern, Lasthebemagneten und vielem mehr.

Fachvorträge des Industrieverbands Steine und Erden

Am 16. und 30. September (jeweils ab 14 Uhr) komplettieren Vorträge des Industrieverbandes Steine und Erden die Expo im Coreum. Im Fokus steht  die am 12. Mai vom Bundeskabinett modifizierte Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz und die Auswirkungen auf die Branche.

Mit diesem abgerundeten Konzept wird die Expo „Abbruch und mineralisches Recycling“ zur Pflichtveranstaltung für alle Unternehmer und Anwender der Bau-, Abbruch- und Recycling-Branche.

Quelle: Coreum GmbH

Entsorgungsunternehmen engagieren sich bei Beseitigung der Flutschäden

"Wir danken den Mitarbeitern und Mitgliedsunternehmen, die seit Tagen in den betroffenen Überflutungsregionen tätig sind. Die Aufgaben, die sich vor Ort stellen, sind riesig und wir werden auch weiterhin unseren Teil beitragen, um die Probleme anzugehen", verspricht Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.

...In dieser Woche erreichte den bvse ein Hilfsgesuch von den Abfallwirtschaftsbetrieben Ahrweiler. Werksleiter Sascha Hurtenbach schilderte im Gespräch sehr eindringlich die gewaltige Herausforderung, die sich der Entsorgungswirtschaft in der am schlimmsten betroffenen Hochwasserregion derzeit stellt.

Dringend benötigt werden Behandlungskapazitäten und Lagermöglichkeiten für Sperrmüll, Altholz und, E-Schrott. Darüber hinaus für Alt-Kfz. Nach einer Mitgliederinformation, haben sich schon eine Reihe von bvse-Mitgliedern mit Herrn Hurtenbach in Verbindung gesetzt.

Auch das NRW-Umweltministerium hat den bvse darum gebeten, bei der Koordinierungsstelle "Abfallentsorgung Unwetter Bernd" mitzuwirken und die Fähigkeiten der bvse-Mitgliedsunternehmen zur Verfügung zu stellen, teilte der bvse abschließend mit.

Quelle: bvse / Bildquelle: Michaela Ziss, bvse

Prezero wird Umsatz auf mehr als 2 Milliarden Euro erhöhen

Die Schwarz Gruppe hat ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2020 über alle Geschäftsfelder hinweg fortsetzen können und mit rd. 500.000 Mitarbeitern eine Steigerung zum Vorjahr von 114,3 Mrd. Euro Gesamtumsatz auf insgesamt 125,3 Mrd. Euro erzielt.

...Das zur Schwarz-Gruppe gehörende Unternehmen PreZero ist im Geschäftsjahr 2020 um 33,7 Prozent gewachsen und erzielte im Abfall- und Recyclingmanagement einen Umsatz in Höhe von rd. 700 Mio. Euro.

Mit dem Erwerb von Teilen von SUEZ wird sich der Umsatz auf mehr als 2 Mrd. Euro erhöhen. Durch organisches und anorganisches Wachstum will PreZero seine Position als international tätiger Umweltdienstleister weiter festigen.

Quelle: bvse


Asphalt

Ein neuer Spielplatz für das Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg

Die Auszubildenden der LEONHARD WEISS Bauunternehmung haben am Dominikus Ringeisen-Werk in Ursberg im Rahmen ihres jährlichen Sozialprojekts einen neuen Spielplatz errichtet.

...Langjährige Unterstützung für Radio 7 Drachenkinder

Für LEONHARD WEISS nimmt gesellschaftliches Engagement bereits seit Jahren einen hohen Stellenwert ein. Aus diesem Grund engagiert sich das Familienunternehmen kulturell, sportlich und sozial in vielfältiger Weise. Neben zahlreichen finanziellen Unterstützungen ist das Sozialprojekt der Auszubildenden von LEONHARD WEISS eine hochgeschätzte Aktion, die sich an Radio 7 Drachenkinder richtet. Das Engagement kommt stets Einrichtungen zugute, die sich an kranke, behinderte oder traumatisierte Kinder und Jugendliche aus dem Sendegebiet wenden. In diesem Jahr erhielt das Dominikus-RingeisenWerk in Ursberg, eine Stiftung, die Menschen mit Behinderung mit vielfältigen Dienstleistungen begleitet und im Alltag assistiert, die Zusage.

