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ReKuWi: Was braucht eine funktionierende Reifenkreislaufwirtschaft?

Was entscheidet darüber, ob geprüfte Gebrauchtreifen oder runderneuerte Reifen eingesetzt werden? Welche Kreislaufangebote kann der Reifenhandel heute bereits machen? Welche Rolle spielen Runderneuerung, Nachschneiden und Entsorgung im Flottenalltag? Und welche Kriterien bestimmen die Reifenbeschaffung in Kommunen?

Das Kooperationsprojekt „ReKuWi – Reifenkreislaufwirtschaft NRW“ möchte diese Fragen gemeinsam mit den Menschen und Organisationen beantworten, die Reifen kaufen, verkaufen, einsetzen, beschaffen oder entsorgen. Dazu startet ReKuWi vier Umfragen für unterschiedliche Zielgruppen.

Damit Reifen länger genutzt, geeignete Karkassen erhalten und Reifen einer weiteren Verwendung zugeführt werden können, müssen viele Akteure zusammenspielen. ReKuWi betrachtet deshalb die gesamte Kette – von der Kaufentscheidung über den Handel und die gewerbliche Nutzung bis zur öffentlichen Beschaffung.

Gesucht werden Einschätzungen und Erfahrungen von:

  • Kommunen und kommunalen Betrieben: zu zirkulärer Beschaffung und Anforderungen an Reifen und Dienstleistungen
  • Reifenhandel und Werkstätten: zu Kreislaufangeboten, Kundenanforderungen und Entsorgungswegen
  • Flotten und Speditionen: zu Runderneuerung, Nachschneiden, Wirtschaftlichkeit und Entsorgung
  • Endverbraucherinnen und Endverbrauchern: zur Wahrnehmung und Akzeptanz geprüfter Gebrauchtreifen

Auf der ReKuWi-Website finden Interessierte eine kurze Übersicht und gelangen von dort direkt zur passenden Umfrage.

Erfahrungen aus der Praxis sind entscheidend

Die Ergebnisse sollen zeigen, welche Kreislauflösungen bereits genutzt werden, wo Vorbehalte oder Informationsbedarfe bestehen und welche praktischen Hindernisse den Einsatz erschweren. Auf dieser Grundlage möchte das Projektteam Lösungen entwickeln, die sich im Alltag umsetzen lassen.

„Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft entsteht nicht allein am Schreibtisch. Wir brauchen die Erfahrungen der Menschen und Organisationen, die täglich mit Reifen zu tun haben. Jede Teilnahme liefert uns wichtige Hinweise für praxistaugliche Lösungen“, sagt Peter Lüdorf, Sprecher der Kooperation Circular Economy GbR.

ReKuWi bittet alle angesprochenen Unternehmen, öffentlichen Stellen und Endverbraucher, die jeweils passende Umfrage auszufüllen, oder den Link direkt an die zuständige Person im Unternehmen oder in der Verwaltung weiterzuleiten.

Die Teilnahme ist anonym möglich und dauert je nach Umfrage etwa zehn Minuten. Die Umfragen können bis zum 4. November 2026 ausgefüllt werden.

Alle Umfragen und weitere Informationen finden Sie hier.

Über ReKuWi – Reifenkreislaufwirtschaft NRW

„ReKuWi – Reifenkreislaufwirtschaft NRW – Effiziente und nachhaltige Reifenverwertung“ ist ein Kooperationszusammenschluss von fünf Unternehmen der Reifenbranche, koordiniert von der CGW GmbH (Willich). Ziel ist der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für Reifen in Nordrhein-Westfalen.

Beteiligte Unternehmen: Gummi Berger Hans Berger GmbH & Co. KG · Reifen Gruppe Ruhr · Detection-X GmbH · Bear-Machines GmbH · Reifenhaus Caspar Wrede GmbH

Förderhinweis: Das Projekt wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Just Transition Fund (JTF) von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert. Weitere Informationen: www.efre.nrw · #efrenrw · #EUinmyRegion


www.rekuwi.de

Grafik: ReKuWi

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