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Meldungen der Woche

bauma: „Diese Messe ist ein Aushängeschild für Deutschland“

Die größte Messe der Welt hat ihre Tore in München geöffnet: Am Montag gaben Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Messechef Klaus Dittrich den Startschuss für die bauma 2019, Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte.

…Peter Altmaier adelte die bauma mit den Worten: „Diese Messe ist ein Aushängeschild für Deutschland.“ Der Bundeswirtschaftsminister ging in seiner Rede auf den angespannten Wohnungsmarkt in Deutschland ein: „Wir müssen die Zahl der Wohnungen in den kommenden Jahren um mindestens die Hälfte steigern“. Dazu werde die Bundesregierung in den nächsten Jahren bis zu zehn Milliarden Euro mehr investieren, in den sozialen Wohnungsbau, den privaten Mietwohnungsbau und das Baukindergeld. Die Baumaschinenbranche, die sich in den kommenden sieben Tagen auf der bauma präsentiert, sei eine wichtige Stütze bei diesem Vorhaben.

Dr. Markus Söder teilt Altmaiers Begeisterung. „Die bauma ist die größte Messe der Welt. Hochinnovative und imposante Baumaschinen aus der ganzen Welt zeigen den Fortschritt der Baubranche, die neuesten Maschinen arbeiten sogar vollelektronisch und emissionsfrei. Die Baubranche ist der Indikator für unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“, sagte Ministerpräsident Söder. Als kleiner Junge sei er bereits von seinem Vater auf die bauma mitgenommen worden: „Auch für mich privat ist der bauma-Besuch daher immer ein absoluter Höhepunkt“.

Als Schlüsselfaktoren für die Zukunft der Branche bezeichnete der Ministerpräsident die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, das intelligente Bauen mit Hilfe digitaler Planung sowie ein vernünftiges Management von Flächenschonung und Baugewinnung.

Die größte Messe der Welt bricht in diesem Jahr wieder einmal alle Rekorde. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: „Mit ihrer Fläche von 614.000 Quadratmetern ist die bauma in diesem Jahr noch einmal größer geworden. 3.700 Aussteller aus rund 60 Ländern zeigen Ihre Innovationen bei uns in München. Die Besucher reisen aus über 200 Ländern an.“

Auch die aktuelle Debatte um die Enteignung von Wohnungsbaukonzernen kam bei der Eröffnung zur Sprache. Beide Minister waren sich einig: Enteignungen sind der falsche Weg, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Söder sprach von einer „sozialistischen Idee, die nicht funktionieren kann.“

Noch bis zum Sonntag können Besucher Raupenkräne, Hydraulikbagger, Minenfahrzeuge und vieles mehr auf dem Messegelände in München bestaunen.

Quelle: Messe München


Wohnungsbaugenehmigungen: Starker Jahresstart

„Die Wohnungsbaugenehmigungen scheinen endlich aus dem Tritt zu kommen. Angesichts des unbefriedigenden Vorjahresergebnisses ist der starke Jahresstart ein positives Signal für das laufende Jahr.“ Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Werte. Demnach sei im Januar der Bau von 27.100 Wohnungen genehmigt worden, das seien 9,1 % bzw. 2.260 Wohnungen mehr als zu Beginn des vergangenen Jahres. Die gute Entwicklung hätte nicht nur den Neubau von Mehrfamilien- (+ 6,3 %) sondern auch den von Ein- und Zweifamilienhäusern (+ 5,8 %) betroffen. Der deutliche Anstieg von 87,5 % bei den Wohnheimen – zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählten – sei allerdings überwiegend auf einen Basiseffekt zurückzuführen: Im Januar 2018 seien die Genehmigungen um 56,6 % eingebrochen.

