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Das STV-News-Channel-Archiv

In unserem STV-News-Channel-Archiv können Sie alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen:


Meldungen der Woche

Skandinavische Effizienz für Deutschland

Der schwedische Hersteller mobiler Sieb- und Brechanlagen Maskin Mekano ist offiziell auf dem deutschen Markt aktiv geworden. Nach fast 70 Jahren erfolgreicher Entwicklung und Produktion dieser Maschinen in Schweden folgt nun die Expansion – mit einem klaren Ziel.

Maskin Mekano Deutschland möchte Unternehmen aus den Bereichen Baustoffproduktion, Recycling, Abbruch, Tiefbau und Bauschuttentsorgung dabei zu unterstützen, effizienter, robuster und nachhaltiger zu arbeiten. Um einen Markt in Deutschland aufzubauen, wurde ein eigener Business Development Manager (BDM) eingestellt, der für den Vertrieb, die Händlerentwicklung und den Endkundenkontakt verantwortlich ist und als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht: Martin Stasch.

Die Systeme der Schweden stehen nach eigener Aussage für bis zu 70 % weniger Verbrauch, 80 % weniger Verschleiß und 100 % elektrische Lösungen. Als „Meister der Feinsortierung“ empfiehlt sich Maskin Mekano als zuverlässiger Partner auch bei Nässe, Schlamm und Frost.

Quelle: Maskin Mekano

Volvo CE schließt Übernahme von Swecon ab

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat nach der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission die Übernahme von Swecon von Lantmännen abgeschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Januar 2026 vollzogen. Wie bereits im Juni 2025 angekündigt, hatte Volvo CE mit Lantmännen eine Vereinbarung über den Erwerb von Swecon geschlossen. Swecon ist in Schweden, Teilen Deutschlands, Estland, Lettland und Litauen tätig – ebenso wie das Entrackgeschäft. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Übernahme gehört Swecon nun vollständig zu Volvo CE.

Die Transaktion umfasst den gesamten Geschäftsbereich von Swecon: den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, das Vermietungsgeschäft, Nachrüst- und Serviceleistungen, Büro- und Werkstattstandorte sowie rund 1400 Mitarbeitende. Volvo CE betrachtet diesen Schritt als strategische Investition in den Ausbau und die Stärkung der eigenen Handelsaktivitäten in Schlüsselmärkten. Der Retail-Bereich wird damit zu einem zentralen Bestandteil des Europa-Geschäfts von Volvo CE.

„Wir freuen uns, alle Mitarbeitenden von Swecon bei Volvo willkommen zu heißen und sind überzeugt, dass wir gemeinsam stärker und besser aufgestellt sein werden, um unsere Kunden beim Übergang zu nachhaltigeren und produktiveren Lösungen noch besser zu unterstützen“, sagt Melker Jernberg, Präsident von Volvo CE.

„Durch die Integration bündelt Swecon seine Marktexpertise mit der Innovationskraft von Volvo CE. Unsere Kunden erhalten weiterhin den vertrauten und verlässlichen Service, dieselben Dienstleistungen und ihre bekannten Ansprechpersonen – jetzt mit noch mehr Stärke, um ihren Erfolg heute und in Zukunft zu sichern“, sagt Tomas Börjesson, CEO der Swecon-Gruppe.

Tomas Kuta wurde zum neuen CEO der Swecon-Gruppe ernannt und folgt damit auf Tomas Börjesson, der in den Ruhestand geht. Kuta verfügt über langjährige Erfahrung innerhalb von Volvo CE, zuletzt als Leiter der Verkaufsregion Asien von Volvo CE. Er wird seine neue Funktion am 1. März 2026 übernehmen.

Quelle: Volvo CE



Mineralische Rohstoffe

NEPSI-Umfrage 2026: jetzt teilnehmen!

