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Meldungen der Woche

Baumaschinen- und Baustoffanlagenindustrie in schwierigem Fahrwasser

Noch im Februar ließ der Auftragseingang in der Baumaschinenindustrie die Hersteller mit der Hoffnung auf das Jahr 2022 blicken, dass bei einer verbesserten Situation auf der Zulieferseite ein einstelliges Umsatzwachstum von 7 Prozent erreicht werden könnte. Diese Erwartung ist hinfällig, die Branche sieht sich in einem aktuellen Krisenumfeld aus Krieg, Inflation, Energieknappheit, einsetzender Zinswende, Schwäche des Euro, andauernden negativen Auswirkungen der Pandemie, insbesondere in China und riesigen Disruptionen in der internationalen Logistik nicht in der Lage, eine seriöse Prognose zu treffen.

...Die Situation ist paradox. Der hohe Auftragsbestand in der Baumaschinen- wie in der Baustoffanlagenindustrie täuscht über die Situation hinweg. Trotz dieser guten Lage sind einige Unternehmen in der Kurzarbeit, weil Material und Vorprodukte fehlen. Ob sie die Aufträge in den kommenden Monaten abarbeiten können, ist völlig unklar. Zusätzliche Nachfrageimpulse sind bislang kaum in Sicht. Daher sind flexible Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, um durch dieses unsichere Fahrwasser manövrieren zu können.

Mittelfristig bleiben die Aussichten nach wie vor positiv, weil die meisten Abnehmerbranchen auch in Zukunft wachsen werden. Allerdings wird es einen bremsenden Effekt geben durch die in vielen Ländern infolge der Pandemie und des Ukraine-Kriegs gestiegene Verschuldung der öffentlichen Haushalte.

bauma und glasstec im Herbst setzen Impulse

Die großen Aufgaben, CO2 zu reduzieren und die Digitalisierung voranzubringen, geben der Innovationskraft der Unternehmen Auftrieb und eröffnen damit erweiterte oder neue Geschäftsfelder. Die Leitmessen der Baumaschinen- und Baustoffanlagenbranche, die glasstec im September und die bauma im Oktober, werden richtungsweisend sein.

Quelle: VDMA; Bildquelle: fluid.de

Auszubildende der Baustoffindustrie erhalten Abschlusszeugnisse

34 Auszubildende der Baustoffindustrie erhielten am 15. Juli 2022 ihre Abschlusszeugnisse. Die feierliche Übergabe fand in der Aula des ERFURT Bildungszentrum Unternehmensverbundes (ebz) im Norden der Landeshauptstadt statt.

Die dreijährige praktische Ausbildung erfolgt in länderübergreifenden Berufsschulklassen für Verfahrensmechaniker der Fachrichtungen Transportbeton, Baustoffe, vorgefertigte Betonerzeugnisse und Asphalttechnik sowie einer Klasse für Aufbereitungsmechaniker in den Fachrichtungen Naturstein sowie Sand und Kies. Bei dieser dualen Berufsausbildung wird die Fachtheorie in der staatlichen berufsbildenden Walter-Gropius-Schule vermittelt.

...Für Ihre guten Leistungen wurden die Besten der einzelnen Fachrichtungen vom Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) e.V. ausgezeichnet. Tim Hillebrand (Spenner Herkules Niedersachsen GmbH & Co. KG aus Cremlingen), Marcel Pierre Scholz und Denis Litvin (beide Hartsteinwerke Bayern-Mitteldeutschland aus Erfurt), Nico Wende (Cemex Zement GmbH aus Rüdersdorf) erhielten eine Urkunde und eine Geldprämie.

Zwischen dem Unternehmerverband und dem ebz besteht eine bereits langjährige Partnerschaft, welche bis 1990 zurückreicht und von dem damaligen Landesverband für Thüringen und Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen wurde. Nach weiteren Fusionen mit Verbänden aus Sachsen sowie Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern entstand 2004 der heutige UVMB, welcher als Gesamtverband die Interessen von derzeit etwa 250 Mitgliedsunternehmen mit rund 5.000 Beschäftigten vertritt.

„Wir möchten euch heute als vollwertige ,Gesellen‘ in die Branche aufnehmen. Vor euch liegt eine gute Perspektive mit vielfältigen Chancen“, gratulierte UVMB-Geschäftsführer Bert Vulpius den neuen Facharbeitern. Obwohl der Baustoffgewinnung und Baustoffbranche einerseits „ein harter Wind“ entgegen wehe, sei andererseits der Bedarf an Baurohstoffen groß. Die aktuellen – auch von der Bundesregierung - gesteckten Ziele allein für den Wohnungs- und Infrastrukturbau erforderten große Mengen an regionalen Baustoffen. „Es gibt leider immer noch die Vorstellung, man könne nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie und Braunkohleförderung auch auf die Gewinnung von heimischen Baustoffen verzichten.“ Aber auch der Ausbau regenerativer Energien ist ohne heimische Baustoffe nicht machbar. Allein für das Fundament einer Windkraftanlage brauche man etwa 1.300 Kubikmeter Beton, gab Vulpius zu bedenken.

