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Neues digitales Hilfstool für mineralische Ersatzbaustoffe

Am 1. August 2023 ist bundesweit die Ersatzbaustoffverordnung in Kraft getreten. Diese Verordnung regelt erstmals bundeseinheitlich den Einsatz mineralischer Abfälle wie Bauschutt oder Bodenaushub. In Nordrhein-Westfalen fallen geschätzt 40 Mio. t mineralische Bauabfälle/a an. Der Einbau von Recyclingmaterial muss dokumentiert werden. Nun gibt es eine neue digitale Einbaukarte für mineralische Ersatzbaustoffe.

Entwickelt hat sie vero, Verband der Bau- und Rohstoffindustrie, mit der Nordrhein-Westfalen-Initiative „Innovation in der Bauwirtschaft“. Das Tool vereinfacht die Anwendung und wurde vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mit 141.000 Euro unterstützt.

Die Anwendung bildet die komplexen Anforderungen der EBV kartografisch und anwenderfreundlich ab. Nutzer erhalten mit wenigen Klicks belastbare Aussagen zum zulässigen Einbau mineralischer Ersatzbaustoffe – unter Berücksichtigung von Einbauweise, Wasserschutzgebieten, grundwasserfreier Sickerstrecke und Bodenart. Die digitale Einbaukarte steht Mitgliedern des vero, zuständigen Behörden, Straßenbauverwaltungen sowie Bauämtern in Nordrhein- Westfalen, zur operativen Umsetzung der Ersatzbaustoffverordnung, kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen digitalen Einbaukarte finden Interessierte hier.

www.vero-baustoffe.de

 

Screenshot: tne

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