logo Menue

Aktuell

FACHZEITSCHRIFTEN:

GP GesteinsPerspektiven vertritt als offizielles Organ des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) die gesamte Gesteinsindustrie.

aktuelle Ausgabe hier lesen

recycling aktiv berichtet praxisnah über aktuelle Programme und Entwicklungen aus dem Maschinen- und Anlagenbereich für die gesamte Recycling-Industrie.

aktuelle Ausgabe hier lesen

asphalt vertritt als offizielles Organ den Deutschen Asphaltverband (DAV) e.V. sowie das Deutsche Asphaltinstitut (DAI) e.V.

aktuelle Ausgabe hier lesen

Anmeldung zum STV-News-Channel

Sie möchten den STV-News-Channel jeden Donnerstag mit brandaktuellen Meldungen zugeschickt bekommen?
Dann melden Sie sich einfach über unser Anmeldeformular an.


Meldungen der Woche

BAU 2019 in München eröffnet

Gemeinsam mit Bundesbauminister Horst Seehofer und weiteren prominenten Gästen eröffnete ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa die BAU 2019, die Weltleitmesse der Branche. Bis Samstag werden auf dem Gelände der Messe München die neuesten Trends und Entwicklungen rund um die Zukunft des Bauens vorgestellt. 250.000 Besucher können sich auf über 2.000 Aussteller aus mehr als 40 Ländern freuen.

…Pakleppa machte dabei auf die Innovationskraft der Branche aufmerksam: „Die Bauwirtschaft 4.0 ist bereits weitaus stärker in der Branche angekommen, als das so manchem bewusst ist. Und: Die Bauwirtschaft ist eine smarte und coole Branche. Denn in welcher anderen Branche können Beschäftigte und Unternehmer auch 50 Jahre später noch sagen: Das Haus habe ich gebaut?! Welche andere Branche leistet einen derart wichtigen Beitrag zur Kultur unseres Landes?“

Die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme findet in diesem Jahr unter guten konjunkturellen Voraussetzungen statt. Dazu erklärt Dipl.-Ing. Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe: „Die BAU 2019 findet in einem konjunkturell starken Umfeld statt. Der Branchenumsatz wird 2019 erneut um 6 % wachsen. Die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind gut gefüllt – und Bauaufgaben gibt es weiter zuhauf. Unsere Unternehmen gehen dabei den Weg in die digitale Zukunft und nutzen die Chancen, die sich aus dem technologischen Fortschritt ergeben, seien es digitale Fertigungsschritte, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse oder die Einbeziehung von Building Information Modeling (BIM)-Methoden. Es bleibt also dabei: Die Bauwirtschaft ist eine starke Branche!“

Quelle: ZDB


Bauindustrie zur Preisentwicklung 2018

„Die steigenden Baupreise, über die in jüngster Zeit vermehrt geklagt wird, können nicht allein den Bauunternehmen angelastet werden. Ausschlaggebend sind vor allem gestiegene Baumaterialkosten, die jüngste Tariflohnerhöhung und zunehmende staatliche Regulierungen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreise. Demnach seien die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 % gestiegen, zum Jahresende (November) habe der Preisanstieg sogar noch einmal an Dynamik zugelegt (+ 4,8 %). Im Straßenbau würden die Neubaupreise sogar um 6,1 %, bzw. 7,1 % über dem vergleichbaren Vorjahresniveau liegen.

…Babiel machte deutlich, dass – neben der Erhöhung der Tariflöhne in 2018 von 5,7 % – insbesondere die Baumaterialpreise stark angestiegen seien. So habe der Preis für Bitumen, welcher für den Straßenbau benötigt werde, binnen Jahresfrist um 40 %, der Preis für Dieselkraftstoff um 22 % zugelegt. „Aber auch die Preise für Baustahl kennen zurzeit nur eine Richtung – nach oben“, beschrieb Babiel die aktuelle Situation.

