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Meldungen der Woche

Tag der Bauindustrie 2019

Am 18.6.2019 findet in Berlin die zentrale Veranstaltung der deutschen Bauindustrie, der Tag der Bauindustrie 2019 statt. Digitalisierung und Fachkräfte in der Bauwirtschaft – das sind die zentralen Themen des diesjährigen Branchen-Highlights. Dem ausrichtenden Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. ist es wieder gelungen, eine Vielzahl hochkarätiger Redner zu gewinnen. Alleine vier Bundesminister stehen auf der Agenda: Horst Seehofer, Peter Altmaier, Hubertus Heil und Andreas Scheuer.

…Die Veranstaltung ist eine feste Institution des Meinungsaustausches auf höchster politischer Ebene mit hochrangigen Rednern aus Politik und Unternehmerschaft. Es werden über 1.000 Gäste aus der Bundespolitik, der Wirtschaft und Wissenschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Bau erwartet. Das anschließende Sommerfest gibt zusätzlich Möglichkeiten für interessante Gespräche mit Präsentationen von Produkten, Exponaten oder Maschinen etc. der Kongress-Sponsoren.

Weitere Infos: Link: www.tag-der-deutschen-bauindustrie.de

Quelle: HDB


Baufertigstellungen 2018 nur leicht über Vorjahresniveau

Im Jahr 2018 wurden nach Meldung des Statistischen Bundesamtes insgesamt 285.900 Wohnungen fertiggestellt. Das waren etwa 1.100 mehr als im Vorjahr, was einem leichten Plus von 0,4 % entspricht. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern stieg erwartungsgemäß deutlich, um ca. 11.200 an (= +9,2 %); das Gros, nämlich ca. 10.400 Wohnungen gehen in die Vermietung.

…Demgegenüber gab es bei Umbaumaßnahmen mit -4.000 und Wohnheimen mit -3.500 deutliche Rückgänge. In beiden Segmenten hatte sich bereits bei den Baugenehmigungen in den letzten beiden Jahren ein deutlicher Rückgang gegenüber 2016 abgezeichnet, der vor allem auf nachlassenden Druck bei der Unterbringung von Flüchtlingen zurückzuführen war.

Auch die Baufertigstellungen im Bereich der Einfamilienhäuser erreichten mit 83.200 in 2018 nicht das Niveau des Vorjahres, sondern ging um 3.240 Wohnungen, das sind -3,7 % zurück.

„Die Daten zeigen, dass wir im Bereich des Mehrfamilienhausbaus und damit in dem besonders nachgefragten Segment gut vorwärtsgekommen sind. Wir haben unsere Kapazitäten weiter deutlich ausgebaut und allein im letzten Jahr 25.000 Mitarbeiter neu eingestellt. In 2019 rechnen wir mit einer deutlicheren Wirkung des Baukindergeldes im Bereich der Fertigstellung von Einfamilienhäusern. Das stagnierende Niveau bei den Baugenehmigungen deutet darauf hin, dass wir den Engpass beim Bauland auflösen müssen, um in den nächsten Jahren ein noch höheres Fertigstellungsniveau erreichen zu können. Hier erwarten wir dringend die Vorschläge der Baulandkommission,“ so die Forderung von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.

Quelle: ZDB


steinexpo 2020


Mineralische Rohstoffe

BDI-Leitfaden Compliance

Der BDI hat einen Leitfaden „Verantwortlich handeln – Risiko minimieren“ veröffentlicht, der Anknüpfungspunkte für eine Compliance in mittelständischen Unternehmen bieten soll. In diesem Zusammenhang weist der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. MIRO auch auf die vom Dachverband bbs veröffentlichte Broschüre „Strategie zur Haftungsvermeidung, Corporate Compliance – Leitfaden für die Industrie der Baustoffe, Steine und Erden“ hin, die nach wie vor aktuell ist und auf der Homepage des bbs im Downloadbereich heruntergeladen werden kann.

