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Meldungen der Woche

Deutsche Bauindustrie zur Planungsbeschleunigung

„Der vom Bundesrat verabschiedete Gesetzentwurf zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich stellt einen ersten wichtigen Schritt dar, um Verkehrsprojekte schneller und unbürokratischer planen und abwickeln zu können. Bei Genehmigungsverfahren von Ersatzneubauten im Autobahnbrückenbau sehen wir allerdings Nachbesserungsbedarf.“.

…Dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Dieter Babiel, in Berlin. „Ersatzneubauten erfordern aus unserer Sicht keine neue Planung. Wenn eine alte Brücke durch eine neue Brücke an derselben Stelle ersetzt wird, muss es kein neues Planfeststellungsverfahren geben“, ergänzte Babiel.

Auch die Verkürzung des Rechtswegs müsste im nächsten Schritt angegangen werden. Babiel: „Was für die Schiene heute schon gilt, nämlich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts in erster Instanz, muss doch auch für den Straßenbau möglich sein – zumindest für Projekte mit hoher Priorität. Das wäre aus unserer Sicht ein sehr effektives Mittel, um schneller bauen zu können.“

Die jetzt im Gesetz vorgesehene vorläufige Genehmigung von vorbereitenden Arbeiten und die Beauftragung eines Projektmanagers, der die zuständigen Behörden bei der Durchführung des Anhörungsverfahrens unterstützt, sieht die Bauindustrie grundsätzlich positiv. „Das kann aus unserer Sicht dazu beitragen, die Verfahren zu beschleunigen“, unterstrich Babiel. In diesem Sinne begrüßte der HDB-Hauptgeschäftsführer auch die Verpflichtung der Vorhabenträger, alle Planungsunterlagen im Internet zu veröffentlichen und damit von der Praxis wegzukommen, Unterlagen noch mit der Post zu verschicken.

Auf europäischer Ebene müsse eine rechtssichere Wiedereinführung der materiellen Präklusion angestrebt werden, um Missbrauch bei Klagen gegen Infrastrukturvorhaben einzuschränken. „Wenn der Rechtsweg beschritten wird, nur um das Bauvorhaben zu verzögern, brauchen wir unanfechtbares Baurecht. Hier sehen wir die EU in der Pflicht. Zudem sollte eine Aktualisierung der Artenschutzlisten der Fauna-Flora-Richtlinie und der Vogelschutz- sowie der Wasserrahmenrichtlinie angestrebt werden“, forderte Babiel.

Quelle: HDB


Konjunkturindikatoren im September 2018

„Die Bauunternehmen setzen alles daran, zumindest einen Teil der hohen Auftragsbestände noch vor dem Winter abzuarbeiten.“ Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für das Bauhauptgewerbe. Demnach hätten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für den September ein Umsatzplus von nominal 9,5 % gemeldet und das, obwohl ihnen ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als im vergangenen Jahr. Im gesamten Zeitraum von Januar bis September hätten die Umsätze* um 9,3 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum gelegen.

…Babiel: „Obwohl die Unternehmen auf Hochtouren arbeiten, schmelzen die Auftragsbestände nur langsam. Das ifo Institut hatte im Rahmen seines Konjunkturtests für das Bauhauptgewerbe für Oktober eine Reichweite der Bestände von 3,9 Monaten ausgewiesen – das ist zwar weniger als im September mit 4,1 Monaten, aber der höchste gesamtdeutsche Oktober-Wert.“ Diese Entwicklung sei aber nicht verwunderlich, schließlich sei die Nachfrage nach Bauleistungen weiter hoch: Die Bauunternehmen hätten für den September – im Vergleich zum Vorjahresmonat – ein Auftragsplus von nominal 11,4 % gemeldet, für die ersten neun Monate ergebe sich damit ein Plus von 8,5 %. Auch im Vergleich zum Vormonat hätten die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt) zugelegt, und zwar um 3,6 % – trotz des mittlerweile erreichten hohen Niveaus, erläuterte Babiel.