„Im Immobilienbereich gibt es noch zusätzliche Kosten, die die Anschaffung von Wohneigentum deutlich verteuert haben“, so Babiel weiter. Zum einen seien die Preise für baureifes Land in den vergangenen acht Jahren um insgesamt 47 % gestiegen. Zum anderen dürfe nicht vergessen werden, dass auch die Kommunen über eine drastische Anhebung der Grundsteuersätze – zur Sanierung ihrer Haushalte – die Baunebenkosten erhöht hätten. Babiel: „Dies passt unseres Erachtens nicht zum politischen Ziel, Bauen und Wohnen wieder bezahlbar zu machen.“

Quelle: HDB, Bildquelle: schoener-wohnen.de


steinexpo 2020


Mineralische Rohstoffe

Neuer Rohstoffsicherungsbericht Niedersachsen

Anlässlich eines Treffens mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister, Dr. Bernd Althusmann, hat der Präsident des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Andreas Sikorski, am 21. Dezember 2018 den Rohstoffsicherungsbericht Niedersachsen 2018 mit Zahlen, Daten und Fakten zu Rohstoffen in Niedersachsen übergeben.

…Der jetzt erschienene Bericht gibt einen Überblick über die Vorkommen, die Produktion und den Verbrauch von Rohstoffen in Niedersachsen. Dazu zählen unter anderem Kohlenwasserstoffe (Erdöl, Erdgas), Salze, Torf, Sand, Kies und Gips.

Wirtschaftsminister Althusmann: „Mit dem vorliegenden Rohstoffsicherungsbericht leistet das LBEG einen wichtigen Beitrag für eine sachliche Diskussion über die Rohstoffgewinnung in Niedersachsen. Unser Bundesland verfügt demzufolge über ein sehr großes und unterschiedliches Rohstoffpotenzial, das am Beginn vieler Wertschöpfungsketten steht. Unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und umweltrelevanter Aspekte sollten wir diese Rohstoffe auch zukünftig nutzen.“

Niedersachsen versorgt sich vor allem mit den Baurohstoffen Sand und Kies sowie mit Natursteinen weitgehend selbst. Ein ungebremster Rückgang dagegen ist seit Jahren bei der Erdöl- und Erdgasförderung zu beobachten.

LBEG-Präsident Andreas Sikorski: „Jeder Bundesbürger verbraucht in seinem Leben mehrere hundert Tonnen Rohstoffe. In Niedersachsen sind es alleine bei Sand und Kies rund fünf Tonnen pro Einwohner und Jahr, die für den Erhalt und die Verbesserung von Verkehrswegen, öffentlichen Gebäuden, Arbeits- und Wohnstätten benötigt werden. Es ist daher wichtig, geeignete Abbauflächen in Raumordnungsprogrammen auszuweisen, um diesen Verbrauch auch weiterhin durch geringe Transportwege umweltschonend decken zu können.“

Zahlen, Daten und Fakten

Baurohstoffe:
Steine, Erden (u. a. Kiese, Sande und Natursteine) werden vor allem als Baurohstoffe verwendet und in großen Mengen benötigt. Der Absatz dieser Rohstoffe erfolgt überwiegend im Nahbereich der Abbaubetriebe. Im Jahr 2016 wurden circa 60 Millionen Tonnen von mehr als 400 Betrieben in rund 520 Abbaustellen gefördert. Dabei lag die Abbaumenge von Kies und Sand in vergangenen zehn Jahren kontinuierlich zwischen 37,2 bis 44,4 Millionen Tonnen. Die Schwankung der Fördermenge folgt normalerweise zeitversetzt dem Verlauf der Baukonjunktur.

Erdöl und Erdgas:
Im Jahr 1965 förderte Niedersachsen noch 6,3 Millionen Tonnen Erdöl. Seitdem sank die Produktion bis auf 788.000 Tonnen Ende 2017. Aktuell verfügt Niedersachsen über rund 21% der gesamten deutschen Erdölreserven.

Die niedersächsische Erdgasproduktion (Rohgas) betrug bis 1963 knapp 1 Milliarde Kubikmeter pro Jahr. Danach stieg die Förderung kontinuierlich auf 20,9 Milliarden Kubikmeter in 1999 an. Seitdem ist bis 2017 ein Förderabfall auf 7,4 Milliarden Kubikmeter zu verzeichnen.

Gips:
In Niedersachsen wird von elf Unternehmen das Industriemineral Gips abgebaut. Die gesamte Produktionsmenge betrug im vergangenen Jahr knapp 1,4 Millionen Tonnen. Der Gips wird vor allem in der Bauwirtschaft und in geringerem Umfang als Form- oder Spezialgips in anderen Wirtschaftsbereichen verwendet.

