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Steinexpo schließt mit Rekordergebnis

Am Nachmittag des 5. September 2026 ist die 12. steinexpo zu Ende gegangen. 62.965 Fachbesucher strömten an den vier Messetagen nach Nieder-Ofleiden in Europas größten Basaltsteinbruch – so viele wie nie zuvor. Sie nahmen auf 185.000 m² Ausstellungsfläche die Neuheiten von 328 Ausstellern aus über zehn Nationen mit über 400 Marken in Augenschein.

Die veranstaltende Geoplan GmbH aus Iffezheim verzeichnete damit ein Ausstellerplus von über 10 % im Vergleich zur vorherigen steinexpo im Jahr 2023. Besucherseitig waren es 2 % mehr und damit gleichermaßen ein neues Allzeithoch. Das Ergebnis übertrag die Erwartungen der Messemacher. Sie  hatten mit einer Besucherzahl auf ähnlichen hohem Niveau zur vormaligen Ausgabe vor drei Jahren gerechnet.

Veranstalter Dominik Rese, Geschäftsführer der Geoplan GmbH und steinexpo-Messechef, zog ein rundum positives Fazit: „Die Stimmung im Bruch war hervorragend. Viele Aussteller berichten von einer extrem hohen Fachbesucherqualität und von nachhaltigen Kontakten auf der Messe.“

Mit ihm standen bei der offiziellen steinexpo-Eröffnung der MHI-Vorstandssprecher Christoph Hagemeier sowie der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Gießen, Dr. Christoph Ullrich, auf der Bühne.

Der hessische Bauminister Kaweh Mansoori besuchte die steinexpo am 5. September, um sich über aktuelle Entwicklungen und Innovationen der Roh- und Baustoffindustrie zu informieren und mit Unternehmen sowie Branchenvertretern ins Gespräch zu kommen. Das fand an den Messeständen der Mitteldeutschen Hartstein-Industrie AG (MHI) sowie der Zeppelin Baumaschinen GmbH statt. Die moderierte Großgeräte-Allgemein-Demo und das Nutzen des Messeaufzugs gehörten ebenso dazu.

Sein Fazit lautet: „Wer Wohnungen bauen, Straßen sanieren und unsere Infrastruktur modernisieren will, braucht eine leistungsfähige Roh- und Baustoffindustrie. Auf der steinexpo sieht man sehr anschaulich, wie viel technischer Fortschritt in dieser Branche steckt und wie sehr sich die Arbeitsweisen weiterentwickeln. Für mich gehört deshalb zur Debatte über schnelleres Bauen immer auch die Frage, unter welchen Bedingungen die Unternehmen arbeiten können, die es am Ende möglich machen. Politik muss dafür sorgen, dass gute Ideen nicht an unnötigen Hürden scheitern und Investitionen verlässlich möglich sind. Genau dafür ist der direkte Austausch mit der Praxis so wichtig – und ich freue mich, dass Maximilian Ziegler diesen Austausch hier vor Ort mit uns führt.“ Ziegler ist MdL und für die SPD-Landtagsfraktion der Sprecher für Verkehr, Mittelstand, ländlicher Raum, Jagd und Fischereiwesen.

www.steinexpo.de

Foto: tne

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