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Meldungen der Woche

MIRO-Branchenfilm „1 Kilo Steine pro Stunde“ als Kinovorfilm

Der MIRO-Branchenfilm 1 Kilo Steine pro Stunde“ wird weit über Branchenkreise hinaus als ein exzellenter Erklärfilm bewertet. Mit Humor, authentischen Interviews und einer überraschenden Rahmenhandlung verdeutlich er fesselnd und kurzweilig, wo überall heimische mineralische Rohstoffe eingesetzt werden. 12.000 Direktzugriffe bei YouTube bis Juni 2019 und unzählige Vorführungen auf Veranstaltungen der Mitgliedsunternehmen und der Landesverbände zeigen, dass das Medium Film zur Unterstützung der politischen Kommunikation und für die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen hervorragend geeignet ist.

Nun ist zusätzlich auch ein 60-Sekunden-Trailer verfügbar, der ein Kilo Steine im Kino wirken lässt, da er sich als Kinovorfilm sowie zur Einbindung in Social-Media-Kanäle eignet.

…Alle über die Landes- und Regionalverbände organisierten MIRO-Mitgliedunternehmen haben die Möglichkeit, dieses attraktive Werbetool zu nutzen.

Neben der neutralen Fassung ist der Trailer leicht individualisierbar. So kann jedes interessierte Unternehmen, das den Kurzfilm im Kinowerbeblock seines Umfeldes platzieren möchte, für einen kleinen finanziellen Betrag eine persönliche Botschaft, die Unternehmensadresse mit Logo oder Ähnliches anhängen. Die individualisierte Fassung wird nach Beauftragung professionell erstellt.

Fragen zur konkreten Verfahrensweise richten Interessenten an: funk@bv-miro.org oder alternativ an ihre Landesverbände.

Neugierig geworden? Die neutrale Fassung des Trailers ist genauso wie die Lang- und diverse Kurzfassungen des Films auf der MIRO-Website unter dem Menüpunkt Downloads abrufbar: www.bv-miro.org

Quelle: BV MIRO


Studie „Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der Steine-und-Erden-Industrie bis 2035“ aktualisiert

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden hat die nunmehr 3. Auflage der Studie „Die Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der Steine- und-Erden-Industrie bis 2035 in Deutschland“ veröffentlicht. Auftragnehmer des Gutachtens waren erneut das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin sowie die SST-Ingenieurgesellschaft Aachen.

…Wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass die Nachfrage nach primären Steine-Erden-Rohstoffen bei relativ geringer wirtschaftlicher Dynamik im Jahr 2035 mit 555 Mio. t nur leicht unter dem Stand von 2016 (564 Mio. t) liegt. Bei stärkerem wirtschaftlichen Wachstum steigt die Nachfrage nach primären Steine-Erden-Rohstoffen auf 650 Mio. t an.

Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass das Aufkommen an Sekundärrohstoffen sich im Jahr 2035 auf 88 Mio. bzw. 98 Mio. t belaufen dürfte (unteres/oberes Szenario). Ausgehend vom Basisjahr der Studie 2016 (102 Mio. t) ergibt sich damit in beiden Fällen ein Rückgang, der insbesondere auf die abnehmenden Mengen an REA-Gips und Steinkohlenflugasche im Zuge des Kohleausstiegs zurückzuführen ist. Danach sinkt die relative Bedeutung der Sekundärrohstoffe (Substitutionsquote) – trotz weiterhin hoher Verwertungsquote mineralischer Bauabfälle – bis 2035 von 15,3 % auf 13,6 bzw. 13,2 % (unteres/oberes Szenario).

Die Studie ist unter www.baustoffindustrie.de/downloads verfügbar.

Quelle: vero


steinexpo 2020


Mineralische Rohstoffe

53 Auszubildende der Baustoffindustrie erhielten Abschlusszeugnisse

53 Auszubildende der Baustoffindustrie erhielten am 5. Juli ihre Abschlusszeugnisse. Die feierliche Übergabe fand in der Aula des ERFURT Bildungszentrum Unternehmensverbundes (EBZ) im Norden der Landeshauptstadt statt.

