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Zeppelin-Cat: Schenker investiert in Kreislaufwirtschaft

Mit leistungsstarker Cat-Baumaschinentechnik baut die Schenker Industrie + Städtereinigungs-GmbH am Standort Hohenkammer ihre Position als innovativer Anbieter in der Kreislaufwirtschaft weiter aus. Herzstück der Investitionen sind hochmoderne Anlagen, mit denen sich selbst komplexe Abfall- und Wertstoffgemische effizient trennen lassen. Die gewonnenen Materialien werden anschließend wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt.

Seit Ende 2025 gehört Schenker mit seinen rund 60 Mitarbeitern zur Lobbe-Gruppe. Das familiengeführte Unternehmen in vierter Generation hat seinen Hauptsitz in Iserlohn und beschäftigt an mehr als 60 Standorten über 2.750 Mitarbeitende. Am verkehrsgünstig gelegenen Standort an der B13 im oberbayerischen Hohenkammer, unweit der Autobahn A9 zwischen Pfaffenhofen und München, wird das Material von Privatpersonen, Handwerksbetrieben, Gewerbe- und Industriekunden sowie anderen Containerdiensten, Entsorgern und kommunalen Wertstoffhöfen aus einem Umkreis von rund hundert Kilometern angeliefert. In Hohenkammer verarbeitet Schenker auf dem rund 95.000 Quadratmeter großen Areal nahezu alle Abfallstoffe – mit Ausnahme von Asbest und Mineralfaserabfällen – und betreibt insgesamt zwölf genehmigte Behandlungsanlagen. Dazu gehört die Aufbereitung von Altholz, Kunststoffen, Ersatzbrennstoffen, Schrott und Metallen sowie weiteren Wertstofffraktionen. Während die Cat Radlader 908 Highlift sowie die beiden Radlader 938M vorrangig zum Beschicken der unterschiedlichen Anlagen eingesetzt werden, kommen die Umschlagbagger MH 3050 und MH 3026 vor allem in der Schrottaufbereitung sowie in der Verarbeitung von Ersatzbrennstoffen und Holzverwertung zum Einsatz. Dabei punkten sie mit ihrer Reichweite und Kraft bei gleichzeitig feinfühliger Steuerung.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Cat Baumaschinen waren die hohe Flexibilität, die robuste Bauweise sowie die große Leistungsstärke und Reichweite der Maschinen. Sie werden überwiegend mit Polypgreifern betrieben, um sowohl geschreddertes Schüttgut als auch ungeschredderte Materialien umzuschlagen und Zerkleinerungsanlagen zuverlässig zu beschicken. Rund 80 Prozent der Einsätze sind fest zugewiesen, gleichzeitig bleiben die Maschinen zu etwa 20 Prozent flexibel für andere Aufgaben einsetzbar.

Der Cat MH 3050 ist speziell für den Einsatz auf Schrottplätzen, Häfen und Industrieanlagen ausgelegt. Denn Ausleger und Stiel bieten zusammen eine Reichweite von 18 Metern und ermöglichen damit Materialbewegungen in einem großen Radius. „Er ist unser großes Mädchen für alles“, beschreibt Geschäftsführer Thomas Schenker, dass der Cat MH 3050 im Umschlag von Altholz, Sperrmüll und Eisen zum Beschicken und Beladen der Schredder eingesetzt werden soll. „Natürlich spielte bei den Überlegungen die große Reichweite eine entscheidende Rolle“, betont er. Der MH 3026 kommt immerhin auf eine Reichweite von 13 Metern und wird vorrangig in der Verladung eingesetzt. Wie auch bei seinem großen Bruder schätzen die Maschinisten die komfortable, schall- und vibrationsgedämpfte Kabine.

Die eingesetzten Maschinen verfügen über moderne Assistenzsysteme, die Effizienz, Sicherheit und Komfort im Arbeitsalltag deutlich erhöhen. Punkten können sie dank der elektronisch gesteuerten Hydraulik für präzise und kraftsparende Arbeitsabläufe und den individuell programmierbaren Joysticks mit fahrerspezifischen Einstellungen sowie dem sehr guten Überblick. Systeme wie die Hub-Schwenkbegrenzung E-Fence und der Kabinenschutz sorgen auch bei beengten Einsatzbedingungen für zusätzliche Sicherheit. Die gute Zugänglichkeit der Wartungspunkte vom Boden aus trägt ebenfalls zur Arbeitssicherheit bei. „Das Feedback unserer Maschinisten ist sehr positiv – insbesondere in Bezug auf Bedienkomfort und Leistungsfähigkeit“, fasst Thomas Schenker die Rückmeldungen der Fahrer zusammen. Moderne Motoren nach Abgasstufe V unterstreichen den Anspruch an nachhaltige und emissionsarme Technik. „Schon nach den ersten Einsatzmonaten stellen wir deutliche Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch fest“, unterstreicht er. „Ein weiterer wichtiger Faktor für uns ist die kundennahe Betreuung der Zeppelin Niederlassung München. Unser Ansprechpartner Willi Krah ist kompetent, schnell und jederzeit erreichbar“, lobt der Geschäftsführer den Verkaufsleiter Industrial & Waste Bayern, der das Unternehmen betreut. Denn auch hier gilt: Die größte Herausforderung sind stehende Maschinen. Qualifizierte Servicetechniker von Zeppelin und ein zuverlässiger Support auch digital über VisionLink sichern eine hohe Maschinenverfügbarkeit bei gleichzeitig wirtschaftlicher Kostenstruktur – ein entscheidender Beitrag für einen reibungslosen Betrieb bei Schenker.


www.zeppelin-cat.de

Foto: Zeppelin

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