…Babiel: „Wir hoffen, dass es sich bei den aktuellen Januardaten nicht nur um eine Eintagsfliege, sondern um einen nachhaltigen Turnaround handelt. Aufgrund der verhaltenen Genehmigungszahlen des vergangenen Jahres rechnen wir für 2019 aber weiterhin mit einer Fertigstellung von lediglich 315.000 Wohnungen, nach wie vor weit entfernt von der Zielmarke aus dem Koalitionsvertrag von 375.000. Solange die Personalprobleme in den kommunalen Bauämtern nicht endgültig gelöst sind, wird sich an den Zahlen auch nichts ändern.“ Die Bauunternehmen hätten hingegen ihre Hausaufgaben gemacht: Sie hätten die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe schließlich innerhalb von zehn Jahren um 130.000 auf 837.000 im Jahr 2018 erhöht. Für das laufende Jahr erwartet der Hauptverband einen weiteren Beschäftigtenaufbau um 18.000 auf 855.000 Personen.

Quelle: HDB


steinexpo 2020


Mineralische Rohstoffe

Größte schwimmende Photovoltaik-Anlage in Deutschland

Die größte schwimmende Photovoltaik-Anlage in Deutschland wird derzeit in Renchen in Baden-Württemberg gebaut. Damit fällt der Startschuss für ein neues Flächenpotential für mehr Klimaschutz in der Stein- und Erden-Industrie.

Auf dem Baggersee Maiwald in der Gemeinde Renchen bei Achern entsteht derzeit die größte Photovoltaik-Anlage auf einem Baggersee in Deutschland. Nur zwei Prozent der Seefläche werden von den Modulen bedeckt, und doch liefert die Anlage rund 800.000 Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr. Davon kann Kieswerksbetreiber Armin Ossola rund zwei Drittel selbst verbrauchen, weil der Lastgang der großen, mit Strom betriebenen Geräte sehr gut zu den Produktionszeiten der Photovoltaik-Anlage passt. Das andere Drittel, das zu Beispiel an den Wochenenden produziert wird, wird ins öffentliche Netz eingespeist und vom Projektpartner Erdgas Südwest direkt vermarktet.

…„Durch den Verbrauch des selbst produzierten grünen Stroms kann ich meine Stromkosten deutlich senken und die sowieso vorhandene Baggerseefläche für mehr Klimaschutz nutzen“, erklärt Armin Ossola sein Vorhaben. Denn durch den Umstieg spart er rund 560.000 Kilogramm schädliches CO2 pro Jahr ein. „Mit Erdgas Südwest habe ich hier einen sehr kompetenten Partner gefunden, mit dem ich die Idee entwickelt und umgesetzt habe.“

Unterstützung fand Ossola von Anfang an auch beim Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. „Die Kieswerke benötigen viel Energie. Diese regenerativ zu erzeugen und keine zusätzlichen Flächen zu benötigen, das ist ein wichtiger Beitrag der Branche zum Klimaschutz“, ist Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger überzeugt. Im Gegensatz zu Freiflächenanlagen würden die Anlagen auf einem Baggersee mit keiner anderen Nutzung konkurrieren und die Baggerseen seien ohnehin da.

Entlang der Rheinschiene gibt es zirka 150 Baggerseen, die sich im Betrieb befinden. Der Bedarf an Baustoffen wie Sand und Kies ist in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen und wächst nach wie vor. Pro Einwohner und Jahr müssen rund 10 Tonnen Material der Erde entnommen werden, damit Häuser, Bürogebäude, Straßen, Bahnlinien und Radwege gebaut werden können. Insgesamt werden so jährlich 100 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe gewonnen und benötigt. Ziemlich genau entspricht das einem Kilogramm mineralische Rohstoffe pro Einwohner und Stunde.

Quelle: ISTE


Universität Osnabrück plant Leitfaden für nachhaltiges Management von Steinbrüchen

Westfalen und die östlich angrenzenden Regionen Niedersachsens und Hessens gehören zu den wichtigsten Steinabbaugebieten Europas. Durch ein neues von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell gefördertes Projekt der Universität Osnabrück soll ein Konzept für den Erhalt der Artenvielfalt in Steinbrüchen erstellt werden, das sowohl die Abbau- als auch die Nachnutzungsphase einbezieht. „Selten gewordene Insekten, Lurche und Vögel profitieren von diesen besonderen Lebensräumen“, sagte Dr. Reinhard Stock, DBU-Fachreferent für Naturschutz, bei der Auftaktveranstaltung. „Gleichzeitig steigt durch den weltweiten Bauboom aber die Nachfrage nach Baumaterial wie Zement oder Steine.“ Deshalb sei die Zusammenarbeit mit den Steinbruchbetreibern innerhalb des Vorhabens ausschlaggebend.