„Natürlich freuen sich die Bauunternehmen über die hohe Nachfrage und die damit einhergehende gute Auslastung, schließlich kann sich die Branche noch gut an andere Zeiten erinnern. Wir sind aber sehr besorgt wegen der anhaltend steigenden Rohstoffpreise, wie z.B. bei Bitumen, welches für den Straßenbau benötigt wird“, beschrieb Babiel die aktuelle Situation. Der Bitumenpreis hätte binnen Jahresfrist um mehr als 40 % zugelegt. „Aber auch die Preise für Baustahl kennen zurzeit nur eine Richtung – nach oben.“ Es sei somit kein Wunder, dass die Bauunternehmer steigende Energie- und Rohstoffpreise zunehmend als ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens ansehen. Immerhin hätten dies im Rahmen der aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages 42 % der befragten Baubetriebe angegeben, nach 33 % im vergangenen Jahr.

Dass das Risiko so schnell an Bedeutung gewonnen hätte, sei auch auf Knappheiten insbesondere bei Bausand und Kies sowie auf Engpässe bei Deponien zurückzuführen. Neben den steigenden Preisen für Baurohstoffe kämen somit auch hohe Kosten für den Transport aus weiter entfernten Abbaustätten und zu weiter entfernten Deponien hinzu. Babiel: „Die steigenden Baupreise, über die in jüngster Zeit vermehrt geklagt wird, können somit nur teilweise den Bauunternehmen angelastet werden.“

Quelle: HDB


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Mineralische Rohstoffe

Thema „Heimische Rohstoffe“ muss in Schule und Bildung stärker verankert werden

Zum zweiten Mal fand am 6. November 2018 der von vero initiierte Soziale Dialog in Hannover statt. Die Teilnehmer des Sozialen Dialogs Niedersachsen bearbeiteten in ihrer zweiten Sitzung einen gemeinsamen Forderungskatalog, der an das Kultusministerium adressiert werden soll. Darin wird der gemeinsame Wunsch geäußert, das Thema „Heimische Rohstoffe“ und dessen Bedeutung für die Allgemeinheit in die Lehrpläne sämtlicher Bildungsebenen aufzunehmen.

…Ziel dieser Forderungen:
• Vermittlung von Wissen über die Vorteile heimischer Rohstoffgewinnung auf sämtlichen Bildungsebenen
• Informationen über die Bedeutung der heimischen Rohstoffindustrie als potenzieller Arbeitgeber an Schüler, Studierende und Auszubildende

Dazu soll eine Informationsbroschüre erstellt werden, in der die Bedeutung der Rohstoffwirtschaft und heimischer Rohstoffe dargestellt wird. Außerdem sollen regelmäßig Besichtigung von Schulklassen und Exkursionen in den Betrieben der Rohstoffindustrie stattfinden. Dazu soll der Zugang zu Jugendlichen auch über die Gewerkschaften und den Naturschutzbund im Rahmen deren Jugendausbildung erfolgen. Die Teilnehmer teilten die Ansicht, dass gerade Exkursionen bestens dazu geeignet sind, den Jugendlichen die vielfältigen Aspekte der Branche zu vermitteln, da der Bezug zur realen Praxis besser geeignet ist, als konventioneller Unterricht.

Hintergrund: Sozialer Dialog
Der Soziale Dialog ist ein Zusammenschluss aus Unternehmensvertretern der Rohstoffindustrie, der Gewerkschaften IG BCE, IG BAU und des DGB sowie des NABU Landesverbandes und des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. (vero). Die Gruppe befasst sich regelmäßig mit Themen der Bau- und Rohstoffindustrie. vero betreibt seit 2011 regelmäßig den Sozialen Dialog in Nordrhein-Westfalen (NRW). Entstanden ist das Format des Sozialen Dialogs durch eine geplante Rohstoffabgabe (der sogenannte Kies-Euro), die seinerzeit von der Landesregierung eingeführt werden sollte. vero konnte die Einführung seinerzeit im Schulterschluss mit den Gewerkschaften und Umweltverbänden erfolgreich verhindern.

