Die HS-Schoch Gruppe erweitert ihr Produktportfolio um einen vielseitig einsetzbaren Abfülltrichter, der für das effiziente Befüllen von Big Bags, kleineren Gebinden und Anhängern entwickelt wurde.
Auch beim Befüllen von Sandsäcken bietet die Lösung eine praktische Unterstützung – beispielsweise für Kommunen, Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW). Je nach Einsatzbereich und Kundenwunsch werden die Abmessungen und die Ausführung individuell angepasst. Der Abfülltrichter kann unter anderem für Rindenmulch, Tierfutter, Spielsand, Dünger, Erde, Sand oder Kies eingesetzt werden. Individuelle Trichtermaße und Bauhöhen ermöglichen eine passgenaue Konfiguration. Je nach Ausführung stehen Transportlaschen oder eine SW-Aufnahme zur Verfügung. Dadurch lässt sich der Abfülltrichter schnell versetzen und flexibel in unterschiedlichen Einsatzbereichen nutzen.
Ein vielleicht kleiner, aber dennoch charakteristischer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: Vor genau 40 Jahren legte Hermann Schoch den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Im Juli 1986 gründete der damals junge Unternehmer die HS-Schoch Erdbaugeräte-Service in Lauchheim. Der erste Firmensitz befand sich in der Anton-Grimmer-Straße 5 – auf einem Grundstück, das die Stadt zur Verfügung stellte und auf dem zunächst eine Fertighalle errichtet wurde. Was klein begann, wurde Schritt für Schritt erweitert: Erst eine Halle, dann das Bürogebäude und schließlich weitere Ausbauten. Hermann Schoch war zu diesem Zeitpunkt längst kein Unbekannter mehr in der Branche. Als gelernter Bauschlosser sammelte er früh umfassende Erfahrung im Baumaschinen-Zubehörbau. Bereits 1978 wagte er seine erste Selbstständigkeit im Vertrieb von LKW-Spoilern. 1980 übernahm er die Geschäftsführung eines Unternehmens im Ostalbkreis, das Zubehör für Baumaschinen vertrieb und Reparaturen ausführte. In diesen Jahren entwickelte er nicht nur sein technisches Know-how in der Metallbearbeitung sowie im Bau von Baggerlöffeln und Schaufeln, sondern auch sein Gespür für Vertrieb, Kundenbeziehungen und den Aufbau eines Netzwerks. Der Reiz des Verkaufs begleitete ihn dabei schon seit seiner Kindheit. Von Beginn an stand ihm seine Frau Gerlinde Schoch zur Seite.
Was einst mit der Produktion, dem Service und dem Vertrieb von Baggerlöffeln und Greifern begann, entwickelte sich in wenigen Jahren zu einem stetig wachsenden Unternehmen. Bereits fünf Jahre nach der Gründung folgte mit der HS-Schoch GmbH der nächste Meilenstein. Gleichzeitig entstand eine neue Sparte für LKW-Zubehör und Stylingprodukte sowie der Bezug eines eigenen Firmengebäudes. Parallel dazu wurde in Cobbelsdorf (Sachsen-Anhalt) ein weiterer Standort für den Bereich Baumaschinen aufgebaut. 1996 erweiterte HS-Schoch sein Portfolio um die Blechbearbeitung und startete in Cobbelsdorf mit der Produktion der äußerst erfolgreichen Palettenstaukästen. Vier Jahre später kam der Bereich Oberflächenbeschichtung hinzu. In den folgenden Jahren investierte das Unternehmen kontinuierlich in neue Hallen, moderne Bürogebäude und zusätzliche Kapazitäten. Aus anfänglich wenigen Mitarbeitenden ist ein Team von heute rund 300 Beschäftigten gewachsen. Auch die nächste Generation übernahm früh Verantwortung. 2007 trat Sohn Marcel Schoch als Prokurist und 2010 als Geschäftsführer ein und führte die unternehmerische Entwicklung gemeinsam mit seinem Vater weiter. Tochter Julia Schoch begann bereits 2004 ihre Ausbildung im Unternehmen, leitet heute die Personalabteilung und ist Prokuristin – ganz in der Tradition ihrer Mutter.
Foto: HS-Schoch