Salzbergbau:
Kali- und Magnesiumsalze werden vor allem für die Herstellung von Düngemitteln genutzt. In Niedersachsen werden diese Rohstoffe ab 2019 nicht mehr gefördert. Das Bergwerk Sigmundshall am Steinhuder Meer stellt aufgrund der Erschöpfung der Lagerstätte die Rohstoffgewinnung Ende dieses Jahres ein. Im Jahr 2017 lag die Kali- und Magnesiumsalzproduktion in diesem Bergwerk bei 2,1 Millionen Tonnen. Aktuell läuft ein Planfeststellungsverfahren für die Wiederinbetriebnahme des Kalibergwerks Siegfried-Giesen bei Hildesheim.

Tongesteine:
Ende des Jahres 2017 bauten in Niedersachsen 50 Betriebe Ton ab. Der Ton wird vor allem zur Herstellung von Dachziegeln und Abdichtmaterial genutzt. Die Abbaumenge im Jahr 2016 betrug 1,1 Millionen Tonnen. Im Vergleich zu 2009 ist das eine Zunahme um 200.000 Tonnen. Dabei folgt der Verbrauch an Ziegelrohstoffen (Ton) der Entwicklung des Wohnungsbaus.

Torf:
Die Torfproduktion hat in den vergangenen Jahren weiter abgenommen. Sie betrug 2016 nur noch 6,1 Millionen Kubikmeter. Der abgebaute Torf wird vor allem im industriellen Gartenbau genutzt.

Steinkohle:
Steinkohle wird in Niedersachsen nicht abgebaut; wegen seiner Wahl zum Gestein des Jahres 2018 widmet der Bericht diesem Rohstoff indessen einen Einzelbeitrag. Steinkohlebergbau, der Europa in vielen Regionen über 200 Jahre geprägt hat, läuft in Deutschland Ende 2018 mit der Schließung der letzten verbliebenen Zeche Prosper Haniel in Bottrop aus. Die geologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Facetten des Energierohstoffes und seines Abbaus werden durchleuchtet und die Besonderheiten der Steinkohle in Niedersachsen dargestellt.

Ein weiterer Einzelbeitrag thematisiert den individuellen Verbrauch mineralischer Rohstoffe beim Eigenheimbau und den Rohstoffbedarf für die öffentliche Verkehrsinfrastruktur sowie den Bau von Windenergieanlagen. So summiert sich der durchschnittliche Gesamtbedarf an mineralischen Rohstoffen für ein Einfamilienhaus auf über 500 Tonnen. Das entspricht der Ladekapazität von 20 Lastkraftwagen mit jeweils 40 Tonnen Gesamtgewicht.

Zum Rohstoffsicherungsbericht 2018

Quelle: Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Niedersachsen


Zeppelin mit neuen Niederlassungsleitern

Von der Schweiz über Armenien nach Moskau: Mario Meier machte erst international Karriere, bevor er zum ersten Januar 2019 Leiter der Zeppelin Niederlassung Böblingen wurde. Er folgt auf Thomas Böger, der anderweitig eine neue Herausforderung begleiten wird.

Das Personalkarussell dreht sich bei Zeppelin zum Jahresanfang auch in Erlangen weiter. 2019 ist die Niederlassung unter neuer Leitung: Oliver Brockschmidt folgt damit auf Stephan Bothen, der 2018 zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung von Zeppelin Österreich ernannt wurde.

Quelle: Zeppelin


Recycling

China weitet Importrestriktionen auf weitere Schrottsorten aus

Das Ministerium für Ökologie und Umwelt, die Allgemeine Zollverwaltung sowie weitere Behörden der Volksrepublik China haben jüngst in einer gemeinsamen Erklärung bekanntgegeben, die Importbeschränkungen für feste Abfälle ab dem 1. Juli 2019 auch auf Sekundärrohstoffe wie Eisen-, Kupfer- und Aluminiumschrotte auszudehnen. Diese Metallschrotte unterliegen als sogenannte grün gelistete Abfälle in Deutschland keinen besonderen Ausfuhrbeschränkungen, da sie anstelle von Primärrohstoffen ressourcenschonend eingesetzt werden können.

