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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Baugewerbe: Auswirkungen der Corona-Pandemie 2021 spürbar

„Nachdem die Bauwirtschaft dank der hohen Auftragsbestände zu Jahresbeginn glimpflich durch das Jahr 2020 gekommen ist, sind unsere Erwartungen für das kommende Jahr 2021 deutlich verhaltener. Aktuell gehen wir von einem Umsatzrückgang von rund 1 % aus, nachdem wir das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von knapp 2 % abschließen werden.“ Dies erklärte der Präsident der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), Reinhard Quast, kürzlich in Berlin.

...Demnach rechnet der Verband für 2020 mit einem Jahresumsatz von 138 Mrd. Euro. Hierbei spiegelt sich die gute Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr wider. Dies bedeutet ein Plus von nominal 2 % (real ca. -1 %). Für 2021 erwartet der Verband einen Umsatzrückgang von 1 % (real 3 - 4 %).

Wohnungsbau

„Die Auftragseingänge zeigten nur im April und Mai ein „Corona-Zittern“ und gaben leicht nach. Seither sehen wir wieder eine deutliche Nachfrage“, erklärte Quast. Daher erwarte man für 2020 ein Umsatzwachstum im Wohnungsbau von ca. 4 % auf 51 Mrd. Euro. In 2020 würden erneut etwa 300.000 Wohnungen fertiggestellt

„Die Perspektive für das Jahr 2021 bleibt insgesamt aufwärtsgerichtet. Dafür sprechen die anhaltend hohe Nachfrage sowie ein ohnehin hoher Genehmigungsüberhang. Auch in 2021 werden wir wieder rund 300.000 Wohnungen neu errichten. Die Umsatzentwicklung erwarten wir im Maß der Preisentwicklung von ca. 3 %, real also auf dem hohen Niveau des laufenden Jahres“, so Quast.

Die auf dem Wohnungsgipfel umgesetzten Maßnahmen zu Sonderabschreibungen im Mietwohnungsbau sowie zum Baukindergeld hätten sich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt. Quast appellierte daher, diese Instrumente nicht, wie derzeit vorgesehen, zum 31. März 2021 (Baukindergeld) beziehungsweise 31. Dezember 2021 (Sonder-AfA) auslaufen zu lassen, sondern fortzuführen.

Wirtschaftsbau

„Im Wirtschaftsbau haben sich die Corona-Auswirkungen deutlich niedergeschlagen. Seit März liegt die Nachfrage in jedem Monat unterhalb des Vorjahresniveaus. Kumulativ fehlen zum Vorjahr fast 6 %. Das entspricht einem Ordervolumen von gut 1,3 Mrd. Euro“, führt Quast weiter aus. Insbesondere der Wirtschaftshochbau habe im Jahresverlauf deutlich nachgelassen. Die Umsatzeinbrüche bei Industrie und Dienstleistung schlügen sich in der zurückhaltenden Investitionsbereitschaft nieder.

„Wir rechnen für 2020 insgesamt mit einem Umsatz, der nominal auf Vorjahresniveau bei gut 49 Mrd. Euro liegt und real einen Rückgang von ca. 2,5 % bedeutet. Aus heutiger Sicht sehen wir die Umsatzentwicklung im Wirtschaftsbau in 2021 insgesamt rückläufig zwischen nominal 2,5 % und 3,5 %“, so Quast.

Öffentlicher Bau

Der Präsident des Spitzenverbandes der Bauwirtschaft machte auf die besondere Rolle der öffentlichen Hand in der jetzigen Situation aufmerksam: „Die öffentliche Hand muss ihre Bauherrenfunktion jetzt aktiv wahrnehmen. Von hier muss der Ausgleich für den Wirtschaftsbau erfolgen.“

Quast begrüßte, dass die die aktuelle Haushaltsplanung an dem Investitionshochlauf im Infrastrukturbereich festhält und für die nächsten Jahre das Niveau von 18 Mrd. Euro fortschreibt. Er forderte gleichzeitig, vor allem im Straßenbau zügig konkrete Projekte zu vergeben: „Investitionshochlauf auf der einen Seite und weniger Aufträge auf der anderen Seite - das passt nicht zusammen!“

Für 2020 rechnet der Verband im öffentlichen Bau mit einem Umsatz von knapp 38 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 3 %.

Beschäftigungsentwicklung

„Vor 10 Jahren hatten wir im Bauhauptgewerbe etwa 716.000 Beschäftigte. Ende des Jahres 2020 werden es 875.000 sein. Das ist ein Zuwachs um mehr als 20 %. Das zeigt, dass die nachhaltige Baunachfrage den Unternehmen Zuversicht gibt, verstärkt in neue Mitarbeiter zu investieren und diese auch selbst auszubilden“, so Quast.

