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Mit 3D-Modellen zur perfekten Sprengung

Die 3D-gestützte Sprengplanung markiert einen klaren Wandel: Statt auf Erfahrungswerte zu setzen, erfolgt sie nun datenbasiert, präzise und vollständig nachvollziehbar. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Genauigkeit, die Risiken wie unkontrollierte Fragmentierung, Gesteinsflug oder übermäßige Vibrationen minimiert. Grundlage ist die photogrammetrische Erfassung der Abbauwand, aus der hochauflösende 3D-Modelle entstehen. Sie liefern eine vollständige geometrische Beschreibung des Sprengbereichs und erfassen Böschungstopografie, Unregelmäßigkeiten der Bruchwand sowie die geplante Bohrlochgeometrie.

Auf Basis dieser Daten ermöglicht Blastmetrix nicht nur die visuelle Analyse, sondern auch die automatisierte Optimierung von Bohrlochmustern. Intelligente Algorithmen positionieren Bohrlöcher selbst bei komplexen Geometrien so, dass Abstände und Randbedingungen optimal eingehalten werden. So wird eine proaktive Sprengplanung bereits vor dem Bohren möglich. Moderne Bohrgeräte übertragen Bohrmuster punktgenau ins Feld. Nach dem Bohren liefern sie aktualisierte Daten zu Bohrlochpositionen und Abweichungen, die direkt in die Sprengplanung zurückfließen. Dadurch lassen sich die tatsächlichen Bohrlochlagen, die Vorgabenverteilung und die Lochabstände beim Laden exakt bestimmen. Blastmetrix sorgt dabei für einen nahtlosen Datenkreislauf, der Transparenz schafft und eine kontinuierliche Optimierung des Gesteinsabbaus ermöglicht.

Photogrammetrische 3D-Modelle erfassen das Hauwerk nach der Sprengung mit Präzision und liefern exakte Sprengvolumina. Hunderttausende Partikelmessungen werden automatisch zu einer detaillierten Korngrößenverteilung zusammengeführt, die eine fundierte Analyse der Fragmentierung ermöglicht. So lassen sich objektive Bewertungen des Sprengverhaltens durchführen, Abweichungen von der Planung zuverlässig erkennen und nachfolgende Sprengungen gezielt optimieren.

Darüber hinaus liefert die 3D-Modellierung eine exakte geometrische Darstellung des gesprengten Bereichs. Ob Materialbewegungen verfolgt, Lagerbestände geschätzt, Produktionsprognosen erstellt oder der Fortschritt des Aushubs überwacht wird, die schnelle und effiziente Auswertung der 3D-Daten ermöglicht eine umfassende qualitative Bewertung der Sprengung. Mit 3D-basierter Sprengplanung lassen sich Sprengungen präzise auslegen, Sprengergebnisse objektiv bewerten und die Qualität sichern.

Mehr zum Thema Gewinnungstechnik lesen Sie in der kommenden GP-Ausgabe 3/2026, die am morgigen 12. Mai 2026 erscheint. Online blättern können Sie darin über den Stein-Verlag-Webkiosk.

www.3gsm.at

Foto: 3gsm

 

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