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Meldungen der Woche

BAUINDUSTRIE: Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Beschäftigungsgarantie

„Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist quasi eine Beschäftigungsgarantie“, kommentiert Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, den OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2020“. Laut OECD-Bildungsbericht haben in Deutschland 86 % der Auszubildenden nach ihrer Ausbildung einen Job. Entsprechend sind die Perspektiven für junge Menschen mit einem Berufsabschluss hierzulande so gut wie in fast keinem anderen OECD-Land.

...Besonders gut sind die Job- und Karriereaussichten in der Bauwirtschaft. Laut Bundesagentur für Arbeit gab es hier bei den offenen Stellen in den letzten fünf Jahren einen Anstieg von gut 70 %. Im gleichen Zeitraum ist nach Angaben der SOKA-BAU der Anteil der Arbeitnehmer/-innen mit mindestens 55 Jahren von 18 % auf 23 % angestiegen.

Die Zahlen machen deutlich, dass die Bauwirtschaft – ungeachtet der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie – dringend neue Fachkräfte braucht. Entsprechend ist die Zahl der Ausbildungsverhältnisse in der Bauwirtschaft in den letzten fünf Jahren um gut 10 % auf das Rekordniveau von derzeit knapp 40.000 Auszubildenden gestiegen.

Attraktiv sind auch die Ausbildungsvergütungen in der Bauwirtschaft, welche im Zuge der diesjährigen Tarifverhandlungen gerade erst um 4,7 % im Tarifgebiet West und 5,2 % im Tarifgebiet Ost für das erste Ausbildungsjahr angehoben wurden. Zudem garantiert die überbetriebliche Ausbildung in der Bauwirtschaft ein hohes Ausbildungsniveau. Knapp ein Viertel der Ausbildungsdauer werden die Auszubildenden in den überbetrieblichen Ausbildungszentren der Bauwirtschaft qualifiziert.

Auch jetzt ist noch Zeit sich für das Ausbildungsjahr 2020/2021 zu bewerben. Offene Ausbildungsstellen finden Sie unter www.bau-dein-ding.de > Angebote > Ausbildungsplatzsuche > Ausbildungsplatzbörse.

Quelle: HDB

Baugewerbe begrüßt Investitionsbeschleunigungsgesetz

„Wir begrüßen den Entwurf des Bundesverkehrsministers für ein Investitionsbeschleunigungsgesetz ausdrücklich. Auch nach dem ersten Planungsbeschleunigungsgesetz aus 2018 sowie den beiden weiteren Beschleunigungsgesetzen vom Januar 2020 besteht vor dem Hintergrund des Finanzmittelhochlaufs und der großen Anzahl dringlicher Infrastrukturvorhaben in Deutschland weiter erheblicher Beschleunigungsbedarf.“ Dieses erklärte kürzlich der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, vor der ersten Lesung des Gesetzes im Bundestag.

...Der Gesetzentwurf sieht für die schnellere Umsetzung von Investitionen in die Infrastruktur eine Reihe von Maßnahmen vor, die zu einer weiteren Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren führen werden.

Hierzu gehören etwa Vereinfachungen im Raumordnungsrecht und bei der Genehmigung der Elektrifizierung von Schienenstrecken. Auch die Beschleunigungsmaßnahmen mit Blick auf die Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Genehmigung von Infrastrukturvorhaben sind zu begrüßen. Hierzu zählen sowohl die Einbeziehung von Landesstraßen in die Eingangszuständigkeit der Oberverwaltungsgerichte als auch der Wegfall der aufschiebenden Wirkung bei Rechtsbehelfen, bei denen es um die Zulassung von Infrastrukturprojekten mit überregionaler Bedeutung geht. „Diese Maßnahmen werden einen schnelleren Einsatz der für die Investitionen zur Verfügung stehenden Mittel ermöglichen. Für mehr und schnellere Investitionen bleibt die öffentliche Hand aber weiterhin aufgefordert, ihre Bauherrenkompetenz anzunehmen und die entsprechenden personellen Ressourcen aufzubauen, damit Projekte überhaupt geplant werden. Ohne dieses sind alle anderen Bemühungen sinnlos,“ erklärte Pakleppa abschließend.

Quelle: ZDB



Mineralische Rohstoffe

Gemeinsames Positionspapier für Wettbewerbsgleichheit und Technologieoffenheit in der Bauwirtschaft

Ein engagiertes Plädoyer für nachhaltigen Massivbau halten 30 in der „Aktion nachhaltiger Massivbau“ zusammengeschlossene Organisationen und Verbände in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier. Darin treten sie entschieden gegen Holzbauquoten ein, wie sie verschiedentlich von politischer Seite gefordert werden.