Auch für das kommende Jahr werde mit weiteren Einstellungen gerechnet. Einer Unternehmensbefragung des Verbandes zufolge planen 20 % der Unternehmen, die Zahl der Beschäftigten zu erhöhen. „Die Bauwirtschaft bleibt ein Ausbildungsmotor. Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge lag in 2019 wiederum bei über 13.000 – Tendenz steigend!“, so Quast.

Durch erhebliche Anstrengungen der Betriebe sei es gemeinsam mit den Sozialpartnern und der BG BAU gelungen, die Baustellen offen zu halten und die Mitarbeiter produktiv zu beschäftigen. „Wir haben trotz Pandemie Personal aufgebaut, und wir werden das – im Vertrauen auf die Zukunft auch weiter tun. Daher ist es auch so wichtig, dass die Investitionen der öffentlichen Hand tatsächlich kommen“, erklärte Quast abschließend.

Quelle: ZDB

Nachruf Caspar Heinrich Schlüter

Baumaschinen waren seine Leidenschaft: Mit technischem Wissen und Freude am Vertrieb gründete Caspar Heinrich Schlüter vor 56 Jahren im ostwestfälischen Erwitte seine Firma Schlüter für Baumaschinen, die heute bundesweit rund 730 Mitarbeiter in 22 Niederlassungen beschäftigt. Am Sonntag, den 08. November 2020, ist der Unternehmer im Kreis seiner Familie verstorben.

...1964 wurde der Grundstein des heute größten Komatsu- und Sennebogen-Vertragshändlers in Deutschland gelegt. Denn in einem Kellerraum in Erwitte gründete Caspar Heinrich Schlüter das Unternehmen Ing. C. H. Schlüter.

Bereits in den ersten Monaten wurden der damalige 4-Mann-Betrieb sowie das Durchhaltevermögen des jungen Unternehmers auf eine harte Probe gestellt: Aus der Werkstatt einer alten Hofstelle an der B1 war über Nacht das gesamte Werkzeug gestohlen worden.

Der Entschluss, noch einmal zu investieren, dann aber am eigenen Betrieb zu wohnen, sollte das Leben von Caspar Heinrich Schlüter und seiner Frau Christa sowie den vier Kindern prägen und trotz des rasanten Wachstums einen Familienbetrieb mit entsprechenden Werten entstehen lassen.

Als gelernter Maschinenbauer wusste Caspar Heinrich Schlüter immer, wovon er sprach – so war seine Partnerschaft mit dem Landmaschinenhersteller Massey-Ferguson geprägt von Vertrauen, Fairness und Ehrlichkeit. Die Maschinen und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung stellten den Grundbaustein und Kern des Unternehmens in seinen ersten Jahren dar. 1974 übernimmt Massey-Ferguson die „Hannoversche Maschinenbau AG“ und macht Schlüter so zum Hanomag-Händler. Im selben Jahr integriert Caspar Heinrich Schlüter die bis heute lebendige Idee eines Handelscenters-Technik: Hier werden für Kunden Sonderfertigungen konstruiert und produziert.

In den nächsten Jahren baute Schlüter sein Gebiet aus und schuf weitere Niederlassungen, überstand den Hanomag-Konkurs (1984) und gewann Komatsu als zuverlässigen japanischen Hersteller von Baumaschinen, der später auch die Erweiterungspläne mittrug. Zwischen Aurich und Karlsruhe umfasst das Schlüter-Netz heute 22 Standorte, weitere werden folgen. Mit der Integrierung von „Schlüter-RENT“ im Jahr 1998 erschließt Schlüter weitere Nutzungsmöglichkeiten und sorgt dafür, dass das Unternehmen durch die Vermietung von Baumaschinen an Flexibilität gewinnt.