Die Auszubildenden packen es an

Bereits seit 2014 lässt LEONHARD WEISS jährlich die Auszubildenden des 2. Lehrjahres an Bauvorhaben mit sozialem Hintergrund aktiv mitwirken. Vom 28. Juni bis zum 9. Juli waren neun Nachwuchskräfte gemeinsam mit Ausbildungsbetreuer Siegmund Priemke vor Ort, um für die Einrichtung einen besonderen Spielplatz zu bauen. Neben den Mitgliedern des DRW, die nun den Spielplatz für Kinder mit und ohne körperliche Einschränkungen nutzen können, profitierten auch die Auszubildenden von LEONHARD WEISS hautnah von dieser Erfahrung. Denn es packten nicht nur gewerbliche Auszubildende mit an, sondern auch kaufmännische oder technische, die den Berufsalltag vor Ort auf der Baustelle noch nicht so gut kennen. Wie sind die Abläufe auf einer Baustelle, worauf muss man achten? Aber auch: Welche bürokratischen Prozesse stecken hinter einem Bauvorhaben? So wurden in Ursberg u. a. die Rodung, der Erdaushub, die Modellierung und Angleichung der Fläche realisiert. Zusätzlich waren Fundamentierungsarbeiten, Belagsarbeiten und der Einbau der Spielgeräte durchzuführen; außerdem wurde noch ein Barfußpfad angelegt.

Das zweiwöchige Projekt ermöglichte also nicht nur die Zusammenarbeit der Nachwuchskräfte von LEONHARD WEISS, sondern bot auch die Chance, sich mit den Auszubildenden des DRW sowie den Schülern der Heilpädagogischen Tagesstätte, welche unterschiedliche Handicaps besitzen, auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Feierliche Eröffnung in Ursberg

Am Donnerstag, 8. Juli, wurde der Spielplatz unter Anwesenheit von Ursula Schuhmacher, Leiterin der Radio 7 Drachenkinder, Radio7-Geschäftsführer Michael Kühn, Vertretern des Dominikus-Ringeisen-Werkes sowie Alexander Weiss, Gesellschafter und Geschäftsführer von LEONHARD WEISS, feierlich eröffnet.

„Als Familienunternehmen ist es uns eine Freude, soziale Einrichtungen mit unserem Engagement zu unterstützen. Wir erleben jedes Jahr aufs Neue, wie dankbar sich die Empfänger des Sozialprojektes zeigen und wie sehr unsere Auszubildenden von dieser Erfahrung profitieren“, betont Alexander Weiss. Die musikalische Umrahmung wurde als kleines Dankeschön vom Musikverein Ziemetshausen übernommen, welcher wiederum die ausgebauten Pflastersteine für das Vereinsheim übernehmen durfte. Nach freudigen Dankesworten durch DRW-Vorstandsmitglied Wolfgang Tyrychter und die Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte Susanne Drexel, konnten sich die Kinder noch selbst bei ihren Spielplatzhelden mit tollen Gastgeschenken bedanken. Nachdem Ausbildungsbetreuer Siegmund Priemke seinen Schützlingen feierlich die Urkunden zum erfolgreich abgeschlossenen Projekt überreichen konnte, wurde der Spielplatz durch den DRW-Vorstandsvorsitzender und Geistlichen Direktor Walter Merkt gesegnet. Als zur Spielplatzeröffnung das obligatorische Band durchschnitten wurde, gab es für die Kids kein Halten mehr und der Spielplatz wurde zur Benutzung freigeben.

Quelle: LEONHARD WEISS

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