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Meldungen der Woche

Kommt die Pkw-Maut erst 2020?

Die CSU hatte sich stark für die Pkw-Maut eingesetzt. Nun muss das Prestige-Projekt jedoch nochmals verschoben werden. Millionenverluste an Einnahmen sind die Folge.

…Die Pkw-Maut soll erst Mitte des Jahres 2020 eingeführt werden. Erst dann sei eine „realistische“ und „risikoarme“ Inbetriebnahme der Maut möglich, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Regierungskreise.

Maut schon im Frühjahr 2017 beschlossen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte sich zuletzt nicht auf einen Starttermin festlegen wollen. Die im Frühjahr 2017 vom Bundestag beschlossene Maut, für die sich vor allem die CSU eingesetzt hatte, sollte aber in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden.
Mit dem verzögerten Start fehlten im Bundeshaushalt in den kommenden beiden Jahren mindestens 720 Millionen Euro an Einnahmen aus der Pkw-Maut, heißt es in dem Bericht weiter.


Quelle: Merkur


Bautarifverhandlungen ergebnislos abgebrochen

Die Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vorgestern nach zweitägiger Verhandlung ergebnislos abgebrochen.
„Der Ball liegt jetzt im Feld der IG BAU. Wir sind weiterhin verhandlungsbereit,“ so Frank Dupré, Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

…Die Arbeitgeber waren der IG BAU bei ihrer Forderung nach einer hohen Lohnerhöhung weit entgegengekommen. Sie hatten bereits in der zweiten Verhandlungsrunde einen Abschluss mit einem Gesamtvolumen von 6 % bei einer Laufzeit von 24 Monaten in Aussicht gestellt. Die IG BAU war dagegen auf eine Laufzeit von nur 14 Monaten fixiert. Die in diesem Zusammenhang von der IG BAU mit „4,x %“ bezifferte und nicht weiter konkretisierte Lohnforderung war im Arbeitgeberlager nicht akzeptabel.
„Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Dem kommt ein langfristiger Tarifvertrag entgegen. Darüber hinaus kann die Mehrzahl der Unternehmen keine derart hohen Tarifforderungen verkraften, da die Umsatzzuwächse nicht in allen Bereichen und Regionen gleichermaßen hoch sind. Wir sind mit unserem Angebot weit über die Tarifabschlüsse anderer Branchen hinausgegangen. Umso mehr bedauern wir den Abbruch der Verhandlungen,“ so Dupré abschließend.


Quelle: HDB, ZDB


steinexpo 2020


Mineralische Rohstoffe

Kompaktseminar: Grundlagen und Technik der Gesteinsindustrie

Das exklusive MIRO-Angebot zur kompakten Wissensvermittlung von Grundlagen und Technik der Gesteinsindustrie kommt in der Praxis sehr gut an. Aufgrund der stetigen Nachfrage bietet der Bundesverband Mineralische Rohstoffe, MIRO, vom 21. bis 23 Juni 2018 ein fünftes Seminar seiner erfolgreichen Reihe an. Tagungsort wird erneut das AOK-Bildungszentrum in Homberg (Ohm) sein.