Neben seiner Begeisterung für den Vertrieb von Baumaschinen war Caspar Heinrich Schlüter bekannt dafür, den Nachwuchs zu fördern und sein Wissen gerne an die nächste Generation weiterzugeben. Von 1979 an bot er jungen Leuten in seinem Unternehmen eine fundierte Ausbildung im kaufmännischen und technischen Bereich. „Wir wachsen mit der Jugend“ wurde schnell im Unternehmensleitbild verankert und auch darüber hinaus gelebt. Seinen beiden Söhnen Thomas und Kaspar-Heinrich ermöglichte Caspar Heinrich Schlüter einen frühen Einstieg in die Firma und übertrug ihnen nach und nach mehr Verantwortung, bis er sie im Jahr 2000 schließlich zu Geschäftsführern ernannte. Von diesem Zeitpunkt an zog er sich langsam aus dem operativen Geschäft zurück. Seine Söhne berichten aber, dass der Senior in der Rolle eines „väterlichen Freundes“ noch bis zu diesem Jahr fast täglich sein Büro aufsuchte, die Atmosphäre aufsog und mit Erfüllung sah, wie inzwischen die dritte Generation in Person seiner Enkel Thomas und Maximilian in die Firma Schlüter für Baumaschinen einsteigt.

Caspar Heinrich Schlüter hat das Unternehmen Schlüter für Baumaschinen nicht nur gegründet, sondern mit seinen Werten und seiner Persönlichkeit aufgebaut und beseelt. Seine Mitarbeiter profitieren von seiner Art, seinen Idealen sowie seinen Kenntnissen bis heute.

Quelle: Schlüter Baumaschinen GmbH

KFW-Schnellkredite für Unternehmen mit verbesserten Konditionen

Die Bundesregierung hat im Zuge der Corona-Krise bei Krediten und Bürgschaften massiv nachgebessert. So übernimmt der Staat für einige Kredite die volle Haftung, was die Bewilligung deutlich beschleunigt. Ab 09.11. gelten laut KFW-Bank für den Schnellkredit für Unternehmen von 1 bis über 50 Mitarbeiter verbesserte Konditionen.

...Das Wichtigste in Kürze

  •     Für Anschaffungen und laufende Kosten
  •     Kredit mit 3,00 %  Sollzins p.a.
  •     Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro
  •     Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  •     Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos

Was wird gefördert?

Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 wird alles gefördert, was für die unternehmerische Tätigkeit notwendig ist. Dazu zählen:

  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebsmittel)

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage:

  • wenn Sie bestehende Kredite umschulden oder ablösen möchten
  • wenn Sie für ein abgeschlossenes Vorhaben eine Nach­finanzierung, Anschluss­finanzierung oder Prolongation suchen

Einige Vorhaben werden generell nicht gefördert oder nur dann, wenn Bedingungen eingehalten werden. Details finden Sie in der Ausschlussliste und Sektorleitlinien.

Wer wird gefördert?

Mit dem KfW-Schnellkredit werden Selbstständige und Unternehmen gefördert

  • unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten,
  • die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben (sofern Ihr Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen).

Es werden auch Unternehmen gefördert, an denen Private-Equity-Investoren beteiligt sind. Es sei denn, maßgeblich beteiligte Investoren erhalten während der Kredit­laufzeit Ausschüttungen oder entnehmen Kapital.

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage:

  • für Unternehmen, die zum 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren, also vor Beginn der Coronakrise.
  • wenn Sie während der Kredit­laufzeit Gewinn oder Dividende ausschütten.
  • für Unternehmen, die landwirtschaftliche Produkte erzeugen oder in der Fischerei tätig sind.

Konditionen

Leichter Zugang zum Kredit

  • Sie erhalten den KfW-Schnellkredit 2020 ohne Risikoprüfung.
  • Die KfW übernimmt 100 % des Kredit­ausfall­risikos von Ihrer Bank.
  • Als Kreditnehmer haften Sie zu 100 % für die Rückzahlung.
  • Sie brauchen nur wenige Unterlagen, mit denen Sie Ihre Zahlen nachweisen.

Sicherheiten

Sie müssen keine Sicherheiten stellen wie sonst bei Krediten üblich. Ihre Bank holt nur eine Auskunft einer allgemein anerkannten Auskunftei ein.

Laufzeiten und Zinssätze

  • Bis zu 10 Jahre Laufzeit – in dieser Zeit zahlen Sie Ihren Kredit zurück.
  • Auf Wunsch bis zu 2 tilgungs­freie Jahre zu Beginn – das senkt Ihre Belastung.

Den Zinssatz entnehmen Sie der Konditionenübersicht.

Kredithöhe und Auszahlung

  • Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
  • Maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
  • Maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

Wie kann ich die Anzahl meiner Beschäftigten ermitteln?

Pro Unternehmensgruppe können maximal bis zu 25 % des Jahres­umsatzes 2019 mitfinanziert werden.

Bis zur Erreichung des Kredithöchst­betrages können höchstens zwei Anträge gestellt werden. Diese sind bei derselben Hausbank einzureichen.