Quelle: BV MIRO


Georg Fetzer neuer Präsident in Bayern

Am 17. Mai wurde auf der Mitgliederversammlung des Bayerischen Industrieverbandes Baustoffe, Steine und Erden e.V. im Münchner Hotel Steigenberger der neue Vorstand vor rund 130 anwesenden Mitgliedern, Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Partnerverbänden gewählt. Mit Georg Fetzer von Dachser J. GmbH & Co. KG Fertigbeton-Kieswerke und den Vizepräsidenten Andreas Moßandl, Karl Mossandl GmbH & Co., und Andreas Veitinger von der HeidelbergCement AG wird der Verband in eine Zeit neuer sozialpolitischer Herausforderungen gehen.

…Mike Edelmann und Pius Geiger waren auf eigenen Wunsch nicht mehr angetreten. Beide können jedoch auf eine erfolgreiche Strukturreform des Verbandes in den letzten drei Jahren zurückblicken. Für den BIV war es der größte verbandspolitische Umbruch seit der Gründung 1945. Inhaltlich wurden in neu geschaffenen Geschäftsbereichen Themen fokussiert und nach außen zu einer Stimme zusammengefasst. „Politisch sind wir als Einheit deutlich sichtbarer geworden“, so Mike Edelmann.

Dazu gehört die Fortschreibung des aus dem Jahre 2002 datierten Rohstoffberichts im bayerischen Wirtschaftsministerium. Dieser geht nun in die Umsetzung. Ziel ist, die regionale Unterdeckung an Gewinnungsflächen mit lückenloser Datenerfassung und Bedarfsentwicklungen aufzuzeigen. Das Konzept wurde bereits vom Bayerischen Wirtschaftsministerium bestätigt. Der Verfüll-Leitfaden befindet sich aktuell auf der Zielgeraden. Eine praxisgerechte Verfüllung soll damit wieder möglich werden, auch dank des politischen Einwirkens durch den Beauftragten der Staatsregierung für Bürokratieabbau, Walter Nussel. Die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren wird weiter vorangetrieben. Wichtige Forderungen aus dem Bereich Bauen, die gemeinsam mit weiteren Verbänden der Bau- und Baustoffindustrie seit langem erhoben werden, haben Eingang in die Koalitionsabsprachen der neuen bayerischen Staatsregierung gefunden. Trotz aller Anstrengungen ist es der Staatsregierung jedoch bisher nicht gelungen, die wohnungsbau-politischen Aufgaben in dem Maße wie nötig umzusetzen.

Mike Edelmann: „Der BIV hat in den letzten drei Jahren eines seiner Ziele, die Herausforderungen der Bau- und Rohstoffbranche in Bayern erfolgreich in der Öffentlichkeit darzustellen, umgesetzt. Dazu haben wir unter anderem Grundlagenarbeit betrieben und können jetzt mit Fakten und fokussierten Botschaften punkten“. Eine Maßnahme dazu war, die Menschen in Bayern zum Wissenstand und Akzeptanz von Bau- und Rohstoffen zu befragen – Ergebnis: 76 % der Menschen befürworten eine heimische Rohstoffgewinnung. „Die Kernbotschaft bleibt ganz klar: Heimische Rohstoffe für heimische Bauvorhaben. Uns geht der Sand und Kies nicht aus, Bayern hat ausreichend Vorkommen – wir brauchen nur die Möglichkeit, an die Rohstoffe ohne hausgemachte Hürden heranzukommen.“

Aber auch die Zukunftsthemen sprach Edelmann in seiner Abschiedsrede an: „Aufgabe der Politik muss es sein, die duale Ausbildung, auf die sogar unsere europäischen Nachbarn neidisch blicken, tatkräftig zu fördern“. Die Digitalisierung wird auch in der Bau- und Rohstoffbranche eine gewichtige Rolle einnehmen. Hierzu hat der BIV das Netzwerk innovativer Massivbau mitbegründet. „Auch unsere Produkte müssen und werden wir positionieren. Neben kurz- und mittelfristiger Reduktion des CO2-Ausstoßes bei der Herstellung von Zement gilt es langfristige Lösungen zu erarbeiten. Der CO2-neutrale Beton muss das Ziel sein“.

