Was braucht die Baustelle der Zukunft? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es vergangene Woche auf der 71. Nordbau in den Holstenhallen Neumünster. Gemeinsam mit der begleitenden onbaurd wurde die Messe erneut zum Treffpunkt für Bauwirtschaft, Politik, Verwaltung, Planung, Handwerk und alle, die sich für das Bauen interessieren.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete die Messe. Fortan thematisierte u. a. Dr. Stefan Wolf, Geschäftsführer Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien, den Aspekt „Die elektrifizierte Bau- und Gebäudewelt: Batterien als Rückgrat für Baustelle, Gebäude- und Energie-Infrastruktur“. Die zentrale Frage dahinter: Wie verändert die moderne Elektrifizierung das Bauen?
Wer wissen möchte, wie die Baustelle heute und morgen aussieht, kam auf dem Freigelände auf seine Kosten. Hersteller präsentierten dort ihre Neuheiten – von großen Baugeräten und Bau-maschinen über Kommunaltechnik und Kleingeräte bis hin zu Nutzfahrzeugen.
Wer baut morgen eigentlich Deutschland? Eine Antwort: der Nachwuchs. Über das Institut für Talententwicklung kommen mehr als 1000 angehende Schulabsolventen zur Messe. In organisierten Gesprächen treffen sie auf Unternehmen und können ganz konkret herausfinden, welche beruflichen Möglichkeiten die Bauwirtschaft bietet. Auch für Wechselinteressierte lohnt sich der Blick: Große Bauunternehmen präsentieren sich als potenzielle Arbeitgeber.
Seminare, Kongresse und Dialogformate brachten Fachleute und Interessierte miteinander ins Gespräch. Über 50 Veranstaltungen standen auf dem Programm, darunter das Forum Kreislaufwirtschaft Bau, der Brandschutz- und Sicherheitstag, die Norddeutschen Kanalsanierungstage, der Massivbau-Tag, der Tag der Bauministerin, der Holzbautag, die Tagung Nachhaltiger Klimaschutz und Klimaanpassungen im Sport sowie das Seminar Zukunft Bauen Beton.
Collage: Holstenhallen Neumünster GmbH