Die dreijährige praktische Ausbildung erfolgt in länderübergreifenden Berufsschulklassen für Verfahrensmechaniker der Fachrichtungen Transportbeton, Baustoffe, vorgefertigte Betonerzeugnisse und Asphalttechnik sowie einer Klasse für Aufbereitungsmechaniker in den Fachrichtungen Naturstein sowie Sand und Kies. Bei dieser dualen Berufsausbildung wird die Fachtheorie in der staatlichen berufsbildenden Walter-Gropius-Schule in Erfurt vermittelt.

…Für Ihre guten Leistungen wurden die Besten der einzelnen Fachrichtungen vom Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) e.V. ausgezeichnet.

Mohamed Ben Achema (Deutag Nord in Bremen), Ba Mamadou (GP Alster Beton GmbH in Hamburg), Leslie Nico Storandt (maxit Baustoffwerke GmbH), Dominik Siyahturp (F.C. Nüdling Betonelemente GmbH +Co. KG), Vinzenz Nawroth (Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG in Jahnsdorf) und Carsten Bechtloff (Mitteldeutsche Baustoffe GmbH) erhielten von Johannes Winter (Vorstandsmitglied des UVMB) eine Urkunde und eine Geldprämie.

Zwischen dem Unternehmerverband und dem ebz besteht eine bereits langjährige Partnerschaft, welche bis 1990 zurück reicht und von dem damaligen Landesverband für Thüringen und Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen wurde. Nach weiteren Fusionen mit Verbänden aus Sachsen sowie Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern entstand 2004 der heutige UVMB, welcher als Gesamtverband die Interessen von derzeit etwa 250 Mitgliedsunternehmen mit rund 5.000 Beschäftigten vertritt.

Zitate der Azubis
Mamadou Ba (GP Alster Beton GmbH aus Hamburg) hat die Ausbildung als „Jahrgangsbester“ von allen 53 Teilnehmern absolviert. Der jetzige Verfahrensmechaniker für Transportbeton stammt aus dem Senegal, lebt seit 2005 in Deutschland und ist verheiratet.

„Ich wollte einen Beruf ausüben, der technisch orientiert ist. Meine deutsche Schwiegermutter hat mir empfohlen, mich bei der damaligen Vorgängerfirma Cemex zu bewerben, weil sie einen guten Ruf in der Region hat. Den ersten Kontakt habe ich dann während einer Ausbildungsmesse aufgenommen. Nach einem erfolgreich absolvierten Test konnte ich dann mit der Ausbildung beginnen. Dafür bin ich allen Verantwortlichen heute noch dankbar. Anfängliche Schwierigkeiten mit den für mich neuen Anlagen und Fachbegriffen konnte ich schnell überwinden. Jetzt werde ich erst einmal zwei oder drei Jahre Berufserfahrung sammeln und will dann auf jeden Fall eine Weiterbildung beginnen.“

Der Verfahrensmechaniker für Aufbereitungstechnik Mohamed Ben Achema (Deutag Nord in Bremen – einer Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft) wurde in Deutschland als Sohn tunesischer Eltern geboren.

„Nach dem Abitur wollte ich nicht studieren, sondern eine Ausbildung machen. Da kaufmännische oder Bürotätigkeiten für mich nicht in Frage kamen, habe ich mich nach einer Berufsberatung für die Verfahrensmechanik entschieden. In einem Praktikum konnte ich die Arbeit näher kennen lernen, welche mir viel Spaß gemacht hat. So fiel die Entscheidung leicht, hier eine Ausbildung zu beginnen. Da die Freude an der Arbeit immer noch vorhanden ist, kann ich mir durchaus vorstellen, später mit einer Meisterausbildung zu beginnen.“

Vinzenz Nawroth (Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG in Jahnsdorf) hat sich für eine Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker in der Fachrichtung Naturstein entschieden.

„Ich habe mich schon immer für Technik und große Maschinen interessiert. Während einer „Woche der offenen Unternehmen“ in unserer Region habe ich mir das Unternehmen genau angesehen. Da mir das alles sehr zugesagt hat, habe ich mich für eine Lehrstelle beworben. Nach den drei Jahren kann ich immer noch sagen, dass ich genau das Richtige gewählt habe. Auf jeden Fall werde ich hier bleiben und kann mir durchaus vorstellen, nach einer gewissen Zeit einen Meisterabschluss abzulegen.“

Quelle: UVMB/Presseagentur FAKT


ISTE-Fortbildungsseminar „Forstliche Rekultivierung von Abbaustätten“

Auch dieses Jahr hat der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) in Kooperation mit dem Regierungspräsidium Tübingen, Abteilung Forstdirektion und dem Landesbetrieb ForstBW zu seinem Seminar „Forstliche Rekultivierung von Abbaustätten“ eingeladen. Knapp 50 Teilnehmerinnern und Teilnehmer fanden sich zu den Fachvorträgen in der KraxlAlm in Rutesheim ein. Anschließend fand eine Exkursion in den Muschelkalk-Steinbruch der MSW Mineralstoffwerke Südwest GmbH & Co. KG statt.