„Ich bin in einem Dorf aufgewachsen und wollte auch hier bleiben. Da es mit einem Krankenhaus und dem Steinbruch nur zwei große Arbeitgeber gibt, habe ich mich für den letzteren entschieden.“ Dazu komme auch noch, dass er sich in der Natur sehr wohl fühle, begründete Denis Litvin von den Hartsteinwerken Bayern-Mitteldeutschland seine Wahl für das Werk Flechtingen. „Es ist für mich beeindruckend, die riesige Fläche von einem der größten Steinbrüche Europas zu sehen und mitzuerleben, was Menschen gemeinsam daraus machen können.“ Jetzt sei ihm erst mal eine Zeit der Berufserfahrung wichtig. Jedoch habe er schon mit seinem Betriebsleiter über eine zukünftige Weiterbildung und einen berufliche Aufstieg gesprochen. Eine Meisterqualifizierung oder sogar ein Duales Studium kann sich Denis Litvin dabei durchaus vorstellen.

Verabschiedet wurde an diesem Tag auch offiziell Annegret Marschall von der Walter-Gropius-Schule SBBS 7. Nach insgesamt 43 Jahren in der Berufsausbildung geht sie in diesem Jahr in den Ruhestand. Die Fachlehrerin der Steine- und Erdenberufe war maßgeblich für die Ausbildung verantwortlich und kooperierte hier eng mit dem ebz. Mario Buchspieß, Ressortleiter Ausbildung -Elektrotechnik/Mechatronik/IT-Berufe/kaufmännische Inhalte bedankte sich im Namen aller Beteiligten für die langjährige Partnerschaft.

Quelle: Michael Schlutter



Mineralische Rohstoffe

Neuer Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V.

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V. hat am 1.7.2022 die Neukonstellation des Vorsitzes beschlossen. Thomas Perterer, CEO der Lhoist Germany Wülfrath, übernimmt den Vorsitz und der bisherige erste Vorsitzende Dr. Kai Schaefer, Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens Schaefer Kalk, wird zukünftig gemeinsam mit Dr. Burkhard Naffin, CEO Fels-Werke GmbH, als stellvertretende Vorsitzende den BVK leiten.

...Perterer übernimmt damit nach der am 1. April erfolgten Übernahme der Geschäftsführung der Lhoist Deutschland auch den Vorsitz des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V. und vertritt damit zukünftig die Interessen der Kalkindustrie auch auf Verbandsebene.

Thomas Perterer ist bereits seit mehr als 8 Jahren in verschiedenen Leitungspositionen für Lhoist als größtem deutschen Kalkproduzenten tätig. Zuvor war er als Manager und Berater international in der Zement- und Bauindustrie tätig.

Der BVK freut sich, mit ihm auf das Wissen eines weiteren langjährigen Branchenexperten in der Kalkindustrie zurückgreifen zu können und sieht in ihm eine optimale Besetzung für diese Position in besonders herausfordernden Zeiten.

Schwerpunkte des dreiköpfigen Vorsitzes des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V. werden gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Martin Ogilvie die weitere Begleitung des Wandels der Kalkindustrie über die klimaneutrale Produktion zur klimapositiven Industrie sowie die Lösung der Energieversorgung der energieintensiven Branche und die Standortsicherung sein.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Philip Niemann, der den Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V. als stellvertretender Vorsitzender bis April 2022 begleitete und nun durch den beruflichen Wechsel als CEO von Lhoist North America in die USA umgezogen ist und dadurch beruflich bedingt den stellvertretenden Vorsitz nicht weiter ausüben konnte.

Quelle: BV Kalk

CEMEX Deutschland beteiligt sich mit 53 % an der Unternehmensgruppe ProStein

Das Baustoffunternehmen CEMEX erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an dem bedeutenden ostdeutschen Hartsteinunternehmen. Die Transaktion wurde am 5. Juli 2022 abgeschlossen. Damit wird die CEMEX Deutschland Mehrheitseigentümerin der Unternehmensgruppe ProStein. Sie besteht aus der ProStein GmbH & Co. KG, der Steinbruch Oberottendorf GmbH und der VMB Vertriebsgesellschaft mineralische Baustoffe mbH mit insgesamt sechs aktiven Hartsteinwerken. Außerdem betreibt die Gruppe zahlreiche Verfüllstandorte. Der Jahresabsatz der ProStein beläuft sich auf 3 Millionen Tonnen mineralischer Rohstoffe. Damit wird sich der Absatz der CEMEX Deutschland AG in dieser Produktsparte verdoppeln.