…Kaufleute und Controller, aber auch Techniker oder Ingenieure mit Weiterbildungsbedarf in Unternehmen der Gesteinsindustrie erhalten im Juni 2018 Gelegenheit, ihr Wissen in Sachen „Grundlagen und Technik der Gesteinsindustrie“ ohne Umwege aufzuwerten beziehungsweise auf den neusten Stand zu bringen.
Das Programm vermittelt umfassendes Grundlagenwissen zur Branche, zur Lagerstättenkunde, zu Erkundungsverfahren, unterschiedlichen Gewinnungs- und Aufbereitungstechniken und zum Einsatz von Gesteinsprodukten. Behandelt werden außerdem Normen und Prüfungen, Logistik und Besonderheiten in der Branche sowie die Themen Grunderwerb, Genehmigung, Rekultivierung / Renaturierung im Kontext relevanter Spannungsfelder speziell in der Gesteinsindustrie.
Die Referenten des Bundesverbandes MIRO, der Technischen Hochschule Georg Agricola für Rohstoff, Energie und Umwelt zu Bochum und der RWTH Aachen gehen dabei jeweils auf die wichtigsten Prozessschritte in den speziellen Bereichen der Fest- und Lockergesteinsrohstoffe ein. Zur Veranschaulichung des Vortragsstoffes wird außerdem in bewährter Weise wieder eine Exkursion in die Veranstaltung eingebunden, die als konkretes Fallbeispiel zur Wissensvertiefung dient.
Die Veranstaltung startet am 21 Juni mit einem Begrüßungsabend für die Teilnehmer und endet am Samstagnachmittag, dem 23 Juni 2018, mit einer Zusammenfassung und der Überreichung der Teilnahmezertifikate.
Die Teilnehmerzahl ist mit Blick auf eine effektive Schulung, die Raum für Diskussionen und Interaktionen bietet, beschränkt. Seminar-Anmeldungen sollten also zügig vorgenommen werden. Das Veranstaltungsprogramm mit Anmeldeformular ist im Internet unter dem Hauptmenüpunkt: „Termine und Aktionen“ (http://www.bv-miro.org/termine-2/) abrufbar.
www.bv-miro.org


Quelle: BV MIRO


bauma mit neuer Hallen- und Geländestruktur

Ein Jahr vor dem Start der bauma, die am 8. April 2019 eröffnet, gibt die Messe München einen Ausblick auf die neuesten Entwicklungen: Das Gelände im Münchner Osten wird auf 614.000 Quadratmeter ausgebaut, die Zahl der Hallen auf 18 erweitert. Der Veranstalter plant mit mehr Ausstellern als zur bauma 2016.

…„Zwei neue Hallen und eine noch übersichtlichere Geländestruktur – wir haben die Rahmenbedingungen für unsere nächste bauma weiter optimiert“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Die kommende Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 8. bis 14. April 2019 statt. Aktuell ist die Nachfrage aus aller Welt nach Ausstellungsfläche extrem hoch.
Mit der Erweiterung auf 18 Hallen verfügt die Messe über eine Innenfläche von insgesamt 200.000 Quadratmetern. Damit erstreckt sich das gesamte Areal der bauma auf mehr als 614.000 Quadratmeter. Zum Vergleich: Die zuletzt durchgeführte Veranstaltung im Jahr 2016 kam auf 605.000 Quadratmeter. „Damit weitet die ohnehin schon größte Messe der Welt ihre Gesamtausstellungsfläche noch weiter aus“, so Dittrich.
Ein neuer Hallen- und Geländeplan erleichtert die Orientierung auf dem riesigen Areal. Durch eine klare thematische Aufteilung der einzelnen Ausstellungsbereiche soll die Besucherführung zielgenauer gesteuert werden. Aufgrund der zwei neuen Hallen, die zusammen 20.000 Quadratmeter umfassen, werden insgesamt mehr Aussteller Platz finden als zur bauma 2016. Damals waren es 3.425.
Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick: Der größte Bereich Baumaschinen und Anbaugeräte wurde um eine auf fünf Hallen erweitert sowie um zusätzliche Fläche auf dem Freigelände, das direkt an den Hallenkomplex anschließt. Der Bereich Komponenten hat nun ebenfalls fünf statt wie zuletzt vier Hallen, die Schalungen und Gerüste wechseln in die Halle B3. Die Hebezeuge werden gebündelt in Halle C4 dargestellt. Neu ist das Conference Center Nord in der Halle C6, das zusätzliche Konferenzräume zur Verfügung stellt.
Die Sonderschau THINK BIG!, die Schülern Karrieremöglichkeiten in der Bau- und Baustoffmaschinenbranche aufzeigt, zieht ins ICM – Internationales Congress Center München um. Sie fand bislang in der Halle B0 statt, die während der bauma 2019 als zusätzliche Ausstellungsfläche genutzt wird. Und noch eine Änderung ist geplant: Der zur Messezeit verkehrsberuhigte Teil der Paul-Henri-Spaak-Straße wird in „bauma Boulevard“ umbenannt. Entlang dieser Fußgängerzone wird ein internationales Gastronomie-Angebot entstehen.