…Ziel des Seminars war es, den Teilnehmenden die Themen rechtliche und fachliche Grundlagen der Walderhaltung und die Baumartenauswahl im Kontext des Klimawandels näher zu bringen. Als Praxisbeispiel wurde eine Rekultivierungskonzeption innerhalb des Muschelkalksteinbruchs vorgestellt.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister von Mönsheim Thomas Fritsch und ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger machte Matthias Schappert, Abteilungsdirektor des ForstBW im Regierungspräsidium Türbingen, deutlich, wie wichtig die Anpassung der technischen Rekultivierung in Zeiten des Klimawandels ist. Er erläuterte, warum Bäume wie die Fichte in vielen Regionen Baden-Württembergs keine Zukunft mehr als Wiederaufforstungsinstrument haben und welche Baumarten bei den steigenden Temperaturen und Trockenheit bessere Alternativen sein könnten.

Thilo Tollkühn vom Ingenieurbüro Flickinger & Tollkühn GmbH gab einen Einblick in die praktische Umsetzung von Wiederaufforstungsmaßnahmen. Auch sein Büro setzt bereits auf klimastabile Baumarten und passt die Planung den Standort-Gegebenheiten durch vorherige Gutachten an.

Die Umsetzung und auch die Schwierigkeiten solcher Maßnahmen stellte Benedikt Fahrland Geschäftsführer MSW Mineralstoffwerke Südwest GmbH & Co. KG vor. Schon im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, welche Rekultivierungsmaßnahmen nach dem Abbau getroffen werden müssen.

Im Steinbruch Mönsheim existieren verschiedene Stadien der Wiederaufforstung, angefangen von der Aussaat von heimischen Wildblumen bis hin zum fertigen Forst, die die Teilnehmer der anschließenden Exkursion unter Führung von Herrn Fahrland, Herrn Tollkühn und Herrn Schappert besichtigen konnten. Dabei wurden die Voraussetzungen des Bodens, die Beständigkeit der verschiedenen Baumarten und Schutzmechanismen gegen Beschädigungen erläutert.

Des Weiteren standen auch Herr Frieder Kurtz von der Unteren Forstbehörde des Enzkreises und Herr Norman Freiherr von Gaisberg von der Forstverwaltung Schloß Obermönsheim für fachliche Fragen zur Verfügung.

Quelle: ISTE


Recycling

Bundeskartellamt untersagt Übernahme der DSD GmbH durch Remondis

„Wir begrüßen die Entscheidung des Bundeskartellamtes. Es ist richtig, die Übernahme der DSD GmbH durch Remondis zu untersagen. Eine andere Entscheidung hätte die Funktionsfähigkeit des Marktes im Bereich der Verpackungsentsorgung empfindlich gestört und wäre zu Lasten des Mittelstandes in der Branche und der Verbraucherinnen und Verbraucher gegangen“, erklärt Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.

…„Die Entscheidung des Bundeskartellamtes zeigt, dass der Tatsachenvortrag und die rechtliche Wertung von Remondis und der DSD GmbH nicht geeignet waren, die bekannt gemachte wettbewerbliche Würdigung des Bundeskartellamtes zu entkräften. Nach unserer Meinung hat das Bundeskartellamt seiner Bewertung den gesetzlichen Prüfungsmaßstab in zutreffender Weise zugrunde gelegt und die gebotenen Darlegungs- und Beweisanforderungen beachtet. Wir gehen daher davon aus, dass das Bundeskartellamt auch bei einer eventuell anstehenden Überprüfung durch den zuständigen Kartellsenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf gute Chancen hat sich durchzusetzen.“

Der bvse hat im Verfahren den sogenannten Zusammenschlussbeteiligten seine Stellungnahme sowie die Gutachten der beauftragten Wettbewerbsökonomen zur Verfügung gestellt. Gegengutachten, die von Remondis eingebracht wurden, waren jedoch, bis auf die Überschriften, vollständig geschwärzt. Damit hatten zwar die Zusammenschlussbeteiligten die Möglichkeit, zu den vom bvse vorgetragenen rechtlichen und ökonomischen Argumenten Stellung zu nehmen. Eine entsprechende sachliche Auseinandersetzung haben Remondis und die DSD GmbH jedoch aufgrund der unter Berufung auf Geschäftsgeheimnisse veranlassten Schwärzungen verwehrt.