Quelle: vero


Jeder Unfall ist vermeidbar!

Eine Welt ohne Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten ist möglich. Dieses Ziel ist erreichbar, wenn sich von der Führungsetage bis zum Azubi alle für eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung einsetzen. Für die Umsetzung in den Unternehmen bietet die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) jetzt noch mehr praxisnahe Handlungshilfen, Checklisten und Best-Practice-Beispiele. Ergänzt wird das Angebot durch den neuen Webauftritt www.null-ist-das-ziel.de.

…Ist der Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit in meinem Betrieb allgemein bekannt? Wie werden Arbeitsunfälle, Beinaheunfälle oder kritische Ereignisse in meinem Unternehmen erfasst und ausgewertet? Investiere ich systematisch in die Aus- und Weiterbildung meiner Beschäftigten? Diese und viele weitere Fragen sollten sich sicherheits- und verantwortungsbewusste Unternehmerinnen und Unternehmer stellen.

Antworten gibt der Leitfaden „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ der BG RCI. Dort finden sich Handlungshilfen zu den 7 Erfolgsfaktoren mit Themen wie Führung, Zielsetzung, Gefährdungsbeurteilung, Organisation, Maschinensicherheit, Ausbildung und Motivation. Die neu erschienenen Vision Zero-Vertiefungsleitfäden bieten weiterführende Checklisten, Praxishilfen und Best-Practice-Beispiele zu diesen Themen. Mit den Broschüren können Betriebe prüfen, in welchen Bereichen sie bereits gut aufgestellt sind oder wo noch Handlungsbedarf besteht.

Die neue Online-Präsenz www.null-ist-das-ziel.de gibt neben ausführlichen Informationen zur Präventionsstrategie Vision Zero detaillierte Informationen zu den sieben Erfolgsfaktoren. In dieser „digitalen Vision Zero-Mappe“ stehen die sieben Vertiefungsleitfäden und zahlreiche weitere Praxishilfen aus dem Präventionsangebot der BG RCI zum freien Download zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot u.a. durch aktuelle Hinweise auf Events, Aktionsmedien, Seminare, Praxishilfen und Kooperationen zum Thema Arbeitsschutz.

Quelle: BGRCI


Recycling

Digitalisierung beherrschendes Thema der BDSV Jahrestagung

Leitthema der Jahrestagung der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV war das Thema Digitalisierung der Stahlrecyclingbranche und des Verbands. In Foren und Gastvorträgen konnten sich die Mitglieder über die neuesten Trends im Bereich der Digitalisierung, aber auch innovativer Unternehmensführung sowie Gütertransportkonzepte der Zukunft informieren. Darüber hinaus präsentierte die Führung des neuen BDSV Fachausschusses Digitalisierung eine Roadmap für eine neue interne digitale Mitgliederkommunikation.

Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung wurden Andreas Schwenter als Präsident sowie Stephan Karle als stellvertretender Präsident für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Stefanie Gottschick-Rieger wurde zur neuen Schatzmeisterin gewählt.

…Im Forum I präsentierten Dr. Peter Schwab und Dr. Stefan Punz von der voestalpine AG in ihrem Vortrag „Vorne ist immer Platz! Vom Fast Follower zum Innovationsführer“, wie es Unternehmen durch Innovationen an die Spitze schaffen und wie sie diese Position halten. Dabei zeigten die Redner anschaulich auf, wie herkömmliche Managementprinzipien die Entwicklung von Unternehmen eher behindern. Nur ein radikales Umdenken der Unternehmensführung sowie der Belegschaft könnten dauerhafte Erfolge in sich schnell ändernden Marktlagen sichern.

In Forum II berichteten die neue Vorsitzende des BDSV Fachausschusses Digitalisierung, Annette Gartner, sowie ihr Stellvertreter Jens Tadick über den aktuellen Stand im Bereich der Digitalisierung des Verbands. So ist inzwischen auch der interne Mitgliederbereich im neuen Design gestaltet. Im Mittelpunkt des Berichts stand jedoch das Projekt Umgestaltung des internen Mitgliederbereich in ein „digitales Mitmach-Forum“.