...Vielmehr verlangen sie fairen und offenen Wettbewerb, der nicht einzelne Baustoffe oder Bauweisen einseitig fördert. Die Zukunft der mineralischen Baustoffe sei grün, heißt es in dem Papier mit Verweis auf die Forschungen und Initiativen der Branche in Richtung Klimaneutralität. Zu den Unterzeichnern gehört auch der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE).

Das Positionspapier können Sie hier als PDF anschauen oder herunterladen.

Vielleicht kann die Aktion auch einen Impuls dazu setzen, um in dieser oder ähnlicher Konstellation zukünftig noch enger für die erfolgreiche Entwicklung und die Zukunftssicherung des Massivbaus in Deutschland zusammen zu arbeiten.

Quelle: Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V./ Bildquelle: www.bayern-innovativ.de

Gemeinsame Verbandstage UVMB und BAU-ZERT e.V. in Wernigerode

Der UVMB und der BAU-ZERT e.V. laden zu den gemeinsamen Verbandstagen vom 10.-12. Juni 2021 nach Wernigerode ein.

...Der UVMB hatte 2020 ein Jubiläumsjahr „30 Jahre Baustoffverbände in den neuen Bundesländern" zu feiern. Dieses konnte bedingt durch die Corona-Pandemie leider nicht gefeiert werden.
Vom 10. Bis 12. Juni 2021 wird die Feier in Wernigerode mit einem abwechslungsreichen Programm nachgeholt. Folgende Programmpunkte sind geplant:

  • Mitgliederversammlungen der UVMB-Fachgruppen und Abteilungen des BAU-ZERT e.V.
  • Jahresmitgliederversammlungen des UVMB und BAU-ZERT e.V.
  • Begleitprogramm: Harzer Highlights
  • Tagesausflug: Fahrt mit der Schmalspurbahn auf den Brocken
  • Festabend der Baustoffindustrie im Fürstlichen Marstall mit Band

Quelle: Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) e.V.


Recycling

PreZero Dual ab 2021 bundesweit aktiv

Die PreZero Dual GmbH, eine Tochter der Schwarz Gruppe, wird zum 1. Januar 2021 in allen 16 Bundesländern mit einem eigenen dualen System vertreten sein. PreZero Dual war bereits zum 1. Januar 2020 in vorerst sieben Bundesländern erfolgreich gestartet. Die weiteren Systemgenehmigungen gemäß Verpackungsgesetz wurden in den vergangenen Monaten eingeholt – die letzte noch ausstehende Feststellung wurde nun durch das zuständige Landesministerium in Schleswig-Holstein erteilt und am 24. August 2020 im Amtsblatt veröffentlicht.

...Die Schwarz Gruppe, zu der neben PreZero auch die Einzelhandelsunternehmen Kaufland und Lidl gehören, hat schon früh Verantwortung für die eigenen Abfall- und Wertstoffströme übernommen. Mit dem eigenen dualen System setzt die Schwarz Gruppe nun einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung geschlossener Wertstoffkreisläufe innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe.  

„Unser erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Wertstoffe wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Dies gewährleisten wir mit unserem Umweltdienstleister PreZero mit eigenen Kapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Abfall- und Recyclingmanagement. Der Start von PreZero Dual war damit der nächste logische Schritt, weil wir mit einem eigenen dualen System selbst Verantwortung für die von der Schwarz Gruppe in Verkehr gebrachten Verpackungen übernehmen und gleichzeitig einen aktiven Beitrag dazu leisten, das werkstoffliche Recycling voranzutreiben“, sagt Dietmar Böhm, der aktuelle Geschäftsführer von PreZero Dual.

Aktuell werden bei PreZero Dual Verkaufsverpackungen von Kaufland und Lidl sowie von rund 700 zugehörigen Lieferanten lizensiert. Damit hat PreZero Dual aktuell – in den sieben Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen – für das dritte Quartal 2020 Marktanteile von insgesamt 10,6 Prozent Leichtverpackungen, 8,3 Prozent Glas und 5,1 Prozent Papier-Pappe-Karton (PPK). PreZero Dual freue sich darauf ab 2021 auch anderen Lizenznehmern bundesweit als zuverlässiger Partner zur Verfügung zu stehen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Quelle: bvse/ Bildquelle: PreZero

Kreislaufwirtschaft: Baustoffrecycling braucht mehr als nur guten Willen

„Die geplante Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes verpasst leider die Chance, bessere Voraussetzungen für einen stabilen Absatzmarkt für Recyclingbaustoffe zu schaffen. Gütegesicherte und zertifizierte Recyclingbaustoffe bleiben dadurch weiterhin unattraktiver Abfall und somit gegenüber Primärbaustoffen zweite Wahl.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, vor der zweiten und dritten Lesung des Gesetzes im Bundestag.

