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UnionStahl: Verschleißfeste Stähle für die Kreislaufwirtschaft

Die Anforderungen an die Recyclingbranche steigen kontinuierlich: Höhere Durchsatzmengen, zunehmend heterogene Materialströme und wachsender Kostendruck stellen Betreiber vor immer größere Herausforderungen. Neben moderner Anlagentechnik rückt dabei ein oft unterschätzter Faktor in den Fokus – die richtige Werkstoffwahl.

Extreme Bedingungen im Recyclingalltag

Ob in Schreddern, Brechanlagen, Sieben oder Fördersystemen – die Beanspruchung der eingesetzten Komponenten ist enorm. Abrasive Materialien wie Bauschutt, Metallschrott oder Aufbruchasphalt sorgen für intensiven Verschleiß. Gleichzeitig wirken Schlagbelastungen, hohe Temperaturen und wechselnde Lastzustände auf Maschinen und Anlagen ein.

Die Folgen sind bekannt: hoher Wartungsaufwand, ungeplante Stillstände und steigende Betriebskosten.

 

Werkstoffe als Schlüssel zur Effizienz

UnionStahl setzt gezielt auf leistungsfähige verschleißfeste Stähle, die speziell für diese extremen Einsatzbedingungen entwickelt wurden. Ein zentraler Bestandteil des Portfolios ist Creusabro – ein hochentwickelter Werkstoff aus dem Hause Industeel.

Seine besondere Stärke liegt in der Fähigkeit zur Kaltverfestigung: Unter mechanischer Beanspruchung erhöht sich die Oberflächenhärte signifikant, während der Kern zäh bleibt. Diese Kombination sorgt für eine deutlich verlängerte Standzeit und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Rissbildung und Bruch.

Gerade bei Anwendungen mit gleichzeitiger Abrasion und Schlagbeanspruchung – etwa in Brech- und Mischprozessen – bietet der Werkstoff Creusabro klare Vorteile gegenüber klassischen verschleißfesten Stählen.

 

Praxisbeispiel: Brecherauskleidung im Bauschuttrecycling

Wie sich diese Eigenschaften konkret auswirken, zeigt der Einsatz in einer Brechanlage für Bauschutt. Hier sind Prallleisten und Auskleidungen extremen Belastungen ausgesetzt: Hartes, abrasives Material trifft mit hoher Energie auf die Bauteile, gleichzeitig sorgen wechselnde Korngrößen für ungleichmäßige Beanspruchung.

Durch den Einsatz von Creusabro als Auskleidungswerkstoff konnte die Standzeit der Komponenten deutlich erhöht werden. Während herkömmliche verschleißfeste Stähle schneller an Materialstärke verlieren, profitiert Creusabro von seiner Kaltverfestigung – die Oberfläche passt sich der Belastung an und wird im Betrieb härter.

Das Ergebnis: reduzierte Wartungsintervalle, weniger Stillstände und eine insgesamt höhere Anlagenverfügbarkeit. Gerade bei kontinuierlich betriebenen Recyclinganlagen ist dieser Effekt ein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil.

 

Zuverlässigkeit auch bei hohen Temperaturen

In der Recyclingpraxis spielen erhöhte Temperaturen eine wichtige Rolle, beispielsweise bei der Verarbeitung von Aufbruchasphalt. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil: Auch bei Temperaturen von bis zu 450 °C und darüber hinaus bleiben die mechanischen Eigenschaften stabil. Selbst bei deutlich höheren Temperaturen kommt es zu keinem nennenswerten Härteverlust.

Das sorgt für zusätzliche Prozesssicherheit und reduziert den Verschleiß unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit

Effizienz und Nachhaltigkeit gehen in der Kreislaufwirtschaft Hand in Hand. Längere Standzeiten bedeuten nicht nur geringere Kosten, sondern auch einen reduzierten Materialeinsatz. Weniger Ersatzteile, geringere Wartungsintervalle und minimierte Stillstandzeiten tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Prozesse nachhaltiger zu gestalten.

 

Praxisorientierte Lösungen von UnionStahl

UnionStahl versteht sich als Partner der Recyclingindustrie und unterstützt Kunden dabei, ihre Anlagen wirtschaftlicher und langlebiger zu betreiben. Mit einem breiten Portfolio an verschleißfesten Stählen und fundierter Werkstoffkompetenz werden individuelle Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen realisiert.

Denn gerade unter extremen Bedingungen entscheidet der richtige Werkstoff über den Unterschied zwischen Stillstand und Produktivität.


www.unionstahl.com

Fotos: UnionStahl

 

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