Zur Mittagszeit sorgte Sabine Asgodom, Deutschlands bekannteste Motivationsrednerin, mit ihrem kreativen Vortrag „Fünf Wege zur mehr Gelassenheit – kühlen Kopf bewahren in bewegten Zeiten“ für willkommene Abwechslung. Besonders die zahlreichen „praktischen Übungen“ sorgten bei den Zuhörern für viel Zuspruch.
Zentrale Punkte der ordentlichen Mitgliederversammlung waren der Geschäftsbericht der BDSV Geschäftsführung sowie der Finanzbericht des Schatzmeisters Günter Gottschick. Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen zum Vorstand und Präsidium wurden Andreas Schwenter als Präsident sowie Stephan Karle als stellvertretender Präsident einstimmig wiedergewählt. Neue Schatzmeisterin ist die Stuttgarter Unternehmerin Stefanie Gottschick-Rieger. Sie folgt im Amt ihrem Vater Günter Gottschick, der nach 15 Jahren nicht mehr antrat und sich mit emotionalen Worten verabschiedete.

In seinem Gastvortrag berichtete Stefan Buchner, Leiter Mercedes Benz Lkw, über die Zukunft des Güterverkehrs. Stefan Buchner führte aus, dass für sein Unternehmen die Reduzierung der CO2-Emissionen höchste Priorität habe. Hierfür werden zukünftig verstärkt leistungsfähige Elektro- und Gas betriebene Trucks entwickelt. Zudem werden zahlreiche Sicherheits- und Effizienzmaßnahmen implementiert – letztlich auch, um den Beruf des Kraftfahrers wieder attraktiver zu machen.

Zum Abschluss des Tagesprogramms stellte sich Andreas Schwenter den Fragen der Moderatorin Petra Bindl. Schwenter unterstrich nochmals die Notwendigkeit, dass sich die Stahlrecyclingbranche mit innovativen Ideen und Konzepten den Anforderungen der Zukunft stellen müsse. Dies, so Schwenter, sei nicht nur im Bereich der Digitalisierung der Branche und des Verbands, sondern auch im Umgang mit neuen Werkstoffen, der Transportlogistik von Stahlschrott sowie im Bereich der Angebotes für die Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten der Stahlrecyclingbranche im von der BDSV neu aus der Taufe gehobenen Institut für Schrott und Metallhandel (ISM) dringend notwendig. Der Verband werde weiter auf allen Gebieten „Gas geben“, kündigte Schwenter an.

Auf der begleitenden Fachausstellung präsentierten über 40 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. Mit dem traditionellen Unternehmerabend mit fast 500 Teilnehmern fand die BDSV Jahrestagung ihren Abschluss. Zu Ehren des scheidenden Schatzmeisters Günter Gottschick gab es als Überraschung ein spektakuläres Saalfeuerwerk.

Quelle: BDSV


DSGVO: Verwirrende Regelungen blockieren Umsetzung in den Betrieben

Rund 40 Prozent der Recycling- und Entsorgungsunternehmen, die sich an der diesjährigen bvse-Jahresumfrage beteiligten, gaben an, die Vorgaben der seit Mai geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung bereits vollständig in die Praxis überführt zu haben. 60 Prozent kämpfen derzeit noch mit Verständnis- und Umsetzungsproblemen.

…„In den Unternehmen unserer Branche fehlt es keinesfalls an der Bereitschaft, die Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung zu erfüllen. Aber das Ergebnis der bvse-Jahresumfrage zeigt deutlich, dass die Regelungen kompliziert und nicht nur für den Praktiker überwiegend unverständlich formuliert sind. Diese Tatsache gibt Raum für breite Interpretationsspielräume, in denen sich die Unternehmen oft der Auslegungswillkür der unterschiedlichen örtlichen Datenschutzbehörden oder Landesdatenschutzbeauftragten ausgeliefert sehen“, erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock die schwierige Lage der Unternehmen.