Leitfaden wird in enger Abstimmung mit Praxispartnern erarbeitet
Seit Ende der 90er Jahre ist durch wissenschaftliche Arbeiten bekannt, dass Steinbrüche für selten gewordene Pflanzen und Tiere wichtige Rückzugsorte darstellen. Kalksteinbruchgewässer sind etwa für den Libellen- und Amphibienschutz bedeutsam. Im Zuge des weltweiten Artenschwunds setzt das Projekt hier an.
Projektleiter Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück erläutert das Vorhaben: „Ein wesentliches Ziel ist das Erstellen eines Leitfadens mit Handlungsempfehlungen zum biodiversitätsfördernden nachhaltigen Management von Steinbrüchen.“ Dieser werde in enger Abstimmung mit den Praxispartnern erarbeitet. Außerdem soll ein projektbegleitender Beirat eingerichtet werden.
Zu den eingebundenen Partnern zählen die nordrhein-westfälischen Firmen HeidelbergCement (Geseke), Lhoist Germany Rheinkalk (Brilon), der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (Duisburg) sowie der UNESCO-Geopark TERRA.vita (Osnabrück), in dessen Räumlichkeiten die Veranstaltung zum Projektstart stattfand.
Die im Untersuchungsgebiet abgebauten Steine seien, so Fartmann, auch für viele andere Regionen von Bedeutung, daher seien die gewonnenen Erkenntnisse auch auf zahlreiche andere Standorte übertragbar.

Quelle: DBU


Recycling

Das lange Warten auf eine Genehmigung

Ein aktueller Fall in der Müller-Guttenbrunn Gruppe zeigt, wie schwierig es ist, Recycling-Material innerhalb der EU zu transportieren. Auf die nötigen Papiere für einen konkreten Transport wartet das Unternehmen seit drei Jahren! Der Recycling-Pionier aus Amstetten arbeitet an einer europäischen Lösung.

…Ein aktueller Fall in der Müller-Guttenbrunn-Gruppe zeigt, wie schwierig es ist, Wertstoffe innerhalb der EU zu transportieren. Das Unternehmen wartet seit drei Jahren auf die notwendigen Dokumente, um diese Transporte zu starten und wartet immer noch.

Der Recyclingpionier aus Amstetten arbeitet nun an einer europäischen Lösung. Alles dreht sich um einen Antrag, alte Bildschirmgeräte für das Recycling von A nach B – konkret von Amstetten nach Bayern – zu transportieren. Am 16. März sind genau drei Jahre vergangen, seitdem die Müller-Guttenbrunn Gruppe (MGG) den Notifizierungsantrag eingebracht hat. Aus dem einfachen Antrag wurde ein endlos komplexes Verfahren, das bis heute nicht abgeschlossen ist.

In den vergangenen drei Jahren führte MGG zahlreiche Gespräche mit den involvierten Stellen – von den Umweltministerien in Österreich und Deutschland bis zu den Behörden in Bayern. Das Ergebnis: viel Bürokratie, wenig Bewegung.

„Diese Situation ist inakzeptabel“, kann es MGG-Geschäftsführer Christian Müller-Guttenbrunn kaum fassen. „Auf der einen Seite versucht man, in Europa eine Kreislaufwirtschaft in Schwung zu bringen. Auf der anderen Seite macht man den dafür nötigen grenzüberschreitenden Transport von Recycling-Material unmöglich, wie unser Antrag zeigt.“

Lösung in Sicht
Ohne das nötige Recycling-Material ist eine Kreislaufwirtschaft jedoch undenkbar. Daher arbeitet MGG fieberhaft mit europäischen Partnern an einem Lösungsvorschlag: Fast-Track-Notifizierungen. Der Vorschlag sieht vor, dass geprüfte Recycling-Unternehmen ihre Werke vorab bei den Behörden kontrollieren und registrieren lassen können und für diese eine Vorabzustimmung bekommen können. Dadurch wird es möglich, die nötigen Notifizierungsanträge für Transporte in diese Werke unbürokratischer und wesentlich schneller zu bearbeiten.