Quelle: BIV


Recycling

Verbände der Entsorgungswirtschaft einigen sich auf gemeinsame Geschäftsbedingungen

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV) und der Verband Deutscher Metallhändler e.V. (VDM) haben mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Gestellungen von Abfallcontainern und die Entsorgung von Abfällen 2019 (AGA 2019) ein gemeinsames Bedingungswerk erarbeitet.

…Erstmals haben der BGL, der bvse, die BDSV und der VDM gemeinsam ein branchenübergreifendes Bedingungswerk für Container- und Entsorgungsdienstleister erarbeitet. Die beteiligten Verbände betonen, dass die AGA 2019 durch inhaltlich ausgewogene Klauseln für einen guten Interessenausgleich zwischen den Vertragspartnern sorgen. Somit liegt den Container- und Entsorgungsdienstleistern ein einheitliches Regelwerk vor, dessen Anwendung die beteiligten Verbände ab dem 29. Mai 2019 unverbindlich empfehlen.

Quelle: BGL, bvse, BDSV, VDM


Referentenwechsel im bvse-Fachverband Textilrecycling

Auf dem 8. Internationalen bvse-Alttextiltag übergab die langjährige Fachreferentin Beate Heinz die Betreuung des Fachverbands Textilrecycling an ihren Kollegen Thomas Fischer, der als Referent für Kreislaufwirtschaft den bvse bereits seit 2017 fachübergreifend unterstützt.

…Mit einem weinenden Auge verabschiedete sich die Alttextilexpertin auf der Mitgliederversammlung „ihres“ Fachverbands, freut sich aber gleichzeitig auf die selbst gewählte neue Herausforderungen im bvse und die Übernahme des Bereichs Rechnungswesen.

Der Fachverbandsvorstand dankte Frau Heinz für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre und freut sich auf ein ebenso gutes und konstruktives Teamworking mit dem neuen Fachverbandsreferenten, Thomas Fischer.

Quelle: bvse


Asphalt

Energiesteuer und Asphaltherstellung

Der Wegfall der Steuerbefreiung im Rahmen von Energie- und Stromsteuergesetz für die Herstellung von Asphalt wurde in den vergangenen Monaten bereits in mehreren Sonderrundschreiben des Deutschen Asphaltverbandes thematisiert. Bereits im Dezember wurde in einem Gespräch darauf hingewiesen, dass selbst nach der Rechtsauffassung der Generalzolldirektion Asphaltmastix als entlastungsfähiges Mischgut angesehen werden müsse.

…Aufgrund dieser Tatsache wurde darum gebeten, zumindest dieses Ergebnis zu bestätigen und die Anfrage auf Gussasphalt und Splittmastixasphalt erweitert. Die Generalzolldirektion hat dies zum Anlass genommen, in einem Schreiben an den DAV darzulegen, dass man Gussasphalt und Asphaltmastix als sog. „bituminöse Erzeugnisse“ als entlastungsfähig betrachte, während dies für den Splittmastixasphalt nicht gelten würde.

Das Schreiben nebst Begründung ist den Mitgliedern des Verbandes vorbehalten.

Die um diese Aspekte erweiterte Rechtsansicht vermag ein Schritt in die richtige Richtung darstellen, allerdings muss die Befreiung nach der Auffassung des DAV für jede Herstellung von Asphalt gelten. Diesbezüglich ist der DAV weiterhin mit dem Bundesfinanzministerium im Gespräch bzw. strebt über die bekannten Musterverfahren notfalls auch eine gerichtliche Klarstellung an. Zuletzt hat der Verband die Generalzolldirektion auch um Erläuterungen zur Entlastungsfähigkeit weiterer Mischgüter, insbesondere zum Asphaltbeton für Deckschichten, gebeten.

Eine diesbezügliche Antwort steht noch aus. Über alle weiteren Entwicklungen werden die Mitglieder des Verbandes aktuell informiert.

Quelle: DAV


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