...In Deutschland fallen bei der Modernisierung, bei Renovierung und Neubau, aber auch bei Abbruchmaßnahmen jährlich rund 220 Millionen Tonnen mineralische Abfälle an. Deren schadlose Entsorgung wird über das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geregelt, bei dem eine möglichst hochwertige Kreislaufführung der Stoffströme angestrebt wird. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz ist das zentrale Gesetz im Abfallbereich, dessen Novellierung längst überfällig ist. Die Frist der Bundesregierung, die Europäische Abfallrahmenrichtlinie umzusetzen, ist bereits mit dem 05. Juli 2020 verstrichen. Nun steht Mitte September die Abstimmung zum Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie im Bundestag im Rahmen der 2. und 3. Lesung an.

Mit der Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wird auf die deutliche Stärkung des Recyclings und der Ressourceneffizienz abgezielt. Kreislaufwirtschaft im Bau bedeutet, dass Abfälle möglichst vermieden werden und das bestehende „Rohstofflager“ der bebauten Umwelt erneut für Gebäude und Infrastruktur genutzt wird. Wertvolle Primärrohstoffe werden so geschont und weite Transportwege vermieden.

„Trotz des politischen Bekenntnisses zu einer erstklassigen Kreislaufwirtschaft fehlt es dem vorliegenden Entwurf an Konsequenz,“ so Pakleppa.

So soll der Bund bei seinen Bauvorhaben mit einer konditionierten Bevorzugungspflicht für Recyclingmaterialien stärker in die Verantwortung genommen werden. Diese darf aber nicht mit unzumutbaren Mehrkosten verknüpft sein. „Eine deutliche Steigerung des Baustoffrecyclings kann nur gelingen, wenn diese Vergabepraxis weiter greift. Auch Länder und Kommunen müssen diese Pflicht ernsthaft mittragen und rechtlich verankern,“ ergänzte Andreas Pocha, Geschäftsführer des Deutschen Abbruchverbands.

Pocha weiter: „Leider versäumt es der Gesetzentwurf auch, die abfallrechtliche Verantwortlichkeit den Bauherren zuzuordnen. Damit wird auch weiterhin darauf verzichtet, bereits in der Planungsphase ein kosten- und ressourceneffizientes Entsorgungskonzept mit einer möglichst hohen Baustoffrecyclingquote festzulegen.“

Pakleppa ergänzte: „Sowohl die Mantelverordnung als auch indirekt das Kreislaufwirtschaftsgesetz sollen das Baustoffrecycling deutlich fördern. Beide Vorhaben müssen dafür wesentlich stärker an die Realität der Bauwirtschaft angepasst werden.“
   

Quelle: ZDB, Deutscher Abbruchverband/ Bildquelle: Recyclingportal

bvse-Mitgliederversammlung -hybrid- am 23.09.2020 in Bonn

Die Jahreshauptversammlung des Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) findet am Mittwoch, 23.09.2020, in der bvse-Geschäftsstelle in Bonn und zusätzlich digital über eine Videokonferenz statt. Auf der Agenda der diesjährigen Mitgliederversammlung steht beispielsweise das Thema „Politik für mehr Kreislaufwirtschaft“.

Quelle: bvse


Asphalt

Malcolm Simms für Engagement geehrt

Die European Asphalt Pavement Association (EAPA) hat Malcolm Simms, Direktor der MPA Asphalt (Mineral Products Association), der britischen Handelsvereinigung, die Asphaltproduzenten und Bauunternehmer vertritt, zum „EAPA Asphalt Advocate of the Year“-Preisträger ernannt. Wir stellen den Preisträger vor…

Weiterlesen unter: https://webkiosk.stein-verlaggmbh.de/as-05-20/63913759/14

Quelle: asphalt 5-2020

Mediathek-Empfehlung: „Asphalt – vom Steinbruch auf die Straße“

Am 14. September 2020 wurde im NDR-Fernsehen die Reportage „Asphalt – vom Steinbruch auf die Straße“ ausgestrahlt. Der Film erzählt die spannende Geschichte des Asphalts – von der Sprengung im Steinbruch bis zur Nachtbaustelle in Hannover – und wurde von der zuständigen NDR-Redaktion sehr positiv aufgenommen. Die Dreharbeiten zu diesem Beitrag fanden u. a. bei unserem Mitgliedsunternehmen Hermann Wegener GmbH & Co. KG in Hannover statt.

Über folgenden Link gelangen Sie direkt zur Reportage:

https://www.ardmediathek.de/ard/video/die-nordreportage-asphalt-vom-steinbruch-auf-die-strasse/ndr-fernsehen/Y3JpZDovL25kci5kZS8xNDBkMGE0Ni04ZTk3LTRlOTItOTg5NS1jZjRmZmNiODI5YjU/

Quelle: NDR

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