Eine derartige Lösung mit geringerem Bürokratieaufwand wäre ein wichtiger Schub, um Recycling und die Verwendung der gewonnenen Sekundärrohstoffe in Europa voranzubringen. Die zuständigen Behörden hätten zudem damit wichtige Ressourcen gewonnen, um den echten illegalen Abfalltransporten gezielter den Kampf anzusagen.

Daher hegt Christian Müller-Guttenbrunn die Hoffnung: „Dieser traurige Jahrestag, drei Jahre auf die nötigen Unterlagen für Abfallverbringungen zu warten, ist Grund genug, damit von allen Seiten die nötigen Anstrengungen unternommen werden, eine Lösung für rasche Verfahren zu finden. Das Konzept einer Kreislaufwirtschaft schreit förmlich nach der Fast-Track-Notifizierung.“

Die erste Fast-Track-Notifizierung wurde am 20. März 2019 genehmigt und innerhalb von 19 Arbeitstagen abgeschlossen. Dies ist eine enorme Verbesserung, aber es wurde auch festgestellt, dass es noch Verbesserungspotenzial gibt und dass diese Bearbeitungszeit noch verkürzt werden kann.

Quelle: bvse


Siltbuster verkauft Gritbuster an Doppstadt

Die Siltbuster Gruppe, führender Wasseraufbereitungsspezialist im Vereinigten Königreich, hat – nach einer fünfjährigen Zusammenarbeit im Bereich Trennverfahren für Nassmüll – ihre Gritbuster-Baureihe an die Doppstadt Gruppe verkauft.

…Siltbuster wird sich darauf konzentrieren, das Kerngeschäft durch Lieferung innovativer Wasseraufbereitungslösungen, sowohl zum weltweiten Verkauf als auch für den Verleih, weiterzuentwickeln. Dr. Richard Coulton, Geschäftsführer bei Siltbuster, erklärt: „Dies ist nicht das Ende unserer Beziehungen. Siltbuster wird Doppstadt weiterhin technische Unterstützung und Lösungen zur Wasseraufbereitung anbieten. So wird es beiden Unternehmen möglich sein, sich darauf zu konzentrieren, was sie am besten können: Siltbuster die Wasseraufbereitung und Doppstadt das Recycling von Materialien.“

Die Gritbuster-Technik kann Materialien aus einer Vielzahl von Stoffströmen gewinnen, wie zum Beispiel Bauschutt, Baumischabfall, Gullyabfall und Straßenkehricht. Doppstadt wird künftig die Gritbuster-Technik selbstständig weiterentwickeln und verkaufen.

Sebastian Kemper, Geschäftsführer der Doppstadt Systemtechnik GmbH, berichtet: „Durch den Kauf der Gritbuster-Technik haben wir unser Sortiment an innovativen branchenübergreifenden Lösungen abgerundet, die Wasser zur Abfallsortierung verwenden.“

Quelle: Doppstadt


Asphalt

Neuer Arbeitskreis „Machines in Construction 4.0“

Die zunehmende Vernetzung von Maschinen erfordert mehr Zusammenarbeit von Herstellern und Kunden. Maschinensprache, Datenmanagement und Datensicherheit sind nur einige Stichworte. Um diese Arbeit strukturierter und mit allen an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteuren leisten zu können, wurde am 8. April in München der neue VDMA-Arbeitskreis „Machines in Construction 4.0“ gegründet.