Quelle: Messe München


Recycling

EVGE übt deutliche Kritik am Vollzug der neuen EfbV

In einem offenen Brief an die Abfallbehörden von Bund und Länder zeigen die Europäische Vereinigung der Gemeinschaften zur Zertifizierung von Entsorgungsfachbetrieben e.V. (EVGE) im Schulterschluss mit ebenso betroffenen Spitzenverbänden der Entsorgungswirtschaft eine kritische Sachstandsanalyse des Vollzugs der bereits seit Juni 2017 geltenden novellierten Entsorgungsfachbetriebeverordnung EfbV auf.

…„Wir haben einen erheblich höheren bürokratischen, personellen und finanziellen Aufwand für Zertifizierer und Unternehmen, der in weiten Teilen schlichtweg unnötig und keineswegs qualitätsverbessernd ist“, so Hartmut Schön, EVGE-Vorsitzender.
Bereits in der damaligen VO-Entwurfsphase im Frühjahr 2017 wies die EVGE den Bund auf greifbare Erleichterungen für zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe hin, um die freiwilligen Bemühungen zu honorieren und weitere Anreize für das seit 20 Jahren praxisbewährte System zu schaffen. Leider folgte man nicht einmal im Ansatz den nach wie vor berechtigten Forderungen.
Die gesamte Branche hoffte noch auf die begleitende Vollzugshilfe der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA), mit der durchaus zumindest noch die eine oder andere Stellschraube in eine zielführende Richtung hätte gedreht werden können. In der kürzlich veröffentlichten LAGA-Mitteilung 36 „Entsorgungsfachbetriebe“ kommen nun fatalerweise weitere Erschwernisse in der Form von Verschärfungen gegenüber dem Verordnungstext der Entsorgungsfachbetriebeverordnung hinzu.
Diese Fehlentwicklungen gilt es dringend zu korrigieren, so die betroffenen Entsorgergemeinschaften und Spitzenverbände in ihrem offenen Brief.
Die EVGE wurde am 29.10.2004 in Köln gegründet. Aus Deutschland sind die Entsorgergemeinschaften bvse-EG, EdDE, EGRW, ESA, ESGen Nord, EG Bau Berlin-Brandenburg, ESN und ESG Transport und Umwelt vertreten. Aus Österreich hat der V.EFB, Wien, die Gründungssatzung unterzeichnet. Die Tschechische Republik ist mit der SUCO, Prag, und die Slowakische Republik durch die ZOPNO, Bratislava, vertreten. Der VSMR, Verband Stahl-, Metall- und Papier-Recycling Schweiz, der BAV, Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter e.V., und der VDM, Verband Deutscher Metallhändler, sind assoziierte Mitglieder.


Quelle: bvse


Wechsel in der Geschäftsführung der SUEZ Deutschland GmbH

Zum 1. Mai 2018 gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung der SUEZ Deutschland GmbH. Oliver Gross (47) gibt seine Funktion als Geschäftsführer nach zehn Jahren aus persönlichen Gründen ab. Oliver Gross hat SUEZ Deutschland in dieser Zeit weit vorangebracht, was die guten Geschäftszahlen bestätigen. Interimsgeschäftsführer wird Herman Snellink (57). Seine Berufung durch den Aufsichtsrat steht noch aus.

…Der gebürtige Niederländer ist seit 30 Jahren in der Abfallwirtschaft für SUEZ tätig und ist somit sowohl mit der Branche als auch dem Unternehmen bestens vertraut. In seiner aktuellen Position als COO Material Resource Management und Business Innovation ist er Teil des Executive Management Boards der SUEZ Recycling & Recovery BeNeLux & Germany und ist an der strategischen Entwicklung dieser Länder maßgeblich beteiligt. In seiner neuen Funktion wird Herman Snellink die Geschäfte in Deutschland konsequent weiterführen. Dabei kann er auf die Expertise und Unterstützung des deutschen Management Boards bauen.

Quelle: SUEZ Deutschland GmbH


Asphalt

BAG veröffentlicht Güter- und Personenverkehrsprognose für die Jahre 2018 bis 2021

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erstellte gleitende Mittelfristprognose geht bis zum Jahr 2021 von einem jährlichen Wachstum der Güter- und Personenverkehre aus.