Vor rund 20 Jahren ist der „Soziale Dialog Quarzfeinstaub“, das Übereinkommen über den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer durch gute Handhabung und Verwendung von kristallinem Siliziumdioxid und dieses enthaltende Produkte, in Kraft getreten. Mit dem Übereinkommen haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der unterzeichnenden Industriezweige verpflichtet, die Quarzfeinstaubprävention an den Arbeitsplätzen zu verbessern – bundes- und europaweit. Dafür ist nun wieder die aktive Mithilfe aller MIRO-Mitgliedsunternehmen gefragt.

Seitdem findet unter dem Akronym „NEPSI“ (The European Network on Silica) alle zwei Jahre eine europaweite Umfrage zur Ist-Situation der Quarzfeinstaubprävention an den Arbeitsplätzen der Industrie statt. Anhand der in den Unternehmen erhobenen und dann anonymisiert zusammengefassten Daten werden branchenübergreifend „Schlüsselindikatoren“ errechnet. Zudem werden die Ergebnisse der Umfragen analysiert, gegenübergestellt und mit der Europäischen Kommission im NEPSI-Rat diskutiert und bewertet.

Obwohl der von der EU-Kommission festgesetzte Grenzwert am Arbeitslatz erst seit ca. sieben Jahren gilt, werden innerhalb des Ausschusses für Beschäftigung und Soziales des Europäischen Parlaments Stimmen laut, die eine weitere Absenkung des Grenzwertes fordern – auch wenn belastbare neue wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse, die eine Absenkung rechtfertigen, nicht vorliegen. Daher ist es äußerst wichtig, dass alle Unternehmen der betroffenen Sektoren – also auch die der Gesteinsindustrie – an der Umfrage teilnehmen und hierdurch weiteren Verschärfungen entgegentreten können. Mit der aktiven Teilnahme an der Umfrage der EU-Kommission weisen die Unternehmen der Gesteinsindustrie nach, dass sie sich erfolgreich der Quarzfeinstaubthematik annehmen, den Schutz der Beschäftigten kontinuierlich verbessern und damit nachhaltig ein hohes Schutzniveau anstreben.

Mit der Umfrageteilnahme werden nicht nur die Arbeiten der Verbände unterstützt. Der durch die Teilnahme erstellte Bericht hat für Unternehmen zusätzliche Nutzen: Sofern im Unternehmen noch keine oder keine aktuelle Gefährdungsbeurteilung und -analyse vorliegt (im Arbeitsschutzgesetz und der Gefahrstoffverordnung zwingend vorgeschrieben), kann der durch die Teilnahme erstellte Bericht hierzu genutzt werden. Er stellt eine quarzfeinstaubbezogene Gefährdungsbeurteilung und gleichzeitig eine in die Zukunft gerichtete Handlungsanleitung für mögliche weitere Verbesserungen dar.

Seit Mitte Januar erhalten alle MIRO-Unternehmen per E-Mail sog. „Einladungsschreiben“, die vom System automatisch generiert werden und an die dem System bekannten E-Mail-Adressen und ggf. auch an die vom Unternehmen in den Vorjahren bereits eingegebenen E-Mail-Adressen der verantwortlichen Mitarbeiter*innen verschickt werden.

Hier gibt es weitere Infos.

Quelle: MIRO

Zwei Webinare, ein Thema: die Biodiversitätsdatenbank

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) lädt zu zwei Webinaren zur Biodiversitätsdatenbank ein. Darin haben Teilnehmende die Gelegenheit, die einzelnen Funktionen der Biodiversitätsdatenbank kennenzulernen.

Angeboten werden ein Termin am 21. April 2026 und einer am 1. Oktober 2026 – jeweils von 9.30 Uhr bis 11 Uhr. Inhalte zu diesen Themen stehen auf der Agenda: Dateneingabe – Vorstellung eines Daten-Uploads anhand eines fiktiven Werkes, Upload über eine Shape-Datei und Upload über eine Excel-/CSV-Datei; Datenverwaltung – Vorstellung der Möglichkeiten, Daten zu editieren und zu löschen; Datenauswertung – Vorstellung der Tools zur Auswertung der hochgeladenen Daten.