  • Die Auszahlung erfolgt zu 100 % des zugesagten Betrags
  • Sie können den Kreditbetrag nur komplett in einer Summe abrufen.
  • Die Abruffrist beträgt 1 Monat nach Zusage.

Rückzahlung

  • Während der tilgungsfreien Zeit zahlen Sie nur Zinsen – danach gleich hohe viertel­jährliche Raten zuzüglich Zinsen auf den noch zu tilgenden Kreditbetrag.
  • Eine vorzeitige Rückzahlung des Kreditbetrages ist möglich – ohne Vorfälligkeitsentschädigung.
  • Die Rückzahlung erfolgt über Ihre Bank.

Berechnen Sie die Höhe der Raten und den Tilgungsplan mit dem Tilgungsrechner.

Kombination mit anderen Fördermitteln

Wichtig: Zusätzlich zum KfW-Schnellkredit 2020 können Sie auch die Zuschüsse der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder nutzen, soweit die Förderung insgesamt unter 800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unternehmen bleibt.

Den KfW-Schnellkredit können Sie spätestens am 31.12.2020 abschließen. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie keinen weiteren KfW-Kredit beantragen.

Ein Wechsel vom KfW-Sonderprogramm 2020 (Programm­nummern 037/047/075/076/855) zum KfW-Schnellkredit (078) ist ausgeschlossen.

Ausgeschlossen ist auch eine Kumulierung mit Instrumenten des Wirtschafts­stabilisierungs­fonds.

So funktioniert‘s

  • Antrag vorbereiten mit dem KfW-Förderassistenten

Ihren Kredit beantragen Sie nicht direkt bei der KfW, sondern bei Ihrer Bank.

Mit dem KfW-Förderassistenten können Sie Ihren Antrag schon jetzt vorbereiten – damit Ihr Bankgespräch schneller zum Ziel führt.

·         Finanzierungs­partner finden

Bevor Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen, sprechen Sie mit Ihrer Bank oder einem Finanzierungspartner Ihrer Wahl.

·         Kredit beantragen

Das übernimmt Ihr Finanzierungspartner für Sie.

·         Ihr Kreditantrag wird geprüft

Die KfW prüft Ihre Unterlagen und entscheidet über die Förderung.

  • Kreditvertrag abschließen und starten

Sie schließen den Kreditvertrag mit Ihrem Finanzierungs­partner ab.

Alle Fragen, Formulare und Downloads finden Sie unter:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/?kfwnl=Unternehmensfinanzierung_MSB.09-11-2020.892964

Hier gelangen Sie zum Merkblatt Kfw-Schnellkredit:
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000004525_M_078.pdf

Quelle: KfW-Bank



Mineralische Rohstoffe

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2020 für innovative Nutzung von wertvollen Restrohstoffen

Bereits zum neunten Mal würdigte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Rohstoffeffizienz-Preis 2020 rohstoffeffizientes Wirtschaften von Unternehmen in Deutschland. Wenngleich in diesem Jahr aus allseits bekanntem Grund die feierliche Veranstaltung zur Verleihung der Preise abgesagt werden musste, ändert das nichts an der Bedeutung der eingereichten Entwicklungen. Nominiert waren branchenübergreifende Technologien zum ressourcenschonenden Einsatz von Rohstoffen. Dabei lag der Fokus 2020 auf Verfahren zum Weiterverwenden sowohl einfacher als auch komplexer Restmaterialien, die für die Aufbereitung und Herstellung neuer Produkte verwendet werden.

...Zu den Nominierten des begehrten Preises gehörten sowohl die Gebrüder Dorfner GmbH & Co Kaolin- und Kristallquarzsandwerke KG als auch die Kies und Beton Baden-Baden GmbH & Co Holding KG. Schon dies – zum engen Kreis der Besten zu gehören, die einen solchen Preis verdient haben – ist eine Auszeichnung und MIRO drückte beiden Unternehmen der mineralischen Rohstoffindustrie fest die Daumen.

Am Ende setzte sich die Gebrüder Dorfner GmbH & Co Kaolin- und Kristallquarzsandwerke KG in der Jurybewertung als Gewinner durch. Das Unternehmen wurde neben der ebenfalls branchennahen Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG sowie dem Institute for Advanced Mining Technologies der RWTH Aachen zum Gewinner eines Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises 2020 gekürt.