...Der Vorstand der CEMEX Deutschland AG sieht die Unternehmensgruppe als perfekte Ergänzung im Portfolio. „Mitteleuropa ist ein Hotspot für Zuschlagstoffvorkommen und die ProStein ist ideal aufgestellt, um gleich mehrere der wichtigsten Metropolmärkte von CEMEX zu bedienen“, so Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender der CEMEX Deutschland AG. Das Produktangebot der ProStein macht CEMEX darüber hinaus zu einem Komplettanbieter von Zuschlagstoffen im Raum Berlin. Die beiden großen Steinbrüche der ProStein sind per Zug an die Metropolen angebunden, was eine nachhaltige Materiallieferung sicherstellt. Diese bedeutende Investition im Bereich Mineralische Rohstoffe unterstreicht die Bedeutung des deutschen Marktes für CEMEX.

Quelle: Cemex


Recycling

25. ISTE-Baustoff-Recycling-Tag am 19. Oktober in Filderstadt

Der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) und das Qualitätssicherungssystem Recycling-Baustoffe Baden-Württemberg e.V. (QRB) laden Politik, Verwaltung, Planungs- und Ingenieurbüros, Baustoff-Hersteller, Bauunternehmen sowie angewandte Forschung zum Baustoff-Recycling-Tag nach Filderstadt ein. Die Veranstaltung findet zum 25. Mal am 19.10.2022 in der FILHarmonie in Filderstadt statt.

...Die Mantelverordnung tritt am 1. August 2023 in Kraft. Mit den neuen Regelungen, u.a. des Baustoff-Recyclings und der Verfüllung von Abgrabungen, sind alle Bereiche der Steine- und Erdenindustrie betroffen. Die einschlägigen Ländererlasse werden abgelöst. Es verbleiben dann noch gut 9 Monate für die Umsetzung der Mantelverordnung. Die Branche, die Politik und die Verwaltung stehen vor großen Herausforderungen. Die Eröffnung des 25. Baustoff-Recycling-Tag erfolgt durch Staatssekretär Dr. Andre Baumann.

Neben der Vorstellung eines Praxishandbuchs für Unternehmen, Bauherrn und Behörden durch Peter Dihlmann (RC-Erlass Baden-Württemberg) wird sich u.a. mit nachstehenden Fragen rund um die Mantelverordnung befasst:

  • Schafft der Verordnungsgeber noch eine kleine Novelle der Ersatzbaustoffverordnung bis zum Inkrafttreten der Mantelverordnung und was steht drin?
  • Wie bereitet sich die Umweltverwaltung in Baden-Württemberg auf die Umsetzung der MantelVO vor?
  • Wie bereitet sich die Straßenbauverwaltung auf die Umsetzung der MantelVO vor?
  • Wie bereitet sich die Recycling- und Verfüllbranche auf die Umsetzung der MantelVO vor?

Zusätzlich wird der 25. ISTE-Baustoff-Recycling-Tag viele weitere praxisrelevante Themen umfassen; u.a. werden folgende Fragen diskutieren:

  • Wie stellen wir sicher, asbesthaltiges Material aus der Verwertung so auszuschleusen, dass nachweislich kein asbesthaltiges Material in unsere RC-Anlagen gelangt?
  • Was können wir noch alles mit Boden, Bauschutt und Recycling-Baustoffen machen? Bodenaufbereitung, nass- und trockenmechanische Rückgewinnung von Steinen, Bauschutt im Zement, Brechsande im R-Beton.
  • Best Practice Beispiele für Nachhaltigkeit in Recyclingbetrieben: Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und -produktion.

Quelle: ISTE

bvse-Landesversammlung „Süd“ wählte in Ulm

Am 7. Juli fanden sich die Mitglieder der bvse-Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg zu den turnusgemäßen Vorstandswahlen in Ulm zusammen. Den Landesverband Bayern führt Christiane Neuhaus (Neuhaus OHG) an. In Baden-Württemberg übernimmt fortan Ralf Nowak (WEAG GmbH & Co. KG) den Vorsitz.

...Neben den beiden Vorsitzenden wurden unter Leitung des bvse-Hauptgeschäftsführers Eric Rehbock auch die stellvertretenden Landesvorsitzenden beider Bundesländer jeweils einstimmig per Akklamation gewählt.

Eric Rehbock dankte dem scheidenden baden-württembergischen Landesvorsitzenden Wolfgang Müller, der nicht mehr kandidiert hatte, herzlich für das jahrelange Engagement im Landesgremium und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und beglückwünschte die wieder- bzw. neugewählten Spitzenvertreter der Landesverbände.

