In einer neuen Veolia-Anlage zur Behandlung der im Chemiepark Marl anfallenden gefährlichen Abfälle werden zwei von Baljer & Zembrod entwickelte und gebaute Umschlagkrane in Kürze ihren Betrieb aufnehmen. Das wirklich Besondere daran ist, dass es sich nicht nur um elektrisch angetriebene Krane handelt, sondern die Steuerung der Krane über eine ca. 100 Meter entfernt liegende Leitzentrale erfolgt und von einem ausgeklügelten Assistenzsystem unterstützt wird.
Anfang 2020 nahm Veolia France Kontakt zu BZH, der französischen Vertriebstochter von Baljer & Zembrod, auf. Hintergrund war ein 2017 gemeinsam mit Veolia France realisiertes Vorhaben, bei der ein teilautomatisierter B&Z-Umschlagkran vom Typ OBX V-24 erfolgreich im Einsatz ist. Bei der neuen Anfrage 2020 ging es um ein Konzept für zwei Krananlagen im deutschen Marl, zum einen zur Beschickung eines Bunkers, zum anderen zur Beschickung eines Schredders, und „zwar rund um die Uhr und das sieben Tage in der Woche“, wie Jürgen Boden erzählt. „Im Herbst des gleichen Jahres fand dazu eine Besprechung im Planungsbüro der Envi Con Engineering GmbH in Nürnberg statt. Wir präsentierten drei Möglichkeiten: Zum einen den Recycling-Sortierwagen RSW-Model LGX für den Bunker und als Alternative dazu das stationäre Kran- Model-LGX II in seiner damaligen teilautomatisierten Ausführung, wie es Veolia France aus dem vorherigen Projekt schon kannte, sowie das Kran-Modell OBX V-24 für den Schredder.“
Im Dezember 2020 schließlich entschied sich Veolia, den stationären LGX II für den Bunker sowie den OBX V-24 für den Schredder einzusetzen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der recycling aktiv, Ausgabe 6/2025!
Foto: Baljer & Zembrod