Die Leistung, die das Unternehmen Dorfner aus Bayern dabei in die Waagschale warf, kann sich sehen lassen: Zusammen mit der Belegschaft und neuen Abnehmern wurden neben dem Hauptstrom der Rohstoffe sämtliche Nebenströme für die relevante, hochwertige Produktentwicklung genauer unter die Lupe genommen. Sprich: was einst verworfen werden musste, wurde auf den Mineralbestand hin gründlichst untersucht und hinsichtlich der Eignung für andere Abnehmer und weitere potenzielle Produkte getestet. Denn Reststoffe, die während der Produktion anfallen, können Primärrohstoffe anderer Industrien sein. Diese Vermutung hat sich erfolgreich bestätigt. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Beispielsweise sind die einst verworfenen Filterkuchen nun als Rohstoff für die Ziegelproduktion gefragt. Mit dieser Kuppelproduktion – also einem Produktionsprozess, in dem neben dem Hauptprodukt mindestens ein nützliches Nebenprodukt anfällt, wird nicht nur an anderer Stelle der Einsatz an Primärrohstoffen reduziert, sondern gleichzeitig der Dorfner-Umsatz gesteigert. Fazit: Es lohnt sich, alle Stoffströme in einem Unternehmen zu prüfen. Nicht selten versteckt sich im wenig Beachteten ein zusätzlicher Nutzen – und am Ende gar noch ein Preisgewinn.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gratulierte den Gewinnern und hob dabei hervor, dass für Deutschland eine sichere Rohstoffversorgung sowie ein intelligenter und nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen von entscheidender Bedeutung sei. Den sparsamen und effizienten Einsatz von Rohstoffen nannte er einen entscheidenden Baustein nachhaltiger Entwicklung und eine wichtige Säule des European Green Deals. Die diesjährigen Gewinner des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises stehen nach seinen Worten beispielhaft für innovative Leistungen auf diesem Gebiet.

MIRO gratuliert den branchenrelevanten Siegern und Nominierten ebenfalls sehr herzlich.

Ein umfassenderes Bild zu den Einreichungen aller Nominierten findet sich hier: https://www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de/DREP/DE/Nominierungen-2019/wettbewerb_2019_node.html

Die Videos sind außerdem auf youtube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=8sJAuPlTBI0&list=PLn2cxyDRC0H3uiPeaFuZTpH9Gov1OjXSh&index=1

Quelle: BV MIRO/ Bildquelle: BGR- Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis

„Baustoffgipfel“ des ISTE am 9.12.2020 online

Die Coronakrise hat weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Wirtschaftssystem. Wie die ganze Gesellschaft, schaut der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) zusammen mit seinen Mitgliedsunternehmen mit Sorge in die Zukunft.
Bislang hat die Steine- und Erdenindustrie die Coronakrise verhältnismäßig gut überstanden, allerdings ist ein Rückgang bei den Aufträgen ab 2021 zu erwarten. Daher stellen sich zwangsläufig folgende Fragen: Was bringt die Zukunft? Wie entwickeln sich die Rahmenbedingungen?

...Um diese Fragen bezüglich der Steine- und Erdenindustrie ausführlich zu beleuchten und zu diskutieren, lädt der ISTE die Mitgliedsunternehmen zum Baustoff-Gipfel am 09. Dezember 2020 -online- ein.

Durch die Mischung aus Impulsvorträgen von Spezialisten und anschließender gemeinsamer Diskussionen soll herausgefunden werden, worauf sich die Baustoffindustrie einstellen muss. Die Ergebnisse werden anschließend von Prof. Dr. Christoph Müller zusammengefasst und in internen Kreisen veröffentlicht.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch nötig.

Das Programm und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: https://www.iste.de/source/VERANSTALTUNGEN/2020-Veranstaltungen/2020-12-09_ISTE_Baustoff-Gipfel_DL_Stand2020-11-10.pdf

Quelle: Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE)

Standardisiertes Register von Gesteinseigenschaften

Sie unterscheiden sich nicht nur in Farbe und Form, sondern in vielen geophysikalischen Eigenschaften, die sie mehr oder weniger nutzbar für Anwendungen in der Energiewende machen. Ob Gesteine in Zukunft als Wasserstoffspeicher dienen könnten, als Thermalwasserquelle oder Rohstofflager, hängt von Porosität, Härte, Durchlässigkeit und vielen weiteren Eigenschaften ab. Forschende, die etwa regionale Simulationen des Untergrundes erstellen, betreiben großen Aufwand, die relevanten Daten für die eigene aktuelle Arbeit zusammenzutragen. Dies ändert nun eine Datenbank, an der ein Geophysiker des Fraunhofer IEG im Rahmen des EU-Projektes IMAGE mitgearbeitet hat.