Die bvse-Landesspitzen „Süd“ setzen sich für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen:

Bayern:

Landesvorsitz:
Christiane Neuhaus (Neuhaus OHG)

Stellvertreter:
Maximilian Scheidacker (Zellner Recycling GmbH)

Stellvertreter für den Fachbereich EBS, Altholz und Biogene Abfälle:
Florian Lankes (DIE GRÜNEN ENGEL Entsorgung und Logistik GmbH)

Stellvertreter für den Fachbereich Recycling von Reifen und Gummi:
Günter Ihle (RIGDON GmbH)

Baden-Württemberg:

Landesvorsitz:
Ralf Nowak (WEAG GmbH & Co.KG)

Stellvertreter:
Matthias Einsele (ELM Recycling GmbH & Co.KG)

Stellvertreter für den Fachbereich Papierrecycling:
Jan Ludwig (Degenkolbe Recycling GmbH)

Quelle: bvse


Asphalt

A49: Verkehrsfreigabe im Abschnitt Neuental bis Schwalmstadt

Die Verkehrsfreigabe im Abschnitt der A49 von Neuental-Bischhausen bis Schwalmstadt-Treysa ist erfolgt: Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, und Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH sowie Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen eröffneten die rund 12 Kilometer lange neue Strecke. Der Bund investiert hier insgesamt 250 Millionen Euro.

...Oliver Luksic betonte bei der Verkehrsfreigabe am Südportal des Tunnels Frankenhain die Bedeutung der sogenannten Verkehrseinheit (VKE) 20 der A 49: „Wir sind dem Lückenschluss zur Anbindung an die A5 heute ein wichtiges Stück nähergekommen. Mit der A49 verbessern wir die Infrastruktur deutlich. Davon profitieren die Wirtschaftsräume Nordhessens und Mittelhessens, denn Mobilität ist ein wichtiger Standortfaktor.“

Die VKE 20 der A49 schließt an die bestehende A49 bei Neuental-Bischhausen an und endet bei Schwalmstadt-Treysa im Anschluss an die B454. Sie besteht aus 19 Bauwerken einschließlich des Tunnels Frankenhain. Stephan Krenz: „Ich freue mich, dass wir vor dem Hintergrund von Covid-19 und der Ukraine-Krise sowie der damit verbundenen Rohstoffknappheit und Kostensteigerungen hier an der VKE 20 pünktlich und im Rahmen des Budgets fertig geworden sind.“ Im Mai 2009 wurde der Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig. Der erste Spatenstich erfolgte im März 2011 für das Überführungsbauwerk der B454 an der heutigen Anschlussstelle Schwalmstadt.

Projektdaten A49 VKE 20:

  • Planfeststellungsbeschluss/Baurecht seit 28.05.2009
  • Baubeginn: März 2011
  • Gesamtlänge:  11,8 km
  • Gesamtkosten ca. 250 Mio. Euro
  • Prognose durchschnittliche tägliche Verkehrsmenge (DTV): 38.000 Fahrzeug in 24h
  • vier Talbrücken (LW = Länge zwischen den Widerlagern)
    • Talbauwerk Goldbach (Bauzeit 8/2018 bis 6/2019), LW = 285m, Kosten ca. 24,0 Mio. Euro
    • Talbauwerk Schlierbach (Bauzeit 1/2017 bis 3/2019), LW = 170m, Kosten ca. 10,1 Mio. Euro
    • Talbauwerk Todenbach (Bauzeit 10/2015 bis 11/2017), LW = 259m, Kosten ca. 11,3 Mio. Euro
    • Talbauwerk Katzenbach (Bauzeit 7/2016 bis 8/2018), LW = 252m, Kosten ca. 12,3 Mio. Euro
  • ein Tunnel: TU Frankenhain (Bauzeit 4/2013 bis 7/2016), L ca. 900 m, Kosten ca. 52,3 Mio. Euro, Tunneldurchschlag der Oströhre im Rahmen der "Barbarafeier" am 04.12.2013
  • eine Grünbrücke für Wildwechsel (Bauzeit 1/2017 bis 3/2019) LW = 62 m, Kosten ca. 3,7 Mio. Euro
  • sieben Überführungs-/Unterführungsbauwerke für Landes-/Kreisstraßen und Wirtschaftswege
  • zwei Anschlussstellen: AS Schwalmstadt-Treysa, zur Anbindung der L3155 und der B454 über einen 2,3 km langen Zubringer zum Ortsteil Treysa, sowie die AS Neuental-Bischhausen (Teilfreigabe im Oktober 2021).

Der Streckenbau wurde in 3 Bauabschnitte aufgeteilt:

  • Mittelabschnitt: Bauzeit Januar 2017 bis März 2019
  • Südabschnitt: Bauzeit Juli 2018 bis Juli 2020
  • Nordabschnitt: Oktober 2018 bis Juni 2022

Quelle: Strabag

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