…Im Güterverkehr wird für das Jahr 2018 mit einem Wachstum von Transportaufkommen (+1,0 %) und Transportleistung (+1,4 %) gerechnet. Für den Folgezeitraum wird von einem anhaltenden Wachstum ausgegangen, wenngleich in abgeschwächter Form. Im Jahr 2018 können voraussichtlich alle Landverkehrsträger am Wachstum teilhaben. Für den weiteren Zeitraum bis in das Jahr 2021 wird für den Straßen- ebenso wie für den Schienengüterverkehr ein deutlich abgeschwächtes jährliches Wachstum prognostiziert. Für die Binnenschifffahrt werden leichte Rückgänge erwartet. Abschwächen dürften sich in den kommenden Jahren zudem die Wachstumsraten im Luft- und Seeverkehr sowie im kombinierten Verkehr der Eisenbahnen. Diese verbleiben jedoch weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Bei den Rohrleitungen wird im gesamten Prognosezeitraum mit einer rückläufigen Aufkommens- und Leistungsentwicklung gerechnet.
Der Personenverkehr bleibt im Jahr 2018 mit einem Plus von 1,2 % (Aufkommen) bzw. 1,5 % (Leistung) auf Wachstumskurs. Dies gilt für das Gesamtergebnis ebenso wie für die einzelnen Verkehrsträger. In den Folgejahren setzt sich die Tendenz fort. Der mengenmäßig dominierende motorisierte Individualverkehr zeigt sich, ebenso wie der öffentliche Straßenverkehr, weitestgehend konstant. Eisenbahn- und Luftverkehr entwickeln sich über den gesamten Zeitraum hinweg überdurchschnittlich, wenngleich die Wachstumsraten ab dem Jahr 2019 teils spürbar hinter denen des Jahres 2018 zurückbleiben. Die Zuwächse des Eisenbahnverkehrs lassen sich insbesondere mit der positiven Entwicklung der Fernverkehre begründen. Innerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs sind die Prognosen für den Fernbusverkehr hingegen rückläufig.
Der von der SSP Consult, Beratende Ingenieure GmbH und dem Bundesamt für Güterverkehr erstellte Prognosebericht steht ab sofort hier


Quelle: BAG


Elektro-PKWs: Schweden eröffnet 1. öffentliche Strecke mit Stromschiene

Nahe der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist nun eine öffentliche Straße mit Stromschiene in Betrieb. Ähnlich wie auf einer Spielzeug-Autorennbahn haben geeignete Elektroautos einen Stromabnehmer am Fahrzeugboden, der die Schiene kontaktiert und auch automatisch wieder entfernt wird, zum Beispiel bei Überholvorgängen. An der Technik wird seit 14 Jahren gearbeitet.

…Die eröffnete Strecke ist etwa 2 km lang und führt vom Logistikzentrum Rosersberg zum Flughafen Arlanda, geht aus einer Mitteilung hervor. Entsprechend heißt das Projekt eRoadArlanda. Als erstes befährt das Logistik-Unternehmen Postnord mit einem umgerüsteten Lkw die Strecke. Die 2 km sind unterteilt in Abschnitten von 50 Meter, die nur mit Strom versorgt werden, wenn sich über ihnen ein Fahrzeug befindet.

„Barfuß drüberlaufen möglich“

Innerhalb der Schiene befinden sich in sechs Zentimeter Tiefe zwei Leitungen, dort wird der Strom abgegriffen. Wenn die elektrifizierte Straße etwa mit Salzwasser überspült wird, steht sie mit etwa einem Volt unter Spannung. Projektleiter Hans Säll versichert, es sei möglich, dort barfuß zu gehen. Das Projekt geht davon aus, dass in Schweden rund 2.000 km Straßen mit Stromschienen ausgestattet werden könnten, sodass im übrigen Straßennetz die Elektroautos 45 km mit Batteriestrom fahren müssten.

Interesse in Deutschland

Die elektrifizierte Straße stößt auch in Deutschland auf Interesse. Im Februar 2017 hatte Schwedens Premierminister Stefan Löfven Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin besucht. Dabei haben die beiden eine Kooperation vereinbart. In Deutschland soll eine Strecke von 12 km elektrifiziert werden, hieß es.

Quelle: Heise


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