…Nach Auffassung der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV) sind die nun beschlossenen Einfuhrbeschränkungen für Metallschrotte ein weiterer Schritt im Rahmen des so genannten „National Sword“-Programms, mit dem China sich dem Ziel nähert, ab 2020 keine Abfallimporte mehr ins Land zu lassen. Der Aufbau einer eigenen Entsorgungsinfrastruktur soll gestärkt werden.

Derzeit werden 15 % der deutschen Stahlschrottexporte (Gesamtvolumen ca. 8,5 Mio.t p.a.) direkt in Länder außerhalb der EU-28 geliefert, wobei der Anteil der deutschen Stahlschrottexporte nach China mit 33.000 t im Jahr 2017 lediglich ca. 0,4 % beträgt. Dennoch geht die BDSV davon aus, dass es zu Verwerfungen auf den internationalen Märkten kommen wird, die auch in Deutschland zu spüren sein werden. Für die Mengen an Stahlschrott, die China bisher weltweit importiert (2017: ca. 2,3 Mio. t) müssen neue Absatzmärkte erschlossen werden. Dies erzeugt zwangsläufig Preisdruck. Erschwert wird die Situation durch zunehmenden Protektionismus auch anderer Länder sowie indirekt durch die US-Zölle auf Stahl.

Quelle: BDSV


32 Millionen Elektro-Altgeräte in deutschen Haushalten

Jeder Zweite besitzt einen alten Laptop oder PC. In deutschen Haushalten lagern 32 Millionen Altgeräte, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrage des Digitalverbands Bitkom. Alt gegen neu: Zum neuen Jahr werden viele Altgeräte wie PCs oder Notebooks zugunsten der neuen Weihnachtsgeschenke ausgemustert. Doch längst nicht jedes Altgerät wird zu Elektronikmüll oder verkauft. Etliche alte PCs und Laptops lagern in deutschen Schubladen, Schränken und Kartons. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Personen ab 16 Jahren. Demnach hortet knapp jeder zweite deutsche Haushalt (43 Prozent, 2014: 36 Prozent) zu Hause mindestens einen alten PC oder Laptop.

…Lagerten in deutschen Haushalten mit Altgeräten 2014 noch im Schnitt 1,3 alte PCs oder Notebooks, sind es mittlerweile 1,8 pro Haushalt. Betrachtet man alle deutschen Haushalte sind es 0,8 Geräte pro Haushalt. Das entspricht einem Anstieg auf mittlerweile 32 Millionen Altgeräte in (2014: 22 Millionen). Aktuell hat jeder fünfte Bundesbürger ab 16 Jahren (19 Prozent) einen unbenutzten PC oder Laptop zu Hause. Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) hortet sogar zwei oder mehr ungenutzte Geräte. 55 Prozent haben keinen Alt-PC bzw. Laptop zu Hause oder noch nie ein solches Gerät besessen.

Jeder Vierte (26 Prozent), der sich ein neues Gerät zulegt, hebt seinen alten PC oder sein altes Notebook auf. Sieben von zehn Befragten (71 Prozent) entsorgen solche Geräte. Von ihnen haben das Gerät bzw. die Geräte 67 Prozent zu einer Sammelstelle für Elektronikmüll gebracht, 18 Prozent verschenkt, 11 Prozent für einen guten Zweck gespendet, 9 Prozent zu einem Händler gebracht und 7 Prozent verkauft.

„Viele Verbraucher fragen sich, wohin mit dem alten Gerät, wenn das Neue ins Haus kommt“, sagt Bitkom-Umweltexpertin Dr. Katharina Eylers. „Die einen wollen das Altgerät als Ersatz aufheben. Andere wiederum wissen einfach nicht, wie sie die Daten des alten PCs vollständig löschen und heben es deshalb auf. Oder sie wissen nicht, wo und wie sie das Altgerät entsorgen können.“ Dabei könne die richtige Entsorgung einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz leisten. „Wer funktionstüchtige Laptops und PCs weitergibt, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Aber auch defekte Geräte sollten unbedingt recycelt werden und gehören nicht in den Hausmüll“, sagt Eylers. „Die Geräte enthalten zahlreiche, wertvolle Rohstoffe, die beim Recycling wiedergewonnen werden können.“

Entsorgung im Hausmüll verboten
Alte oder defekte elektronische Geräte dürfen nicht in den Hausmüll geworfen werden. Das wissen inzwischen die meisten Bundesbürger. Keiner derjenigen, die schon einmal einen alten PC oder Laptop entsorgt haben, gibt an, es im Hausmüll entsorgt zu haben.