Referentinnen sind Tanja Lenz (bbs) und Nadine Sommer (ISTE). Die Webinare finden über Microsoft Teams statt. Den Einwahl-Link zur Veranstaltung erhalten Angemeldete zeitnah. Die Anmeldung für den April-Termin ist bis zum 17. April 2026 hier und für den im Oktober bis zum 28. September 2026 hier möglich.


Quelle: bbs; Screenshot: tne


Recycling

Dialog, klare Worte und drängende Herausforderungen

Der traditionsreiche Neujahrsempfang des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, der jährlich vom bvse-Landesverband Bayern ausgerichtet wird, fand in diesem Jahr in Nürnberg statt. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Branche folgten der Einladung des bayerischen Landesvorsitzenden Christian Güntner. Als Ehrengast konnte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Carsten Träger, MdB, begrüßt werden.

In seiner Eröffnungsrede zeichnete Christian Güntner ein klares Bild der aktuellen Lage. Er betonte, dass die Belastungsgrenze des Mittelstandes vielerorts überschritten sei. Dabei verwies er auf die zentrale Rolle kleiner und mittelständischer Unternehmen für die deutsche Wirtschaft. Mehr als 20 Mio. Menschen sind im Mittelstand beschäftigt. Zudem fungieren diese Unternehmen als wichtigste Ausbildungs- und Talentschmiede: Über 90 % aller Auszubildenden werden in kleinen und mittelständischen Betrieben ausgebildet. Güntner forderte von der Politik mehr Verlässlichkeit, die Vereinfachung von Regeln und Vorschriften sowie größeres Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Unternehmen. „So wie bisher kann es jedenfalls nicht weitergehen“, machte er deutlich.

Parlamentarischer Staatssekretär Carsten Träger griff die angesprochenen Kritikpunkte in seiner Rede direkt auf. „Sie haben nicht mit Kritik an der Politik gespart und diese Kritik berührt mich“, erklärte er gegenüber den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Er räumte ein, dass insbesondere die hohen Energiekosten Wirtschaft und Bevölkerung stark belasteten. Als wesentliche Ursache verwies er auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den damit verbundenen Gaslieferstopp. Gleichzeitig betonte Träger, dass die Bundesregierung bereits erste Steuersenkungen beschlossen habe und weitere Maßnahmen vorbereite.

„Ich nehme sehr ernst, wenn Sie sagen, dass der Mittelstand mit dem Rücken zur Wand steht“, unterstrich Träger. Zugleich zeigte er sich überzeugt davon, dass die Bundesregierung entschlossen sei, die bestehenden Probleme anzugehen. „Der Mittelstand ist ein Pfund für Deutschland. Er trägt maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärke unseres Landes bei.“

Ein zentrales Branchenthema griff bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock auf. Er dankte Träger ausdrücklich für seine Teilnahme und bezeichnete dessen Besuch als wichtiges Signal für den Dialog zwischen Politik und Mittelstand. Besonders positiv bewertete Rehbock die Initiative des Bundesumweltministeriums zur Bekämpfung von Brandereignissen durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus. Auf Forderung der Branche wurde kurzfristig ein „Runder Tisch“ unter Vorsitz von Carsten Träger eingerichtet. Das erste Treffen habe bereits gezeigt, dass tragfähige Lösungen möglich seien. Der bvse werde sich aktiv und konstruktiv in diesen Prozess einbringen.

Gleichzeitig machte Rehbock deutlich, dass sich die Recycling- und Entsorgungsbranche aktuell in einer äußerst angespannten wirtschaftlichen Situation befinde. Zwar folge die Entwicklung grundsätzlich der allgemeinen Konjunkturlage, treffe die Branche jedoch besonders hart.

Vor allem im Kunststoff- und Textilrecycling sei die Lage teilweise existenziell. Ohne kurzfristige Unterstützung drohten weitere Insolvenzen, Stilllegungen und Standortschließungen. Jeder verlorene Betrieb bedeute nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen, sondern auch von Know-how, regionaler Infrastruktur und Leistungsfähigkeit der Kreislaufwirtschaft.