Die Untersagung des Zusammenschlusses ermöglicht fairen Wettbewerb auf dem Markt der Verpackungsentsorgung. Eine Übernahme der DSD GmbH durch Remondis hätte diesen Wettbewerb massiv behindert und weitere erhebliche Negativ-Auswirkungen auf die gesamte Entsorgungsbranche mit sich gebracht.

Quelle: bvse


Anlass zum Feiern: 70 Jahre bvse

Am 17. und 18. September findet die Jahrestagung des bvse im KAMEHA Grand Hotel in Bonn statt. Bei dieser Gelegenheit feiert der mitgliederstärkste Branchendachverband der mittelständischen Recycling- und Entsorgungsunternehmen seinen 70. Geburtstag.

…In den Nachkriegswirren des Jahres 1949 hatten sich zunächst 15 mittelständische Unternehmen im „Altpapierverband“ zusammengeschlossen. Damals stand die Gründergeneration vor der Aufgabe, ihren Wirtschaftszweig wieder aufzubauen. Der gesamte Recycling- und Entsorgungsbereich erlebt seitdem einen fortwährenden Wandel. Eine neue Generation selbstbewusster und risikobereiter Unternehmerpersönlichkeiten demonstriert heute genauso wie damals Tatkraft und Innovationsstärke für den Umwelt- und Ressourcenschutz und nimmt neue Herausforderungen bereitwillig an.

Rund 300 Tagungsteilnehmer, Gäste und Unterstützer werden zum 70. Geburtstag des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in Bonn erwartet.
Der erste Tagungstag (17.09.) und der Vormittag des Folgetages stehen neben der Präsidiums-, Gesamtvorstandssitzung und der Mitgliederversammlung ganz im Zeichen der Fachverbands-, Ausschuss- und Gremiensitzungen.

Mit der Begrüßungs- und Eröffnungsrede durch den bvse-Präsidenten Bernhard Reiling beginnt dann am Mittwochnachmittag, 18.09., ab 14:45 Uhr, der öffentliche Tagungsteil. Als diesjährige Gastredner haben der CDU/CSU-Bundestagsfaktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus sowie der Leiter der Unterabteilung WR II Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft vom Bundesumweltministerium, Dr. Christoph Epping, ihre Teilnahme zugesagt.

Klimapolitische Herausforderungen und BMU-Initiativen für mehr Kreislaufwirtschaft haben die Keynotespeaker in ihren Themen-Rucksack gepackt – und sprechen damit aktuelle Aufgaben an, die die Branche direkt betreffen.

Ab 19:00 Uhr beginnt dann der musikalisch begleitete Festabend. „Die Teilnehmer dürfen sich auf ein Stimmungsfeuerwerk mit der Big Band „Sound Express“ und ein weiteres Highlight freuen, das an dieser Stelle aber noch nicht verraten wird!“, macht bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock neugierig auf das bevorstehende abendliche Festevent.

Quelle: bvse


Asphalt

Autobahn GmbH des Bundes: Tarifeinigung steht

Ein Einkommensplus auf den Bundestarif zum Einstieg, 13. Monatsgehalt, Wechselzuschlag, Gefahren- und Erschwerniszuschläge, Boni und bessere Eingruppierungs- und Entwicklungsperspektiven – der Deutsche Beamtenbund dbb und Arbeitgeber haben bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der neuen Autobahn GmbH des Bundes am 12. Juli in Berlin einen Durchbruch erzielt.

…„Die Einigung auf einen zukunftsfähigen Tarifvertrag für die Autobahn GmbH des Bundes steht“, zeigte sich dbb Verhandlungsführer Volker Geyer, stellvertretender dbb Bundesvorsitzender und Tarifvorstand des dbb, zufrieden.