...„Das geologische Wissen wächst jeden Tag“, freut sich Thomas Reinsch, Leiter der Abteilung Laboratories am Fraunhofer IEG. „Leider können die relevanten Aspekte für die eigene Arbeit auf viele verschiedene Speicherorte verteilt und mehr oder weniger gut dokumentiert sein.“ Koordiniert durch Kristian Bär von der TU Darmstadt haben Judith Bott vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und Thomas Reinsch vom Fraunhofer IEG nun die zugängliche Fachliteratur durchforstet und die umfangreichste, strukturierte Datenbank für Labordaten von Gesteinseigenschaften erstellt, die PetroPhysical Property Database (P3).

Den Forscherinnen und Forschern war es dabei wichtig, nicht nur reine Daten, sondern auch die Art ihrer Gewinnung standardisiert zu dokumentieren, da diese Informationen wichtige Interpretationshilfen bei der weiteren Verwendung sind. Jeder Messwert wird durch relevante Meta-Informationen wie etwa dem entsprechenden Probenort, Probengröße, der petrographischen Beschreibung, dem chronostratigraphischen Alter und dem wissenschaftlichen Originalzitat ergänzt. Zusätzlich werden Informationen über Messmethoden und Messbedingungen zur Qualitätskontrolle aufgeführt. So können die Gesteinseigenschaften besser in Simulation von Untergrundprozessen genutzt werden.

In der ersten Version der Datenbank wurden 75 573 Datenpunkte aus 316 Publikationen aufgenommen. Die aktuelle Zusammenstellung der Proben wurde in Rahmen des EU-Projekts IMAGE (Integrated Methods for Advanced Geothermal Exploration) erstellt und folgt den vier Entwicklungsleitlinien für Datenmanagement: „Auffindbar, Zugänglich, Interoperabel und Wiederverwertbar“ (im Englischen: findability, accessibility, interoperability, and reusability – FAIR).

Die Datenbank kann derzeit auf der Projektseite in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden. Neben der stetigen Erweiterung um neue Datensätze und der Verknüpfung mit anderen Datenbanken soll in Zukunft auch der Zugriff über eine Webschnittstelle möglich sein. „Wir würden uns freuen, wenn mit unserer Arbeit der Kondensationskeim für standardisierte, umfassende Gesteinskataloge für die Energiewende gesetzt ist“, blicken die Autoren Bär, Bott und Reinsch in die Zukunft.

Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie direkt auf der Webseite: https://s.fhg.de/2mG

Quelle: Fraunhofer IEG/ Bildquelle: Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw-


Recycling

Statusbericht der Deutschen Kreislaufwirtschaft 2020 veröffentlicht

„Was nützt Recycling, wenn die Recyclingprodukte nicht eingesetzt werden?
Es fehlt nach wie vor der Wille, das Ruder herumzureißen. Machbar wäre das, denn allein Bund, Länder und Kommunen verfügen über ein direktes Beschaffungsvolumen von jährlich mehr als 122 Milliarden Euro. Sie haben es in der Hand, der Kreislaufwirtschaft den entscheidenden Impuls zu geben und aus Worten endlich Taten werden zu lassen", erklärt Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, anlässlich der Veröffentlichung des „Statusbericht der Deutschen Kreislaufwirtschaft 2020".

...Der Statusbericht der Deutschen Kreislaufwirtschaft 2020 wurde in den vergangenen Wochen und Monaten erarbeitet und nun veröffentlicht. Der bvse hat sich an diesem von Prognos realisiertem Projekt mit 14 anderen Verbänden, Vereinen und Unternehmen beteiligt.

Aus gutem Grund, wie Eric Rehbock findet, denn der Statusbericht gibt einen guten Überblick über die Leistungsfähigkeit der deutschen Kreislaufwirtschaft. Mit einem Umsatz von rund 85 Milliarden Euro und über 310.000 Beschäftigten braucht sich die Recycling- und Entsorgungsbranche sicher nicht zu verstecken.

Rehbock: „Gegenüber 2010 hat sich der Umsatz um satte 18 % erhöht. Das zeigt, dass wir eine dynamische Zukunftsbranche und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland sind."

Das zeigt sich auch in der Innovationsfähigkeit der deutschen Kreislaufwirtschaft. "Bei der Anlagentechnik ist „Made in Germany“ gefragt. Da sind wir Nummer 1 auf dem Weltmarkt", erläutert Rehbock, der aber auch davor warnt, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, denn die Konkurrenz ist hart und im internationalen Patentranking liegt Deutschland zwar mit der 5. Position im Spitzenfeld, aber eben nicht in Führung.