Als besonders dringlich bezeichnete Rehbock die Forderung nach einem verlässlichen Zugang zu deutlich vergünstigten Industriestrompreisen für Kunststoffrecycler. Ein Ausschluss der Branche von entsprechenden Entlastungsmaßnahmen wäre ein fatales Signal.

Quelle: bvse

BDE informiert zum Übergang in der Verbandsführung

Anja Siegesmund hat ihr Amt als Geschäftsführende Präsidentin zum 31. Januar 2026 geordnet an Vizepräsident Matthias Harms übergeben. Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft befindet sich im Übergang in eine neue Entwicklungsphase. Notwendig ist eine strategische Neuausrichtung und eine moderne Positionierung des Verbandes. Unter der Führung von Anja Siegesmund wurde die Erreichung dieser Ziele in hervorragender Weise vorangebracht.

In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass das Präsidium des BDE und die Präsidentin Anja Siegesmund teilweise unterschiedliche Vorstellungen zur weiteren Entwicklung des Verbandes haben. Vor diesem Hintergrund sind beide Seiten nach sorgfältigem und vertrauensvollem Austausch zu der gemeinsamen Auffassung gelangt, dass Siegesmund ihr Amt als Geschäftsführende Präsidentin des BDE zum 31. Januar 2026 im besten Einvernehmen geordnet an den Vizepräsidenten Matthias Harms übergeben wird, der die Führung des Verbandes bis auf weiteres kommissarisch übernimmt.

Das Präsidium dankt Anja Siegesmund ausdrücklich für ihren bisherigen maßgeblichen Beitrag zur strategischen Neuausrichtung und zur klaren Positionierung des BDE als starke Stimme der Kreislaufwirtschaft.

Quelle: BDE; Bildquelle: Wikipedia/Alupus


Asphalt

NRW: 27,7 Mio. Euro für umweltfreundliche Mobilität

Weniger Autoverkehr in den Innenstädten, komfortablere und schnellere Verbindungen für Radfahrer quer durch die Stadt, fußgängerfreundlichere Verkehrsführungen: Nachhaltige Mobilität vor Ort und regional hat viele Facetten. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr fördert die Mobilitätskonzepte der Kommunen  je zur Hälfte mit EU- und Landesmitteln. Gleich sieben Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 27,7 Mio. Euro hat Verkehrsminister Oliver Krischer jetzt an die Kommunen Aachen, Bielefeld, Düsseldorf, Emsdetten, Köln und Paderborn übergeben. Möglich macht dies der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der erstmalig Projekte für städtische und regionale Mobilität mitdenkt.

Die Kommunen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, gestalten Flächen zugunsten eines umweltverträglichen Verkehrs um oder optimieren mit Hilfe der Digitalisierung die Wege für ÖPNV- und Einsatzfahrzeuge. „Diese Kommunen zeigen, wie die Verkehrswende vor Ort gut klappen kann. Kein anderes Bundesland ist so dicht besiedelt wie Nordrhein-Westfalen, deshalb wollen wir die Vernetzung von Städten und ihrem Umfeld verbessern. Wer Wege von Anfang an umweltfreundlich plant, ob zu Fuß, mit dem Rad oder der Bahn, entlastet die Straßen und schützt das Klima“, erklärt NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer.

Über die größte Fördersumme kann sich Bielefeld freuen, Mit 8 Mio. Euro erweitert die Stadt den Fahrradbunker am Bielefelder Hauptbahnhof um 600 neue Fahrradstellplätze. Die Fördermaßnahme schließt den Rohbau, barrierefreie Fahrsteige, einen Aufzug sowie die technische Ausstattung der erweiterten Radstation ein. Zudem soll ein einheitliches Zugangssystem für alle gesicherten Fahrradabstellanlagen etabliert werden, das in radbox.nrw eingebunden ist.

Quelle: MUNV NRW


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