„Der Übergang auf die neue Gesellschaft hat nun eine tragfähige Basis. Aufbauend auf dem TVöD gibt es viele Verbesserungen für die künftigen Beschäftigten, die nun endlich mehr Klarheit haben, wie die Geschäftsgrundlage eines Wechsels zur Autobahn GmbH aussieht. Darauf mussten die Kolleginnen und Kollegen lange warten“, so Geyer. „Diese Tarifeinigung ist deshalb so wichtig, weil sie den Weg in die Zukunft bereitet. Sie betrifft nicht nur die Beschäftigten, die von den Ländern kommen, sondern auch alle künftigen Kolleginnen und Kollegen“, ergänzte Hermann-Josef Siebigteroth, Mitglied der Geschäftsführung des dbb Bundestarifkommission und Bundesvorsitzender der Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten VDStra.

Nun fehlt noch der letzte Baustein: Die Klärung der Frage, wie der Übergang der Beschäftigten von der alten Tarifwelt in die neue Tarifwelt gestaltet wird. Dazu verhandeln Gewerkschaften und Arbeitgeber im Sommer einen Überleitungs-Tarifvertrag.

Die Kernpunkte der Einigung
• Mehr Entgelt: Um einen Anreiz für den Übergang zu schaffen, gibt es schon heute neue Entgelttabellen für die Zeit nach dem Übergang. Ohne zu wissen, wie die allgemeine Tarifentwicklung aussieht, wird die ab März 2020 geltende Tabelle des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst des Bundes (TVöD) für die Autobahn GmbH um 3,5 Prozent bis zur Entgeltgruppe 9c aufgestockt. Ab der Entgeltgruppe 10 erfolgt eine Erhöhung um 2 Prozent. Liegt die Erhöhung in der Tarifrunde mit Bund und Kommunen im Herbst 2020 oberhalb der jetzt vereinbarten Werte, gibt es diesen Differenzbetrag zusätzlich. Ist die Erhöhung im TVöD niedriger, bleibt es bei den höheren Werten. Auch die Auszubildenden und Studierenden sollen attraktive Perspektiven bekommen, ihre Entgelte liegen zwischen 1.060 und 1.300 Euro im Monat.

• 13. Monatsgehalt, Unternehmensbonus und Wechselzuschlag: Der dbb konnte im Tarifvertrag ein echtes 13. Monatsgehalt durchsetzen. Statt einer anteiligen Jahressonderzahlung gibt es ein volles Gehalt. Zusätzlich gibt es ab 2023 einen Unternehmensbonus mit der garantierten Höhe von 10 Prozent auf Basis der Entgeltgruppe 10 Stufe 3, der abhängig von der Erreichung der selbstgesetzten Ziele der Autobahn GmbH steigen kann. In der Übergangsphase gibt es zudem für alle, die zur Autobahn GmbH wechseln, einen einmaligen Wechselzuschlag von 1.500 Euro.

• Bessere Eingruppierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten: Künftig werden Straßenwärter und Werkstattbeschäftigte in die Entgeltgruppe 6 eingruppiert, Meister und Techniker starten mit Entgeltgruppe 8, Ingenieure mit Entgeltgruppe 10. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für alle Beschäftigten in Autobahn-, Straßen-, Fernmeldemeistereien und Werkstätten 38,5 Stunden, für alle übrigen 39 Stunden.

• Zuschläge: Für die Tätigkeit im Gefahrraum „Autobahn“ gibt es 60 Euro pro Monat, Beschäftigte im Kolonnendienst erhalten zusätzlich einen pauschalisierten Erschwerniszuschlag von 60 Euro. Für Streckenwarte und Straßenmeister liegt dieser Zuschlag bei 25 Euro. Für den Winterdienst auf der Straße gibt es 60 Euro, für den Winterdienst in den Werkstätten 15 Euro. Wege- und Zehrgelder werden in einer Außendienstpauschale zusammengefasst. Bis 30 km Entfernung vom Arbeitsort werden 6,50 Euro Tagespauschale und ab 30 km 8,50 Euro Tagespauschale gezahlt. Erfüllt wird auch eine weitere dbb Kernforderung: die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung. Bis zum Übergang werden die Tarifparteien die Weichen für eine solche Absicherung der Beschäftigten stellen.

Quelle: dbb


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