Nach den Worten von Eric Rehbock muss die Kreislaufwirtschaft konsequent ausgebaut werden. Dazu müsse man verstehen, dass Kreislaufwirtschaft nicht beim Abfall anfange, sondern beim Produktdesign. Nur recyclingfähige Produkte können im Kreislauf geführt werden. Die Produkte wiederum sollten aus recyceltem Material hergestellt und von öffentlicher Hand, Gewerbe, Industrie und Privatkonsumenten nachgefragt werden.

„Von diesem Kreislauf sind wir aber leider noch ein ganzes Stück entfernt", kritisiert der bvse-Hauptgeschäftsführer. Er fordert daher, dass die öffentliche Hand mit ihrem gewaltigen Nachfragepotenzial vorangeht. „Wenn das öffentliche Beschaffungsvolumen von mehr als 122 Milliarden Euro konsequent auf Nachhaltigkeit getrimmt wird, dann wären wir der Kreislaufwirtschaft in Deutschland einen großen Schritt näher!“

Zu einem richtigen Verständnis von Kreislaufwirtschaft gehöre aber auch zu erkennen, dass der weltweite Handel mit aus Abfällen gewonnenen Sekundärrohstoffen sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll ist. "Wir haben beispielsweise in Deutschland ein gut funktionierendes Erfassungssystem für alle wichtigen Sekundärrohstoffe, wie beispielsweise Fe- und NE-Metallschrotte oder auch Altpapier. Es wird dabei mehr gesammelt als in Deutschland oder der Europäischen Union wieder eingesetzt werden kann. Da ist es gut und richtig, dass diese Sekundärrohstoffe dorthin exportiert werden, wo sie benötigt werden."

Genauso richtig sei es aber auch zu verhindern, dass Müll aus Deutschland an den heimischen Aufbereitungsanlagen vorbei irgendwo billig im Ausland verklappt wird. Das können die Bürgerinnen und Bürger zu Recht nicht nachvollziehen. Die Unternehmen der Branche erfassen die Abfälle und bereiten sie zu wertvollen Sekundärrohstoffen so auf, dass sie für die gewerbliche und industrielle Produktion genutzt werden können. Ohne die aktive Mithilfe der Menschen bei der getrennten Sammlung von Abfällen lässt sich aber keine Kreislaufwirtschaft realisieren.

Deswegen ist es so wichtig, dass beispielsweise im Zuge der anstehenden Novelle des Elektro-Gesetzes (ElektroG) die Erfassung von E-Schrott verbessert wird. Die bruchsichere und zerstörungsfreie Sammlung schadstoffenthaltender Elektronikaltgeräte ist dabei eine zwingende Voraussetzung, Schadstoffverschleppungen in den nachgelagerten Behandlungsprozessen sowie Brandrisiken zu vermeiden.

Eine ähnliche Problematik sieht der bvse auch im Bereich des Bioabfalls: Um qualitativ hochwertige Komposte und Gärprodukte zu erzeugen, sind Bio- und Grüngut sortenrein zu erfassen. Denn die Erfassung ist der erste und entscheidende Schritt, die Wertschöpfungskette zu schließen. Der Bioabfall muss bereits in der Abfalltonne möglichst frei von Fremdstoffen sein. Dazu ist eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und die Kontrolle der Sortierung notwendig. Die technischen Möglichkeiten, über die Behandlung vorgegebene Qualitätsziele für Komposte zu erreichen, sind begrenzt. „An einer möglichst sortenreinen Erfassung von Bioabfällen führt daher kein Weg vorbei“, macht bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock die wichtige Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger deutlich.

Quelle: bvse/ Bildquelle: Chemie Technik

23. ISTE-Baustoffrecycling-Tag am 2. Dezember 2020 als Webkonferenz

 

Der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) und das Qualitätssicherungssystem Recycling-Baustoffe Baden-Württemberg e.V. (QRB)

laden zum 23. Baustoff-Recycling-Tag am 2. Dezember 2020 ein. Dieser wird in diesem Jahr als Webkonferenz abgehalten.

...Der für den 21. Oktober 2020 angesetzte Baustoff-Recycling-Tag musste ausfallen und wird nun am 2. Dezember 2020 als halbtägiges Webmeeting stattfinden.

Aufgrund der Vertagung der Bundesrats-Ausschusssitzungen von Wirtschaft, Verkehr und Bau zur geplanten Mantelverordnung auf den 21./22. Oktober 2020, hatte sich das parlamentarische Verfahren verzögert und die früheste Plenumsbefassung konnte erst am 6. November 2020 stattfinden.