…„Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft MiC 4.0 folgen wir dem Wunsch unserer Mitglieder, dieses Thema intensiv, strukturiert und zielorientiert anzugehen“, sagt Joachim Schmid, VDMA Geschäftsführer Baumaschinen und Baustoffanlagen. Die Arbeitsgemeinschaft soll offen sein für Unternehmen aus ganz Europa und darüber hinaus. In den Vorstand gewählt wurden:
• Eugen Schobesberger (Liebherr EMtec GmbH) – Vorsitzender
• Ralf Lüddemann (Leonhard Weiss) – stellv. Vorsitzender
• Franz-Josef Paus (Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH)
• Martin Lehner (Wacker Neuson SE)
• Robert Laux (BOMAG GmbH)
• Dr. Andreas Ziegler (BAUER Maschinen GmbH)
• Dirk Siewert (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie)
• Joachim Schmid (VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen)

Der Vorstand hat Dr. Darius Soßdorf zum Geschäftsführer berufen. Seit Beginn seiner Tätigkeit im Fachverband begleitet Dr. Soßdorf das Thema Digitalisierung. „Ziel ist es, die vor uns liegenden Aufgaben und Arbeiten strukturiert anzugehen und über alle Beteiligten hinweg geeignete Modelle und Lösungen zu erarbeiten“, erklärt der neue Geschäftsführer.

Mit der neuen Arbeitsgemeinschaft gibt es nun für Unternehmen, die kein VDMA-Mitglied werden können, die Möglichkeit, Mitglied dieser Arbeitsgemeinschaft zu werden und aktiv an den Themen mitzuarbeiten. Es geht im Wesentlichen um Maschinendaten, M2M Kommunikation, ISO 15143-3, Standardisierung und Datenrechte. Das Ziel ist es, Maschinen mehr und mehr miteinander zu vernetzen.

Interessierte Unternehmen können sich unter der E-Mail-Adresse mic4.0@vdma.org anmelden. Dazu gehören folgende Bereiche:
• Maschinenhersteller
• Bauindustrie, Bauunternehmen
• Zulieferer, Komponentenhersteller
• Software-, Sensor-, Antriebs- und Motorenhersteller
• Hersteller von Telekommunikations- und Geopositioningsystemen
• Hochschulen, Institute und Forschungseinrichtungen

Quelle: VDMA


STRABAG AG verstärkt Geschäft in Sachsen per Zukauf

Die STRABAG AG baut mit einem Zukauf ihr Geschäft in Sachsen aus. Im Zuge eines Asset Deals übernimmt die deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau sämtliche Beschäftigte und ausgewählte Vermögensgegenstände der HSE-Bau GmbH in Glauchau. Der sächsische Teilbetrieb der Eigentümer-Familie Haag/Bäuerle ist mit 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Geschäftsfeldern Asphaltstraßenbau, Tief- und Erdbau sowie Rohrleitungsbau aktiv. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

…In einem späteren Schritt sollen von der HSE-Bau GmbH zudem die Betriebsimmobilie in Glauchau sowie das benachbarte Kieswerk Ziegelheim übernommen werden.

„Wettbewerbsposition nachhaltig verbessert“
„Mit diesem Erwerb verbessern wir unsere Wettbewerbsposition im Kerngeschäft in Sachsen nachhaltig und sichern uns in der Region zugleich eine flächendeckende Versorgung mit eigenen Rohstoffen“, erklärte Wolfgang Vasicek, kaufmännischer Leiter der STRABAG-Direktion Sachsen/Thüringen. Mit dem Verkauf konzentriert sich die HSE-Bau GmbH künftig auf ihr Geschäft in Baden-Württemberg, das vom Hauptstandort Kernen-Rommelshausen aus unverändert weitergeführt wird.

Die 61 HSE-Beschäftigten in Glauchau werden in die beiden Gruppen Glauchau und Rohrleitungsbau der STRABAG-Direktion Sachsen/Thüringen eingegliedert. Die HSE-Immobilie mit Verwaltungsgebäude, Werkstatt, Tankstelle, Magazin und Parkflächen soll neuer Sitz der STRABAG-Gruppe Glauchau werden.

Quelle: STRABAG


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