Entsorgung über Recyclinghöfe
Alte Laptops können wie alle anderen Elektrogeräte auch in den kommunalen Abfallsammelstellen abgegeben werden. Die Standorte dieser Recyclinghöfe erfährt man bei seinem örtlichen, kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb. Von dort gehen die Geräte in die Verantwortung der Hersteller über, die für eine umweltgerechte Entsorgung oder Wiederaufbereitung durch zertifizierte Recyclingunternehmen sorgen.

Löschen privater Daten
Vor der Weiter- oder Rückgabe alter Geräte sollten Nutzer private Daten wie das Adressbuch, Nutzerprofile von sozialen Netzwerken, Online-Banking-Zugänge oder auch Fotos und Videoclips von der Festplatte löschen und diese formatieren. Daten auf intakten Festplatten können durch Überschreiben vollständig und nicht wiederherstellbar gelöscht werden. Entsprechende Software erleichtert das gründliche Löschen erheblich, gleichzeitig wird die Festplatte mit zufällig erzeugtem Datenmüll überschrieben, was eine Rekonstruktion beinahe unmöglich macht.

Dabei werden die Daten einmal oder mehrfach mit vorgegebenen Zeichen oder Zufallszahlen überschrieben, was in den meisten Fällen ausreichend ist. Der Bitkom rät dazu, Festplatten mindestens dreimal zu überschreiben, bei sensiblen Daten und älteren Festplatten (< 80GB) sogar bis zu siebenmal.

Hinweis zur Methodik:
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Dezember 2018 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Wie viele alte PCs oder Notebooks, die Sie nicht benutzen, haben Sie zu Hause?“, „Was machen Sie mit alten Computern?“ und „Wie haben Sie Ihren alten Computer in der Vergangenheit entsorgt?“

Quelle: bvse


Asphalt

Carsten Karcher zum neuen EAPA-Generalsekretär ernannt

Am 1. Januar 2019 wurde Dr. Carsten Karcher zum Generalsekretär der European Asphalt Pavement Association ernannt. Dr. Karcher ist bereits seit 2013 als Direktor für EAPA tätig. Er übernahm die Nachfolge von Egbert Beuving, der Ende 2018 in den Ruhestand ging.

…„Ich fühle mich geehrt durch diese neue Herausforderung und freue mich, mit Leidenschaft und Engagement den Weg gemeinsam mit der europäischen Asphaltindustrie, den wir vor vielen Jahren begonnen haben, fortzusetzen“, erklärte Karcher.

Darüber hinaus trat Dr. Breixo Gómez-Meijide im Oktober 2018 als Technischer Direktor der EAPA bei. Er ist jetzt der Sekretär des technischen Ausschusses der EAPA. Gomez-Meijide wird u.a. zu den europäischen Normungsprozessen in CEN-Ausschüssen im Zusammenhang mit Asphalt beitragen.

Egbert Beuving, der frühere Generalsekretär der EAPA, wird die EAPA weiterhin als Vorsitzender des Organisationskomitees des E & E-Kongresses 2020 unterstützen, bis dieser Ausschuss seine Aufgabe abgeschlossen hat.

Quelle: DAV


In eigener Sache

Ergänzt: Das STV-News-Channel-Archiv

Ab sofort können Sie in unserem STV-News-Channel-Archiv alle Meldungen der Vorwoche noch einmal nachlesen.

Ihr „STV-News-Channel“

Im Rahmen der „STV-Online-Offensive 2018“ des Stein-Verlages erhalten Sie wöchentlich für die Branche wichtige Ad-hoc-Meldungen und Nachrichten. Der „STV-News-Channel“ informiert Sie im Stile eines Nachrichtenkanals kurz und knapp, schnell und kompetent über Aktuelles aus der mineralischen Baustoff-, Asphalt- und Recycling-Industrie.
Außerdem werden Sie mit unseren etablierten Fachzeitschriften Gesteins-Perspektiven, recycling aktiv und asphalt – wie gewohnt – kompetent und umfassend informiert. Diese sind auch in unserem Zeitschriften-Web-Kiosk unter webkiosk.stein-verlaggmbh.de als E-Paper verfügbar.

Copyright © by Steinverlag GmbH
Startseite Kontakt Impressum Datenschutz