Der 23. Baustoff-Recycling-Tag, der Corona-bedingt auf eine halbtägige Hybridveranstaltung reduziert ist, fokussiert stark auf die Mantelverordnung und andere Verordnungsverfahren, wie zum Beispiel das Landeskreislaufwirtschaftsgesetz.

Bitte entnehmen Sie alle weiteren Informationen dem neuen aktuellen Flyer, den Sie als PDF anschauen und herunterladen können.

Die Veranstalter und Kooperationspartner freuen sich auf eine rege Teilnahme am jährlichen Branchentreff.

Quelle: Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE)


Asphalt

„Die Asphaltbranche macht sich wirklich lang“

Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS), ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), hat im November 2019 die Erarbeitung einer Branchenlosung zum Umgang mit dem neuen Arbeitsplatzgrenzwert gefordert, um eine Expositionsminderung zum Schutze der Beschäftigten hinsichtlich Dampfen und Aerosolen aus Bitumen beim Einbau von Walz- und Gussasphalt zu erreichen. Als unmittelbare Folge davon wurde der sogenannte KoA-Bit gegründet. Der Leiter des KoA-Bit, Martin Ziegenberg, berichtet über die neuesten Entwicklungen…

Weiterlesen unter: https://webkiosk.stein-verlaggmbh.de/as-07-20/64825065/6

Quelle: asphalt 7-2020

STRABAG AG setzt bei Schüttgütern im deutschen Verkehrswegebau auf Schüttflix

Keine zwei Jahre nach Start gewinnt Schüttflix eines der größten Bauunternehmen Europas als weiteren Kunden. Die digitale Logistikdrehscheibe wird zunächst bei der STRABAG AG, Köln, und im weiteren Verlauf – so die Planung – auch im STRABAG SE-Konzern für die Ver- und Entsorgung sowie Logistik gängiger Schüttgüter implementiert.

...Allein im deutschen Straßenbau wickelt STRABAG jährlich rund 5.000 Baustellen ab.
Der Rollout der Schüttflix-Plattform in den rund 200 STRABAG Baubetrieben in Deutschland beginnt im Januar 2021 und erfolgt schrittweise bis Ende des Jahres.

STRABAG verspricht sich von der Zusammenarbeit eine weitere Optimierung ihrer digitalen Prozesse und mehr Transparenz entlang der kompletten Ver- und Entsorgungskette. Ihre operative Entscheidung hat STRABAG zudem mit einer Minderheitsbeteiligung auch strategisch unterlegt.

Vorausgegangen ist der Partnerschaft mit STRABAG eine umfassende Pilotphase in Nordrhein-Westfalen. Das Fazit nach sechs Monaten Zusammenarbeit: Logistik-, Beschaffungs- und Backoffice-Prozesse werden durch die digitale all-in-one Lösung von Schüttflix deutlich effizienter, transparenter und damit kostengünstiger.

„Mit Schüttflix gehen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung der digitalen Baustelle. Funktionen wie die papierlose Lieferdokumentation, das Livetracking sowie das vorgelagerte Preisvergleichsportal erleichtern den Alltag auf der Baustelle“, beschreibt Thomas Nyhsen, technischer Leiter der STRABAG-Direktion Nordrhein-Westfalen, seine Erfahrungen mit Schüttflix. Er und sein Team haben die Pilotphase umgesetzt und ausgewertet.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass sich auch die STRABAG AG als größter Marktteilnehmer in Deutschland für unsere Plattform-Lösung entschieden hat. Mit dieser Zusammenarbeit untermauern wir unsere Ambition, die Schüttgutbranche nachhaltig zu transformieren und den Alltag aller Marktteilnehmer zu vereinfachen,“ freut sich Christian Hülsewig, Gründer und CEO von Schüttflix. „Wir etablieren uns weiter als neutrale Marktlösung für die gesamte Baubranche mit dem klaren Anspruch, ein offenes System für alle zu sein, die zukunftsorientiert handeln wollen.“

Der Markt für Schüttgüter ist traditionell extrem regional fragmentiert. Schüttflix hat sich zum Ziel gesetzt, als erster Anbieter überhaupt deutschlandweit alle gängigen Schüttgüter zu transparenten Preisen zu liefern.

2.000 Lieferanten und Spediteure sind inzwischen Teil des Partnernetzwerks. Mit mehr als 8.500 Schüttgut-LKWs verfügt das Schüttflix-Netzwerk bereits heute über die größte Schüttgutflotte Deutschlands. Das durchschnittliche monatliche Umsatzwachstum liegt bei über 40 Prozent.

Quelle: Schüttflix GmbH/ Bildquelle: Brownfield24.com


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