„Was wir brauchen, ist Rechtssicherheit und weniger Bürokratie, damit wir uns weiter auf unser Hauptgeschäft konzentrieren können“, erklärt Rehbock. Die neue Datenschutzgrundverordnung erfordert von den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche umfangreiche Dokumentationspflichten, die mit den immer knapper werdenden Personalressourcen kaum zu stemmen sind. Mitarbeiter müssen zusätzlich qualifiziert werden. Das kostet die Mittelständler viel Zeit und Geld. Mit Seminaren zu den Regelungen der neuen EU-Verordnung und dem daraus resultierenden Anpassungsbedarf für betriebliche Abläufe bietet das Schulungszentrum des bvse eine wichtige Hilfestellung. Aber das allein genügt nicht.

Mehr Souveränität der Internetnutzer erreiche man nicht mit größeren Datenschutzbannern, die auf ellenlange und zumeist völlig unverständliche und detailverliebte Datenschutzerklärungen in bestem Juristendeutsch verweisen. Auch die für kleine und mittelständische Unternehmen völlig überzogenen Dokumentationspflichten müssten nach Auffassung des bvse „dringend entrümpelt“ werden.

Zudem müsse eindeutig geregelt werden, dass der normale geschäftliche Umgang, wie beispielsweise der Austausch von Visitenkarten und die anschließende Nutzung der darauf enthaltenen Daten, auch weiterhin möglich sei, ohne dass man mit Bußgeldern rechnen müsse.

Der bvse warnt davor, die Bürgerinnen und Bürger in Vereinen oder im Beruf mit dem Datenschutz zu gängeln oder zu kriminalisieren. Auch wenn das sicher nicht gewollt sei, gehe es momentan genau in diese völlig falsche Richtung, so der mittelständische Wirtschaftsverband.

Der bvse sieht die Politik gefordert, die Rahmenbedingungen für mehr Datenschutz so zu ändern, dass sie auch für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine und der Unternehmen passen.

Quelle: bvse


Stahlrecycler erwarten 2019 schwächeres Wachstum

Nach der aktuellen BDSV Branchenumfrage 2018 schauen die deutschen Stahlrecycler weniger optimistisch in die Zukunft. Nur noch 7 % der befragten Unternehmen rechnen im nächsten Jahr mit einer besseren Geschäftslage. In Folge der US-Zollpolitik, der zunehmenden Handelskonflikte, der hohen Staatsverschuldung wichtiger Abnehmerländer für Stahlschrott wie Italien und die Türkei, um nur einige Beispiele zu nennen, steigen die Risiken für das Wirtschaftswachstum.

…Schon die zufriedenstellenden Wachstumsraten des Schrotteingangs des Jahres 2017 konnten im laufenden Jahr nicht mehr erreicht werden. Vor allem der Fachkräftemangel und eine zunehmende Bürokratisierung werden als Hemmschuhe für das Wachstum genannt. Die knappste Ressource sind derzeit Lkw-Fahrer.

Doch auch die jahrelang vernachlässigte Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur stellt die Stahlrecyclingbranche vor enorme Herausforderungen. Die Engpässe im Bereich Logistik werden verstärkt durch die lang anhaltende Trockenheit, welche die Binnenschifffahrt in Teilen stark beeinträchtigt. Die Frachtschiffe können infolge des Niedrigwassers nicht mehr voll beladen werden, wodurch zusätzlicher Frachtraum notwendig wird. Für Stahlrecyclingunternehmen bedeutet dies massive Einschnitte im operativen Geschäft. Material kann zum Teil nicht mehr angenommen werden, weil Zwischenlagerkapazitäten fehlen. Zudem drückt die mit der Knappheit einhergehende Kostenexplosion bei den Frachtraten auf das Ergebnis der Händler. Für weiteren Kostendruck sorgt die Lkw-Maut, die seit Juli 2018 auf allen Bundesfernstraßen gilt und deren Sätze schon im Januar 2019 erhöht werden.

Quelle: BDSV


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